Der chinesische Batterie-Riese CATL geht davon aus, dass Festkörperbatterien noch einige Jahre von einem Masseneinsatz in Elektrofahrzeugen entfernt sind. Konzernchef Robin Zeng zufolge ist eine Massenkommerzialisierung bis zum Jahr 2030 unwahrscheinlich.
Für den Einsatz in E-Autos werden vom CATL-Management zunächst Anwendungen in Premium-Plattformen mit Preisen über 250.000 Yuan – etwa 32.000 Euro – als wahrscheinlich erachtet. Die Kommerzialisierung der Technologie erfordert laut Zeng technologische Durchbrüche sowie die Berücksichtigung verschiedener Fertigungsparameter. Das sagte er in einem Interview mit dem Magazin Caijing.
Unternehmensangaben zufolge befindet sich die All-Solid-State-Technologie derzeit auf Stufe vier der neunteiligen Skala für das „Technology Readiness Level“. Dies bedeutet, dass sich das Unternehmen derzeit in der Phase der Laborvalidierung und Prodenentwicklung befindet.
CATL verfolgt seit über einem Jahrzehnt die Forschung und Entwicklung von Festkörperbatterien. Das Unternehmen strebt an, im Jahr 2027 eine erste Kleinserie dieser Batterien zu produzieren. Ein großes Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet derzeit an diesen neuen Batteriesystemen. Um das Thema voranzutreiben, setzt CATL auch auf Kooperationen mit Universitäten sowie weiteren Akteuren der Batterieindustrie.


brainDotExe meint
Nichts wirklich neues. Feststoffakkus werden zuerst im Premiumsegment und Sportwagen kommen.
Ob die überhaupt jemals in die Massenfahrzeuge kommen werden steht in den Sternen, denn dort ist der Preis wichtiger als die Energiedichte.
Gasbremse meint
Festkörperkonstante =
Fusionskonstante =
Stuttgart 21 – Konstante:
Unabhängig vom Anfragezeitpunkt ist alles immer in 5 – 10 Jahren fertig.
M. meint
Bei Fusion sind es noch mindestens 25 Jahre.
Da weiß man bisher ja nicht mal, welches der 3 Konzepte sich durchsetzen wird.
one.second meint
Ach, die sollten einfach mal Toyota fragen, die haben das doch schon seit zehn Jahren fertig und warten nur noch auf den richtigen Moment. :)