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Hamburgs Taxiflotte wird emissionsfrei: Zahl der Elektro-Taxis legt deutlich zu

29.05.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 50 Kommentare

Hamburg-Toyota-Mirai

Bild: Toyota

Hamburg gilt als Vorreiter bei Elektro-Taxis. Die Hansestadt treibt die Umstellung der Taxiflotte auf lokal emissionsfreie Antriebe weiter konsequent voran. Das geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter hervor.

Demnach ist der Anteil emissionsfreier Taxis an der Gesamtflotte von 0,06 Prozent im Jahr 2019 auf inzwischen mehr als 26 Prozent gestiegen. Seit Januar 2025 dürfen in Hamburg nur noch lokal emissionsfreie Taxis in Betrieb genommen werden, für Großraumtaxis gilt das ab 2027. Gleichzeitig werden Ladeinfrastruktur und barrierefreie Angebote gezielt ausgebaut, um den Wandel weiter zu beschleunigen.

„Hamburg zeigt, wie der Wandel zu klimafreundlicher Mobilität konkret gelingt. Seit 2019 ist die Zahl der emissionsfreien Taxis von 2 auf 747 gestiegen, ihr Anteil liegt heute bei über 26 Prozent der Gesamtflotte. Diese schnelle Entwicklung ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit dem Taxengewerbe, klaren und verlässlichen Rahmenbedingungen sowie mehreren Förderrunden“, erklärt Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg.

Laut Buschhüter sind rund 96 Prozent der emissionsfreien Fahrzeuge batterieelektrisch unterwegs, ergänzt durch Brennstoffzellenfahrzeuge. Bislang wurden durch die Umstellung rund 20.400 Tonnen CO2 eingespart, perspektivisch sind bis zu 25.000 Tonnen pro Jahr möglich. „Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequent umgesetzten Strategie für klimafreundliche Mobilität in Hamburg, die bereits 2017 von der damaligen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation begonnen wurde.“

Entscheidend sei, dass dieser Wandel nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich tragfähig ist. Die Erfahrungen zeigten: Emissionsfreie Taxis funktionieren im täglichen Betrieb zuverlässig und bieten sogar Kostenvorteile. Gleichzeitig stärke man gezielt die Barrierefreiheit: Die Zahl der Inklusionstaxis sei seit 2020 von 10 auf 64 gestiegen, davon seien bereits 53 emissionsfrei unterwegs.

„Mit klaren gesetzlichen Vorgaben, gezielter Förderung und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die gesamte Hamburger Taxiflotte bis 2030 emissionsfrei unterwegs sein kann“, so Buschhüter.

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Via: SPD-Fraktion Hamburg
Tags: Elektro-Taxi, Emissionen, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Powerwall Thorsten meint

    01.06.2026 um 17:51

    Warum Herr Bloch im aktuellen Test der Notbrems-Assistenten nur die MEB Platform repräsentiert durch einen iD7 gegen einen BYD einen Kleinwagen (Inster) und als einziges lediglich kamerabasiertes System hat antreten lassen und BMW und Mercedes nicht gefragt wurden???
    Ich möchte ja nichts vorwegnehmen, aber ein zusätzliches Radar hilft bei schlechter Software offenbar gar nichts – hatte Elon wohl wieder einmal Recht.
    Ich für meinen Fall lebe mit einer extrem seltenen Phantombremsung jedenfalls besser als in der Gewissheit einen Scooterfahrer oder Radler im Querverkehr einfach umzulatzen, wie sieht das eigentlich die Bürogemeinschaft?

    Antworten
    • M. meint

      02.06.2026 um 15:06

      Ich habe eine hohe 6-stellige Fahrleistung hinter mir, aber noch nie ein Kind, Scooterfahrer o.ä. „umgelatzt“.
      Für meine erste Phantombremsung habe ich nur 1 oder 2 km mit aktiviertem Lenkassi gebraucht. Gerade Strecke, kein Auto vor mir, 11 Uhr vormittags, bewölkt, aber zu der Zeit noch trocken. Dabei wäre mir wegen dieser klasse Leistung fast ein anderes Auto ins Heck gekracht. Ob der das persönlich oder über Abstandswarner/Bremsassi vermieden hat, weiß ich nicht.
      Diese Statistik braucht doch keinen weiteren Kommentar, oder?

