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Mercedes-Entwickler Kröger: „Mit den wildesten Fantasien wird das nicht vergleichbar sein“

24.03.2016 in Autoindustrie, Technik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Mercedes-Benz-Elektroauto

Bild: Daimler (MB GLC 350 e)

Im Interview mit Mein Auto Blog sprach Harald Kröger, Leiter Entwicklung Elektrik bei Mercedes-Benz, über die Zukunft der Elektromobilität, das Verhältnis zu Tesla und über Brennstoffzellen-Autos.

Dem Vorwurf, dass 30 rein elektrische Kilometer bei Plug-in-Hybriden zu wenig seien, widerspricht Kröger: Er sei „da selber Kunde und Nutzer. Ich wohne zum Beispiel 20 Kilometer von der Arbeit weg.“ Diesen Weg habe er einmal lange Zeit nur per Batterie zurückgelegt: „600 Kilometer gefahren, 0 Liter Verbrauch im Durchschnitt. Wenn Sie natürlich jeden Tag 100 Kilometer Pendelstrecke haben, dann ist ein Plug-in vielleicht nicht die richtige Lösung.“ Kröger gibt aber zu, dass ein „bisschen mehr Reichweite für manche Kunden vielleicht schön“ wäre. Man arbeite daran. Die Nachfrage nach Mercedes-Elektrofahrzeugen habe die „Planungen sogar mehr als übertroffen“, kurzzeitig gab es demnach auch „Probleme, die Teile überhaupt heranzubringen“.

Darauf angesprochen, ob Brennstoffzelle, Batterie-Elektroauto und Plug-in-Hybrid die bessere Wahl wäre, sagt Kröger, dass „alle drei ihre Berechtigung“ haben. Der Plug-In Hybrid sei „eine sehr gute Technik für viele Kunden, die bestimmte Nutzungssituationen haben“. Auch die reinen Elektroautos – mit Batterie oder Brennstoffzelle – hätten „natürlich ebenfalls ihre Kundenstämme“. Der große Vorteil der Brennstoffzelle sei, „in unglaublich kurzer Zeit gewaltige Mengen Energie ins Auto zu bekommen. Auch mit den wildesten Fantasien, die wir im Moment auf der Batterieladeseite entwickeln können“, werde „das künftig nicht vergleichbar sein“.

„Auf der batterieelektrischen Seite“ wiederum gehe „es darum, dass wir Reichweiten umsetzen, die absolut wettbewerbsfähig mit jedem Anbieter im Markt sind“. Es gehe auch „um die richtige Balance aus Reichweite und Kosten“, dementsprechend „intensiv“ beschäftige man sich mit „Kundenansprüchen und typischen Laderhythmen“.

Technologisch gesehen ist Elektroauto-Pionier Tesla für Kröger „keine Revolution. Auf der Antriebsseite zum Beispiel“ sehe er „keine extrem fortschrittliche Technik“. Tesla sei „aber ein revolutionäres Unternehmen“. Er „schätze die Firma Tesla sehr hoch ein. Ich schätze die Kollegen sehr und was sie auf die Beine gestellt haben, ist ein tolles Ding“.

Das ausführliche Interview lesen Sie bei Mein Auto Blog

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Via: Mein Auto Blog
Unternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    24.03.2016 um 10:04

    Eine extrem fortschrittliche Technik muss ja auch gar nicht sein. Ganz im Gegenteil. Eine robuste Antriebseinheit ist mehr Wert als eine hoch gezüchtete, anfällige Maschine.
    Das sieht man ja am Verbrenner. Man versucht mit Gewalt nicht lösbare Probleme zu lösen, nur weil man sich partout nicht auf etwas Neues einlassen will.
    Eine Sackgasse kann man aber nur verlassen, in dem man ein paar Schritte zurück geht. Und wenn man endlich raus ist, versteht keiner mehr, warum man sich dort eigentlich so lange aufgehalten hat.
    Die Brennstoffzelle ist übrigens die gleiche Sackgasse.

    • GhostRiderLion meint

      24.03.2016 um 17:10

      Das sehe ich genauso, Fortschritt ist nicht gleich Fortschritt!!!
      Mit der Brennstoffzelle hätte man eben wieder eine gewisse Abhängigkeit geschaffen wo Geld zu verdienen ist ;-) !!!

      • Schlaumeier meint

        24.03.2016 um 19:06

        „Mache es so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.“ – Einstein

        Das passt nur leider nicht mit dem Selbstverständnis der selbsternannten „Erfinder des Automobils“ zusammen.
        EIne Maschine MUSS extrem kompliziert und komplex sein, damit man Kompetenz darstellen kann, das alles zu beherrschen.
        Einfache Maschinen kann doch jeder bauen. ;)

        • Klaus meint

          24.03.2016 um 20:12

          Das seid ihr ja wieder ihr Kuschelbären.
          Ich gebe Kröger recht. Und euch alle bitte ich zum Vorstellungsgespräch.
          Mit Visionären von morgen muss man einfach zusammenarbeiten

        • Schlaumeier meint

          25.03.2016 um 13:05

          Nun ja, stimmt schon.

          Selbst Elon Musk meinte über Apple, dass sie die
          Komplexität von Fahrzeugen nicht unterschätzen sollten.
          Steve Jobs hatte noch Hochachtung für deutsche Automobilhersteller. Weil es eben Komplex ist. ;-)

        • Schlaumeier (Das Original) meint

          27.03.2016 um 12:40

          Ach Klaus, es wird echt langweilig!

          Elon hat die Flügeltüren bezwungen! Was soll da noch kommen?

    • Paul meint

      26.03.2016 um 19:07

      Wieso ist die Brennstoffzelle die gleiche Sackgasse? Heute ist Zeit Geld. Niemand hat mehr Zeit zu verlieren. Mit Wasserstofftanksäulen können Sie so wie bisher tanken und Ihre Ziel ohne Zeitverzögerung erreichen. Die Zukunft sehe ich in der Kombination von allem. Morgens von zu Hause losfahren mit voll geladenen
      leichten Batterien wie es Tesla vormacht danach weiterfahren mit dem Wasserstofftank. Wo ist das Problem?

      • Tesla-Fan meint

        28.03.2016 um 15:53

        Die Brennstoffzelle ist technisch sehr komplex und schwierig stabil zu betreiben. Zudem hat eine Brennstoffzelle samt Akku und Wasserstoff-Tank einen enormen Platzbedarf im Fahrzeug.
        Schauen sie mal die technischen Darstellungen vom Toyota Mirai an:
        http://www.carandbike.com/photos/toyota-mirai-photo-gallery-18841

        Und unterhalten Sie sich mal mit Entwicklern, die daran arbeiten – die sprechen oft von der fool-cell anstelle fuel-cell.

        Das ist eine technologische Sackgasse und spätestens wenn der erste Wasserstofftank mal bei einem Unfall explodiert ist, dann ist das ganze Thema wieder für lange Zeit tot. Wasserstoff assoziiert, sicher unberechtigt, bei vielen Menschen das Unglück der Hindenburg 1937.

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