VWs Kompaktwagen ID.3 ist das häufigste Elektroauto auf Deutschlands Straßen. Die Wolfsburger lösten damit das Model Y von US-Hersteller Tesla ab. Das geht aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor. Demnach waren zum 1. Januar 2026 vom ID.3 genau 116.053 Exemplare in Deutschland zugelassen. Demgegenüber standen 106.184 Model Y. Ein Jahr zuvor war das mittelgroße SUV-Coupé von Tesla noch das meist registrierte E-Auto hierzulande gewesen.
Beide Modelle überschritten laut dem KBA im vergangenen Jahr die Hunderttausenderschwelle bei den zugelassenen Autos in Deutschland – als erste reine Stromer. Ein drittes Modell könnte bald folgen – zumindest wenn man wie das KBA VWs Mittelklasse-SUV ID.4 und dessen Coupé-Version ID.5 zusammenzählt. Zu Jahresbeginn waren 97.120 Fahrzeuge dieser Baureihe(n) in Deutschland zugelassen.
Insgesamt liegt VW seit Langem vor Tesla. Dass das häufigste Elektro-Modell dennoch lange von Tesla stammte, liegt daran, dass der Stromer-Pionier aus den USA nur zwei Fahrzeugreihen mit relevanten Zulassungszahlen in Deutschland hat, sich die Gesamtzahl also weniger stark verteilt. Nun reichte auch das nicht mehr – auch wenn die Nachfrage beim Model Y seit Jahresbeginn wieder steigt. Daneben verkauft Tesla noch die ebenfalls populäre mittelgroße Limousine Model 3 hierzulande. Die Oberklasse-E-Autos Model S und Model X sind kürzlich ausgelaufen, kamen aber nur auf überschaubare Stückzahlen.
Im Vergleich zu Verbrennern liegen Elektroautos in Deutschland immer noch weit hinten. Insgesamt waren nach den Zahlen des KBA zu Jahresbeginn 2,03 Millionen rein elektrische Autos zugelassen.
Häufigstes Auto auf deutschen Straßen ist der aktuell als Verbrenner, Hybrid und Plug-in-Hybrid erhältlich Kompaktwagen VW Golf mit 3,2 Millionen zugelassenen Exemplaren. Darin sind auch einige Zehntausend Einheiten des früher angebotenen vollelektrischen e-Golf enthalten. Dahinter folgen der Verbrenner-VW Polo mit 1,3 und der auch hybrid und rein elektrisch gebaute Opel Corsa mit 1,1 Millionen, beides Kleinwagen.

Powerwall Thorsten meint
Frage an David:
Wie viele BEVs fehlen VW noch bis zu sagen wir
9000420 produzieren PKW?
Du darfst auch die BEVs aller Baureihen in allen verfügbaren Farben und möglichen Konfigurationen zusammenzählen, die bis dato beim Kunden (Privat- oder Flottenkunden) angekommen sind?
Sag du es uns – mein 7 Sekunden KI Prompt war sicher wieder schlecht gestellt.
hu.ms meint
Hier geht aber um D.
Einfach nur peinlich, immer auf andere märkte abzulenken wenn einem der inhalt des artikels nicht gefällt.
Über andere geografische gebiete gerne, wenn sich auch gegenstand des artikels sind.
Jörg2 meint
Wie ist solch Betrachtungsergebnis, wenn man den Betrachtungsrahmen wechselt?
Also von „Deutschland“ z.B. auf „VW-Autohaus“, oder „Gesamt-EU“, oder „USA“, oder „weltweit“?
Ich halte solch Betrachtungen für lässlich. Sie zeigen wenig und bieten viel Interpretationsspielraum. Hier z.B.: Wird ja Zeit, dass VW hier nach Jahren an dem vorbeizieht, der seit Jahren von einigen für mausetot (gleich morgen!) beschrieben wird.
hu.ms meint
Hier wir eben über D-zahlen geschrieben.
Europa, china oder welt dann gerne wieder beim zutreffenden artikel.