      „Ich möchte ja nichts vorwegnehmen, aber ein zusätzliches Radar hilft bei schlechter Software offenbar gar nichts – hatte Elon wohl wieder einmal Recht.“
      Da hatte Elon sicher den richtigen Riecher, was seine Software angeht.

      Antworten
  2. Jensen meint

    31.05.2026 um 09:28

    Selbst wenn man unterstellt, dass die Taxiunternehmer vor dem Zulassungsverbot 2025 noch tüchtig alte Technik eingekauft und zugelassen haben, dürften bei normalem Einsatz die Anzahl an Verbrennertaxis bereits Anfang der 30er Jahre bei nur noch wenigen Prozent liegen. Die Kosten werden den Umstieg weiter automatisch beschleunigen.
    Jedes Taxiunternehmen kennt die täglichen und regelmäßigen Fahrprofile und die Verbräuche seiner Flotte. Wo das Taxiunternehmen angesiedelt ist, ist nur dann von Bedeutung, wenn eben Fahrprofile und die Möglichkeiten eines batterieelektrischen Taxis überhaupt nicht zusammen passen. Für die Großstädte und Ballungsräume sehe ich allerdings keine Hemmnisse, per sofort umzustellen. Und im ländlichen Raum dürfte das auch klappen.

    Antworten
    • M. meint

      01.06.2026 um 13:12

      Zulassungsverbot 2025?
      Meintest du vielleicht die Regelung, dass ab 2035 zugelassene Fahrzeuge nur noch erneuerbare Kraftstoffe verbrennen dürfen (falls die EVP das nicht noch kippt)?

      Aber ansonsten stimme ich zu, alleine die Betriebskosten werden das Thema bis 2030 erledigen. Die Batterien werden immer besser, bei den Verbrennern kommt technisch kein relevantes Update mehr. Die Schere wird weiter aufgehen, und die E-Taxis werden weiter ins Land vordringen, bis Verbrenner in der Nische angekommen sind.
      Von Frankfurt mal eben im Galopp nach Düsseldorf, weil Flug ausgefallen und wichtiger Termin – das ist nicht die Masse.

      Antworten
      • Future meint

        02.06.2026 um 08:54

        »Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Hamburg ein Zulassungsverbot für neue Taxis und Mietwagen mit Verbrennermotor. Seitdem dürfen nur noch lokal emissionsfreie Fahrzeuge (Elektro- und Brennstoffzellenautos) neu als Taxi zugelassen werden.«

        Vermutlich hat man das in Deutschland tatsächlich nicht überall realisiert. Es ist das erste Verbrennerverbot für eine ganze Branche in einer deutschen Metropole. Es war sicherlich nicht das letzte Verbrennerverbot.

        Antworten
  3. South meint

    29.05.2026 um 22:27

    Ich glaube nicht an die Wechselaccus, auch nicht bei Taxis… und die Dominanz von China ist auch nicht in Stein gemeißelt. Es kommt halt drauf an, ob der Westen bei den eAutos mithalten kann. Und man muss auch noch beachten, die Chinesen sind quick and dirty unterwegs, während der Westen eher auf Nummer sicher geht, aber nachlassen, also pennen können wir uns ganz sicher nicht leisten.
    Bedeutet. Irgendwann wird auch die Accu und Ladetechnik nicht mehr sooo große Sprünge machen und wenn wir clever sind, diversifizieren wir auch die Lieferketten. In dem Umfeld sind wir jetzt nicht chancenlos, vorallem in den oberen Klassen.
    Trotzdem. Der gefährliche Teil ist die eAutotechnik zu verschlafen, den Anschluss zu verlieren und das wird haarscharf. Ist einmal ein Strömungsabriss, dann ist Feierabend. Gefährlich ist deshalb der Trend wieder verstärkt Ressourcen und Geld bei Verbrenner zu verbrennen.

