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Elektroauto der TU München für Afrika: aCar – der elektrische Alleskönner

23.08.2017 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

aCar-TUM-Elektroauto

Bilder: TUM

Die Technische Universität München (TUM) arbeitet gemeinsam mit Kooperationspartnern an einem Elektroauto-„Alleskönner“ für Afrika. Der Stromer ist auf die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung südlich der Sahara zugeschnitten und soll die ländliche Struktur sowie die Wirtschaft stärken. Da das „aCar“ speziell für den Personen- und Gütertransport konzipiert wird, erhoffen sich die Wissenschaftler der TUM auch auf dem europäischen Automobilmarkt eine Zukunft für ihr Gefährt.

Anders als in Europa ist in Afrika für viele der Zugang zu Fahrzeugen nicht selbstverständlich. Für Bauern, die weit von den urbanen Zentren entfernt leben, bedeutet das, dass sie keinen direkten Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und zum politischen Geschehen haben. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sind sie auf Transportunternehmen angewiesen, die ihre Erzeugnisse zum Verkauf in die nächste Stadt fahren. Viele Menschen verlassen daher die ländliche Umgebung, weil sie in der Stadt auf bessere Lebensbedingungen hoffen.

„Wir haben mit dem aCar ein Mobilitätskonzept entwickelt, das diese Probleme lösen kann“, erklärt Prof. Markus Lienkamp, Leiter des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der TUM. „Es handelt sich um ein Fahrzeug, das sich die Menschen dort finanziell leisten können, es ist geländegängig und kann große Lasten transportieren. Der modulare Aufbau erlaubt außerdem noch weitere Nutzungen wie zum Beispiel Wasseraufbereitung.“

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Das TUM-Team entschied sich beim aCar für einen elektrischen Antriebsstrang. „Ein Elektroantrieb ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch technisch die bessere Lösung, da er wartungsarm ist und sein volles Drehmoment direkt beim Anfahren entfalten kann“, so Martin Šoltés, einer der Leiter des Projekts am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik. Für die Straßen in Afrika, die größtenteils nicht asphaltiert sind, wird zudem auf Allradantrieb gesetzt.

Der Hauptzweck des aCar ist der Transport von Personen und Gütern, die Gesamtlast kann bis zu einer Tonne betragen. Die Batterie bietet weitere Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise als Energiequelle oder zur Nutzung leistungsstarker Verbraucher wie etwa einer Seilwinde. Hierfür wurden unterschiedliche modulare Aufbauten für die Ladefläche konzipiert. Mithilfe weiterer Module kann sich das Elektrofahrzeug unter anderem in eine mobile Arztpraxis oder eine Wasseraufbereitungsstation verwandeln.

aCar-TU-Muenchen-Elektroauto

Die Batteriekapazität des aCar von 20 kWh soll eine elektrische Reichweite von 80 Kilometern ermöglichen. Aufgeladen wird der Akku an einer normalen Haushaltssteckdose mit 220 Volt innerhalb von 7 Stunden. Solarmodule auf dem Dach des Fahrzeugs liefern ebenfalls Energie für die Batterie und erhöhen die Reichweite. Solarplanen, die optional erhältlich sind, können weitere Solarenergie zum Laden der Batterie erzeugen.

„Hightech-Komponenten wie die Batterie und die Elektromotoren werden wir am Anfang natürlich importieren müssen“, sagt Šoltés. Möglichst viele Komponenten des aCar sollen aber vor Ort gefertigt werden, um die lokale Wirtschaft zu stärken. „Gussknoten und eine einfache geschraubte Bauweise ermöglichen eine einfache Produktion mit sehr niedrigen Investitionskosten“, so Prof. Wolfram Volk, Leiter des Lehrstuhls für Umformtechnik und Gießereiwesen. Der Preis für das Basis-Fahrzeug in Afrika soll langfristig unter 10.000 Euro liegen.

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Via: TUM
Tags: EVUM aCarAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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Kommentare

  1. Ernesto 2 meint

    23.08.2017 um 08:52

    Das ist mal echte Entwicklungshilfe auch wenn die Motoren aus Asien kommen sollten. Wenn jedes Dorf einen solchen „Laster“ und genug Solarzellen zum Aufladen bekommt kann die Landflucht wohl reduziert werden. Aber das kostet, und 1000 Gewehre und ein paar Millionen Schuss Munition sind wohl schneller verkauft als diese Fahrzeuge….und wie sollen die dann noch bezahlt werden können? Naja Deutschland als 3. größter Waffenexporteur der Welt wird sich da sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

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