Ist einfach nur lächerlich jedesmal auf andere geografische gebiete zu verweisen, wenn der lieblingshersteller schlecht aussieht.
Jörg2 meint
hu.ms
Schon in der Grundschule sollte man gelernt haben, dass Ergebnisse ohne Einordnung wenig Wert haben.
Ich habe keinen Lieblingshersteller.
eBikerin meint
Das Ergebnis ist doch eindeutig eingeordnet?
hu.ms meint
Klar Jörg, aber eben eine einordnung im deutschen markt !
Jörg2 meint
hu.ms
„Klar Jörg, aber eben eine einordnung im deutschen markt !“
Dann lies doch nochmal, was ich geschrieben habe.
Eine Einordungsmöglichkeit für den deutschen Markt habe ich benannt: „Wird ja Zeit, dass VW hier nach Jahren an dem vorbeizieht, der seit Jahren von einigen für mausetot (gleich morgen!) beschrieben wird.“
Tinto meint
Jetzt wissen wir jedenfalls alle wer die Grundschule nicht besucht hat.
hu.ms meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Fred Feuerstein meint
Lächerlich ist auch, wenn jemand vergisst, dass an seinem Fahrzeug die Bremsen im Service getauscht wurden. Aber das gute daran ist: Das Internet vergisst nicht und so kann jeder deine Aussagen auf den Wahrheitsgehalt wunderbar prüfen. 😊
eBikerin meint
Meinst du die Schraube nach ziehen? Na da haben andere Hersteller aber anderes geschafft – die mussten nen Spax rein drehen – du weisst schon wer.
hu.ms meint
Na Fredi,
dann schreib doch einfach, in welchem thema (datum und titel) man das von mir geschrieben nachlesen kann.
Ansonsten – wie schon geschrieben – empfehle ich tai-ginseng.
Fred Feuerstein meint
hu.ms, schau in dem Artikel unter dem wir das diskutiert haben, der ist noch unter meistdiskutierten Artikeln zu finden.
Aber ich helfe vergesslichen Menschen gern: „ Warum VW Design und Bedienung seiner E-Autos neu aufstellt“
Und für dich als Bonus bekommst du noch den Ursprungsartikel vom 06.11.2025: https://ecomento.de/2025/11/06/kostenvergleich-e-auto-und-verbrenner-auf-typischen-pendeldistanzen-eon/#comment-703709
Peinlich.
hu.ms meint
Fredi,
das war im nov. der voranschlag des agenten – habe ich leider nicht dazugeschrieben. Es ging ja bei dem thema um preisvergleich von service zwischen stinkern und BEV und da habe ich meine besonderheit nicht berücksichtigt.
Gemacht wurde letztendlich nur bremsflüssigkeit, neue co2- klima-befüllung und TÜV.
Hintere bremstrommeln habe ich selbst entrostet – aber nicht ersetzt.
Und wischerblätter, innenraumluftfilter mach ich sowieso.
Kokopelli meint
Hab ich schon gelesen, kann man sich nicht ausdenken und dann noch persönlich werden…Aber das schöne daran ist: So kann man wenigstens den Kommentator hu.ms und seine Beiträge besser einschätzen.
Fred Feuerstein meint
Wird ja immer lustiger. Zitat von dir wörtlich: „Ich war diese woche nach 5 jahren erstmalig mit dem ID.3 beim service“
Hintere bremsen erneuert, neue bremsflüssigkeit, neubefüllung klima und TÜV alles zusammen 860 €.
Du hast klar und deutlich geschrieben: Du warst beim Service…Bremse erneuert und die paar anderen Punkte…Aber nimm ruhig dein Tai Ginseng. Jetzt ist klar dass du nur Märchen erzählst.
M. meint
Nimm beim Kommentieren mal das Messer aus den Zähnen, das schlägt auf deinen beleidigten Stil durch.
Sonst glaubt dir am Ende niemand mehr, du wärst neutral…
eBikerin meint
Lieber M – er ist genauso wenig neutral wie ein anderer Hiern , der das ja imme wieder behauptet.