    Antworten
    • M. meint

      01.06.2026 um 13:17

      Da stimme ich zu.
      Ich habe erst gelesen, die westliche Hersteller entwickeln ein Auto zu 98%, bevor sie es auf die Straße bringen, die Chinesen zu 80%. Die westlichen Hersteller lassen also 2% „beim Kunden reifen“, die Chinesen 20%. Bei SDV kann man das stellenweise sogar machen, solange die Hardware stimmt. Da müssen die westlichen Hersteller halt auch hin, auch wenn das heißt, dass Kunden dann mal ungewohnt unfertigen Autos bekommen.
      VW hat’s (unfreiwillig) beim ID.3 ja auch so gemacht – 98% fertig war der bei der ersten Auslieferung jedenfalls nicht. ;-)

      Antworten
  4. Soeri# ch meint

    29.05.2026 um 20:05

    Sehr gut ,dass Hamburg die E – Taxi Sache so vorran treibt. Sowie die E Busse. In der Grossstadt, wo soviel Verkehr ist. Super.

    Antworten
  5. Future meint

    29.05.2026 um 15:58

    Hamburg macht das sehr gut und hat die Zulassung der Verbrennertaxis einfach verboten. So einfach kann das gehen, wenn es vernünftige Politiker in einer Stadt gibt.

    Wenn man in Hamburg am Flughafen oder am Hauptbahnhof ankommt, dann stehen die Elektrotaxis gleich ganz vorne. Meistens sind es Teslas, ID4 und Nios.

    Und wenn man den Bus nimmt, dann sind die meistens auch elektrisch. Über 400 Stück hat Hamburg schon. München hat nur 100.

    Hamburg hat eben die besten Politiker im Land. Allerdings sind die Hanseaten dabei nicht so lautstark wie anderswo.

    Antworten
  6. David meint

    29.05.2026 um 11:09

    Schöne Sache. Anders als hier der Eindruck entstehen könnte, sind die Wasserstoffgräber von Toyota auch in Hamburg ein Exot. Toyota sponsert übrigens die Betriebskosten. Sonst wäre das ganz tot. Tatsächlich regiert der ID.4. Tesla ist eine Randerscheinung. Wen wundert das? Man muss sich ja schließlich auf das Auto verlassen können.

    Antworten
    • Paule meint

      29.05.2026 um 12:56

      Bestellstopp: Das bisherige ID.4 Taxi ist stark limitiert und es kommt zu massiven Verzögerungen bei der Modellaufwertung, was sich voraussichtlich bis weit ins Jahr 2027 ziehen kann.

      Antworten
      • David meint

        29.05.2026 um 13:04

        So ist das eben, wenn man die Nummer 1 im Taxi Gewerbe ist. So war es auch früher, wenn ein neuer Benz wie der 124 auf den Markt kam. Tesla gibts sofort. Aber viele warten lieber. Ist übrigens auch eine Frage des moralischen Kompass.

        Antworten
        • Paule meint

          29.05.2026 um 15:03

          „Ist übrigens auch eine Frage des moralischen Kompass.“

          Das Problem kenne ich. Schwere Entscheidung beim Autokauf. Hingegen ist mir das Abwählen von VW sehr leicht gefallen, weil mein moralischer Kompass immer hartnäckig in die andere Richtung gezeigt hat.

          Wird wohl daran liegen, dass ich die Unternehmenshistorie von VW kenne, und nun auch die neuen Pläne, sich selbst in Deutschland den Chinesen an den Hals zu werfen.

        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 15:49

          “ auch die neuen Pläne, sich selbst in Deutschland den Chinesen an den Hals zu werfen.“
          Ist hier in der rosaroten VW-Blase selbstredend überhaupt kein Thema. Ich fand es aber sehr beeindruckend, wie jemand (der nicht einfach nur jemand ist) aus dem VW-Aufsichtsrat einem deutschen Millionen-Publikum zu verkaufen versucht, dass deutsche VW-Werke zur Werkbank für chinesische Technik werden sollen.
          Klar, das Argument „lieber das als komplett mit leeren Händen dazustehen“ sticht, ist bei diesen VW-Gläubigen hier aber noch so überhaupt gar nicht angekommen.

