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Umweltwissenschaftler: „Dann müssen wir Verzicht üben“

10.08.2016 in Umwelt von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Nachhaltigkeit

Bild: armin_vogel / CC BY 2.0

Der Umweltwissenschaftler Johan Rockström, Direktor des Stockholm Resilience Center sowie Professor an der Stockholm University, entwickelte 2009 das Konzept der planetaren Grenzen, das die Belastungsgrenzen der Erde modellhaft erfasst und als Entscheidungshilfe für Politik und Wirtschaft dienen soll. In einem Interview mit der Zeit sprach Rockström über die Zukunft unseres Planeten.

„Die Menschheit“, so der Wissenschaftler, „hatte nie so viel Grund, nervös zu sein. Wir stecken mitten in einer globalen Nachhaltigkeitskrise, die nicht nur das Klima betrifft“. Die Welt nähere sich „Kipp-Punkten, und wenn wir sie überschreiten, könnte das unumkehrbare und gefährliche Veränderungen nach sich ziehen“. Als Beispiele führt er den „Anstieg des Meeresspiegels, Dürren, Fluten und Nahrungsmangel“ an.

Immerhin nehme die „Menschheit die Herausforderung endlich an – und führende Politiker und Geschäftsleute sind mit an Bord“. Unternehmen, „egal, ob in der Auto-, der Textil- oder der Lebensmittelbranche“ hätten erkannt, „dass sie großen Risiken gegenüberstehen. Dass ihre Ressourcen immer knapper werden, sie also effizienter arbeiten müssen“.

Für Rockström der „aufregendste Punkt“ sind jedoch die „jungen Konsumenten, die Millennials“, die „nachhaltig konsumieren“ möchten. „Sie gehen vielleicht nicht auf die Straße, um für mehr Umweltschutz zu protestieren. Aber sie wollen ein umweltfreundliches Leben führen“.

„Nachhaltiger Konsum“ sei allerdings „einfach noch zu anstrengend“. Daran müsse man arbeiten, „damit die Leute in 20 Jahren sagen: Oh, ich nutze keine fossilen Brennstoffe mehr. Warum habe ich nochmal damit aufgehört? Die Umwelt war mir egal. Aber es war einfach die billigste und bequemste Sache, die ich tun konnte“, so der Wissenschaftler im Zeit-Interview.

Da die Ressourcen begrenzt sind und die Zahl der Menschen immer größer wird, werden wir gerechter „teilen müssen“. Innovative Technik könne zwar helfen, „Ressourcen effizienter zu nutzen. Aber irgendwann gerät auch das an Grenzen. Dann müssen wir Verzicht üben“.

Das ausführliche Interview lesen Sie bei der Zeit

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Via: Die Zeit
Tags: Nachhaltigkeit

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter meint

    10.08.2016 um 13:37

    Der Mensch ist so Konsum geil, nicht zu stoppen. Ob Technik Gadgets, Kleidung, Essen, Autos, dahinter stehen überall GIGA Fabriken. Der ganze Transport mit rießen Tankern, Abbau der Materialien in Südamerika, Verschiffung usw, Anbau in Landwirtschaft das wird 20-50 Jahre dauern bis wir da langsam runter kommen.
    Der Verkehrssektor weltweit nimmt ein paar Prozentpunkte der gesamten CO2 Emissionen ein. Großteil sind Industrie und Landwirtschaft (Fleisch). Wie Konsum verrückt manche Menschen sind sieht man an deren 20ten Smarphone, 50 Paar Schuhen oder am dritten Tesla. Ebenso im Elektroautoforum, alle wollen immer mehr Akku und Leistung, am besten 1000 kW und 500 kWh. Sch.. egal ob beim Transport oder Abbau dadruch mehr Materialien, Energie und Emissionen entstehen. „Hauptsache ICH habe meine Karre“ denken die alle. So ist es leider.

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