Jörg2 meint
M
Du fühlst Dich von meiner Überlegung, dass solche Betrachtungsergebnisse, egal, welchen Betrachtungsraum man wählt, eigentlich überflüssig sind (mMn), beleidigt? Wie geht das denn?
M. meint
Nein, so machen wir das nicht.
Lies, was ich geschrieben habe, oder lass es. Mir gleich.
Aber deine Interpretation ist unbrauchbar.
Jörg2 meint
M
Dann bist Du nicht beleidigt. Das ist fein. Das könnte daran liegen, dass mein Stil nicht beleidigend ist.
Ich bin auch nicht beleidigt. Wovon sollte ich?
Ach, das mit dem Messer… Was willst Du damit sagen? Du siehst mich?
Nur am Rande: Wäre es nicht zielführend, Du würdest Dich mit dem Inhalt meines Beitrages auseinandersetzen, anstatt irgendwelche Projektionen von Dir kund zu tun?
M. meint
Der Inhalt deines Beitrag ist doch nur die beleidigte Frage nach dem Betrachtungsraum, weil dieser Betrachtungsraum nicht das Ergebnis liefert, das du dir wünschst.
Als eben dieser Betrachtungsraum dieses gewünschte Ergebnis noch lieferte, gab es offenbar keinen Anlass, ihn in Frage zu stellen.
Mehr gibt es dazu doch nicht zu sagen… aber du kannst mich gerne widerlegen: zeige mir deine Beiträge dazu, als die häufigste BEV-Marke in Deutschland noch Tesla war. Oder das Model Y das häufigste Modell.
Freddy K meint
Also nur noch weltweite Betrachtung? Aber selbst dann kommt einer und will das Milchstrassenweit.
Da schwebt auch ein Tesla rum.
Jedesmal wenn ein Land oder Kontinent betrachtet wird heißt es „falsche Betrachtungsweise“. Aber eben nur wenn der preferierte Hersteller nicht vorne ist.
Im Artikel wird nunmal DE betrachtet und nicht USA oder Welt.
Future meint
Natürlich ist die masisve Präsenz der erfolgreichsten Elektromodelle auf den deutschen Straßen sehr wichtig für die Sichtbarkeit von Elektromobilität im Alltag der Menschen. 116.053 ID3 und 106.184 Model Y sind eine Menge Fahrzeuge. Das bedeutet, jeder Deutsche sieht davon jeden Tag ein paar in seinem Stadtviertel oder im Dorf. Sowas macht etwas mit den Leuten, die sich immer noch ihren Diesel an der Tankstelle kaufen. Der Mere Exposure Effect ist nicht mehr aufzuhalten.
David meint
Auch das zeigt den Niedergang von Tesla. Sie haben nur ein Modell, das in Deutschland gebaut und entsprechend bevorzugt angeboten wird. Aber selbst das verliert gegen eine von elf Varianten der MEB Baureihe.
simon meint
Niedergang nicht, aber eine große Fehlentscheidung. Mit Grünheide hätte man erst ein kleineres SUV und danach einen Kompaktwagen wie den ID.3 auf den Markt bringen sollen. Dazu dann auch einen Van und am besten sogar ein Model 3 Kombi für Dienstwagenfahrer. (Inklusive guter Konditionen für Flottenbetreiber) Also das was gerade Xpeng, BMW und VW so erfolgreich macht in Europa, weil sie einfach mehr Modelle anbieten. Ein größerer Erfolg für Tesla wäre so leicht möglich, aber man scheitert an Musk und der Firmenstruktur, welche eher an die alten Dieselskandal Zeiten erinnern in der Autoindustrie.
Future meint
Na ja, VW verdient nicht genug Geld mit den vielen Elektromodellen und muss deshalb weiterhin 90 Prozent Verbrenner bauen. Tesla baut 100 Prozent BEV, ist profitabel und hat volle Taschen.
M. meint
Das profitabelste daran sind die CO2-Zertifikate, wie man ja gerade erst wieder gesehen hat.
Das Geschäftsmodell neigt sich dem Ende zu, und was neigt sich dann noch dem Ende zu?
