Peugeot plant die Serienproduktion der Konzeptfahrzeuge e-T16 (Artikelbild) und RCZ Vision. Laut CEO Alain Favey könnte der e-T16 bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Das Fahrzeug wurde auf der Pariser Automobilausstellung als Ausblick auf die nächste Generation der Elektroauto-Version des 208 präsentiert und zeigt dessen Formgebung sowie Lichtsignatur.
Der e-T16 verfügt über einen 600 kW (816 PS) starken Elektro-Allradantrieb aus einem Motor an der Vorderachse sowie zwei E-Maschinen an der Hinterachse und eine breite Karosserie, die vom 205 T16 inspiriert ist. Peugeot beziffert das Leistungsgewicht auf weniger als zwei Kilogramm pro PS und gibt eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden sowie von 0 auf 300 km/h in 16 Sekunden an.
Markenchef Favey betonte gegenüber Autocar die technische Umsetzbarkeit des Modells, da es auf der neuen Plattform STLA One des Mutterkonzerns Stellantis basiert. „Wir haben viele Elemente aus dem neuen e-208. Wir können ihn so bauen, wie er ist, so wie Sie ihn hier sehen. Wir können dieses Auto nächstes Jahr bauen. Mal sehen.“
Die Entwicklung des e-T16 wird durch Peugeot Sport unterstützt, was Favey zufolge die Realisierbarkeit der technischen Spezifikationen untermauert. Die Leistungsdaten seien keine bloße Schlagzeile, sondern Fakten. Eine Serienversion würde als exklusives, hochpreisiges Modell mit geringen Stückzahlen fungieren.
Zusammen mit dem RCZ Coupé soll der e-T16 Peugeot dabei unterstützen, in ein höheres Marktsegment vorzustoßen. Das Ziel der französischen Marke ist ein profitables Wachstum durch sportliche, designorientierte Fahrzeuge, um die jährlichen Verkaufszahlen von 1,1 Millionen auf 1,5 Millionen Autos zu steigern.
Die Umsetzung des RCZ Coupé ist allerdings an Technologien gebunden, die derzeit noch nicht verfügbar sind. Das Design setzt laut Autocar dünne, energiereiche Festkörperbatterien mit extrem schnellen Ladezeiten voraus. „Das ist eine Wunschliste“, so Favey. „Das ist es, was wir brauchen, und selbst wenn es fünf oder sechs Jahre dauert – irgendwann werden wir das brauchen.“

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