Der kommende BMW i3 als Limousine basiert auf der mit der jüngsten Generation des SUV iX3 gerade startenden Plattform „Neue Klasse“. BMW hat bereits bestätigt, dass aus dieser Architektur erstmals ein elektrischer M3 hervorgeht. Das neben einer weiter erhältlichen Verbrenner-Variante erwartete Modell soll im nächsten Jahr erscheinen und unter anderem mit simulierten Gangwechseln und einer neuen Klanglandschaft ausgestattet sein.
Einen Einblick in diese Klangentwicklung gibt ein BMW-Video auf YouTube. Darin zeichnet das Entwicklerteam die Geräusche mehrerer klassischer Verbrenner-Modelle im Studio auf. Zu sehen sind unter anderem ein F82 M4 GTS mit 3,0-Liter-Reihensechszylinder, ein E92 M3 GTS mit 4,4-Liter-V8 sowie ein E64 M6 mit 5,0-Liter-V10.
Der bayerischer Autobauer erklärt, dass diese Aufnahmen vor allem die tieferen Frequenzbereiche bereichern sollen, da Elektromotoren typischerweise eher hochfrequente Geräusche erzeugen. Anders als bei früheren Konzepten anderer Hersteller soll der Fahrer laut dem Portal Car And Driver jedoch keinen einzelnen Motorsound auswählen können.
Stattdessen plant BMW offenbar, verschiedene Verbrennerklänge mit dem charakteristischen Surren der Elektromotoren zu mischen, um einen eigenen Klang zu erzeugen, der während der Fahrt über die Lautsprecher abgespielt wird. Neben dieser akustischen Inszenierung ist bekannt, dass der erste elektrische M3 vier Motoren – je einen pro Rad – sowie eine 800-Volt-Architektur für schnelles Laden erhält. Dieses Set-up wird schon länger mit Prototypen auf Basis des i4 erprobt.
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Ein Ende vergangenen Jahres im Netz veröffentlichtes Video soll einen Prototyp des kommenden Elektro-M3 mit Serienkarosserie zeigen. Der Wagen scheint auf jeden Fall dem offiziell gezeigten, ebenfalls noch getarnten Vorserienmodell des neuen i3 zu ähneln. Insgesamt wirkt das Auto in dem Video durch seine Anbauteile breiter und satter auf der Straße liegend.
BMW hat bekräftigt, dass die von der Marke versprochene „Freude am Fahren“ trotz der fortschreitenden Entwicklung autonomer Fahrtechnologien nicht verloren gehen soll. Das Unternehmen präsentierte im Mai 2025 in China das Konzept Vision Driving Experience (VDE) – eine Hochleistungslimousine mit vier Motoren, die den neuen Zentralcomputer Heart of Joy demonstriert. Letzteres ist als Zentralcomputer für Antrieb, Bremsen, Laden durch Rekuperation und Teilfunktionen der Lenkung zuständig.


Elvenpath meint
Das ist dann so ein Feature, welches man die ersten Tage benutzt, dann abschaltet weil es nervt und nie wieder aktiviert.
M. meint
Keine Ahnung. Wenn es gut gemacht ist, wird’s scheinbar auch genutzt, es gibt ja etliche Videos von verschiedenen Marken dazu, wo es „gefällt“.
Ist aber doch auch egal: wenn es Menschen, die das „brauchen“, zum BEV bringt, dann ist das eine gute Sache. Ist doch egal, wie oft die das dann benutzen.
Ich wüsste schon nicht, was ich im öffentlichen Straßenverkehr mit 500+ PS machen sollte, aber wer’s braucht…
Franky meint
So lange es nur über Innenlautsprecher läuft – sollen sie machen.
Persönlich werde ich so einen Quatsch nie verstehen. Meine „Freude am Fahren“ steigerte sich gerade ohne Lärm, Leistungslöcher, Vibrationen, Schaltruckler etc. So was hole ich mir doch nicht simuliert zurück?!
Ok, so ein fetter V8 klingt schon geil. Aber wenn man den nicht auch fühlt, bleibt der Lärm so kalt wie Kaminfeuer am Bildschirm.