      • MK meint

        29.05.2026 um 13:09

        @Paule:
        Ja, VW steht sich gerne selber im Weg und ebnet so der Konkurrenz den Weg.
        Und vor den Argumenten für Sie die Kurzfassung ;): Allerdings sind die meisten ID.4-Taxis gar nicht die Taxiversion von VW, sondern „normale“ ID.4, die umgerüstet wurden.

        Allerdings muss man auch festhalten, dass sich das ID.4-Taxi ab Werk in erster Linie durch zwei dinge vom „normalen“ ID.4 abgehoben hat: Besonderen auf viel Nutzung ausgelegten sitzpolstern und der Taxi-Farbe („hellelfenbein“). Ersteres macht sicher Sinn, zweiteres ist von vielen aber gar nicht gewünscht: Fahrdienste wie Uber und Co nutzen die Farbe nicht und in 6 Bundesländern wird auch bei den normalen „Taxis“ die Farbe meist nicht mehr genutzt, da die Bundesländer dies nicht mehr fordern. Und selbst in den Bundesländern, wo es die Farbe noch gibt, sind die Fahrzeuge immer häufiger nur foliert: Silberne oder schwarze Autos lassen sich gebraucht später viel leichter weiterverkaufen.
        PS: Hamburg hat Taxen auf ID.4-Basis 2021 eingeführt. Die Taxi-Variante des ID.4 wurde von VW erst seit 2025 angeboten.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 15:42

          Theoretisch. Praktisch ist der ID.4/Tiguan in der Umstellungsphase schlecht verfügbar. Woher sollen die Fahrzeuge für Taxi-Umrüstungen „normaler“ ID.Tiguan also kommen?

          Aber denkbar wäre, dass der alte ID.4 am Ende verramscht wird und alte ID.4 für Umrüstungen auf Vorrat gekauft werden.

          P.S.: Woanders unterstellt man, dass die Produktion nach einem Ausfall von ein paar Produktionstagen wieder auf Volllast unterwegs wäre und legt den Ausfall von einem kleinen Teil des Produktionsvolumen stark negativ aus. Mal schauen, wie VW die Umstellung hinbekommt und wie da die Bewertung ausfällt. Spoiler: Der Einbruch des Produktionsvolumen wird sehr viel gravierender sein, die Bewertung erfolgt aber klassisch durch den rosaroten VW-Filter.

        • MK meint

          31.05.2026 um 08:25

          @MichaelEV:
          Und woher stammt die Aussage der schlechten Verfügbarkeit? Natürlich wird man niemanden sagen wollen „Du hast als letzter noch das alte Modell zum gleichen Preis bekommen“ und die neuen erst Mal etwas auf Vorrat produzieren. Sieht man sich die aktuelle Planung in Emden an, ist aber davon auszugehen, dass 2026 mehr ID.4/ID.Tiguan ausgeliefert werden als letztes Jahr und der Umbau in sowieso geplanten Werkferien passiert. Dass man bei erwarteter höherer Nachfrage direkt nach Modellwechsel erst Mal nur die margenträchtigen Varianten anbietet, ist bei VW schon seit Jahrzehnten üblich und ja Grade auch z.B. beim ID.Polo zu beobachten. Und eine in minimaler Stückzahl nur für den deutschen Markt und nur für Flottenkunden angebotene Variante dürfte eher Geld verbrennen als welches bringen.

      • M. meint

        29.05.2026 um 14:34

        Leseschwäche.
        „Konkret muss man als Taxiunternehmer also damit rechnen, dass das ID.4 Taxi mehrere Monate lang nicht bestellt werden kann. Diese Taxi-Engpässe sind in der Branche nichts Ungewöhnliches. Beim Modellwechsel vom Volkswagen T6.1 zu neuen Transporter/Caravelle gab es auch vorübergehend keine Taxi-Neufahrzeuge mehr. Die gute Nachricht: Wer jetzt bestellt, kann sicher sein, das neue Auto in rund 5 Monaten auf dem Hof zu haben.“
        https://taxi-times.com/bestellstopp-fuer-das-vw-id-4-taxi/

        Antworten
        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 15:22

          Ändert aber nichts daran, dass das Fahrzeug für ggf. ein 3/4 Jahr nicht bestellbar ist.

