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Opel Zafira-e Life ab sofort ab 53.800 Euro bestellbar

08.09.2020 in Neues zu Modellen, Transport von Thomas Langenbucher | 18 Kommentare

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Bilder: Opel

Opels neuer Elektro-Kleinbus Zafira-e Life ist ab sofort bestellbar. Das als „E-Lounge auf Rädern“ beworbene Fahrzeug startet hierzulande zu Preisen ab 53.800 Euro (inkl. 19 % MwSt.). Zur Wahl steht der Zafira-e Life in drei Längen (Small, Medium, Large) und mit Platz für bis zu neun Personen.

Der Zafira-e Life fährt mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment von 260 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit ist zugunsten der Reichweite auf 130 km/h begrenzt. Die Kunden haben die Wahl zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien: ein Akkupaket mit 75 kWh Kapazität für 330 Kilometer Reichweite sowie eine 50-kWh-Batterie für 230 Kilometer gemäß WLTP-Norm. Für möglichst viel Reichweite und Effizienz sorgt ein regeneratives Bremssystem, mit dem in der Schubphase oder beim Bremsen Energie wiedergewonnen wird.

Die Batterie ist im Fahrzeugboden zwischen den Achsen verbaut und schränkt daher das Ladevolumen von bis zu 4500 Liter nicht ein. Zu 80 Prozent lässt sich der Zafira-e Life mit 50-kWh-Batterie an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom in rund 30 Minuten „tanken“. Beim großen 75-kWh-Energiespeicher sind circa 45 Minuten nötig. Zur Serienausstattung gehört zudem ein 11-kW-Bordlader für dreiphasigen Wechselstrom. Für die Batterie gibt Opel eine Garantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern.

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Die Auswahlmöglichkeiten beim Zafira-e Life im Innenraum umfassen in Aluminiumschienen variabel verschiebbare Ledersitze für Konfigurationen mit fünf, sechs, sieben oder acht Sitzplätzen. Die beiden Versionen mit langem Radstand gibt es in „Lounge-Ausstattung“ mit elektrisch beheizbaren Vordersitzen mit Massagefunktion und dahinter vier Ledersesseln, die sich versetzen lassen. Für zusätzliches Gepäck oder Sonstiges kann der Zafira-e Life mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet werden und 1000 Kilogramm ziehen.

Zu den verfügbaren Fahrerassistenzsystemen gehören eine Frontkamera und ein Abstandsradar. Geschwindigkeitsregler und -begrenzer passen das Tempo auf den Vordermann an. Ein Spurhalteassistent sowie eine Müdigkeitskontrolle unterstützen und warnen den Fahrer. Geschwindigkeit, Abstand zum Vordermann oder Navigation lassen sich auch über ein farbiges Head-up-Display anzeigen. Ultraschallsensoren melden Hindernisse beim Einparken. Eine Rückfahrkamera überträgt ihr Bild je nach Ausstattung auf den Innenspiegel oder einen Sieben-Zoll-Monitor mit 180-Grad-Blickwinkel aus der Vogelperspektive. Den Sieben-Zoll-Touchscreen gibt es in Verbindung mit den Infotainment-Systemen „Multimedia Radio“ und „Multimedia Navi Pro“, beide integrieren Smartphones über Apple CarPlay und Android Auto.

In Deutschland erhalten Käufer des Zafira-e Life derzeit 7500 Euro Elektroauto-Prämie. Zusätzlich Mehrwertsteuer beträgt die „Umweltbonus“-Förderung 7975 Euro – 5000 Euro kommen vom Staat, 2500 Euro plus 19 Mehrwertsteuer vom Hersteller. Wer bis Ende des Jahres kauft, profitiert zudem von der wegen des Coronavirus vorübergehend auf 16 Prozent gesenkten Mehrwertsteuer.

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Via: Opel
Tags: Elektrobus, Opel Zafira Life, Opel Zafira-e LifeUnternehmen: Opel
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Martin M. meint

    09.09.2020 um 00:55

    ab 53.800 Euro… ein Trinkgeld für den 0815 Mittelschichtler von nebenan :=D

    „Der Median des Nettoeinkommens lag 2013 bei 1.345 Euro[2].

    Der Median des Nettoäquivalenzeinkommens der Bevölkerung Deutschlands lag im Jahr 2008 bei 1.772 Euro pro Monat,[3]“ – Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen

  2. dereuroasiate meint

    08.09.2020 um 21:36

    Leider keine alltagstaugliche Reichweite. 330 bzw. 230 Kilometer nach WLTP ist ja ein Witz, bei diesen Preisen. Zudem verbaut PSA CATL Akkus: https://www.watson.ch/digital/wissen/914000669-elektroauto-wie-fair-und-oekologisch-sind-die-grossen-akku-hersteller
    Habe mich auf die Elektrifizierung von Opel gefreut, jedoch SO NICHT!