Deine Mudder meint
Viele Menschen können Stille nicht ertragen, wenn der Motor keine Geräusche macht, merkt man andere Geräusche (Wind, Reifen) umso mehr. Moderne Verbrenner sind eigentlich auch schon sehr leise. Wer laut Radio hört dem kanns so oder so egal sein.
Außerdem will niemand ein 100k Auto, das wie ein wütender Staubsauger oder eine S-Bahn klingt. E-Autos haben keine Seele.
Franky meint
Mit Charakter oder Seele werden liebevoll Macken beschrieben.
Da fahre ich doch gern ein seelenloses Auto. :D
Elvenpath meint
Zur Info: Nur Lebewesen haben Seelen. Dinge, wie zum Beispiel ein Auto, nicht.
Alles andere ist Einbildung.
Deine Mudder meint
Dann nenn es eben Emotion oder Leidenschaft, auch ein 1000 PS E-Auto ist am Ende nur ein fahrender Staubsauger.
R2D2 meint
Wie sich wieder alle aufregen…. köstlich. Wenn die BMW Klientel das in ihrem BEV Auto haben möchte, dann WIRD das BMW auch anbieten. Völlig belanglos ob Kunden die nie einen BMW kaufen würden, darüber denken. Zudem wir das regelbar/abstellbar sein. Wichtig ist doch, und das ist ja auch gut, das sich die Leute mehr mit dem Thema BEV beschäftigen.
South meint
Naja, es ist eine Nische für ein paar komische Kunden, ich find die immer sogar etwas, mit Verlaub, dü m m lich. Denn mit Sport hat der einfach überhaupt nix zu tun, es sind ja eher möchtegern Rennfahrer, die aber keine sind…. und viele sind, jetzt mal ehrlich. Prollig.
Aber hey, trotzdem die Kunden gibts halt auch. Momentan muss er für viele dieser Kunden noch Röhren, aber in nicht allzuferner Zukunft wird sogar das eher noch lächerlicher rüberkommen, denn, es hat Gott sei Dank mit einem Verbrenner nix mehr zu tun.
Beim Sound soll ja jeder glücklich werden, aber 99,9% wollen sind eben genervt davon. Deshalb, auch gerne laut, aber dann im Innenraum. Eigentlich unfassbar, dass das solange geduldet worden ist, wobei man fairerweise sagen muss, es wurde schon in der Vergangenheit einiges getan. Lärm nervt nicht nur, er macht schlicht krank…
Future meint
Das ist nicht unbedingt eine Nische. Die vielen Fans der sehr hohen Geschwindigkeiten feieren auch den Klang ihrer Verbrenner. Laut mehrerer Spiegel-Berichte nutzen viele Auto-Influencer (z.B. AutoTopNL mit über 4 Mio. Abonnenten) ihre Hochgeschwindigkeitsfahrten auf deutschen Autobahnen für extrem hohe Reichweiten.
Aztasu meint
Der BMW M3 electric wird wohl das E-Auto mit der besten Preis-Leistung (im Sinne von Fahrleistungen auf der Rennstrecke aber auch Fahrspaß im Alltag sowie Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Komfort und Preis), eventuell kommt ein Xiaomi SU7 Ultra da ran, aber das wird sich bei weitem nicht so entspannt im Alltag fahren lassen, und hat auch nicht die Komfortfeatures). Die deutschen Hersteller bauen aktuell mit den chinesischen Herstellern die mit Abstand besten E-Autos. Bald kommt ja auch der Cupra Raval am anderen Ende der Preisklassen
Andi EE meint
😄 ist gut, dass du das immer selber Texten musst. 😉
Mary Schmitt meint
Das emotionale Elektroauto…das sind sicher Themen, die man in einem Jahrzehnt belächelt. Aber es scheint erforderlich, um bestimmte Kreise für das Elektroauto zu begeistern.
Wir sind immer noch im Bereich der Early Majority im Diffusionsmodell, das bedeutet, noch so einige der frühen Mehrheit haben nicht zugegriffen und noch niemand der späten Mehrheit. Das sind die relevanten Käuferschichten. Wenn die durch sind, braucht man den Firlefanz nicht mehr.
