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Toyota sieht Batterie-Elektroautos weiter skeptisch

12.12.2018 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 37 Kommentare

Toyota-Elektroauto

Bild: Toyota

Toyota wird nach aktuellem Stand als einer der letzten etablierten Autobauer auf batteriebetriebene Elektroautos mit moderner Technik setzen. Obwohl der Großteil der Branche mittlerweile fest davon ausgeht, dass der alternativen Antriebsart die Zukunft gehört, sehen Vertreter der japanischen Marke die Technik weiter kritisch.

Laut Nordamerika-Chef Jack Hollis glauben viele der dortigen Toyota-Händler bis heute nicht, dass sie genügend Elektroautos verkaufen könnten. „Wenn unsere Händler, und wir haben gerade erst ein Treffen mit dem nationalen Händlerverband gehabt, glauben würden, dass es eine signifikante Nachfrage gibt, hätten wir bereits heute vollelektrische und elektrische Autos auf der Straße“, sagte Hollis im Gespräch mit Journalisten.

Mit dem RAV EV hat Toyota bereits 1997 ein Elektroauto auf den Markt gebracht, das nach einer zwischenzeitlichen Pause im Jahr 2012 in einigen Regionen erneut angeboten wurde – dieses Mal mit Technik von dem damaligen Partner Tesla. Nach wenigen Jahren stellte Toyota das Modell dann zum zweiten Mal ein.

„Die Technologie ist also da, und was wir anbieten können, ist verfügbar, aber will man – wie es in der Wirtschaft mit Blick auf Angebot und Nachfrage eben so ist -, wirklich ein Angebot haben, wenn die Nachfrage niedrig ist?“, so Hollis. Staatliche Förderungen wie eine in den USA erhältliche Steuergutschrift für Strom-Autos würden die Planungen zusätzlich erschweren, da diese für eine künstliche Nachfrage sorgen.

Trotz der – nicht nur – in den USA vorherrschenden Zweifel der Toyota-Händler und -Manager arbeiten die Japaner an mehreren Batterie-Elektroautos. Die neuen Modelle sollen ab 2020 kommen und flankierend zu bereits erhältlichen sowie neuen Hybridfahrzeugen und Wasserstoff-Stromern verkauft werden. Letztere Technologien sind nach Ansicht Toyotas weiter am besten für die Langstrecke geeignet.

„Das ist, was wir vorhaben, ein breiteres Angebot“, erklärte Hollis. „Und dann, mit der Zeit, werden wir sehen, in welche Richtung sich der Markt entwickelt. Momentan gibt es aber keinen Grund, in diesen Markt zu eilen.“

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Via: AutoGuide
Unternehmen: Toyota
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Klaus D. Beccu, Dr.-Ing. meint

    17.12.2018 um 00:59

    E-Autos haben eindeutig viele Vorteile gegenüber Verbrennern. Wurden hier vielfach genannt. Der derzeit doppelt so hohe Preis zum Verbrenner wird in den nächsten 10 Jahren weiter runter gehen. – Das Problem sind die mangelnden Lade.Terminals. Es sei denn: installiert zu Hause – jedoch nur bei 25% der Käufer mit eigenem Haus möglich. – Deswegen verfolgt Toyota realistische Markt-Vorstellungen mit Hybrid-Autos, die für 80% der Nutzer ausreichende elektrische Reichweiten bieten und das Lade-Problem durch on-bord Ladung lösen.
    Ergebnis: 2 mio Hybrids in letzten 2 Jahren verkauft (15% Anteil) im Vergleich zu 2,3% BEVs. – Auslieferung : 80% der Hybrids mit NiMH Batterie, da preisgünstiger und sicherer als Li-Ion und besser geeignet für schnelle Ladung / Entladung (Toyota Mitteilung!).

  2. alupo meint

    14.12.2018 um 09:35

    Ich fuhr auch mal bis 2016 einen Toyota Prius und fahre jetzt ein Model S.

    Meine Frau fährt aktuell immer noch ihren Auris 2 Hybrid, sogar mit dem in Deutschland nur anfänglich und auchbsehr selten verkauften Abgaswärmerückführungssystem (kurz danach wurde das komplett eingestellt, wobei das wirklich genial ist und sehr viel beim Komfort und beim Verbrauch bringt).

