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H2 Mobility stärkt Wasserstofftankstellen-Versorgung mit eigener Trailerflotte

01.06.2026 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

H2-Mobility-Trailer

Bild: H2 Mobility

Mit dem Aufbau eigener Logistikstrukturen will H2 Mobility den nächsten Schritt für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Wasserstoffinfrastruktur gehen. Insgesamt sechs Wasserstoff-Trailer wird das Unternehmen zukünftig für die Versorgung seiner Tankstellen einsetzen. Die ersten zwei gingen nach einer mehrwöchigen Testphase im Mai in den Regelbetrieb.

Durch den Betrieb eigener Trailer übernehme man die operative Verantwortung für zentrale Teile seiner Lieferkette, erklärt H2 MOBILIT. Die neuen Trailer ermöglichten eine flexible, bedarfsgerechte Belieferung der Tankstellen und ergänzten bestehende Logistikstrukturen. Ziel sei es, die Wasserstoffversorgung insgesamt effizienter, zuverlässiger und unabhängiger zu gestalten.

Im Vergleich zu klassischen Belieferungsmodellen kann H2 Mobility mit den eigenen Trailern Transportprozesse unabhängiger steuern und kurzfristiger auf Schwankungen im Bedarf reagieren. So sollen sich Standzeiten reduzieren und die Verfügbarkeit der Tankstellen weiter erhöhen lassen.

„Die Trailer sind so ausgelegt, dass sie sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren und gleichzeitig eine skalierbare Erweiterung der Logistik ermöglichen“, heißt es. „Mit einer Kapazität für 1.200 Kilogramm Wasserstoff verteilt auf 78 Druckbehälter sind die Trailer technisch auf dem neusten Stand und ermöglichen den Transport und die Abgabe von deutlich größeren Mengen pro Fahrt. Dies führt zu einer deutlich höheren Liefersicherheit und optimierten Transportkosten.“

Für den Aufbau eigener Logistikkompetenzen setzt H2 Mobility auf die Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister Hoyer. Technische Angaben zu den Trailern werden nicht gemacht.

„Lösungen, die die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit miteinander verbinden, sind entscheidend für den erfolgreichen Hochlauf klimafreundlicher Mobilität im Schwerlastverkehr. Mit unserer eigenen Trailerflotte leisten wir hierfür einen entscheidenden Beitrag. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen, die Kosten entlang der Wertschöpfungskette gezielt zu optimieren“, sagt Frank Fronzke, Geschäftsführer und COO von H2 Mobility.

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Via: H2 Mobility
Tags: Wasserstoff-TankstellenUnternehmen: H2 Mobility
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. H-P meint

    03.06.2026 um 06:03

    Die Wirtschaftlichkeit muss ja Klasse sein, wenn mit einem 40 tonner LKW, 1,2 tonnen transportiert werden ??!!

    Antworten
  2. Futureman meint

    01.06.2026 um 09:57

    Interessant wären Angaben zu den Kosten, nötigen Standzeiten bei den Tankstellen und wie viel Förderung in das Projekt geflossen ist.
    Alleine das Bild der Trailerrückseite zeigt, wie kompliziert die Wasserstofftechnik ist. Bei einer Ladesäule braucht es nur einen Stromanschluss und Internetanbindung.

    Antworten
    • MK meint

      01.06.2026 um 11:25

      Auch 78 Druckbehälter in dem Trailer, die eben alle überwacht werden müssen und wo bei Befüllung und „Entladung“ auf eine ordentliche Verteilung geachtet werden muss, sagt doch einiges über die Komplexität aus.
      Letztlich geht es bei Wasserstoff doch vor Allem auf eines: Man ist wieder auf Tankstellen angewiesen. Da mit diesen in Deutschland jedes Jahr Milliarden verdient werden, wollen die Konzerne dahinter diesen Markt natürlich irgendwie am Leben halten. Dafür ist eine Technologie, bei der Millionen von Leuten zu Hause an der Wallbox laden und plötzlich regionale Stadtwerke, Stromkonzerne und sogar Supermarktketten als Konkurrenten den Markt, den sich eine Hand voll Konzerne so schön aufgeteilt hatten, natürlich fatal. Also suggeriert man, man hätte was besseres. Gleichzeitig zeigt man damit, dass für die Belieferung aller Wasserstofftankstellen deutschlandweit mehrerer Tankstellenketten (Shell und Total sind ja direkt Miteigentümer), die gigantische Anzahl von 6 Trailern beschafft hat, die wahrscheinlich nicht ausgelastet, sondern nur für die regionale Zuordnung zu Standorten erforderlich sind, was für ein winziges Nischenthema man da vor sich hat.

      Antworten
      • M. meint

        01.06.2026 um 12:57

        Genau so ist es.
        Und was das in der Praxis bedeutet, wissen die H2-Kunden so genau.
        Einen 2022er Toyota Mirai oder Hyundai Nexo gibt es mit ganz normalen Fahrleistungen jeweils schon unter 10.000 Euro.

        Antworten
        • OMG meint

          01.06.2026 um 18:00

          Da bei Wasserstoff immer so gerne von Zukunft geschwätzt wird, wäre so ein Miraibdoch das ideale Auto für eine Fortsetzung von:

          Zurück in die Zukunft, Teil 4

          😂

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