        • M. meint

          29.05.2026 um 15:40

          Ändert nichts daran, dass Autos jedes mal nicht bestellbar sind, wenn Modellwechsel ist.
          Also, wer einen will, bestellt vor dem Wechsel, oder bestellt danach das normale Modell und rüstet um, wie es oben beschrieben wird, was viele schon so machen.

          Gibt es eigentlich Taxi-Versionen vom Y?

        • MK meint

          29.05.2026 um 15:57

          @MichaelEV:
          Und bis 2025 gab es das auch nicht und in Hamburg hatte man trotzdem ID.4-Taxen. Der wichtigste Unterschied zwischen Taximodell und „normal“-Fahrzeug ist die Farbe…und die wollen viele Taxiunternehmer gar nicht, da sich ein Fahrzeug in der Farbe schlecht weiterverkaufen lässt und viele auch zum Schutz des Lacks gerne auf Folierungen setzen.

        • MichaelEV meint

          30.05.2026 um 23:02

          Niemand rüstet etwas um, wenn die Verfügbarkeit des Fahrzeuges während der Produktumstellung nicht gegeben ist. Und diese Kunden werden kein 3/4-Jahr Bestellungen aufschieben, sondern auf Alternativen ausweichen.

        • M. meint

          01.06.2026 um 10:42

          Bestellungen muss man gar nicht aufschieben.
          Man bestellt entweder jetzt noch das alte oder nach der Umstellung das neue Modell.
          Diese Umstellung dauert aus Erfahrung keine 9 Monate. Das ist der Zeitraum, im dem die TAXI-Version nicht verfügbar ist. Nicht das normale Modell. Das ist schneller verfügbar.
          Ist das irgendwie schwer verständlich? Erklärt wurde das inzwischen doch oft genug.

        • Future meint

          01.06.2026 um 14:20

          Intax rüstet das alles um fürs Taxigewerbe – von BYD bis XPeng. Das dauert 4 Wochen. Ein Unternehmer kann doch nicht 1 Jahr auf seine Bestellung warten, so wie es Privatpersonen gerne tun. Und schon hat Hamburg wieder ein neues E-Taxi und die Stadt ist wieder ein bisschen schöner.

        • M. meint

          01.06.2026 um 17:45

          Das stimmt, das kann ein Unternehmen nicht.
          Aber die Unternehmen sind zum Glück nicht so stupide auf die Mär eingeschlossen, man müsste so lange warten.
          Dass es hier nicht um Fakten geht, sieht man schon an der „Entwicklung“ der herbeigeträumten Lieferzeit, die ist ja gerade nochmal um 3 Monate gestiegen.
          Aber eben nur in den Köpfen unserer China-Infaulenzer.

    • Wurstmüller meint

      29.05.2026 um 14:52

      David, es nervt nur noch…
      Selbst als Nicht-Tesla-Fahrer.

      Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      29.05.2026 um 14:55

      Wow, welch ein Erkenntnisgewinn FUD David.
      In einer Deutschen Großstadt fahren mehr deutsche Taxen als amerikanische.
      Ob das in San Francisco wohl auch so ist?
      Was denkst du?
      Jetzt können wir gerne noch über absolute Zahlen sprechen – merkst du selber, oder?
      Das Urteil darüber – deinen Denkfehler und Trugschluß zu erliegen und hier verzweifelt „Verlässlichkeit“ als Parameter zu bemühen – überlasse ich gerne dem informierten Leser.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        29.05.2026 um 15:23

        Brotkrümel für IngenieurInnen (FH) mit Korrekturfetisch:
        Ja, es hätte „deinem“ heißen müssen – ein Lektorat geben 7 Sekunden aber leider nicht her.

