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Elektromobilität stellt Netzbetreiber vor „Mammutaufgabe“

23.01.2018 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 20 Kommentare

Elektroauto-Stromnetz

Bild: LichtBlick

Hildegard Müller verantwortet beim deutschen Energieversorger Innogy das Vorstandsressort Netz und Infrastruktur, im Gespräch mit dem Handelsblatt bezeichnete sie den für E-Mobilität erforderlichen Ausbau des Stromnetzes als „Mammutaufgabe“. Die Aufgabe sei zwar “beherrschbar, wir müssen aber jetzt die Weichen stellen, betonte Müller. E.on-Vertriebsvorstand Karsten Wildberger pflichtete ihr bei: „Wir müssen den Netzausbau so gestalten, dass es nicht zu Engpässen kommt.“ Dies sei nur möglich, wenn Industrie, Politik und Gesellschaft „an einem Strang ziehen“.

Bereits ab einer Elektroauto-Quote von 30 Prozent könne es ohne Gegenmaßnahmen zu weitreichenden Stromausfällen kommen, warnt eine bisher unveröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman und der TU München, die dem Handelsblatt vorliegt. „Punktuell“ könnten der Analyse zufolge bereits in den nächsten 5 bis 10 Jahren „Versorgungsengpässe entstehen, etwa in suburbanen Gebieten mit einer höheren Affinität zur Elektromobilität“ – also im Umfeld großer Städte wie München, Frankfurt oder Berlin. Später könnte es auch bundesweit zu Stromausfällen kommen.

„Wenn alle gleichzeitig um 20 Uhr ihr Auto mit Strom volltanken wollen, knallt es im Netz“, sagt Thomas Fritz von Oliver Wyman voraus. Um die deutschen Stromnetze fit für Elektromobilität zu machen, rechnet das Beratungsunternehmen für die nächsten 15 Jahre mit einem Investitionsvolumen von bis zu 11 Milliarden Euro. Innogy-Vorständin Hildegard Müller kalkuliert mit ähnlichen Zahlen: Bis 2030 erachtet sie Investitionen von etwa „einer Milliarde Euro pro Jahr für nötig“.

Alternativ zu einem kostspieligen Netzausbau raten Experten zu Technologien für zeitversetztes Laden. „Das Fahrzeug soll selbst entscheiden können, ob der Ladezustand der Batterie ausreicht und anhand von Preistabellen abwägen, ob es ökonomisch Sinn ergibt, zu einem bestimmten Zeitpunkt Strom in der Batterie zu speichern oder auch wieder ins Netz abzugeben“, erklärt Gunnar Bärwaldt von VW das Konzept. Bärwaldt verantwortet bei dem Wolfsburger Autobauer das Thema Laden und wirbt damit, dass E-Auto-Fahrer durch flexibles Strom zapfen mit ihrem Auto künftig „Geld verdienen oder zumindest Geld sparen“ können.

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Via: Handelsblatt (Paywall)
Tags: StromversorgungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. eCar-Fan & TESLA-Fahrer meint

    28.01.2018 um 10:42

    “Die Aufgabe sei zwar “beherrschbar,…”
    Also viel heiße Luft um Selbstverständlichkeiten – das ist deren Metier und schließlich auch Aufgabe!

    Oder geht es um (erste) Ankündigungen [„anhand von Preistabellen abwägen…“], um Preiserhöhungen für (nächtliches) Elektroauto -Laden einzuführen?

    „…Geld verdienen [wohl kaum] oder zumindest Geld sparen“ … geht auch in diese Richtung.

    „… raten Experten zu Technologien für zeitversetztes Laden…“
    Das kann TESLA heute schon! ;)

    SmartGrid wird wohl irgendwann kommen, aber dazu müsste der Gesetzgeber m.E. finanzielle Anreize schaffen, damit Hausbesitzer in dieser Richtung investieren (können).