    Auch sie will einen Tesla, mal sehen, vielleicht ein Model 3? Besteht ja keine Eile….

    • michael.os meint

      15.12.2018 um 11:43

      Liebe Leute,
      es tut so gut, einen sachlichen Meinungsaustausch zu lesen, ohne dass einer den anderen dafür runtermacht, Danke!
      Weiter so :-)

  3. Andreas_Nün meint

    13.12.2018 um 10:22

    Tja, was soll man diskutieren.

    „Niedrige Nachfrage“ ist halt glatt gelogen. Selbst die teuersten Schüsseln (Model X/S, i-Pace, e-Tron) verkaufen sich spitzenklasse und werden sich weiterhin spitze verkaufen.

    Günstigere Autos von Hyundai werden ohnehin nicht in ausreichend produziert, alles verkauft. Ich denke spätestens 2020 wird bei Toyota ein umdenken stattfinden.

    • Matthias meint

      13.12.2018 um 19:53

      tut der i-Pace das? habe kürzlich von 1.100 Stk. bisher gelesen.

  4. nilsbär meint

    12.12.2018 um 16:40

    Die große Stärke von Toyota – und der japanischen Wirtschaft allgemein – ist der Wille und die Fähigkeit zu ständigen, kleinen Verbesserungen (Kaizen). Dadurch schafft es Toyota, sehr zuverlässige Autos zu einem vernünftigen Preis zu bauen. Andererseits kommen sie (wie auch Mazda, Honda u.a.) dadurch geistig nur schwer los vom Verbrenner, den sie am liebsten bis in alle Ewigkeit verbessern wollen. Aber China wird Toyota schließlich doch zum Umstieg auf E-Autos zwingen.

    • Paul meint

      13.12.2018 um 01:29

      Vorallendinen wird das Batterieauto die preiswerteste Version der E-Mobilität sein durch seine einfache Technik was dann verstärkt durch die Massenfertigung am preiswertesten wird. Also vorallendingen auch ein Gewinn für den Verbraucher.

  5. W.R. meint

    12.12.2018 um 14:49

    Da bin ich anderer Meinung als die meisten hier: Gerade Toyota weiß ganz genau was es macht. Sie sind sehr langfristig und sowas von realistisch unterwegs, wie kein anderes Unternehmen. Der Prius beweist die Weitsichtigkeit. Schon heute erfüllt Toyota den Flottenverbrauchsgrenzwert von 95g CO2/km als einziger Autobauer, weil sie vor 20 Jahren richtig reagiert und bis 2040 gedacht haben. Toyota ist ein Weltmarkt bedienendes Unternehmen. Sie werden alles liefern können, was die verschiedensten Regionen der Welt benötigen. Einen Hilux mit Verbrenner für Afrika noch lange Zeit, genauso vollelektrische Fahrzeuge für China sofort. Auch wenn sich viele wünschen, dass Toyota ab morgen 8 Millionen BEVs pro Jahr baut, weiss Toyota, dass es an der Lebenswirklichkeit völlig vorbeigeht und einem Himmelfahrtskommando gleichkommt. Die Menschen müssen es annehmen. Toyota baut Autos für Menschen. Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen um gerade Toyota.

    • Stocki meint

      12.12.2018 um 15:16

      Tesla Model 3 verkauft sich mittlerweile in USA häufiger als der Toyota Prius. Das ist für Toyota kein Anlass in Panik zu verfallen, aber ein paar dunkle Wolken sind das schon. Ansonsten hoffe ich für Toyota, daß du Recht hast, denn ich bin die letzten 20 Jahre gerne Toyota gefahren. Da ich mir aber definitiv keinen Verbrenner mehr kaufen werde, könnte diese Ära nun bald vorbei sein.

