BMW bereitet mit dem M Concept Neue Klasse (Artikelbild) die elektrische Zukunft seiner Performance-Modelle vor. Das Konzept dient als Vorschau auf den M3 ZA0, der im nächsten Jahr erscheinen soll. Dabei handelt es sich um das erste echte M-Modell ohne Verbrennungsmotor.
Die Produktionsversion des neuen Elektroautos wird optisch kaum von der Vision abweichen, berichtet BMW Blog. Technisch wird eine Ausstattung mit vier Motoren erwartet, die eine Systemleistung von schätzungsweise bis zu 634 kW/850 PS erzeugen sollen. BMW verkauft bereits rein elektrische Modelle unter seiner besonders sportlichen M-Marke, Modelle wie der i4 M50 sind aber lediglich leicht angepasste reguläre BMW-Fahrzeuge.
Das auf dem M Vision Neue Klasse basierende neue Modell wird der erste BMW-M-eigene Vollstromer. Der Appell des Managements: Anstatt elektrische Performance-Fahrzeuge vorab abzulehnen, sollten Interessenten diese selbst erleben. Erst nach einer persönlichen Erfahrung könne man beurteilen, ob die Annahmen berechtigt sind.
Sylvia Neubauer, Leiterin für Kunden, Marke und Vertrieb bei BMW M, äußerte sich dazu gegenüber BMW Blog. „Die Hater kann ich nicht wirklich verstehen, denn um etwas zu beurteilen, sollte man es zuerst erleben“, sagte sie. „Man probiert das Auto aus und kann danach entscheiden, ob es einem gefällt oder nicht. Und wenn es einem nicht gefällt, kann man sich immer noch für einen Verbrenner entscheiden.“
Sollten die Kunden die elektrische Antriebstechnik ablehnen, bleibt eine Alternative bestehen: BMW M wird weiterhin Verbrennersysteme einsetzen, unter anderem für ein entsprechendes Schwestermodell zum kommenden ersten Elektro-M3. Die Verbrenner-Ausführung wird Insidern zufolge anders als der größere M5 kein Plug-in-Hybrid sein. Berichten zufolge soll der M3 G84 einen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit TwinPower-Turbo und Mild-Hybrid-Technik nutzen, um strengere Emissionsvorschriften einzuhalten.
Zusätzlich zur Limousine könnte als Nachfolger auch eine Kombiversion erscheinen. Gerüchte bezüglich eines neuen M3 Touring mit Verbrennungsmotor halten an, allerdings gibt es hierzu noch keine offizielle Bestätigung. Ob es einen rein elektrischen M3-Kombi geben wird, bleibt ebenfalls abzuwarten.

David meint
„Man probiert das Auto aus und kann danach entscheiden, ob es einem gefällt oder nicht. Und wenn es einem nicht gefällt, kann man sich immer noch für einen Verbrenner entscheiden.“
Als wenn sie nicht wüsste, dass hinter solchen Kommentaren keinesfalls Personen stecken, die eine positive Probefahrt mit einem Kauf belohnen würden. Es sind oft gar keine Personen, und wenn, zu großen Teilen Leute, die gar nicht die Mittel haben, um sich ein Neufahrzeug zu gönnen. Der Rest sind häufig Neubürger, die ja nicht nur in dem Bereich, sondern auch bezüglich Demokratieverständnis und Geschlechterrollen den Realitäten des 21. Jahrhunderts hinterher hinken.
Paule meint
Entschuldige, da lach ich mich schlapp. Wir kennen uns, Du bist Gast in Deutschland, und jeder kann Dir Deine Herkunft ansehen. Solche Sprüche leistest Du Dir hier in Hoffnung auf Anonymität, die jedoch längst verspielt ist. Du untermauerst damit weiter, warum Deine Reputation auch in Deinem Umfeld nahezu bei Null liegt.
David meint
Ich fürchte, du hast dich vollkommen vergaloppiert. Aber nichts dagegen, wenn du hier die Existenz offenlegst, die du glaubst, dass ich habe. Das zeigt den anderen nur ein weiteres Mal, was der berufliche Misserfolg mit dir gemacht hat.
EV1 meint
@David:
„Der Rest sind häufig Neubürger, die ja nicht nur in dem Bereich, sondern auch bezüglich Demokratieverständnis und Geschlechterrollen den Realitäten des 21. Jahrhunderts hinterher hinken.“
Sehr befremdliche Aussage und vor allem absolut themenfremd, genauso abseits des jeweiligen Themas wie der übliche Bezug zu Tesla.