Richtig, die Idee, sein Geld mit den profitablen Autos verdienen zu wollen. Ohne Verschmutzungsrechte-Verkauf.
Merkste selber, hm?
hu.ms meint
Tesla ist eine ami-firma mit ami-denke. Denen ist das europäische kaufverhalten bzw. deren ansprüche fremd – so wie es europäischen herstellern mit ami-kunden auch geht.
Um wirklich überall stückzahlen zu verkaufen müssen die hersteller für die 3 grossen märkte jeweils auf diese abgestimmte autos anbieten. Und dazu muss man gross genug sein oder im premium-segment.
Haubentaucher meint
Ich empfehle mal die News von VW zu lesen. Bis 2030 sind bestriebsbedingte Kündigungen ausgeeschlossen, danach wird es wild.
eBikerin meint
„Bis 2030 sind bestriebsbedingte Kündigungen ausgeeschlossen, danach wird es wild.“
Bis 2030 sind so viele in Ruhestand gegangen oder haben selbst gewechselt, dass es eben nicht wild wird.
Future meint
Wild wird es bestimmt im Land, wenn es so viele Ruheständler gibt und entsprechend wenig Wertschöpfung, um das gute Leben der Rentner zu finanzieren. Aber die Politik arbeitet ja gerade an Lösungen dazu. Ich habe etws von Aktiendepots für die Wertschöpfung gelesen.
Jörg2 meint
Das ist nicht in Stein gemeißelt.
Aktuell geht es intern mal wieder um minus 50.000 Mitarbeiter und Verringerung der Produktionskapazitäten.
Übrigens auch um die Verringerung der Modellvielfalt. Zwar wohl eher nicht auf „1“ pro Kategorie, aber wohl wesentlich und unterstützt durch weitere Plattformgleichheit.
Für das Chinageschäft sieht man die aktuellen BEV-Aktivitäten, mehr oder weniger, als letzten Versuch. Es muss nachhaltig klappen.
Gunnar meint
Gut für VW und auch gut für die Elektromobilität im allgemeinen.
Der April neigt sich dem Ende. Nächste Woche gibt es dann die jüngsten Zulassungszahlen. BEVs werden weiter steigen. Dann vielleicht schon über 25% Marktanteil? Wir werden sehen.
Gernot meint
Ich erwarte, das wir bis Ende des Jahres über 30% liegen. In den März-Zahlen mit bereits 24% BEV-Anteil sind die Auswirkungen des Iran-Krieges noch gar nicht abgebildet und weil viele BEV-Hersteller 3-6 Monate Lieferzeit haben, ist auch der Effekt der neuen Kaufprämie noch fast gar nicht abgebildet. Beides wird noch mal einen Boost geben. Nicht für alle, aber für die meisten PKW-Nutzungsprofile sind Elektroautos längst billiger und komfortabler als die stinkenden, lärmenden Explosionsmaschinen.
Deswegen ist es so hirnverbrannt, wenn die Bundesregierung ihr kostbares politisches Kapital in Brüssel für das Verbrenner-Aus-Aus verschwendet. Das hilft den Bürgern nicht und das hilft auch der Wirtschaft nicht. In 9 Jahren kauft niemand bei klarem Verstand noch einen Verbrenner. Auch nicht mit Hybrid-Feigenblatt.
hu.ms meint
Wie ich schon vor fossil-preis-explosion schrieb: das geld für die neue elektro-förderung in D sollte besser für lademöglichkeiten eingesetzt werden.
Sieht man doch in N seit jahren: wenn man fast überall laden kann, wird auch umgestiegen. Den fahrzeugmehrpreis holt man doch locker über die geringeren fahrenergiekosten wieder rein.
Und noch: wenn ich nichts gemacht hätte, hätte ich letztes jahr 1.000 € für HH-strom, 900 € für kraftstoff und 2.400 € für gas ausgegeben – insgesamt also 4.300 € !
Und zu aktuellen preisen noch rd. 20% mehr.
Mit PV, stationären speicher, BEV und WP waren es am ende 1.360 €.