    • Freddy K meint

      09.09.2020 um 08:53

      Naja, viele Hersteller verwenden CATL.
      Tesla, Renault-Nissan, PSA, Fiat…..

      • dereuroasiate meint

        09.09.2020 um 10:19

        Darum kommt für mich derzeit auch fast nur Hyundai/KIA in Frage

      • dereuroasiate meint

        16.09.2020 um 12:12

        Und darum sollte man über diesen Umstand hinweg sehen?

  3. Günter meint

    08.09.2020 um 17:17

    Peugeot hat aus einem hübschen Van einen Lieferwagen gemacht. Schade.

    • wambo13 meint

      08.09.2020 um 17:56

      Evtl kommt ja noch ein Zafira.
      Momentan ist es ja Zafira Life…

      Allerdings sind halt Vans nicht mehr gefragt. (Leider)

  4. Michael meint

    08.09.2020 um 12:33

    Wer schreibt denn heute noch solche Texte? Muss man wirklich noch erklären was rekuperieren bedeutet und kann man nicht „laden“ sagen ohne „tanken“ in Gänsefüsschen? Wunder.

    • Redaktion meint

      08.09.2020 um 14:03

      Der Großteil der Deutschen hat keine Praxiserfahrung mit Elektroautos. Auch viele unserer Leser sind noch nicht mit allen Aspekten der E-Mobilität vertraut. Wir verzichten daher wo möglich auf Spezialbegriffe oder erklären diese.

      VG | ecomento.de

      • Peter W meint

        08.09.2020 um 17:07

        Ja, hier muss ich ecomento Recht geben. Ich erlebe auch öfter, dass die Leute mich fragen, ob mein BEV auch Strom erzeugen kann, wenn man bremst. Viele meinen offensichtlich, dass das sowas wie eine Sonderausstattung ist, und sind erstaunt oder ungläubig wenn ich ihnen sage, dass ich kein E-Auto kenne, das nicht rekuperiert.
        Es ist wirklich erstaunlich wie wenig die Meisten wissen, wobei man aber auch erkennen kann, dass das angebliche Wissen über Verbrenner nur nachgeplapperte Sprüche ohne jegliche Substanz sind.

      • Axel P. meint

        08.09.2020 um 18:35

        Wenn Sie laden statt “tanken”schreiben würden, dann hätten die nichtwissenden Leser wenigstens eine Chance mehr, diesen “Spezialbegriff” zu lernen.

        • Peter W meint

          08.09.2020 um 22:45

          Ich wurde auch schon gefragt wie oft ich auf meiner Urlaubsfahrt tanken musste. Antwort: gar nicht …

    • Freddy K meint

      09.09.2020 um 08:55

      Naja, es gibt ja manche die hier lesen die nicht technisch bewandt sind. Und daher finde ich es gut das es für diese auch erklärt wird.

  5. wambo13 meint

    08.09.2020 um 11:58

    Naja,
    Hätte preislich was anderes erwartet.
    Preislichen sind es bei meiner Konfiguration 11k weniger als beim EQV.
    Wenn man dann den größeren Akku mit reinzieht würde ich eher zum eqv greifen.

    • Swissli meint

      08.09.2020 um 12:24

      Tja, je höher die staatlichen Förderungen, umso höher die Listenpreise.

      • simon meint

        08.09.2020 um 13:44

        Merkt man. Bei uns ist das Model 3 so viel teurer als in den Staaten.
        Auch in Norwegen sind die Autos nicht extrem teuerer geworden.

        • wambo13 meint

          08.09.2020 um 14:05

          Bist du dir da sicher?
          Gerade was die Staaten betrifft wird halt gern die TAX vergessen

        • Freddy K meint

          09.09.2020 um 08:59

          Vergleiche einfach die Nettopreise.
          In Österreich wär’s noch teurer. Je nach Land und Steuer.
          Aber etwas gebe ich dir Recht. Obwohl im selben Werk hergestellt sind manche Fahrzeuge in den europäischen Ländern netto unterschiedlich. Man will dadurch den gleichen Bruttopreis für private Abnehmer erreichen. Besser wäre es wenn man Mal in EU gleiche Steuern machen würde.

          Deswegen macht Reimport auch was aus beim Preis. Woanders netto günstiger einkaufen ist dann in DE brutto günstiger. Tja…

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