Der Kia EV3 GT ist nun bestellbar und wird als bisher kompakteste Form des „Kia GT“-Erlebnisses beworben. Das 4,31 Meter lange vollelektrische SUV leistet 215 kW/292 PS, verfügt über Allradantrieb, elektronische Dämpferkontrolle und eine spezielle Fahrwerksabstimmung. Das E-Auto beschleunigt in 5,7 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 170 km/h möglich. Der Grundpreis beträgt 53.990 Euro und liegt damit 2800 Euro über der allradgetriebenen Topversion GT-Line des regulären EV3.
Zur Ausstattung gehören ein virtuelles Schaltgetriebe und ein synthetischer Motorsound, die die Fahrdynamik ergänzen. Ein spezieller GT-Fahrmodus passt Kraftübertragung, Lenkungsrückmeldung, Federung und Cockpit-Displays an. Das maximale Drehmoment liegt bei 468 Nm, die beiden Motoren leisten vorn 145 kW/197 PS und hinten 70 kW/95 PS.
Als Stromverbrauch werden nach WLTP-Norm kombiniert 18,1 kWh/100 km angegeben. Die 81,4-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 501 Kilometern. An einer entsprechend leistungsfähigen Gleichstromstation (DC) lässt sie sich in 31 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Optional ist ein 22-kW-Bordladegerät erhältlich.
Optisch unterscheidet sich der EV3 GT durch speziell gestaltete 20-Zoll-Leichtmetallräder, optional erhältliche Performance-Reifen, neonfarbene Bremssättel vorn mit GT-Schriftzug sowie eine vertikale Rippenstruktur an Frontgrill und Heckschürze. Innen finden sich Neon-Akzente an den Halbschalen-Sportsitzen und als „12-Uhr-Markierung“ am Dreispeichen-Sportlenkrad. Für das Modell stehen acht Außenfarben zur Wahl.
Der Innenraum bietet Platz für fünf Personen und verfügt über einen Gepäckraum mit 413 Litern Volumen. Durch Umklappen der Rückbanklehne wächst das Fassungsvermögen auf bis zu 1204 Liter, zusätzlich gibt es vorn ausstattungsabhängig einen bis zu 25 Liter großen „Frunk“. Zur Ausstattung zählen auch eine 230-Volt-Steckdose mit V2L-Funktion (Vehicle-to-Load), um die Antriebsbatterie als mobile Steckdose oder Powerbank zu nutzen.
Das breite Panoramadisplay umfasst das digitale Kombiinstrument, das Navigationssystem und einen Touchscreen für Klimafunktionen. Das Infotainmentsystem enthält Kia Connect, einen KI-basierten Sprachassistenten, Kia In-Car-Payment, Entertainmentangebote sowie kabellose Integration von Android Auto und Apple CarPlay. Softwareaktualisierungen sind via Over-the-Air-Update erhältlich.
Zur Serienausstattung zählen Assistenzsysteme wie aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige, Rundumsichtkamera, fernbedienbarer Parkassistent, navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, Autobahnassistent 2.0, Frontkollisionswarner 2.0 und Ausstiegsassistent. Ebenfalls genannt werden ein Harman/Kardon-Premium-Soundsystem, Head-up-Display, elektrische Heckklappe, Wärmepumpe, V2X-Hardware-Vorbereitung und „Premium Relaxation“-Sportsitze vorn.
Die Anhängelast des EV3 GT beträgt gebremst bis zu 1,5 Tonnen. Es gelten eine 7-Jahre-Herstellergarantie sowie eine achtjährige Batteriegarantie oder 160.000 Kilometer. Kia Care wird als Ergänzung mit maßgeschneiderten Wartungspaketen genannt, die bei teilnehmenden Händlern mit Laufzeiten von bis zu sieben Jahren erhältlich sind.

Wolfgang meint
Ich war einmal begeistert von Hyundai und Kia.
292 PS, Allrad, 5,7 sec. Bei 170 ist Schluß. 31min.von 10 auf 80%.
Wie bitte? Das für 54k.um Himmels willen. Und der Verbrauch muss auch noch bewiesen werden.
Für 43k kriegt man 272 PS, in 5,4 auf 100 und zieht mit satten 10km/h am EV3 vorbei.
Reichweiten werden dann auch nur mit massiv viel Akku-Leistung erreicht, die man immer noch teuer bezahlen muss.
Aber wer es mag im Shermann Panzer zu fahren, der soll es nun auch tun.