        Antworten
      • M. meint

        29.05.2026 um 15:26

        In San Francisco sollen auffällig viele Jaguar i-Pace unterwegs sein.
        Tausende!
        Hört man.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          29.05.2026 um 19:51

          „auffällig viele“

          Pkw-Bestand von San Francisco knapp 500.000 Stück.
          Gesamtzahl ALLER in den USA zugelassenen Jaguar i-Pace ca. 7.000 Stück.
          Selbst wenn ALLE in San Francisco fahren sollten… auffällig?

          Noch etwas zu Deiner Bench-Unternehmung:
          Laut der örtlichen Zulassungsbehörde sind 66% aller zugelassenen BEV im Großraum San Francisco Fahrzeuge von Tesla. Der Gesamtbestand an E-Autos liegt bei etwas über 90.000 Stück. Alleinig die firmeneigene Test- und Robo-Flotte soll 1.600 Einheiten groß sein.
          Zum Bestand an VW-BEV macht die Behörde keine Angaben.

        • Powerwall Thorsten meint

          29.05.2026 um 20:58

          Du meinst den Jaguar, der einst als Tesla Killer gestartet ist und dann vor Model S und X eingestellt wurde, weil er dann – wie so viele andere auch – doch kein Teslakiller wurde?
          Butter bei die Fische:
          Die laut meinen Infos 300-400 in San Francisco fahrenden Waymo Taxen sind auch für eine FH Mathematik, doch weit von tausenden entfernt.

        • M. meint

          01.06.2026 um 10:58

          Ah, Jörgs Beißreflex wieder.
          Die Dichte dort ist höher als sonst, und das ist auffällig.
          Für die höhere Dichte gibt es Gründe.
          San Fransisco hat der andere Knaller hier eingeführt, dafür kann ich nichts. Vielleicht hätte er Boston nehmen sollen. Und du solltest die Taxis zählen, die im Einsatz sind.
          Falls du da bei Tesla (durch Tesla) auf 1600 kommst, hast du dich verzählt.

          Fakten: Waymo betreibt ca. 1000 Robotaxen alleine in San Francisco.
          https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/san-francisco–frau-gebaert-kind-in-fahrerlosem-robo-taxi-36946162.html
          (sorry, die haben die Zahl als Bildunterschrift)

          Die Tesla-Flotte „könnte demnächst 3-stellig werden“ ( also sind es <100):
          https://tessi-supply.com/blogs/tesla-fsd/tesla-robotaxi-flotte-wachst-rasant-im-raum-san-francisco
          Tesla liegt bei der Anzahl der Sicherheitsfahrer natürlich uneinholbar vorne. 😁

    • MichaelEV meint

      29.05.2026 um 15:04

      Was auch immer man als „Randerscheinung“ bezeichnen will. Meine Beobachtung sieht den VW vorne und Tesla auf Platz 2. Das ist KEINE Randerscheinung.

      Ein Faktor für Groß- und Flottenkunden sind die Kaufpreise. Da überzeugt VW natürlich mit großen Rabatten;-) (man könnte es auch verramschen nennen).
      Wenn der ID.4 einen längeren Bestellstopp bekommt, ist der faktisch erstmal aus dem Rennen.

      Antworten
      • M. meint

        29.05.2026 um 15:28

        Vor jedem Modellwechsel bei jedem Hersteller gibt es einen Bestellstop für das alte Modell.
        Immer.
        Es kann natürlich sein, dass dir das noch nie aufgefallen ist.

        Und einen Produktionsstop gibt es dann auch noch. ;-)

        Antworten
        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 17:32

          Kuriose vollkommen verfehlende Antwort. Klar gibt es beides, aber zwischen Stop und Start liegt eher weniger ein stolzes 3/4 Jahr.
          Aber meine Aussage war ausschließlich, dass Taxi-Flotten für ein 3/4 Jahr nichts bestellen werden was man nicht bestellen kann (=>ID.4/Tiguan sind für die Zeit für Taxi-Flotten raus aus dem Rennen).

