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Tesla klagt wegen „Sabotage“, Datendiebstahl und Verleumdung – Ex-Mitarbeiter wehrt sich

21.06.2018 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Tesla-Sabotage

Bild: Tesla

Tesla-Chef Elon Musk hat diese Woche mitgeteilt, dass die Produktion des Elektroautobauers von einem Mitarbeiter sabotiert wurde. Er wirft dem Ingenieur vor, Software für den Export sensibler Daten eingeschleust und Unwahrheiten an die Presse verbreitet zu haben. Nun hat Tesla Klage gegen seinen ehemaligen Angestellten eingereicht.

In der Klageschrift gegen den US-Amerikaner Martin Tripp heißt es, dass dieser den Eingriff in die Tesla-Systeme und die Entwendung mehrerer Gigabyte an Daten gestanden hat. Exportiert worden seien unter anderem vertrauliche Fotos und das Video eines Fertigungssystems. Tesla gibt zudem an, dass Daten in regelmäßigen Abständen an drei verschiedene externe Empfänger übertragen wurden.

Tesla wirft Tripp auch vor, falsche Angaben in Gesprächen mit der Presse gemacht zu haben. Der Ingenieur soll unter anderem behauptet haben, dass in einigen Einheiten des Mittelklasse-Elektroautos Model 3 „durchbohrte“ Batteriezellen zu finden seien – Tesla dementiert dies. Darüber hinaus habe Tripp der Presse eine „deutlich übertriebene“ Menge an Ausschuss bei der Model-3-Fertigung berichtet und über Verzögerungen bei der Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten gelogen.

Als Grund für seine Verfehlungen habe Tripp im Gespräch mit Tesla-Managern eine ausgebliebene Beförderung genannt, heißt es in der Klage weiter. Ausschlaggebend für die Entscheidung, dem US-Hersteller zu schaden, sei eine neue Stelle innerhalb des Unternehmens gewesen.

Noch unklar ist, mit wem Tripp sensible Tesla-Daten geteilt hat. Elon Musk spekulierte nach Bekanntwerden der Vorwürfe, dass die Ölindustrie oder etablierte Autofirmen Interesse daran haben könnten, Tesla zu schaden. Beweise dafür gibt es bislang aber nicht.

Tripp streitet die Vorwürfe ab

Martin Tripp hat sich im Gespräch mit CNN verteidigt – Tesla wolle ihn dafür bestrafen, dass er Probleme des Unternehmens an die Öffentlichkeit gebracht habe. „Ich werde an den Pranger gestellt, weil ich ein Whistleblower bin. Ich bin nicht in das System eingedrungen. Die Daten, die ich zusammengetragen habe, sind so schwerwiegend, dass ich mich an die Medien wenden musste.“

Tripp war seit Oktober 2017 in Teslas „Gigafactory“ im US-Bundesstaat Nevada angestellt. Seine Entlassung in der vergangenen Woche führt der 40-Jährige darauf zurück, dass er die Investoren und Öffentlichkeit vor Teslas Problemen warnen wollte. Er habe unter anderem über 1000 beschädigte Batteriemodule entdeckt, die heute in Elektroautos vom Typ Model 3 auf der Straße unterwegs seien.

Den Vorwurf, dass er die IT von Tesla gehackt hat, streitet Tripp ab. Er habe gar nicht die Möglichkeit gehabt, das betreffende Betriebssystem zu modifizieren. Dass er mit seiner Rolle bei dem Stromer-Pionier unzufrieden gewesen sei, weil ihm eine Beförderung verwehrt wurde, dementierte er.

Tripp bestätigte CNN, dass er mehrere Pressevertreter kontaktiert und über Missstände bei Tesla informiert hat. Er deutete an, dass ein besonders ausführliches Gespräch demnächst im Rahmen eines neuen Berichts über Tesla veröffentlicht werden könnte.

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Via: CNBC & CNN Money
Tags: Tesla Model 3Unternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. alupo meint

    23.06.2018 um 13:21

    Erst einmal abwarten und möglichst nicht spekulieren.

    Nur eines ist m.M.n. klar: irgend jemand wird aktuell ziemlich schlecht schlafen.

    Mal sehen, wer es wohl gewesen sein wird. Ich hoffe wir erfahren es.

  2. Gunnar meint

    21.06.2018 um 11:00

    Tja, nun steht Aussage gegen Aussage.
    Und natürlich gilt in erster Linie die Unschuldsvermutung.
    Da macht es keinen Sinn, zu spekulieren, wer denn nun recht haben könnte. Das wäre höchst unseriös.

    • baldniemehrverbrennerfahrer meint

      21.06.2018 um 11:07

      richtig, einfach mal die Untersuchung abwarten

    • Matthias meint

      21.06.2018 um 20:10

      warum zum Teufel sollte man zuerst an die Medien gehen wenn es in der Fabrik Missstände gibt?? Elon ist sicher der Letzte der sowas zulässt. er hätte es den Vorgesetzten melden sollen und dann wäre Elon schon zum campen in die Fabrik gekommen. aber so? maximale Aufmerksamkeit erhaschen.. der denkt ernsthaft er wäre Edward Snowden 2.0!