      Des weiteren bin ich der Meinung, daß das Hybrid-Konzept gerade dabei ist, sich selbst zu überleben. Warum? Der Hybrid wird als Langstreckenalternative zu BEV gesehen, da er die „Ladeproblematik“ nicht hat. Aber genau da ist er im Verbrauch nicht besser als andere reine Verbrenner. Ich habs selbst ausprobiert mit einem Toyota C-RV Hybrid. Viel Langstrecke, viel Autobahn -> viel Verbrauch. Spareffekt eher homöopathisch :)

      • Hans Meier meint

        12.12.2018 um 16:04

        Mhh, sorry, sehe ich überhaupt nicht so und das sag ich als EV Fahrer der ersten Stunde….

        Vorallem der Toyota Hybrid wird noch länger da sein und warum?
        Auf der AB selber mehrmals getestet, der Hybridantrieb ist bei massvoller! Fahrweise (110km/h) 1/3 sparsamer als ein gleichartiger moderner Verbrenner, (hatte 4,1 Durchschnitt Benzin) er ist sogar sparsamer als im Stadtverkehr, weil kein ständiges Stopp/Go und er erfüllt die 95g/Co2. Er ist auch fast die Hälfte sparsamer als ein BMW i3 Rex, wenn der Rexverbrauch gerechnet wird.

        E-Autos die Langstreckentauglich sind kosten z.Z noch real 45k+ und sind erst im Kommen, kosten also mehr als Hybride und sind abhängig von Ladesäulen und Ladegeschwindigkeit 150kWh+ (Global gesehen sind wir da mit allem erst am Anfang…). Und ich glaube nicht, das der Batteriepreis in den nächsten Jahren noch so fallen wird wie bis anhin, das die Autos dann nur noch 30k kosten und warum… nicht weil die Batterie teuer ist, sondern die Hersteller die „Reparaturkosten“ gleich in den Verkaufspreis einrechnen. Ausserdem werden die Fahrdaten, welche wir in Zukunft generieren von den Autobauern als Zusatzeinnahme an 3. Firmen weiterverkauft und fliessen in ihre Geldbeutel, der Kunde wird also als Datenquelle für den firmeneigenen Geldbeutel gebraucht werden, das ist bei Hybriden heute meines Wissens nach nicht der Fall.

        Der Unterschied von einem E-Auto zum Hybrid ist der, das E-Autofahren deutlich mehr Spass macht und komfortabler ist, weil man die volle Power jederzeit abrufen kann, was man mit Hybriden nicht kann, der quitiert mit Lärm.

        • nilsbär meint

          12.12.2018 um 17:00

          „… Hersteller die “Reparaturkosten” gleich in den Verkaufspreis einrechnen.“
          Ja, das wäre natürlich ein Wunsch aller Hersteller. Aber in ein paar Jahren wird der ohnehin schon harte Konkurrenzkampf der Autohersteller sich nochmals verschärfen, wenn zahlreiche neue E-Anbieter auf den Markt drängen. Darunter die Chinesen, deren erklärtes Ziel die Führung am Weltmarkt ist. E-Autos (nicht die deutschen) werden unglaublich billig werden. Von Gewinnen redet dann kein Autohersteller mehr, sondern nur noch vom Überleben.  

        • Hans Meier meint

          12.12.2018 um 17:46

          @nilsbär
          Ich wünsche mir das es so ist, man muss einfach politisch aktiv verhindern, das es Zölle auf chin. Autos geben wird und über die WTO durchsetzten das es eine komplett freie Marktwirtschaft bei den Autos gibt, ohne Behinderungen.

        • Stocki meint

          13.12.2018 um 07:50

          „der Hybridantrieb ist bei massvoller! Fahrweise (110km/h) 1/3 sparsamer als ein gleichartiger moderner Verbrenner“

          @Hans Meier, ganz ehrlich das verstehe ich nicht! Wenn du auf der Autobahn fährst, läuft auch bei einem Hybriden ausschließlich der Verbrennungsmotor. Warum soll das Auto dann 1/3 weniger verbrauchen, als ein Fahrzeug ohne Elektromotor. Beispiel Toyota Yaris, den gibts mit und ohne Hybrid.
          Wenn man damit (wie z.B. ich) sehr viel Überland und Autobahn fährt (bei mir ca. 95%) ist der Verbrauchsunterschied wie ich oben erwähnte, sehr gering. Jedenfalls weit weg von 1/3.