  2. Redlin, Stefan meint

    23.01.2018 um 21:27

    Vor allen Dingen ist es bei der Art und Weise wie in Deutschland bei der E-Mobilität gebremst wird extrem wahrscheinlich, dass explosionsartig Massen von Fahrzeugen zeitgleich zum Laden eingesteckt werden. (Ironie wieder aus)

    • Priusfahrer meint

      23.01.2018 um 22:32

      weil´s wahr is …
      :-)

  3. jomei meint

    23.01.2018 um 20:11

    Was die Überlastungsprognostiker übersehen, ist die „graue Energie“, die bei der Versorgung der Verbrenner anfällt: Treibstoffe, Öle, Zusatzstoffe und betriebswichtige Verschleißteile werden industriell produziert, verpackt, gelagert, transportiert und verkauft. Das geht bekanntlich nicht ohne Strom. Wieviele Fahrer steuern nach Schichtende die Tanken an und lassen die Pumpen auf Hochbetrieb laufen? Der Strombedarf der Raffinerien, Tankstellen und Stationen zwischen Produktion und Verkauf müsste vom Verbrauch der E-Autos als künftig wegfallender Posten in der Netzbelastung und Stromerzeugung abgezogen werden.

    https://igembb.wordpress.com/2017/11/02/auch-verbrenner-fahren-mit-strom/

    edison.handelsblatt.com/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html?ticket=ST-3400838-xsSboGTPFXCc7YEgPneR-ap2

    (Falls es mit den links nicht klappt, einfach die Titel googeln)

  4. Priusfahrer meint

    23.01.2018 um 15:08

    Alleine schon die Ankündigung, dass die Netzversorger in den nächsten
    Jahrzehnten Milliardeninvesititionen stemmen müssen, schickt die
    Aktien-Kurse der Netzversorger EON und Innogy Richtung Talfahrt.
    Laut Innogy müssen die Stromversorger bis 2030 jedes Jahr eine
    Milliarde in den Ausbau der Stromnetze investieren.

  5. Leonardo meint

    23.01.2018 um 15:05

    Was braucht mehr Strom:
    – Wenn alle um 20.00 Uhr ihr E-Auto anstecken
    oder
    -Wenn morgens um 7.00 Uhr alle Firmen / Industrie ihre Werke hochfahren

    Da es bisher weder um 7.00 Uhr noch um 08.00 Uhr geknallt hat dürfte es um 20.00 Uhr auch nicht knallen.

    Ps.: wenn um 20.00 Uhr alle Verbrenner tanken knallt es auch, und zwar auf der Straße wegen Auffahrunfällen (Tankstau)

    • Industrie meint

      23.01.2018 um 15:21

      „Wenn morgens um 7.00 Uhr alle Firmen / Industrie ihre Werke hochfahren“

      1. Viele energieintensive Produktionsstätten laufen 24h am Tag durch.
      2. Ich war erst letztens in einer Firma, die Graphit in Öfen herstellt. Die sind verpflichtet bei jedem Ofen dem Versorger anzukündigen, wann die Öfen hochgefahren werden.

      Deswegen knallt es heute nicht. Bei Privathaushalten lässt sich das allerdings deutlich schlechter kontrollieren, als bei Industriebetrieben.

    • M3 meint

      23.01.2018 um 16:53

      Und wenn alle abends um 20h in den Supermarkt gehen und 10 Tafel Schokolade kaufen, gibt es keine Schololade mehr im Regal. Und jetzt???

      Diese ständigen Angstmacher-Meldungen, wenn von heute auf morgen alle E-Autos fahren, passiert was ganz schlimmes…

      • Kurt Beck meint

        25.01.2018 um 12:07

        sehr gut, die Angsmacherei ist sehr von der Autoindustrie und vom Staat gewollt. (Benzinsteuer). Ich fahre auch teilelektrisch und lade nicht jeden Tag und vor Allem nicht zur gleichen Zeit. Diese Kommentare sind zum Kotzen, aber werden immer wieder aus der Lobbyschublade geholt.

