Die Waymo Germany GmbH wurde im Mai im Handelsregister eingetragen. Von ihrem Sitz in München aus plant das Unternehmen laut Berichten ähnlich wie bereits in den USA, Robotaxi-Dienste mit autonomen Fahrzeugen anzubieten. Doch 2026 wird es damit wohl nichts mehr.
Ein offizieller Zeitplan für den Deutschland-Start liegt von Seiten Waymo noch nicht vor. Ein Sprecher des Unternehmens bezeichnete die Information eines Bundesverkehrsministeriums, wonach bereits in Kürze Kunden in zwei deutschen Großstädten transportiert werden könnten, gegenüber der Automobilwoche als „unzutreffend“.
Anzeichen für Vorbereitungen sind dem Bericht zufolge die Suche des Flottenbetreibers Transdev nach Testfahrern in Berlin und München sowie eine Stellenausschreibung für einen Betriebsleiter für autonomes Fahren in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Verträge für diese Stellen sind auf ein Jahr befristet, was darauf hindeuten soll, dass Test- und Kartierungsfahrten mindestens bis zum zweiten Quartal 2027 andauern werden.
Insider erklärten gegenüber der Automobilwoche, dass frühestens gegen Ende des Jahres mit Mapping-Fahrten gerechnet wird. Diese würden zunächst voraussichtlich noch mit Elektroautos auf Basis des Jaguar I-Pace und der fünften Generation der Waymo-Technik durchgeführt werden. Ein kommerzieller Start des Robotaxi-Dienstes wird von der Automobilwoche für das Jahr 2027 erwartet.
Für den geplanten Rollout im nächsten Jahr ist laut dem Branchenportal der Einsatz des neuen „Gen6 Driver“ wahrscheinlich, der die Hardware-Kosten senken soll. Dieses System soll künftig in Elektroautos wie dem Hyundai Ioniq 5 und dem Zeekr RT zum Einsatz kommen.


hu.ms meint
Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.
Future meint
Die Berliner werden die armen Waymos in der Spree versenken, so wie sie es mit den Elektrotollern machen. Jährlich werden schätzungsweise über tausend E-Scooter in Berliner Gewässern versenkt. In Deutschland hat man das elektrische immer noch nicht so gern.
Jörg2 meint
Ich hatte gehofft, dass deutsche Unternehmen (Automobilbranche, IT-Branche…) in D die ersten sein werden, die solche Dienste anbieten werden.
Scheint so nicht zu sein.
Die Lösungen/Angebote kommen wohl aus den USA und/oder China.
Vielleicht bekommt es die EU ja hin, dass wenigstens die personenbezogenen Bewegungsdaten in der EU bleiben.