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Ford Explorer kostet als Plug-in-Hybrid ab 74.000 Euro

04.10.2019 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

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Bilder: Ford

Ford setzt bei seiner Elektrifizierungs-Offensive zunächst auf die Einführung von Hybridantrieben bei beliebten Modellen. Nun wurde der Preis für die teilelektrische Ausführung der neuen, sechsten Generation des großen SUV Explorer bekanntgegeben: Der Teilzeit-Stromer mit Plug-in-System kostet hierzulande ab 74.000 Euro.

Ford bewirbt das 5,05 Meter lange, 2,28 Meter breite und 1,78 Meter hohe neue Top-Modell seiner europäischen SUV-Familie mit sieben Sitzen, luxuriöser Serienausstattung, einem modernen 10-Gang-Automatikgetriebe, intelligentem Allradantrieb iAWD und diversen Fahrer-Assistenzsystemen. In Deutschland bietet Ford den Explorer ab sofort ausschließlich mit Plug-in Hybrid-Antrieb an. Die Markteinführung ist für März 2020 vorgesehen.

Der Plug-in-Explorer kombiniert einen 3,0-Liter-V6-Benziner und einen Elektromotor zu einer Systemleistung von 336 kW (457 PS) und einem maximalen Drehmoment von 825 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h, die Beschleunigung von Null auf Hundert ist in 6,0 Sekunden möglich. Den Verbrauch gibt Ford gemäß WLTP-Fahrzyklus mit kombiniert 2,9 Liter/100 km an, die CO2-Emissionen mit 66 g/km. Rein elektrisch sind 48 Kilometer fahrbar. Der Stromverbrauch beträgt offiziell 10,3 kWh/100 km.

Ford-Explorer-Plug-in-Hybrid-2020-2

Der Fahrer kann im plug-in-hybriden Explorer zwischen vier verschiedenen Programmen wählen: „EV Auto“ (Automatik), „EV Jetzt“, „EV Später“ und „EV Aufladen“. „EV“ steht dabei für Electric Vehicle, also Elektrofahrzeug. Geht die Batteriefüllung zur Neige, wechselt der Explorer automatisch in das „EV Auto“-Programm und aktiviert den Benzinmotor, der eine Leistung von 267 kW (363 PS) entwickelt. Zugunsten der Kraftstoffeffizienz erhält der Verbrenner weiter Unterstützung durch den E-Antrieb, soweit es die beim Bremsen rekuperierte Energie erlaubt.

Die Kraftübertragung übernimmt beim Explorer Plug-in Hybrid Fords intelligenter Allradantrieb iAWD in Kombination mit dem 10-Gang-Automatikgetriebe. Bei ausreichender Traktion wird der Explorer über die Hinterräder angetrieben. Falls erforderlich, leitet das Getriebe die Motorkraft automatisch auch an die Vorderräder.

Zum Explorer-Lieferumfang ab Werk gehören unter anderem die Aktive Geräuschkompensation, die Zweizonen-Klimaautomatik, die Premium-Lederpolsterung in Schwarz mit perforierter Sitzmittelbahn sowie das beheizbare und unten abgeflachte Lederlenkrad im ST-Line-Design mit Schaltwippen. Auch elektrisch einstellbare, klimatisierte und beheizbare Sportsitze für Fahrer und Beifahrer sind standardmäßig. Ein elektrisches Panorama-Schiebedach wird ebenfalls ab Werk verbaut.

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Via: Ford
Tags: Ford Explorer Plug-In-Hybrid, PreiseUnternehmen: Ford
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dr. Dr. Goldzähler meint

    10.10.2019 um 09:54

    Ford scheint Elektromobilität verstanden zu haben. Nicht.
    Genau wie BMW, Mercedes und Audi.

  2. Duesendaniel meint

    05.10.2019 um 09:13

    Ich denke, die 10,3 kWh/100km kann man getrost verdoppeln und bei den 2,9 Litern/100km fehlt wie gewohnt der Stromverbrauch des ideal elektrisch gefahrenen Teiles und auch den Benzinverbrauch muss man sicher mal zwei (also hier mal vier) nehmen, um in die Nähe des Realverbrauches zu kommen. Leider fehlt mal wieder die Angabe, was dieses Monstrum wiegt. Ich schätze mindestens 2,5 Tonnen mit dem Luftwiderstand eines offenen 4-Mann-Zeltes.
    Kaum zu glauben, dass es Menschen gibt, die so etwas kaufen, aber die Nachfrage steigt und steigt. Mehr Schein als Sein ist das Motto und mit den Folgen für die Umwelt können sich dann ja die links-grün vers…… Ökofanatiker und Gutmenschen beschäftigen.

    • M.p.l meint

      05.10.2019 um 22:43

      Ich habe ihn mir vor 2 Wochen bestellt.
      0.5% Geldwerter Vorteil, 60€ Steuern im Jahr, je nach Stadt mitbenutzung der Busspur erlaubt.
      Das der Klimaball eigentlich bei der Industrie liegt und nicht zum Großteil beim Volk dürfte eigentlich klar sein, aber Hey wenn die Regierung solch (in meinen Augen) schöne Autos fördert und man sie sich leisten kann und will, greife ich für meinen Teil zu.

      • Elektron meint

        08.10.2019 um 08:49

        Nun, das stimmt so nicht ganz, wenn Sie sagen, dass der „Klimaball“ bei der Industrie liegt und nicht beim Volk. Genau wegen solchen Leuten wie Ihnen produziert die Autoindustrie solche Vehikel, die bei rationalem Denken kaum 95% der Leute wirklich brauchen.
        Aber solange jeder sagt, der „Klimaball“ liegt bei andern, ist alles gut…

  3. Mike Hammer meint

    04.10.2019 um 15:05

    Ab 78.000,- Euro für 48 km theoretischer E-Reichweite hört sich nach ´nem richtigen Schapper an ;-)
    Die sind auf dem richtigen Weg…

    • Mike Hammer meint

      04.10.2019 um 15:09

      Sorry, 74k€.
      Und 10,3 kWh/100 km klingt auch realistisch.
      @ecomento: Schreibfehler?

      • Redaktion meint

        04.10.2019 um 15:58

        Beide Angaben wurde so Ende September von Ford veröffentlicht.

        VG | ecomento.de

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