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IG-Metall-Chef über Mobilitätswandel: Dürfen die Entwicklung nicht verschlafen

07.09.2017 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

IG-Metall-Elektroauto

Bild: Daimler

„Der Diesel hat weiter Potenzial“, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann in einem Interview mit dem Weser Kurier. Fahrverbote seien keine Lösung im Streit um den erhöhten Schadstoffausstoß von Dieseln in deutschen Innenstädten, findet er. Er kann der Debatte aber auch positives abgewinnen: „Industrie und Politik sehen, dass es so nicht weitergehen kann. Dass es ohne neue Mobilitätskonzepte und alternative Antriebe keine Zukunft gibt.“ Man sollte aber „nicht aus den Augen verlieren, dass mit Erdgas und synthetischen Kraftstoffen Alternativen zur E-Mobilität zur Verfügung stehen, die deutlich emissionsärmer“ seien.

Aber auch Dieselfahrzeuge seien weiterhin wichtig, „vor allem wegen der Emissionen. Wenn wir den CO2-Ausstoß verringern wollen, müssen wir weiter auf den Diesel setzen“, so Hofmann. Aber „dort, wo die Automobilindustrie beschissen hat“, sei es „ihre Pflicht, die Fahrzeuge auf den Stand zu bringen, der ihrer Zulassung entspricht“.

Hofmann „ärgert“ sich im Weser Kurier darüber, dass in der Vergangenheit „manche Manager Ideen abgelehnt haben, mit denen Start-ups nun Geld machen. Da hätten deutsche Autobauer experimentierfreudiger sein und nicht nur an die kurzfristige Dividende für die Aktionäre denken müssen“. Zumal diese Start-ups oft mit Technologien arbeiten, „die von deutschen Zulieferern entwickelt wurden – also ko-finanziert durch die deutsche Automobilindustrie“.

Der Wandel hin zur Elektromobilität sei „eine Herausforderung“. Deswegen müsse „die Wertschöpfung in Deutschland stattfinden“, vor allem „die Batteriefertigung. Je mehr davon in Asien passiert, desto gefährdeter sind die Beschäftigten“, so der IG-Metall-Chef. Es gebe „aber auch eine gegenläufige Entwicklung – etwa wenn wir an Dienstleistungen rund ums Carsharing denken. Hier entstehen neue Arbeitsplätze. Was das im Saldo heißt, kann ich noch nicht sagen. Wenn wir aber die Entwicklung verschlafen und nicht weiter Innovationsstandort Nummer eins sind, wird es in jedem Fall negativ sein“.

Das ausführliche Interview finden Sie beim Weser Kurier

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Via: Weser Kurier
Tags: Emissionen, IG Metall, ProduktionAntrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter W meint

    08.09.2017 um 19:23

    Es ist nicht zu glauben, welchen Quatsch manche verbreiten.
    Am wenigsten Abgase erzeugt immer noch das mit Wind und Sonne betankte Elektrofahrzeug. Diese Energie wird immer billiger und kann locker mit der Steigerung der E-Mobilität mithalten.
    Alternative Kraftstoffe die mit Biomasse oder Strom erzeugt werden sind genau so verwerflich wie Öl. Und die IG-Metall kann den Fortschritt vielleicht bremsen, aber nicht aufhalten.

  2. Fritz! meint

    07.09.2017 um 23:03

    „Wenn wir den CO2-Ausstoß verringern wollen, müssen wir weiter auf den Diesel setzen.“

    Nein, die Mitbewerber zeigen, daß es viel sauberer im Bereich CO2 und NOX auf der Straße geht als mit jedem Diesel. Schaut die inzwischen 10 Millionen verkauften Benzin-Vollhybride von Toyota an. Hohe Zuverlässigkeit, gleicher Preis wie ein Diesel und VIEL sauberer. Die deutsche Verbrenner-Industrie hat aber auch diesen Zug verpennt, wie viele andere auch…

  3. Ricci meint

    07.09.2017 um 15:19

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

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