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„Sedric“: Volkswagen stellt selbstfahrenden Elektroauto-Kleinbus vor

07.03.2017 in Autonomes Fahren von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

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Bilder: VW

Volkswagen zeigt auf dem Genfer Auto-Salon seine neue Elektroauto-Studie Sedric. Der selbstfahrende Stromer speziell für den Personentransport soll einen Ausblick auf die Mobilität „von übermorgen“ geben. Statt Lenkrad und Pedalen sind im Sedric nur drei Knöpfe und ein Bildschirm verbaut. VW hat angekündigt, in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro in Technologien für Autonomes Fahren zu investieren und zahlreiche Top-Spezialisten anzuheuern.

„Audi und Volkswagen sind seit langem Pioniere des autonomen Fahrens. Für uns definiert das den Anspruch, auch die nächsten Evolutionsstufen auf dem Weg zum selbstfahrenden Automobil mitzuprägen und für unsere Kunden in Serie zu bringen. Wir glauben an die Zukunft dieser Technologie und an ihr langfristiges revolutionäres Potenzial“, so Konzernvorstand Matthias Müller.

Sedric gibt Volkswagen zufolge einen konkreten Ausblick auf automatisiertes Fahren der höchsten Stufe (Level 5): Ein Knopfdruck genügt, und das selbstfahrende Automobil kommt herbei, um seine Passagiere komfortabel und sicher ans Ziel zu bringen – „voll elektrisch, voll vernetzt und voll autonom“. Dabei werden sämtliche Fahrfunktionen selbständig ohne Lenkrad, Pedale oder Cockpit vom Fahrzeug übernommen.

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Das Batteriepack des für 2+2 Personen gedachten Sedric ist flach zwischen den Achsen angeordnet, der kompakte Elektromotor findet seinen Platz auf Höhe der Räder. Systeme wie die Klimaanlage oder die elektronische Intelligenz des Selbstfahr-Systems sind in den kompakten Überhängen vorn und hinten untergebracht. Im Inneren sind die beiden hinteren Sitze wie eine bequeme Couch konzipiert, um den Passagieren möglichst gute Sicht nach draußen zu ermöglichen.

„Wir sind überzeugt, dass voll automatisierte Fahrzeuge das Leben in unseren Städten besser, umweltfreundlicher und sicherer machen werden. Sedric gibt heute einen ersten, konkreten Ausblick darauf. Er ist Vorreiter und Ideengeber für das autonome Fahren. Viele Elemente und Funktionen dieses Concept Cars werden wir in den kommenden Jahren in den Fahrzeugen unserer Marken wiederfinden“, so Müller.

Sedric ist das erste Konzeptauto des Volkswagen-Konzerns. Erdacht, entwickelt und gebaut wurde das Showcar im Volkswagen Group Future Center in Potsdam gemeinsam mit der Volkwagen Konzernforschung in Wolfsburg. Secdric soll zeigen, wie ein „neues integriertes Gesamtsystem Mobilität“ in der Zukunft funktionieren kann.

„Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der Volkswagen Konzern wird auch in Zukunft keine Autos bauen. Diese Aufgabe ist bei den Marken bestens aufgehoben. Aber unser Concept Car steht für ein neues Selbstverständnis und für eine neue Form der Zusammenarbeit und des Know-how-Transfers im Konzern“, erklärte Müller. Der Volkswagen-Konzern soll künftig stärker als Impulsgeber und Inkubator für Ideen und Trends fungieren und „die Kreativität, die Kompetenz und das Wissen der Konzernfamilie“ zusammenführen und den Marken zur Verfügung stellen.

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Via: VW
Tags: Auto der Zukunft, Genfer Auto-Salon, VW SedricAntrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fix & Feritg meint

    08.03.2017 um 05:07

    Diese herumkasperei mit „Zukunft“ nervt.
    Aktuell werden die Blechkarren immer mopsiger und agressiver,da kann man ein Fahrzeug das wie aus einem Kinder
    Comic entsprungen ist nicht gegenhalten.
    VW -Volkswagen werdet endlich zu Volkselektriker.
    E Motoren in Serien Benziner reinprügeln ist nicht die Zukunft.
    Ein Volks E Polo ,von mir aus heißt der dann Oma Eusebia oder Knox,muß her.
    ab 15000 € incl. Batterie.Punkt

  2. Peter W meint

    07.03.2017 um 20:38

    Anstatt ständig irgenwelche Zukunftsobjekte zu präsentieren, die Andere längst vorgestellt haben, sollte VW endlich Nägel mit Köpfen machen.
    Haaaalloooooo VWeeeeeee wo bleiben die Elektroautos fürs Volk?
    Wo bleibt der Golf-Nachfolger mit 300 km echter Reichweite für 25.000 Euro?
    Auf gehts,ran an die Buletten

    • EcoCraft meint

      08.03.2017 um 08:09

      „Wo bleibt der Golf-Nachfolger mit 300 km echter Reichweite für 25.000 Euro?“
      Auch unter diesen Bedingungen wird der e-Golf kein Kassenschlager. So lange es den Verbrenner-Golf schon für 10.000€ weniger gibt (Basispreis startet aktuell glaube ich bei 16.ooo) der eine deutlich höhere Reichweite hat. Kaum einer wird da ein Drittel mehr investieren.