        • M. meint

          01.06.2026 um 13:21

          Nein, das ist falsch.
          VW/Skoda ist nicht weiter raus als jeder andere Hersteller, der auch Modellwechsel macht und keine Taximodelle anbietet.
          Diese Zeitspanne gilt ja nur für die Taximodelle, nicht für die normalen Modelle.
          Die normalen Modelle müssen halt – wie bei jedem anderen Hersteller, der nie Taximodelle anbietet, eben umgebaut werden.
          Und der eine Hersteller hat den Modellwechsel jetzt, der andere Hersteller hat ihn in 6 oder 12 Monaten, oder vor 12 oder 18 Monaten… war der dann auch immer raus aus dem Geschäft?

      • MK meint

        29.05.2026 um 16:04

        @MichaelEV:
        Warum? In Hamburg wird der ID.4 seit 2021 als Taxi eingesetzt. Die Taxiversion ab Werk von VW wurde erst 2025 eingeführt…erstaunlicherweise hat es also auch vorher ohne geklappt…im Gegensatz zur Mercedes E-Klasse, bei der es früher eine Taxiversion mit längerem Radstand als in der Normalversion gab, unterscheiden sich ID.4-Privatwagen und ID.4-Taxiversion nahezu nicht.
        Dass man die überhaupt nachgeschoben hat, scheint ein reines Marketing-Ding gewesen zu sein…zumal die Hauptbesonderheit, die Farbe, sowieso nur auf dem deutschen Markt auch nur ansatzweise Sinn machen kann. Im Ausland will niemand diese Farbe…
        Wäre also mal interessant, ob man seit Markteinführung der Modellvariante überhaupt eine dreistellige Stückzahl davon absetzen konnte oder ob es weniger waren…

        Antworten
        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 18:00

          Hier geht es um eine Produktionsumstellung und damit einhergehend einem starkem Ausfall von Produktionsvolumen. Auch Dritte können in der Realität (viele von euch bewegen sich ja irgendwo anders) Taxi-Umrüstungen nur durchführen wenn die Verfügbarkeit des Fahrzeuges gegeben ist.

        • MK meint

          01.06.2026 um 11:14

          @MichaelEV:
          Und woher kommt Ihre Behauptung eines reduzierten Produktionsvolumens? VW plant immer jedes Jahr mit mehrwöchigen Werkferien für Wartungen und Umbauten. Diese dürften für die Umstellung mehr als ausreichend sein. Immerhin hat man die Umstellung auf ein komplett neues Betriebssystem und damit verbunden komplett neue Hardware im Hintergrund vor 4 Wochen auch grade erst ohne eine Sekunde Produktionsausfall hinbekommen. Auch die Umstellung beim Enyaq auf das neue Modell oder die Einführung von anderen Akkus, z.B. auch LFP statt NMC-Akkus in verschiedenen Modellen hat man ohne Produktionsstopps geschafft.

          Die Verfügbarkeit verändert sich also höchstens dadurch, dass direkt nach dem Modellwechsel erstmal mit höheren Bestelleingängen zu rechnen ist…was dann auch erklärt, warum VW es sich leisten kann, erstmal die Volumen-Varianten auszuliefern und mit dem Rest länger zu warten. Und das Flottenkunden bei der Auslieferung anders behandelt werden als Privatkunden, sollte sich auch herumgesprochen haben. Bevor also ein professioneller Umrüster auf andere Fahrzeuge wechselt, weil er sonst seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müsste, wird VW lieber Privatkunden etwas länger warten lassen.

    • South meint

      29.05.2026 um 22:06

      Nein, das stimmt nicht, es gibt noch deutlich mehr Tesla auf den Straßen als etwa den ID.4 ….

      Antworten
      • M. meint

        02.06.2026 um 15:08

        Tesla_alle vs. ID.4_only könnte noch hinkommen.
        Aber sonst…

        Antworten
      • MK meint

        02.06.2026 um 15:40

        @South:
        Wobei der Vergleich eines einzigen Modells eines Herstellers mit dutzenden Modellen mit dem Ergebnis eines Gesamt-Konzerns ja recht witzlos ist…und dass der VW-Konzern lange ge- bzw. eher verschlafen hat und Tesla einige Jahre Vorsprung hatte, ist ja auch bekannt.
        Außerdem scheint es David ja explizit um Hamburg, nicht um weltweit zu gehen (was natürlich auch wieder eine recht witzlose Betrachtung ist…). Da dürften dann sowieso eher die Moia-Fahrzeuge Marktführer sein und weder ID.4 noch Tesla…diese kommen aber eben auch von VW.

        Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      01.06.2026 um 17:42

      Mensch David, sollte man sich beim ID4 /7 dann eigentlich auch auf den Notbrems-Assistenten verlassen können?
      Dein Lieblings Tester Herr Bloch hat diesbezüglich ja gerade ein aktuelles Video gepostet.
      Sagen wir mal so – der ID7 hat fast alles abgeräumt.
      Leider nicht Preise – Gott sei Dank nur Dummies.
      So geht leider Technik mit Radar also offensichtlich überhaupt nicht.
      Brauchst du den Link?

      Antworten
  7. Peet meint

    29.05.2026 um 11:03

    Brennstoffzellenfahrzeuge als emissionsfrei zu betiteln. Genau mein Humor.

    Antworten
  8. MK meint

    29.05.2026 um 10:56

    ..und was in Hamburg technisch sehr gut funktioniert, ist vielleicht nicht unbedingt auch für ländliche Gegenden in Brandenburg, auf jeden Fall aber für alle Großstädte und Ballungsgebiete in Deutschland geeignet…und da sind nun Mal mit Abstand die meisten Taxen unterwegs.

    Antworten
    • simon meint

      29.05.2026 um 14:10

      Man muss ja nur in der ersten Reihe an verschiedenen Taxistandorten 400kW Schnelllader aufbauen. Dann mit den Stadtwerken einen sehr günstigen Taxi Strromtarif einführen.

      Antworten
      • MK meint

        31.05.2026 um 08:36

        @simon:
        Warum sollte der „sehr günstig“ sein müssen? Selbst bei wieder stark fallenden Diesel-Preisen dürfte man selbst z.B. mit dem Standard-EWE Tarif von 52 CT billiger sein…mit einem EnBW-Abo ist es sowieso billiger als Verbrenner.
        Und in der ersten Reihe am Taxistand würde ich die auch nicht aufbauen (gibt es ja auch in Hamburg nicht). Im Großstadt-Verkehr halten die Akkus locker bis zur Pause des Fahrers. Auch werden solche Taxen regelmäßig (also mindestens täglich) innen gereinigt. In der Zeit kann man locker laden ohne an engen Taxiständen mit Kabeln Stolperfallen aufbauen zu müssen.

        Antworten
  9. South meint

    29.05.2026 um 10:39

    Weiß nicht, wer von euch auch mal kürzlich in London war… längst auch bei uns überfällig und nicht nur in Ballungszentren.
    Gut. Dass 2019 der Anteil so niedrig war ist ja wohl absolut logisch, da gabs ja noch fast nix. Sieben Jahre sind an sich jetzt keine lange Zeit, aber beim eAuto reden wir da von einer ganz anderen Zeit. Mit heute gar nicht mehr vergleichbar, egal ob Modelle oder Ladeinfrastruktur….

    Antworten
    • Kasch meint

      29.05.2026 um 13:21

      Zumal die Standardakkus von millionen E-Taxis in China inzwischen an Billigkontainern (in chinesischen Metropolen an jeder dritten Kreuzung) in kürzester Zeit getauscht werden. Der Westen könnte aktuelle E-Technik von China weder zeitnah beziehen und schon überhaupt nicht in derart rasantem Tempo selbst entwickeln, bauen und bürokratisch zulassen. Das Thema Fahrzeugbau für die Welt ist kein westliches Thema mehr !!!

      Antworten
      • MK meint

        31.05.2026 um 08:39

        @Kasch:
        Es gibt aber noch ein paar andere Unterschiede zwischen Deutschland und China…z.B. Arbeitszeitgesetze, die dazu führen, dass ein Akkuwechsel in Deutschland gar keinen Sinn macht.

        Antworten

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