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Tesla startet Pilotprogramm für Batterietausch

24.12.2014 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Tesla Batterietausch

Elektroauto „laden“ in nur wenigen Minuten? Unmöglich? Tesla sagt nein, und bedient sich eines Tricks: In diesen Tagen startet Tesla in Kalifornien ein Pilotprogramm zum Batterietausch. Ein spannendes Unterfangen – musste Better Place mit seinem Batterie-Tauschprogramm für Renault-Elektroautos doch im Mai 2013 Insolvenz anmelden.

Tesla greift nun die Idee wieder auf. Ausgewählte Kunden mit einem Model S haben die Gelegenheit, die Technologie zu testen. Unter drei Minuten soll es dauern, bis die Bodenplatte entfernt, die Batterie gewechselt und die schützende Titaniumplatte wieder angebracht ist. Der Elektroauto-Hersteller ist zuversichtlich, die Zeit für den Austausch des Batteriepakets künftig sogar auf weniger als eine Minute senken zu können.

Pack swap now operating in limited beta mode for SF to LA route. Can swap battery faster than visiting a gas station. Tesla blog out soon.

— Elon Musk (@elonmusk) 19. Dezember 2014

Der Testlauf der Batteriewechsel-Anlage findet an der Supercharger-Station im kalifornischen Harris Ranch statt. Im Gegensatz zum Laden der Elektroautos an den Schnellladestationen ist der flotte Wechsel der Batterien nicht kostenlos und vorerst auch nur mit Termin möglich. Mit Hilfe der Teststation will Tesla die Nachfrage und die Häufigkeit der Nutzung testen.

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Via: Tesla Motors Blog
Tags: Batterie, Batteriewechsel-Station, Tauschbatterie, Tesla Model SUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Steven | Intercel meint

    17.03.2015 um 09:43

    Schönes Experiment. Ich bin gespannt ob es sich durchsetzen kann. Es gibt immerhin noch die ein oder andere Hürde zu bewältigen. Ich glaube, dass Elektroautos erst dann wirklich erfolgreich werden, wenn die Reichweite vergrößert und/oder die Ladezeit deutlich verkürzt wird.

  2. Tesla-Fan meint

    24.12.2014 um 13:59

    Das wird wohl nur dann erfolgreich, wenn es ein Mietmodell für den Akku gibt.

    Jetzt kaufe ich den Akku und bekomme beim Wechsel dann irgendeinen Anderen ???
    Im Moment sind die Akkus ja alle noch ziemlich neu, da wäre es eigentlich egal, aber in
    ein paar Jahren wird das Bild deutlich durchwachsener sein.

    Oder ich hole mir auf dem Rückweg „meinen“ Akku wieder an der Tauschstation ab,
    was aber wiederum voraussetzt, dass ich auf dem Rückweg dort vorbeifahren muss.
    Hm…

    Habe ich es wirklich so eilig, dass ich nach 300km nicht mal 30 min Pause machen kann?

    • Redaktion meint

      24.12.2014 um 14:44

      Der Akku kann bzw. soll wohl später beim jeweils zuständigen Tesla Service Center abgeholt werden. Wie und wann er dahin kommt und ob das in der Praxis auch reibungslos funktioniert, wird jetzt wohl erst einmal getestet.

      Falls das System umgesetzt wird, soll es eine Art Premiumservice für Eilige werden: Wer es schneller möchte zahlt, alle anderen warten etwas länger und laden weiterhin kostenlos…

      VG
      TL | ecomento.de

      • Tesla-Fan meint

        25.12.2014 um 10:14

        Klingt trotzdem alles ziemlich aufwändig und umständlich…

        Na ja, testen ist ja erlaubt. ;)

        • Redaktion meint

          25.12.2014 um 10:21

          Stimmt – und dank der Supercharger-Ladestationen ist das Ganze wohl gar nicht mehr so relevant. Interessanterweise war das Model S wohl anfangs sogar als Elektroauto mit Austausch-Batterie konzipiert, die Technik ist demnach größtenteils schon da.

          Es geht also wahrscheinlich darum, ob das Angebot angenommen wird und eine Aufrüstung brestehender Supercharger-Stationen sich finanziell lohnen würde..

          VG
          TL | ecomento.de

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