• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Suche
  • Über
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
    • Datenschutz

Britischer E-Auto-Boom könnte deutsche Pro­duk­tions­stand­orte stützen

22.09.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

VW-ID4-England

Bild: Audi (Symbolbild)

In Groß­bri­tan­nien, Deutsch­lands größtem Zielmarkt für Pkw-Exporte, gewinnen Elektro­autos an Bedeutung. Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Ver­brennungs­motor geht hingegen stark zurück. Eine neue Analyse der Ini­tia­ti­ve Kli­ma­neu­tra­les Deutsch­land (IKND) zeigt: Wer auch künftig in diesem Schlüsselmarkt erfolgreich sein will, muss die Nachfrage nach elektrischen Antrieben bedienen. Deutsche Pro­duk­tions­stand­orte wie die von Schließung gefährdeten VW-Werke Emden und Zwickau könnten davon profitieren.

Der britische Automarkt wandelt sich: Elektro­autos machen laut der Auswertung im ersten Halbjahr 2026 ein Viertel der Neu­zu­lassung­en aus. Innerhalb von sieben Jahren stieg der Anteil batterie­elek­trisch­er Fahrzeuge am gesamten deut­schen Pkw-Export nach Groß­bri­tan­nien von nahezu 0 auf über 40 Pro­zent. Im selben Zeitraum sanken die exportierten Stückzahlen an Ben­zin­fahr­zeu­gen um 62 Pro­zent, die an Diesel­fahr­zeugen um 93 Pro­zent.

„Das Beispiel Groß­bri­tan­nien zeigt, wie schnell sich für Deutsch­land wichtige Export­märkte in Europa verändern. Für die deutsche Auto­mo­bil­in­du­strie liegt darin vor allem eine Chance: Wer die steigende Nachfrage nach Elektro­fahr­zeu­gen mit pas­sen­den Modellen bedient, kann seine Position auf wichtigen Auslands­märkten sichern. Gerade für Pro­duk­tions­stand­orte wie Emden und Zwickau, die aktuell nicht ausgelastet sind, können sich so neue Perspektiven eröffnen“, sagt Adrien Pagano, Referent Verkehrspolitik der IKND.

Erfolgreiche Elektromodelle aus deutscher Produktion sind in Groß­bri­tan­nien bereits etabliert. Dazu zählen Fahrzeuge aus den Werken in Emden, Zwickau, München und Ingolstadt.

Politische Rahmen­bedingungen beschleunigen diesen Wandel zusätzlich. Die britische Regierung sieht aktuell vor, ab 2030 keine neuen reinen Benzin- und Diesel­fahr­zeuge mehr zuzulassen. Ab 2035 sollen auch keine Hybrid­fahr­zeuge mehr zu­ge­las­sen werden.

Gleichzeitig ist der britische Markt stark von Fir­men­flott­en geprägt. 2024 entfielen rund 82 Pro­zent aller neuen batterie­elekt­rischen Pkw auf gewerbliche Zulassungen. Davon profitieren laut IKND insbesondere die deut­schen Hersteller, da sie im Mittel- und Oberklassesegment stark sind.

Ein Blick in die Exportdaten des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt: Groß­bri­tan­nien ist kein Sonderfall. Auch in anderen für deutsche Hersteller wichtigen Absatzmärkten steigt der Anteil ele­ktrischer Fahrzeuge deutlich, beispielsweise in Frankreich auf 28 Pro­zent und in Belgien auf 36 Pro­zent. „Groß­bri­tan­nien steht also exemplarisch für eine internationale Entwicklung, bei der Ele­ktro­fahr­zeuge Marktanteile gewinnen und Fahrzeuge mit Ver­brennungs­motor an Bedeutung verlieren“, so die Studienautoren.

Newsletter

Via: IKND
Tags: Großbritannien, ProduktionAntrieb: Elektroauto

Nio hält an Europa fest und richtet Geschäft neu aus

Ceer zeigt Exobot: Saudi-Marke startet mit Elektro-Limousine und SUV

Auch interessant

EU fordert von China Exportgrenzen für Hybridautos

Chinesische Autobauer forcieren Fabriken in Europa

BYD-ATTO-2-DM-I

VW startet Produktion des ID. Cross in Pamplona

VW-ID-Cross

BMW fährt iX3-Produktion in Debrecen auf 24-Stunden-Betrieb hoch

BMW-iX3-Produktion-Debrecen-Ungarn

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    22.09.2026 um 11:50

    Klarheit ist meistens besser. Ab 2030 hat die Britische Regierung die Zulassung von Verbrennern verboten. Ab 2035 werden auch Hybride verboten. Das ist gut für die Menschen und gut für die deutsche Exportwirtschaft. Und das beste ist, dass UK das hinbekommen hat trotz starker Fossilwirtschaft im Land. Wie hat diese Regierung das nur gemacht? Mal sehen, ob es so bleibt, falls die Extremisten dort ans Regieren gehen,

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de