        • Hans Meier meint

          13.12.2018 um 12:37

          @Stocki

          Liegt am Atkinson-Zyklus, dem Planetengebtriebe, welche den Motor immer in der idealen Drehmomenteffizienz halten, der idealen Motorgrösse und dem sehr effizienten „Segeln“ mit tiefer Rekuperationsrate. Der Toyota Hybrid ist mehr als bloss ein Verbrennermotor mit E-Motor drin. Die Toyota Ingenieure verstehen ihr Handwerk. Dafür meine Bewunderung.

    • Stocki meint

      12.12.2018 um 15:20

      Ach ja, und wenn ich mal die Glaskugel bemühen darf :)
      Überall dort, wo das Tesla Model 3 auftaucht, wird es dem Prius ähnlich ergehen wie in USA (meine ganz persönliche Prognose, wissenschaftlich nicht verwertbar!)

    • Satcadir meint

      12.12.2018 um 15:53

      Toyota hat sich um das Jahr 2000herum erbittert gegen eine Gruppe von Enthusiasten gewehrt (calcars.org) die den damaligen Prius auf plugin umrüsteten.
      Das widersprach schliesslich allem fundierten Wissen der Japaner über die Wünsche ihrer Kunden. Schliesslich war auch eine teure Werbekampagne gefahren worden („You mustn’t it plugin.“)
      Half ihnen aber nix. Irgendwann kurvten doch ein paar Senatoren in Washington DC mit gehackten und umgebauten Plugin Prius herum.

      • Fritz! meint

        13.12.2018 um 13:13

        Jahre später (beim Prius III und Prius IV) haben sie dann selbst den PlugIn angeboten. Der sich gut & sparsam fahren läßt, aber halt immer noch einen Verbrenner mit an Bord hat…

    • h-rald meint

      12.12.2018 um 16:18

      Lieber W.R. Bin vollkommen gleicher Ansicht. Es ist eben so, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als E-Generator nur die Hälfte des Energievorrats mitschleppen müssen. (Die andere Hälfte ist ubiquitär als (Luft) Sauerstoff vorhanden) Es wird noch sehr lange dauern, bis reine Batterieautos da mithalten können – von den Problemen mit der „Kabeltank-Infrastruktur“ einmal ganz abgesehen…

    • McGybrush meint

      12.12.2018 um 16:58

      Die Leute die heute von Ihrem Verbrenner oder Hybrid überzeugt sind wissen noch gar nicht das sie 2019 Kontakt mit reinen Elektroautos haben werden und dann auch einen haben wollen. Sofort bis spätestens in 6 Monaten.

      Nach kurzer Recherche weiss man dann wo man Elektroautos Anfragen muss. Hyundai, Kia, Renault, Tesla, Jaguar, BMW, VW… Dann schaut man bei diesen Händlern nach. Daraus ergibt sich dann bei Toyota der Schluss… es gibt keine Nachfrage weil bei uns niemand nach Elektroautos nachfragt.

      Wenn BMW Ihre Händler fragt wie hoch die Nachfrage nach Kühlschränken ist dann wäre das Ergebnis: „Niemand will Kühlschränke“. Das rührt aber am Ende nur daher das BMW ja gar keine Kühlschränke verkauft und daher auch niemand nachfragt.

      • Stocki meint

        13.12.2018 um 07:40

        +++1 Wow, sehr gut ausgedrückt. Danke dafür. So hab ich das noch gar nicht betrachtet.

    • Mini-Fan meint

      13.12.2018 um 15:06

      China kann garniemanden „zwingen“.
      Außer die eigenen Landsleute, vielleicht.

  6. Niklas meint

    12.12.2018 um 14:40

    Also von Toyota hätte ich wirklich andere Worte erwartet, da sie ja auch Vorreiter beim Hybrid waren oder sind.
    Ich erwarte beim Automobil zwar auch mehr einen fließenden Übergang zu Elektromobilität, als einen dramarischen Umbruch, da Autos eine recht lange Nutzungsdauer sowie relativ hohe Anschaffungskosten haben und parallel eine hinreichende Infrastruktur entstehen muss.