      • Hugo Iblitz meint

        22.06.2018 um 09:34

        „der denkt ernsthaft er wäre Edward Snowden 2.0!“

        und Sie denken wohl ernsthaft sie wären ein Buddy von Elon?

        Woher wollen Sie wissen, wie Musk und der Teslavorstand mit interner Kritik umgeht? Welche Probleme haben Sie da je gemeldet und welches Feedback haben sie erhalten?

        Wahrscheinlich keins! Weil sie nicht für Tesla und erst recht nicht in der entsprechenden Position arbeiten. Sie werden bestimmt noch nie ein Wort mit Herrn Musk gewechselt haben oder sind sie Schulfreunde die sich ewig kennen. Wieso glauben Sie, Sie können beurteilen wie diese eine bestimmte Person handeln würde? Und woher wollen Sie wissen, welche Gespräche dieser Mitarbeiter schon vorher mit seinen Vorgesetzten geführt hat und das diese nicht einfach gesagt haben: „Mag sein, so ist es aber. Finden Sie sich damit ab – ansonsten finden sie die Tür nach draußen da vorne links. “ ?

        Ich persönlich finde Sie und ihr vorgehen (Kommentare) deutlich anmaßender als den Mitarbeiter.
        My 2 Cents

  3. Gunarr meint

    21.06.2018 um 10:05

    Datendieb oder Whistleblower? Ist wohl eine Frage der Perspektive.
    Unter Sabotage verstehe ich jedenfalls etwas Anderes. Der Mann scheint ja keine Betriebsabläufe gestört zu haben. Für die Verzögerungen in der Tesla Produktion ist er sicher nicht verantwortlich.

    • Miro meint

      21.06.2018 um 10:24

      Wenn das was ihm Tesla vorwirft wahr ist, dann ist es Datendiebstahl und Sabotage. Denn Daten abzugreifen mittels Software ist nicht anderes. Und die Verbreitung von Falschinformationen (wie gesagt, wenn es stimmt) an die Medien ist Sabotage…denn wenn er denn tatsächlich Angst um die Kunden hätte, sollte er sich an die NHTSA und nicht an die Medien wenden. Und genau die Tatsache, dass er sich an die Medien und nicht an die NHTSA gewendet hat ist für mich ein gaaanz dickes Indiz dafür, dass er, entschuldigt den Ausdruck, ne kleine Ratte ist.

      • Der Wartende meint

        21.06.2018 um 11:03

        Naja, mit der Bezeichnung „Ratte“ sollte man zum jetzigen Zeitpunkt vorsichtig sein. Die sogar bei CNN wiederholten Anschuldigungen bzgl. der Batterien müssten doch nachweisbar sein, oder? Und wenn Tesla von Sabotage und Datendiebstahl spricht sollen doch auch dort Beweise vorliegen. Letztlich ist es bisher nur eine PR-Geschichte.

        • Miro meint

          21.06.2018 um 11:09

          Wenn sie jemanden verklagen dann werden sie wohl auch Beweise haben.

        • Anonym meint

          21.06.2018 um 12:05

          Eins nach dem anderen…
          Bisher haben sie nur KLAGE EINGEREICHT… was nichts anderes bedeutet, als dass sie ihn verklagen WOLLEN. Ob die Klage überhaupt zugelassen wird oder von einem Gericht z.B. mangels Beweisen fallen gelassen wird – muss jetzt erstmal die zustädnige Behörde intern klären.

          In welchen Punkten die Klage zugelassen wird und was dem Beschuldigten genau worgeworfen wird, dass geht erst viel später aus der Anklageschrift hervor. Bis die veröffentlicht wird, wird es aber noch dauern. Und ich gebe „Der Wartende“ recht – bis dahin ist es nur eine PR-Geschichte.

        • frax meint

          21.06.2018 um 13:18

          Hier die Klageschift:
          https://sc.cnbcfm.com/applications/cnbc.com/resources/editorialfiles/2018/06/20/Tripp.pdf

        • NurMalSo meint

          21.06.2018 um 13:48

          Ist es eigentlich legal, diese Klageschrift zu veröffentlichen? Also ich will keinen an Beins pinkeln und weiß das viel geleakt wird (gerade im Zusammenhang mit Tesla) aber wie ist es „offiziell“?

          Eigentlich ist das eine Streitsache zwischen zwei Privaten. Gilt da nicht eine Art des Datenschutzes oder sind auch alle anderen Verfahren einsehbar?!

        • Matthias meint

          21.06.2018 um 20:13

          @NurMalSo das ist Amerika da werden Gerichtsverhandlungen LIVE im TV ausgestrahlt. Opferschutz gibt es dort keinen. maximalen Schaden anrichten ist Usus. bei uns ist das undenkbar. hier wird nur ein Gerichtszeichner Kritzeleien machen.

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