Peugeot erwägt offenbar, das Modell 308 grundlegend neu zu gestalten. Ziel ist laut Auto Express die Entwicklung eines „Coupé-SUV Fastbacks“, der sich zwischen traditionellen SUVs und fünftürigen Schrägheckmodellen positioniert. Das Konzept soll eine höhere Effizienz als ein SUV sowie mehr Praktikabilität als ein klassisches Schrägheck-Modell bieten.
Die Inspiration für dieses Vorhaben liefert der 408 Fastback. Die neue Karosserieform könnte sich etwa 4,4 Meter lang strecken, was etwas über der aktuellen Schrägheck-Version liegt. Peugeot-CEO Alain Favey bestätigte gegenüber Auto Express, dass das Unternehmen verschiedene Wege erkundet, anstatt Modelle wie 308, 308 SW und 408 lediglich zu erneuern. Man wolle neue Ansätze finden, um mit den Baureihen noch mehr Kunden zu erreichen.
Designchef Matthias Hossann möchte die emotionale Bindung an das Peugeot-Design stärken, um sich gegenüber neuen Wettbewerbern aus China abzugrenzen. Das Design des nächsten 308 soll dabei die „Feline Future“-Sprache verkörpern und auf dem Polygon-Konzept (Artikelbild) von 2025 aufbauen. Die Designsprache konzentriert sich auf „katzenhafte Posen“, charakteristische, klauenförmige Leuchten und markante Kühlergrills.
Technisch sollen der neue 308 und seine Schwestermodelle auf der neuen Plattform STLA One des Mutterkonzerns Stellantis basieren. Diese Architektur ist primär für Elektroantriebe konzipiert, kann aber auch Hybridtechnik aufnehmen. Ein wesentliches Merkmal ist die „Cell-to-Body“-Struktur, bei der das Batteriepaket als Fahrzeugboden fungiert, um Gewicht einzusparen.
Auch für Peugeots Schwestermarke Opel könnte eine neue Karosserieform des 308 relevant werden. CEO Florian Huettl hat laut Auto Express angedeutet, dass die nächste Generation des Astra nicht zwingend ein traditioneller Schrägheckwagen sein muss. Ein baldiger Produktionsstart ist jedoch nicht in Sicht: Peugeot-Chef Favey zufolge ist damit frühestens Ende 2029 zu rechnen. Die Entwicklung befinde sich derzeit noch in einem sehr frühen Stadium.

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