Dann verweigern sich nur noch die Nachzügler und die werden -wie immer – mit Zwangsmaßnahmen überzogen. Mit Schmunzeln erinnert man, wie es beim Computer war. So mancher alte Handwerker sagte: Das wird mir niemand vorschreiben können, einen Computer zu nutzen! Doch! Ab 2011 war ELSTER-Zwang, das konnte man noch den Steuerberater machen lassen. Wenn man einen hatte. Aber 2015 mit GoBD war endgültig Schluss, es war eine revisioonssichere digitale Archivierung erforderlich.
So wirds beim Elektroauto auch sein.
Tim Leiser meint
Ich denke solche Zwangsmaßnahmen werden nicht nötig sein, weil es irgendwann keinen Tankstelle in der Nähe geben wird. Und man in absehbarer Zeit viel mehr für einen Verbrenner (auch ohne TCO) bezahlen wird.
Und ich bin ein bisschen stolz auf dich, dass du T nicht erwähnt hast.
brainDotExe meint
„Das emotionale Elektroauto…das sind sicher Themen, die man in einem Jahrzehnt belächelt. Aber es scheint erforderlich, um bestimmte Kreise für das Elektroauto zu begeistern.“
Warum sollte das lächerlich sein?
Das sind zahlungskräftige Kunden und Modelle mit hoher Marge. Warum sollte man die zum Schluss bringen? Das wäre doch unvorteilhaft.
Mary Schmitt meint
Ich denke, es wird in der Zukunft als Episode des Übergangs belächelt. Das sollte gesagt sein. Jetzt wird man es brauchen, um die Menschen vom Steuer eines röhrenden Verbrenners wegzuziehen.
brainDotExe meint
Das ist dein Meinung, respektiere ich, kann ich aber nicht verstehen.
Warum sollte jemand, der heute Spaß an gutem Motorensound hat, in Zukunft keinen Spaß mehr daran haben?
brainDotExe meint
„Einen Einblick in diese Klangentwicklung gibt ein inzwischen gelöschtes BMW-Video auf YouTube“
Wieso gelöscht? Das Video ist weiterhin verfügbar. Der Kanal heißt „BMW M“, das Video „BMW M Electrified – Episode 4. A new Era of Performance and Driving Dynamics.“
Kann ich sehr empfehlen, da wird klar mit wie viel Herzblut die Ingenieure an dem Auto arbeiten.
Redaktion meint
Jetzt ist es wieder verfügbar, danke für den Hinweis!
VG | ecomento.de
McGybrush meint
Wenn das Auto 1000Eur günstiger wird weil man daran nicht entwickeln würde dann gerne weg lassen.
Der ganze Aufwand muss ja mitbezahlt werden.
Mindestens abschaltbar muss es sein. Auch im Sport Modus.
So wie bei meinem bisherigen M3 aus Fremont den ich schon gegen ein i3 eintauschen wollen würde.
brainDotExe meint
„Wenn das Auto 1000Eur günstiger wird weil man daran nicht entwickeln würde dann gerne weg lassen“
Dann verlierst du halt sehr viele Kunden und bist unterm Strich deutlich mehr Geld los.
Gerne kann das Auto dadurch auch 5000€ teurer werden, das ist es mir wert.
Mäx meint
Du würdest die Funktion also für 5.000€ kaufen?
brainDotExe meint
Ja, wenn sie gut umgesetzt ist und Spaß macht.
Mäx meint
Respekt.
So locker sitzt mein Geld auf jeden Fall nicht, dass ich dafür so viel blechen würde :D
brainDotExe meint
Wir kennen die Preise für den elektrischen M3 ja noch nicht, aber der wird bestimmt bei um die 100.000€ liegen, was sind dann da 5000€ mehr oder weniger?
Tt07 meint
Mäx, Du musst einfach die Förderung einstreichen (so wie Hirn das auch macht), dann bekommst Du die Soundfunktiom quasi umsonst.
brainDotExe meint
Tt07
Glaubst du jemand, der sich ein 100.000€ Auto kauft, ist nach den aktuellen Förderrichtlinien förderfähig?
Ich kann dich beruhigen, ich bin nicht förderfähig.
Ich könnte es mir zwar leisten, aber das Geld ist mir zu schade.
Ich warte lieber bis der elektrische M3 oder besser der M4 als Gebrauchtwagen verfügbar sind. Dann wird das mein nächster Daily.