Investiert habe ich 21.000 PV, 6.000 mehrkosten BEV, 17.000 mehrkosten WP nach förderung.
Die preise für fossile werden weiter steigen und ich fahre lächelnd an den tanken vorbei…
Freddy K meint
Was auch wichtig ist das due EU mal die Ladepreise ezwas reguliert. So wie den Mobilfunk anno dazumal. Denn diese Roamingkosten sind nur abschreckend… Selbst bei ionity in sich gibts Roaming… Als Deutscher in Italien ist teurer als wie als Italiener in Italien..(mit Vertrag). Das Rechenzentrum ist das gleiche. Die Rechnung und Abbuchung hat man, kaum das der Ladestecker wieder in der Ladesäule zurück ist.
Und der Strom in Italien ist noch günstiger als in DE…
Das nennt man anscheinend Zusatzeinnahmen….
hu.ms meint
Brauchts doch garnicht. Einfach zuhause anstecken oder am AP.
Geht bei dir nicht ? = falscher job.
Du verdienst offensichtlich zu wenig für eine wohnung mit lademöglichkeit bzw. bist beim falschen AG ohne firmenparkplatz mit lademögichkeit.
Gunnar meint
Bei mir ähnlich:
2 BEVs, WP, Solaranlage.
Strom eingekauft in 2025 für 810 €. Zusätzlich auf Langstrecke für 250 € „getankt“.
Also Energiekosten von 1060 € im letzten Jahr. Damit habe ich geheizt, Wasser warm gemacht und bin circa 35.000 km Auto gefahren.
Zum Vergleich ohne PV, WP und BEV hätte ich mit einer Gasheizung 2.340 € gezahlt und mit einem Verbrenner 3.570 € für Sprit gezahlt.
Macht eine Ersparnis von 4.850 €. Und die Einspeisevergütung von 2.050 € kommt noch oben drauf. Insgesamt 6.900 €, die ich pro Jahr als positive Differenz haben gegenüber einem identischen Haushalt, nur mit fossilem Energiebezug.
Invest:
PV-Anlage: 36.500 €
WP Mehrpreis ggü. Gasheizung damals 15.000 €
BEV Mehrpreis damals: 13.500 €
Nach 9-10 Jahren ist alles amortisiert, wenn die Sprit- und Gaspreise so bleiben wie in 2025. 5 Jahre davon habe ich schon geschafft.
Oh Moment, da war doch was. Nein, die fossilen Preise bleiben nicht stabil :-) Allein für Sprit würde ich bei meiner Fahrleistung aktuell fast 1000 € mehr im Jahr bezahlen.
hu.ms meint
Super !
bei mir waren es 14 jahre amortisationszeit weil ich einfach die effizienteste WP haben wollte, die natürlich teuer ist.
Zu aktuellen fossil-preisen reduziert sich die amortisationszeit jetzt auf 11,5 jahre. Und 5 sind bei mir ja auch schon vorbei.
Naja, manche können eben rechnen zu die entwicklung der fossil-preise einschätzen und vielen ist es egal oder sie können eben nicht rechnen.
South meint
Naja, wie halt immer, zwar stimmen die Zahlen an sich, aber die Interpretation öffnet Missbrauch. Erstens, die Zahlen beschreiben den deutschen Automarkt, also einen kleinen Ausschnitt und zweites betrachten sich nur das häufigste Modell. Das sagt im Grunde begrenzt bis überhaupt nix über den Erfolg aus, das hängt von vielen Parametern wie Modellpolitik, wann das Modell herauskam, ob es sich um einen Volumenhersteller handelt etc. ab.
Ob einen nun gefällt oder nicht. Nüchtern betrachtet gibt es in der Welt auf den Straßen deutlich mehr Elektroautos von Tesla, als von VW und das obwohl es sich bei VW um einen Volumenhersteller handelt.