  6. stan meint

    23.01.2018 um 14:02

    „…„Punktuell“ könnten der Analyse zufolge bereits in den nächsten 5 bis 10 Jahren „Versorgungsengpässe entstehen, etwa in suburbanen Gebieten mit einer höheren Affinität zur Elektromobilität“ – also im Umfeld großer Städte wie München, Frankfurt oder Berlin….“

    Weil es wir ja nicht ständig gebaut (Wohnungen, Industrie-, Bürogebäude etc.) und die brauchen auch keinen Strom!?
    Also „Versorgungsengpässe“ sehe ich eher bei den Daten und deren Interpretation und hier nicht nur punktuell.

    „…Später könnte es auch bundesweit zu Stromausfällen kommen….“

    Auch bei Unternehmensberatungen gibt es hin und wieder Ausfälle.

    „…„Wenn alle gleichzeitig um 20 Uhr ihr Auto mit Strom volltanken wollen, knallt es im Netz“, sagt Thomas Fritz von Oliver Wyman voraus…“

    Es hat ja jetzt schon überall gleichzeitig im „Netz“ geknallt.
    Wenn Unternehmensberater wieder mal Aussagen mit Informationsgehalt = 0 in dem Raum werfen und die Presse nur noch fragt – wir hoch dürfen wir springen.
    Einfach mal googeln: Elektroauto Studie Oliver Wyman

    „…Um die deutschen Stromnetze fit für Elektromobilität zu machen, rechnet das Beratungsunternehmen für die nächsten 15 Jahre mit einem
    Investitionsvolumen von bis zu 11 Milliarden Euro. Innogy-Vorständin Hildegard Müller kalkuliert mit ähnlichen Zahlen: Bis 2030 erachtet sie Investitionen von etwa „einer Milliarde Euro pro Jahr für nötig“…“

    Also nix (zusätzlich). Warum muss man das dann erwähnen?
    Das Stromnetz ändert sich eh‘ ständig, aber nicht (allein) wegen der Elektromobilität.

  7. Newchie meint

    23.01.2018 um 12:41

    Oliver Wyman hat noch nichts von „gesteuertem“ Laden gehört.
    Das wundert mich nicht, ist ja auch nur eine Unternehmensberatung!

    Das Netz wird nicht ausfallen!

    Ein Beratender Ingenieur.

  8. JoSa meint

    23.01.2018 um 12:34

    Ich nehme an, das es in suburbanen Gebieten deutlich mehr PV-Anlagen auf den Dächern gibt, als in der Stadt.

  9. Toni meint

    23.01.2018 um 12:27

    Wenn alle abends um 20h zur Tanke fahren knallts auch…
    Was war nochmals das Argument?

    • JoSa meint

      23.01.2018 um 12:37

      Das wär dann Rushhour hoch drei :D

  10. Ernesto 2 meint

    23.01.2018 um 12:07

    Ecomento müsste auch den Teil der Aussage zitieren in der es heißt sobald 30% der e-auto Betreiber an einem gesteuerten Laden Teilnehmen dürfen bis zu 50% aller Autos an einem Netzknoten E-Autos sein OHNE daß es zu Störungen kommt und OHNE daß ein Netzausbau dazu nötig ist. Das heißt daß ein Netzausbau überflüssig wird wenn intelligentes Laden zur Verfügung gestellt wird, und da 50% E-Autos wohl vor 2030 nicht zu erwarten ist, hat man dann auch noch genug Zeit um den Rest für viel weniger Geld auf die Reihe zu kriegen. Das E-Auto ist jedenfalls nicht für Stromausfälle verantwortlich, das sind eher die fehlenden Leitungen zwischen Nord und Süd!

  11. Fritz! meint

    23.01.2018 um 11:50

    „Wenn alle gleichzeitig um 20 Uhr ihr Auto mit Strom volltanken wollen, knallt es im Netz“, sagt Thomas Fritz von Oliver Wyman voraus.

