Die dritte Generation des VW Amarok ist laut dem Portal Chasing Cars offiziell bestätigt. Der deutsche Hersteller plant demnach für das neue Modell sowohl Plug-in-Hybrid- als auch rein elektrische Antriebe. Die weitere Zusammenarbeit mit Ford bei der Baureihe steht noch nicht fest.
Der Verkaufsstart der nächsten Generation wird für das Jahr 2029 oder 2030 erwartet. Dieser Zeitplan orientiert sich dem Bericht zufolge am Ende des aktuellen Vertrags mit Ford zur Produktion der zweiten Amarok-Generation. Stefan Mecha, Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, erklärte gegenüber Chasing Cars, dass das derzeit diesellastige Angebot keine grundlegenden Änderungen erfahren werde. Einen Plug-in-Hybrid-Antrieb, wie er beim Ford Ranger verfügbar ist, wird es also für die aktuelle Amarok-Generation nicht geben.
Nach Informationen von Chasing Cars hatte Volkswagen bereits zuvor eine vollelektrische Variante des aktuellen Modells in Betracht gezogen. Aufgrund der geringen globalen Verkaufszahlen und eines nachlassenden Wachstums bei Stromern sei die Entwicklung des „eAmarok“ jedoch gestoppt worden. Das Unternehmen soll stattdessen beabsichtigen, teil- und rein elektrische Technologien erst mit der dritten Generation des Pickups einzuführen.
Mecha betonte die Notwendigkeit einer flexiblen Antriebsstrategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts. „Wir haben einen klaren Plan dafür. Aber es ist nicht jetzt. Es ist für die nächste Generation. Für das bestehende Modell wird es keine Änderung geben“, so der Manager. Die Entscheidung über die technische Basis der nächsten Generation steht noch nicht fest, da die Zusammenarbeit mit Ford zeitlich begrenzt ist. Man spricht dem Bericht zufolge aber aktiv darüber, wie man den Amarok gemeinsam in die Zukunft bringen könnte.

South meint
Mja, unabhängig vom Antrieb ist das Konzept ohne Verstand, ein Auto für Marketingopfer. Deshalb musste auch mal wieder eine Marketing-Phrase herhalten, ein Auto für „Macher“. Soso, wohl eher ein Auto, gut für nen „Lacher“. In der BRD sind die Städte einfach viel zu eng für so unnötig behäbige Fahrzeuge, der Verbrauch (egal ob Strom oder Benzin) viel zu hoch, auf langes Strecken so gut wie nicht zu gebrauchen. In der BRD ist das eher ein Spassauto oder für, mit Verlaub, eher leicht gestrickte Kunden…
Hihihi, letztens eine PickUp mit der Aufschrift „bavarian red necks“ gesehen, das spricht wohl für sich selbst, was da so an Niveau drin sitzt…
M. meint
Ok, können wir diese Einschätzung dann für Pickups insgesamt übernehmen?
Egon_meier meint
Fraglich, was eine Zusammenarbeit mit Ford bringt.
Immerhin erschließt sie in den USA einen größeren markt. Andererseits hat Ford in den letzten Jahren nichts bemerkenswertes neu auf den Markt gebracht bzw die Versuche sind gefloppt.