Das gleiche gilt für den Textteil „Im Vergleich zu Verbrennern liegen Elektroautos in Deutschland immer noch weit hinten.“. An sich stimmt das, aber es lässt ausser acht, das Autos eben sehr lange genutzt werden und auch, dass die Produktion sich auch erstmal umstellen muss. Historisch berachtet ist der Anstieg der Zulassungszahlen einer neuen Antriebsart nämlich ohne Übertreibung ein Jahrhundertereignis mit atemberaubender Geschwindigkeit. Sonst würde es wohl ja nicht so eine Aufregung um das Thema eAutos geben…
Und Zulassungszahlen sind bereits ein Ergebnis vergangener Zeiten. Technisch sind eAutos heute schon voraus, aber es zeichnet sich deutlich ab, das mit zunehmender Ladegeschwindigkeit und fallender Kosten, der Verbrenner chancenlos ist und das international…
David meint
Wir sind hier aber in Deutschland und du schreibst ja auch in Deutsch in einem deutschen Portal. Also ist es das Naheliegendste, unseren Markt, der, ich meine indessen wieder der drittgrößte BEV-Markt der Welt ist, zu betrachten. Selbst die Amerikaner kennen indessen unsere Zahlen und veröffentlichen die. Da gibt es also sogar lebhaftes Interesse, wenn man nicht hier lebt.
Die Dimension dieser Meldung hast du vielleicht nicht vollständig erfasst. Denn keinesfalls ist der ID.3 das, was das Model Y für Tesla ist. Es ist nur eins von elf Modellen auf MEB Plattform, die aktuell in Deutschland angeboten werden. Die anderen Modelle sind nur einen Hauch von den Stückzahlen des ID.3 entfernt. In Wirklichkeit gehen also die wenigen Tesla in einer Armada von MEB Fahrzeugen unter.
Fred Feuerstein meint
Vielleicht schaffst du es in deinen nächsten Kommentar dreimal „indessen“ einzubauen. Das zeugt noch mehr von Kompetenz.
M. meint
Du kannst bis 2 zählen, und willst dich auf 3 steigern. Das ist auch schon was.
Aber rechtfertigt das einen Beitrag?
Fred Feuerstein meint
Ich weiß dass du gerne persönlich wirst, aber das macht nichts. Da.vid möchte doch gern „gehoben“ sein, dann muss er sich ein bisschen anstrengen. Von dir erwartet das hingegen niemand…
hu.ms meint
Na Fredi,
wie wärs mit einer antwort, die sich auf den inhalt bezieht – statt eines billigen ablenkungsversuchs.
Fred Feuerstein meint
Warum du dich überhaupt dazu zu Wort meldest…Du wurdest nicht angesprochen…Seltsam
M. meint
Freddie, du bist mal wieder persönlich geworden, wie man es von dir halt kennt, Fakten kamen mal wieder keine.
Deswegen muss man sich mit dir sachlich auch gar nicht mehr auseinandersetzen.
Passt dir nicht? Dann ändere doch mal was.
Fred Feuerstein meint
Mister M. habe ich dich angesprochen? Nein? Gut. Warum du dann darauf antwortest bleibt wohl dein Geheimnis. Und mit dir habe ich es aufgegeben zu diskutieren…Lohnt nicht. Mit Da.vid allerdings auch nicht.
Gernot meint
«Ob einen nun gefällt oder nicht. Nüchtern betrachtet gibt es in der Welt auf den Straßen deutlich mehr Elektroautos von Tesla, als von VW und das obwohl es sich bei VW um einen Volumenhersteller handelt.»
Tesla war der Pionier, hat das BEV-Marktsegment überhaupt erst aufgemacht. Jahrelang gab es vernünftige BEV nur von Tesla. Deshalb gibt es im globalen BEV-Bestand heute mehr Teslas als BEV von anderen Marken/Konzernen. Aber das sind Tesla-Meriten der Vergangenheit. Wenn nicht schon dieses Jahr dann nächstes Jahr wird der VW-Konzern Tesla bei den globalen BEV-Neuzulassungen überholen. Und dann dauert es noch 2-3 Jahre, bis auch im globalen BEV-Bestand der VW-Konzern vor Tesla liegt.