      • "ELMO" meint

        08.03.2017 um 13:52

        Der e-Golf (als Umbau) wird sicher nicht mehr das Zeug zum Kassenschlager bekommen, richtig. Aber die häufigen Vergleiche mit dem Basispreis der Auspuff-Version helfen auch nicht – aus den unzähligen und sehr häufig genannten Gründen…

        Außerdem, nochmal: Grundpreis und Reichweite ist eben nicht alles, und es werden massenhaft Gölfe zu 25.000 Euro und weit mehr gekauft…

      • Peter W meint

        08.03.2017 um 20:49

        Ich habe mit Absicht Golf-Nachfolger geschrieben. Der umgebaute Benziner ist nicht die Lösung. Bei 25.000 Euro bleiben 21.000 Euro nach Abzug der Förderung. Dieser Preis wäre für die ‚Golf-Klasse‘ eine echte Alternative. Wer da noch einen Verbrenner kauft kann nicht rechnen oder ist einfach saublöd.

  3. EVrules meint

    07.03.2017 um 17:25

    Ein autonomer, vollelektrischer Bus ist schonmal ein gutes Signal in die richtige Richtung. Nur wie setzt man’s um? Mit Blumenbeet und Anime-Face?

    Hmm … ansich steh ich hinter dem Konzept, weil ich die Idee sehr gut finde, nur sollte man nie dabei vergessen „Form follows function!“. Von daher, ein Bus sollte auch ein Bus sein und kein Yoga-Studio (wobei ich Yoga nicht diffamieren will, aber die Funktion und Aufmachung wäre eine andere).

  4. HermanTheGerman meint

    07.03.2017 um 12:37

    Was ich nicht verstehe, ist, daß bei vielen solcher Conceptcars eine Vollverkleidung für die Räder bis 5cm über den Boden reicht.
    Von Landstraßen will ich gar nicht reden, aber das ist sogar in jeder Stadt unbrauchbar, damit kratzt man in jeder Nebenstraße am Asphalt, geschweige denn daß man über einen Randstein in eine Garage fahren könnte oder ähnliches.
    Aus meiner Sicht völlig unbrauchbar.

  5. 150kW meint

    07.03.2017 um 09:52

    „Mitwettbewerber haben bereits Fahrzeuge auf der Straße die teilweise bis vollautonome Hardware haben ..“
    Hat VW (Audi) auch.

    „…bzw. nur noch die Software nachgezogen werden muss.“
    So der Traum. Die Realität könnte ganz anders aussehen.

    • ulli0501 meint

      08.03.2017 um 07:22

      „Hat VW (Audi) auch.“

      Welche E-Fahrzeuge haben denn bei VW und Audi denn diese vollautonome Hardware und werden in Stückzahlen über 50 bzw. 100.000 pro Jahr gebaut ?

      „So der Traum. Die Realität könnte ganz anders aussehen.“
      Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht sieht man das regelmäßige Updates erfolgen und immer mehr Sensoren genutzt werden.

  6. Zettmaster meint

    07.03.2017 um 09:09

    Sieht echt sch…. aus. Designer scheint es bei VW nur noch für Verbrenner zu geben. Das geht nach hinten los…

    • EcoCraft meint

      08.03.2017 um 08:14

      Kommt drauf an, man könnte auch zynisch behaupten, das Design richtiet sich an die kleinen Kids (wie meinen Neffen – 5 Jahre Alt) die absoluter Fan von Lightning McQueen und den Cars Filmen sind.
      Der Wagen kommt wohl eh erst auf die Straße wenn diese Generation ihren Füherschein erhält. Von daher werden die schon sehr früh auf genau dieses Produkt geeicht.
      ;-)

      *Ironie off

  7. lo meint

    07.03.2017 um 09:07

    Der Planzkübel im Armaturenbrett und das ganze Konzept sind doch vom Rinspeed Oasis geklaut!

    https://ecomento.de/2016/12/07/neue-details-zur-rinspeed-elektroauto-studie-oasis-bilder-video/

    • lenzano meint

      07.03.2017 um 13:09

      oder eher dem Moosflechten Konzept von Sono Motors geklaut.
      Die waren noch vor Rinspeed im Konzept Car Sion vorgestellt.

  8. ulli0501 meint

    07.03.2017 um 08:41

    Hallo zusammen,
    Ich kann nur sagen: „Guten Morgen Volkswagen“. Eine immense Leisung, dass man ein Konzeptfahrzeug vorschlägt was Vollautonom ist ….

    Das ist ungefähr so als wenn man 2008 „ein Konzeptsmartphone“ vorgestellt hätte, was in wenigen Jahren auf den Markt kommt und alles verändert, obwohl Apple dieses bereits seit 2007 herstellt und liefert.

    @ Volkswagen:
    Mitwettbewerber haben bereits Fahrzeuge auf der Straße die teilweise bis vollautonome Hardware haben und diese bereits nutzen bzw. nur noch die Software nachgezogen werden muss.

    mfg
    Ullmann

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