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Bundesregierung stemmt Millionenprogramm für alternative Mobilität

18.09.2017 in Politik von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Bundesregierung-Millionenprogramm-alternative-Mobilitaet

Bild: Daimler

Auch eine Folge des Diesel-Skandals: Die deutsche Bundesregierung will die Entwicklung alternativer Motoren und Kraftstoffe zusätzlich fördern und so den Automobilstandort Deutschland sichern, berichtet die Automobilwoche. Noch in diesem Herbst soll ein entsprechendes Programm starten. Allein das Wirtschaftsministerium stelle dafür bis Ende 2020 mindestens 20 Millionen Euro pro Jahr bereit.

Mit den auch vom Umweltministerium getragenen Forschungsprojekten sollen „technische und regulatorische Hemmnisse für die Elektromobilität beseitigt werden“, gehe aus einem Papier des Wirtschaftsministeriums hervor. Mit zehn Millionen Euro soll die Entwicklung von Elektro-Lkw im Innenstadtverkehr gefördert werden, fünf Millionen Euro sollen in die Forschung an Elektromotoren mit höheren Reichweiten und niedrigeren Kosten fließen.

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Via: Automobilwoche
Tags: Förderung, ForschungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. kritGeist meint

    21.09.2017 um 11:17

    „10 Mill. € soll die Entwicklung von E-Lkw im Innenstadtverkehr gefördert werden, 5 Mill. € sollen in die Forschung an Elektromotoren mit höheren Reichweiten und niedrigeren Kosten fließen.“
    Gut, dass wir keine April haben, sonst würde ich das glatt nicht glauben. So einfach gehts – paar Skandale wo die Großlobby Geld verliert & Bundestagswahl, schon bewegt sich was ;-) Das ist das Thema hinter den polit. & Industrie-Türen doch viel gravierender als gedacht. Gut, dass China, dank Merkel, die eigene Quote nicht verzögert hat.
    Die ersten 10 Mil. könnten sie auch Tesla anbieten, damit er schneller die E-LKWs nach DE bringt oder an innovative dt. Unis & Mittelstand.

  2. Fritz! meint

    19.09.2017 um 11:20

    „…fünf Millionen Euro sollen in die Forschung an Elektromotoren mit höheren Reichweiten und niedrigeren Kosten fließen.“

    Der E-Motor hat bereits einen Wirkungsgrad von 92 bis 97 %, da ist nicht vile mehr drinne. Aber den großen Herstellern mal eben 5 Millionen in den Arsch schieben, da es ihnen ja so fürchterlich schlecht geht. Wenn die Gelder wenigstens an Forschungseinrichtungen der Unis gebunden wären, wäre es etwas besser.

  3. Eberhard meint

    18.09.2017 um 16:18

    20 Millionen sind nicht viel für Deutschland. Das was raus springt ist viel mehr. Leider leuft hier die bremse gegen EAutos.
    Der Staat kann mir was ab geben. Vielleicht mach ich ja was. Aber ohne Garantie..????

  4. Frank W. aus D. meint

    18.09.2017 um 12:10

    Und Empfänger dieser Förderung sind wieder die großen Hersteller.
    Weil die sich ja solche Forschungs- und Entwicklungsprogramme sonst nicht leisten können…

    • Wännä meint

      18.09.2017 um 12:38

      Gießkannenprinzip: Bei den großen Entwicklern wird damit die Portokasse aufgefüllt und die „Kleinen“ wie z.B. die RWTH Aachen machen was Vernünftiges draus ;-)

      • Paul W. meint

        18.09.2017 um 13:37

        Was aber nicht immer stimmen muss, siehe den SLAM Mist der RWTH Aachen

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