    Aber auch vor dem Hintergrund, dass wir keine „Revolution“ sehen werden, klingen Toyotas Pläne zu verhalten. Die Strategie von VW hat m.E. das richtige Maß, auch hinsichtlich der zeitlichen Planung. Scheint also ganz so, als wird der Titel des weltgrößten Automobilherstellers, um den VW und Toyota lange gerungen haben, eher da bleiben wo er jetzt ist..

    • Fritz! meint

      13.12.2018 um 13:16

      Aktuell ist der größte PKW-Hersteller Toyota. VW liegt inzwischen bei 9,5 Millionen (Tendenz weiter fallend), Toyota bei über 10 Millionen Autos/Jahr.

  7. Stocki meint

    12.12.2018 um 14:04

    Meiner Meinung nach ist das eine Art Betriebsblindheit. Da Toyota führend ist im Hybridsegment (nach deren eigener Meinung) und der Laden brummt (Zuwächse für Hybride im zweistelligen Prozentbereich in D; Aussage einer Toyota-Werkstatt), gibt es keinen Anlass, irgendwas zu ändern.

    Wenn man seine Händler nach dem E-Auto Absatz fragt, ist das in etwa so, wie wenn man die Frösche fragt, wie man einen Sumpf trocken legt.

    Und wenn sie irgendwann mal E-Autos verkaufen, die dann so aussehen, wie auf obigem Foto… was soll man dazu sagen, außer „Tschüß Toyota“?

  8. Rolf Hess meint

    12.12.2018 um 14:02

    Erinnert mich an die 80 90 Jahren, da hat auch die Amerikanische Autoindustrie gesagt, wir brauchen keine sparsame Autos produzieren…
    Heute sind sie bei Verbrenner abgehängt.

    • Andreas_Nün meint

      13.12.2018 um 10:17

      „Abhängt“ ist ja noch untertrieben, die sind im völligen nirgendwo bei den Verbrennern.

  9. one.second meint

    12.12.2018 um 13:38

    Hochmut kommt vor dem Fall.

  10. Kohn, Werner meint

    12.12.2018 um 13:31

    Wo gibt es einen wirklich seriösen Vergleich der E-Mobilität mit den Möglichkeiten der Wasserstoff- und der Erdgastechnik unter Berücksichtigung der gesamten Umweltbelastung von Fahrzeug-Herstellung, Laufzeit bis zum Erreichen der 200.000 km-Marke und Wiederverwertung ?
    Warum kommt niemand in der Politik auf die Idee, das es ein Fehler ist, einzelne Personen mit 2-Tonnen-Fahrzeugen, egal ob mit E-Mobilität oder Verbrenner von A nach B zu bringen.

    • PharmaJoe meint

      13.12.2018 um 08:17

      Wir werden von der individuellen Mobilität nicht wegkommen, auch wenn es wissenschaftlich die schlechteste Methode ist, Menschen zu bewegen.
      Das eigene Auto hat einen unschlagbaren Vorteil auch gegenüber autonom fahrenden Taxis: Es ist das eigene Auto, steht zuhause in Laufweite oder vor der Haustür, man kann es als fahrendes Wohnzimmer/Büro/Lagerraum/Müllkippe benutzen, es kostet im Moment der Nutzung nichts oder nur wenig.
      Das wiegt für viele Menschen die offensichtlichen und versteckten Nachteile auf: Kosten sind extrem hoch, gemessen an anderen Konzepten (Carsharing, ÖPNV, Taxi, Fahrrad, Füße), Schäden an Umwelt und Wohnwert werden nicht gesehen oder verdrängt oder als gegeben hingenommen (CO2/ Feinstaub/ Stickoxide/ zugeparkte Stadtteile, Unfälle). Insofern ist es zwar ein Fehler, 2 Tonnen für eine Person zu bewegen, aber das wird sich nicht ändern. Verbote diesbezüglich sind in einer Demokratie nicht mehrheitsfähig (sonst gäbe es auch schon längst Tempolimit auf der Autobahn), steigende Kosten werden murrend in Kauf genommen oder führen zu sozialem Unfrieden.