South meint
Mja, oder anders ausgedrückt, Tesla hat den Vorsprung gegenüber auf VW über die Jahre eher noch ausgebaut und es ist mit zunehmender Marktdurchdringung der eAutos ja auch supernatürlich, dass VW als Volumenhersteller da Tesla einholen muss, sonst würde Tesla ja schlicht den Markt übernehmen.
Und da kommen wir zum Kern. Die Einengung auf Tesla und VW an sich ist eine reine Vergangenheitsbetrachtung. Die wirklich relevante, dominante Konkurrenz kommt nämlich aus China. Nur Tesla und VW zu betrachten ist ein alter Hut … und genauso kann man den Artikel einwerten….
hu.ms meint
Eben nicht !
Es geht hier einfach um den drittgrössten BEV-markt D (nach china und USA).
Hier hat die VWgroup schon seit 2021 mit den MEB mehr BEV verkauft als tesla. Genauso wie seit 2023 in ganz europa !
Und dann kommt die für mich unsinnige betrachtung von einzelmodellen hinzu. Unsinnig, weil die hersteller völlig unterschiedlichen strategien verfolgen.
Die meisten BEV-hersteller haben mehrere modelle im angebot – auch der grösste BYD. Insofern ist die einzelmodellbetrachtung wenig aussagekräftig, da sie klar hersteller mit wenigen modellen bevorzugt.
Futureman meint
Vor allem ist aktuell derjenige mit kurzen Lieferzeiten klar im Vorteil. Aus eigener Erfahrung ist in einigen Autohäusern die Wartezeit auf ein Angebot inzwischen länger, als die Lieferzeit bei einem Tesla. Um in den sicheren Genuss der Förderung zu kommen, werden viele deswegen ihre Prioritäten entsprechend anpassen.
M. meint
Also doch Halde?
Wurde bisher immer verneint.
hu.ms meint
In diesem artikel gehts aber um D !
Andere geografische gebiete dann wieder, wenn es zum artikel passt.
Einfach nur lächerlich, diese ablenkungsversuche, wenn der lieblingshersteller im artikel nicht gut aussieht.
South meint
Mja, da kannste im Kreis wie Rumpelstilzchen springen, aber so ist nun mal die harte Realität. Tesla und VW sind weltweit aktiv, braucht auch weltweite Märkte, um zu überleben, und damit sind das die relevanten Zahlen. Punkt. Selbst Jahre nach der MEB Einführung verkauft Tesla immer noch mehr eAutos als VW, wobei ein Einholen ja längst überfällig wäre. Natürlich gibts weltweit deutlich mehr eAutos von Tesla als von VW in den Beständen. Auch bei der Profitabilität, übrigens incl. der Verbrenner, ist VW meilenweit von Tesla entfernt.
Und das ist alles vollkommen bedeutungslos, denn bei dir hängt nur seit Jahren die Schallplatte, die wahren Wettbewerber kommen aus China. Der Artikel vermittelt eher ein falschen Eindruck bzw. vermutlich soll er schlicht polarisieren bzw. polemisieren, aber der Artikel ist für die Tonne … wer gerne den Fokus so lange einengt, bis dass sein Lieblingshersteller gut aussieht… der kann hier gerne klatschen… der Rest kann denken…
hu.ms meint
„aber der Artikel ist für die Tonne“
Warum schreibst du dann unter ihm kommentare, die sich nicht mal auf die in ihm genannten region beziehen ?
Tinto meint
Richtig, beide Firmen sind weltweit aktiv: VW verkauft über alle Antriebe hinweg 9 Millionen Autos pro Jahr, Tesla lediglich 1,6 Millionen. Selber schuld wenn die keine Verbrenner anbieten.
Das ist die Realität.
M. meint
Die können ja gar keine bauen, und wenn, könnten sie die CO2 Zertifikate nicht mehr verkaufen, was ja über Jahre der dickste Batzen beim Gewinn war.
(Und der Grund, warum sie das machen)
Gernot meint
Das dürfte vor allem am Firmenwagen-/Flottengeschäft liegen. Tesla findet im Firmenwagen-/Flottengeschäft nicht mehr statt, was zum einen an der lange erratischen Preispolitik von Musk liegt, die den Firmen (und z.B. auch Mietwagenanbietern) die Kalkulation verhagelt hat. Und es liegt natürlich am toxischen Image von Musk. Das Risiko, mit Teslas das eigene Image zu beschädigen, wollen Firmen nicht eingehen.