Tt07 meint
Na wenn ich hier fast täglich lese, wie sehr Du Dich dafür stark machst, dass die Förderung möglichst vielen oder am besten noch jedem gewährt wird (unabhängig vom Einkommen), könnte der Anreiz ja durchaus gegeben sein, mehr Geld auszugeben für nützliche Dinge wie z.B. Motorsound
brainDotExe meint
Das du anderer Meinung bist, ist ja bekannt. Verstehe ich zwar nicht, respektiere ich aber. Versuche du das auch mal.
Dir ist ja bekannt, dass ich befürworte das eine Förderung mit dem Ziel mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen möglichst allen zu gute kommen sollte.
Für welche Zusatzausstattung die Leute ihr Geld ausgeben ist für die Förderung doch komplett irrelevant. Ob die einen größeren Akku, Motorensound oder Lederausstattung wählen, ändert ja nichts daran, dass es ein Elektroauto ist.
Manche geben gar 5000€ für irgendwelche Assistenzsysteme aus…
Tt07 meint
Hirn. Was kann man daran bitte nicht verstehen, dass jemand, der über ausreichend Geldmittel verfügt, sich auch ohne Förderung ein E-Auto kaufen kann/sollte. Am Ende ist es gut für seinen Geldbeutel (TCO beim EV nachweislich günstiger als beim vergleichbaren Verbrenner), und gut fürs Klima.
brainDotExe meint
Tt07
Ist es nicht verständlich, dass jemand, der über ausreichend Geldmittel verfügt, sich ohne Förderung ggf. statt einem E-Auto einen Verbrenner kauft?
Das Klima spielt bei der Kaufentscheidung kaum eine Rolle.
Ich hätte mir beispielsweise vor 3 Jahren ohne Förderung kein E-Auto gekauft und ich verfüge über ausreichend Geldmittel.
McGybrusch meint
5000Eur? Krass. Sollte es eine Version für 89.118Eur geben ohne Sound und einer Version für 89.119Eur mit Sound würde ich die 1Eur sparen und die Version für 89.118Eur nehmen. Kein Witz.
Oder die für 89.117Eur wenn man die Schaltvorgänge auch nicht hat.
M. meint
Ginge mir auch so.
Verstehe aber die Firma, die das für 1 Euro mehr anbietet, wenn es 100 Leute gibt, die es deswegen kaufen.
Und bei etwas wie einem M3, was sowieso nur mit WOLLEN statt mit BRAUCHEN zu verkaufen ist, ist der Anteil sicher hoch.
Macht in der Realität doch keinen Unterschied, ob der Sprint von 80-120 nun 0,5 oder 1sek länger oder kürzer dauert…
Duesendaniel meint
Optional gegen Aufpreis wäre eine Lösung. Ich bin auch nicht nicht bereit für diesen nervigen Kram auch noch Geld auszugeben.
brainDotExe meint
„bin auch nicht nicht bereit für diesen nervigen Kram auch noch Geld auszugeben.“
Ist ja jetzt beim AVAS und den ganzen vorgeschriebenen Assistenten genau so.
BEV meint
Wichtig ist, dass man das auch standardmäßig ausschalten kann
Mäx meint
Im i4 ist der EcoModus z.B. lautlos.
Standardmäßig hast du im sport+ Modus space sound, kannst das aber über den Individual Modus wieder ausschalten.
Lange Rede kurzer Sinn: Ja wird man ausschalten können^^
brainDotExe meint
Wird wahrscheinlich, wie bisher gehen.
Wichtig wäre endlich mal, dass man den Sport+ Modus dauerhaft aktivieren kann und nicht jedes Mal beim Starten aktivieren muss.
Mäx meint
EcoModus bleibt drin. Sport Modus müsste ich mal probieren, sollte aber gehen.
Sport+ Modus ist normalerweise mit späteren/reduzierten ESP Eingriffen, weshalb der Modus niemals standardmäßig aktiviert werden darf.
Daher wird dein Wunsch wohl nicht in Erfüllung gehen.
brainDotExe meint
Das kann man anscheinend codieren, dass er immer in einem gewünschten Modus startet. Jetzt da die 3 Jahre Garantie rum sind, ist das eine Überlegung wert.