David meint
Themenfremd ist das überhaupt nicht. Es geht hier um das Thema Elektrohate und wer den macht. Es geht also schon um Personen und Personengruppen. Zu meiner Vermutung: Du darfst gerne auf die Fahrerplätze in M- oder AMG-Modellen schauen und dann mal eine Auswertung machen. Um Tesla geht’s hier nicht, weiß gar nicht, warum du die erwähnst, sondern um technisch anspruchsvolle Fahrzeuge.
M. meint
Das unterschreibe ich.
Wobei man zugestehen muss, dass je nach Herkunftsland das vorherrschende Gesellschaftsbild schon ein anderes sein kann. Nur kann man das nicht pauschal über jeden Menschen stülpen, und erst recht nicht über jede Nation, aus der Menschen zu uns kommen.
David meint
Hier kamen von mir die Worte „häufig“ und „Neubürger“. Mir ist klar, dass hier selten korrekt gelesen und schon gar nicht verstanden wird. Dafür wird sich aber schnell empört. Allerdings ist über Nationen und Herkunftsländer von mir überhaupt nichts gesagt worden. Ich habe eine geschickte, weil nicht angreifbare Beschreibung gewählt, nach der jeder weiß, worum es geht, ohne dass ich Ross und Reiter näher beschreiben muss. Und genau das ärgert dich vermutlich.
M. meint
Deine angeblich so geschickte, weil „nicht angreifbare“ Beschreibung wurde aber angegriffen, weil solche Verallgemeinerungen einfach platt sind. Und genau das ärgert dich vermutlich.
Weiter will ich darauf gar nicht eingehen.
David meint
Als wenn für mich neu wäre, dass ich von einer Mehrheit angegriffen werde. Das sagt ja schon mein Name. Nur kann man – wie auch hier – keinen Punkt damit machen. Und ich konnte sagen, was ich sagen wollte. Klarer Punktsieg.
brainDotExe meint
Sehr schön. Der M3 Elektro wird bestimmt ein tolles Fahrzeug, ich warte aber mindestens noch den M4 Elektro ab, der könnte mein nächster Daily werden.
„Man probiert das Auto aus und kann danach entscheiden, ob es einem gefällt oder nicht. Und wenn es einem nicht gefällt, kann man sich immer noch für einen Verbrenner entscheiden.“
Volle Zustimmung!
Zwang oder gar Verbot wird mit Trotz geächtet.
SB meint
Zustimmung zum letzten Punkt.
Leider glaubt die Politik, dass sie einen Erziehungsauftrag gegenüber der Bevölkerung hat und agiert hier mit Verboten statt über Einsicht. Ein Erziehungssil wie im 19. Jahrhundert.
Dabei vergessen die Anhänger des Nannystaates dass sie Bevölkerung kein unmündiges Kind ist, sondern der Souverän.
Ossisailor meint
Der Staat hat die Aufgabe, bestimmte Dinge – wie z.B. die Energieversorgung – in gewünschte und in sinnvolle Richtungen zu lenken, vor allem, wenn es um die mittelfristige und langfristige Gesundheit seiner Bevölkerung geht. Zumindest in dieser Hinsicht sind viele Mitbürger in der Tat unmündig und bedürfen der Lenkung.
brainDotExe meint
Zu Lenken und verbieten ist aber ein Unterschied. Beim Lenken kann man immer noch, mit mehr (finanziellem) Aufwand, dagegen steuern, wenn einen das stört.
M. meint
„Ob es einen rein elektrischen M3-Kombi geben wird, bleibt ebenfalls abzuwarten.“
Beim aktuellen Verbrenner-M3 ist der Kombi gut gemacht worden und ein großer Erfolg.
(Im Verkauf und sogar auf der Rennstrecke)
Den elektrischen M3 bringt man (als Limo).
Den elektrischen i3 Touring bringt man.
Das jetzt zu verbinden, kann das Problem nicht sein.
Machen, BMW!
Mir reicht persönlich ein i3 40, aber ich ich denke, mit den gemachten Erfahrungen kann man den „eM3 Touring“ wagen.
Mäx meint
Die Gerüchte haben mittlerweile einen ZA1 aka elektrischen M3 Touring bestätigt.
Gebaut wird er ab 03/28, er wird es wohl aber wieder nicht nach Amerika schaffen.
M. meint
3/28… ok. Immerhin.
Die Amis kaufen halt zu wenige Kombis, auch wenn ein paar schon traurig sind, dass BMW dort keine anbietet. Es sind zu wenige traurig. ;-)