Bei privaten Autokäufern ist der „ID.3“ in der Geschmacksrichtung Cupra Born die beliebtere Variante, weil er das bessere Design und einen deutlich wertigeren Innenraum mitbringt. Aber Seat/Cupra ist im deutschen Firmenwagen-/Flottengeschäft traditionell schwach. Die Grenzen zwischen den eigenen Marken verwischen bei VW generell auch immer mehr. Den Cupra Tavascan verkauft VW in China z.B. als VW ID.Unyx 06.
ID.alist meint
Eine Aussage bei der Präsentation vom ID.3 NEO spricht gegen deine Argumentation. Der ID.3 als Firmenwagen hat wenig Erfolg gehabt, weil viele Firmen mit großen Firmenwagenflotten eine Reichweitenuntergrenze von 600 km haben, und deswegen hat sich keine Variante vom ID.3 dafür qualifiziert.
Gernot meint
„Firmenwagen“ ist ja kein homogenes Segment. Wenn wir den Vertreter im Außendienst meinen, dann ist der ID.3 für den eher kein geeigneter Firmenwagen. Der Vertreter ist aber auch zuvor eher Passat als Golf gefahren.
Eine repräsentative Statistik habe ich nicht, aber ich sehe auf der Straße massenweise ID.3 als Firmenwagen für Pflegedienste, Dentallabore, Apotheken, Sozialdienste, IT-Services, usw. Halt alles, was eher auf einen örtlichen Radius beschränkt ist und keine großen Volumen an Zeug mitnehmen muss.
David meint
Das ist ein Unterschied zwischen dem Niveau von Tesla Fans und VW Fans. Während erstere jeden Marketingtrick des Meisters kaufen und noch verstärken, gehen letztere auf kritische Distanz, indem z.B. ich hier ständig von Pseudo-Ausländern schreibe, wenn ich Seat/Cupra und Skoda meine. Es sind halt Spiele, die der VW-Konzern mit einfachen Käufern treibt, aber erfolgreiche Spiele. Ich bin auch keinesfalls dagegen, sondern dafür. Nur sage ich eben offensiv, wie es wirklich ist.
Gernot meint
Ich sehe da keine Spielchen, sondern VW nutzt eben seine 4, 5 Hauptmarken, um mit dem weitgehenden gleichen Auto verschiedene Kundengruppen zu adressieren. Das ist legitim und sinnvoll.
Der ID.4 ist für den biederen deutschen Familienpapa. Der Audi Q4 für den Premiumanspruch (auch wenn er den mit der ganzen Hartplastik nur bedingt erfüllt). Der Cupra Tavascan ist für Leute, die an rassig-sportlichen Autos interessiert sind (Grundpreis bemerkenswerterweise höher als beim Audi Q4). Einzig mit Skoda sehe ich Probleme. Skoda war bislang klar die Billigmarke im VW-Konzern. Mittlerweile hat Skoda aber VW in der Designqualität und der Interiorqualität überholt. Der Enyaq ist einfach höherwertiger als der ID.4. Kurzfristig kann es VW egal sein, welches ID.4 Derivat die Leute kaufen – Hauptsache es ist etwas aus dem VW-Konzern, aber langfristig weiß ich nicht so ganz, wie man Skoda von VW abgrenzen will? Wenn es keine Abgrenzung gibt und alles beliebig wird, dann wird auch der Schritt zu konzernfremden Marken kleiner.
Futureman meint
Glückwunsch an VW, endlich dürfen sie auch mal auf das Treppchen. Wenn auch nur auf dem deutschen Markt. Das zeigt halt, das auch bei Autos oft auf einheimische Produkte gezielt wird. Pech für VW nur, dass es in anderen Regionen der Welt mit eigener Produktion auch so ist und Länder ohne eigene Produktion eher auf andere Hersteller setzen.