    Das tut es aber auch genauso, wenn alle um 19 Uhr ihren Herd einschalten. Er weiß doch genau, daß keine dieser beiden Szenarien eintreffen wird, was soll also das Gelaber? Reine Panikmache im Auftrage der Verbrenner-Industrie wahrscheinlich…

  12. Michael S. meint

    23.01.2018 um 11:13

    Es ist immer wieder unfassbar, wie wenig Verständnis für E-Mobilität bisher vorhanden ist. Und auch diese Totschlagargumente „Wenn alle abends 20 Uhr das Auto zum Laden anstecken…“ sind vollkommen an der Realität vorbei.
    Wenigstens hat man es bei VW begriffen.
    Man kann das Problem doch so einfach über den Strompreis lösen. Mehr muss man gar nicht machen. Und wenn man dann noch mit dem eigenen Auto zu Spitzenlastzeiten zu einem geeigneten Tarif rückspeisen kann, werden das die Konsumenten auch nutzen. Muss man nur mal darüber nachdenken und entsprechende Lösungen auch anbieten. Technisch ist das Problem schon längst gelöst, wie man an den Werbeanzeigen auf dieser Website sehen kann.

  13. Fotolaborbär meint

    23.01.2018 um 11:08

    Wir brauchen Speicher im Stromnetz für Lastspitzen, last mich mal überlegen, habe ich das erste mal im Sachkundeunterricht der Grundschule gehört. 69/70 oder ein Jahr später. Und das ich einen absehbaren Kundenbedarf vorplane, ich glaube das hat mir mein Vater schon mit 12 klar gemacht. Wer würde ein Wort darüber verlieren, dass jetzt die Weihnachtssüßwaren jetzt vorbestellt werden und in die Produktion der nächsten Monate eingeplant werden. Da machen sich wieder mal einige wichtig. (Ich muß da noch mal schnell die Welt retten, du weißt wohl nicht was ich tu) Der Schenkelklopfer ist: „“Wenn alle gleichzeitig um 20 Uhr ihr Auto mit Strom volltanken wollen, knallt es im Netz“, sagt Thomas Fritz von Oliver Wyman voraus.“. Wenn Thomas Gottschalk in „Wetten das?“ die Zuschauer aufgefordert hätte mal nachzuschauen ob im Kühlschrank noch Licht brennt hätte es auch im Netz geknallt. Wetten das?

  14. Toni meint

    23.01.2018 um 09:23

    Da kann man nur den Kopf schütteln..
    Das Elektriziätswerk verkauft intelligente Ladestationen welche es subventioniert. Diese LS werden vom EW ferngesteuert. Der Kunde erhält immer den günsigen Nachtstrom, muss das Fahrzeug jedoch jederzeit eingesteckt haben. Das EW beansprucht einen Teil der Batteriekapazität für sich. Bei Über- oder Unterlast managed das EW die ihm zur Verfügungstehende Batteriekapazität entsprechend und gut ist. Wieviel haben die in Australien pro MWh erhalten die sie kurzfristig in der Teslabatterie gespeichert haben.. Win-Win-Win = EW-Fahrer-Natur

  15. Peter W meint

    23.01.2018 um 09:08

    Zunächst einmal ist es sache der Netzbetreiber die Stromnetze so zu gestalten, dass jeder Kunde gut versorgt ist. Egal ob mit oder ohne Elektroauto. Mit Nachtspeicherheizungen hatten, und Wärmepumpen haben sie ja offensichtlich auch kein Problem. Wenn sie weiterhin Geld verdienen wollen, werden sie ja hoffentlich dazu in der Lage sein ihre Netze entsprechend anzupassen. Lösungen für das vorhergesagte Last-Problem gibt es schon längst. Intelligente Stromzähler, oder Wallboxen, die sogar den Stromtarif abfragen können, alles vorhanden!

    Also bitte, lasst die alberne Panikmache und kümmert Euch um Eure Arbeit!

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