      Andere Systeme sind da besser geeignet, in China wird z.B. einfach bestimmt und gemacht.

      Machen wir also die Individualmobilität wenigstens so sauber wie möglich. Und da sehe ich BEV als einen wichtigen Baustein, gepaart mit kleineren Autos für die Stadt und technischen Maßnahmen für die Sicherheit.

  11. Nik meint

    12.12.2018 um 13:05

    Dann soll Toyota ruhig weiterhin auf Verbrenner setzen. Bald schon wird es genügend Auswahl an Elektroautos mit über 400 Km Reichweite geben und solche Autos will der Kunde. Wenn Toyota das übersieht, könnte das Konsequenzen haben. Es ist doch klar dass sich Elektroautos unter 200 Km Reichweite kaum verkaufen lassen. Die Masse will über 400 Km Reicheite.

  12. Michael S. meint

    12.12.2018 um 12:59

    Kann mal bitte jemand ganz schnell Elon Musk anrufen und ihm bescheid geben, dass es keine Nachfrage nach E-Autos gibt? Was soll nur aus Tesla werden? Oh Gott, oh Gott…

  13. Bertolini meint

    12.12.2018 um 12:16

    Toyota wird nach aktuellem Stand als einer der letzten etablierten Autobauer auf batteriebetriebene Elektroautos mit moderner Technik setzen.
    Sorry Toyota, dann fährt der EV Zug ohne euch. Schade, ab bis heute voll auf Toyota gesetzt. Nun aber bin ich immer mehr von ihrer Strategie enttäuscht. Toyota hat definitiv den Einstieg verpasst, SCHADE

  14. Miro meint

    12.12.2018 um 11:58

    Gerade bei Toyota…die genug Geld für eine Umstrukturierung auf EV hätten, verstehe ich das nicht. So blind können die doch nicht sein, dass EV den Verbrenner ersetzen wird und im Besten Fall H2 Autos noch einen Platz haben werden.

  15. Andreas meint

    12.12.2018 um 11:55

    Wenig tiefschürfend: Händler bei einem neuen Produkt zu fragen, bei dem Sie weniger Marge machen, ist ziemlich unsinnig. Die Aussage, dass die Technologie verfügbar ist, ist sehr allgemein: Klar, eine kleine Batterie irgendwo einzubauen, kann jeder. Man sieht aber mittlerweile, dass Themen wie Temperaturmanagement schon etwas komplexer sind und Erfahrungen erfordern.
    Und Wasserstoff für PKWs weiter zu betrachten, ist das tote Nebengleis neben dem Diesel. Kostet viel Zeit und Geld und bringt am Ende nichts. Naja, soll Toyota mal machen.

    • T.H. meint

      13.12.2018 um 10:18

      Wenn man einige Kommentare liest, kann man nur verwundert mit dem Kopf schütteln. Viele haben icht verstanden, worüber der Artikel berichtet. Dabei sagt es die Überschrift ausnahmsweise ganz deutlich:
      Toyota sieht Batterie-Elektroautos weiter skeptisch.

      Die Betonung liegt auf BATTERIE!

      Der Elektroantrieb wird kommen – aber das ist nur die Art der Energieumwandlung. Der Artikel bezieht sich jedoch auf die Art der Speicherung (Batterie).
      Toyota hat ist auf den richtigen Weg. Man stelle sich vor, in Deutschland würde nur jedes zweite Auto ein batterieelektrisches sein! Woher kommt der Strom? Wie kommt er dorthin, wo er gebraucht wird? Wo wird geladen (Stichwort Mehrfamilienhäuser). Und wenn man das ganze global betrachtet: Woher kommen die Rohstoffe für die Batterien und Elektromotoren ? Wieviel gibt es davon, wer kontrolliert sie (z.B. Seltene Erden) ? Wie ist die Umweltbilanz der Batterien? Wieviele Fahrer akzeptieren das Reichweitenproblem?

      Ich sehe derzeit die Brennstoffzelle mittelfristig als die bessere Alternative.

      Batterieautos haben eigentlich nur dann eine Zukunft, wenn es entweder herstellerübergreifende Wechselsysteme gibt, oder sich das autonome Fahren etabliert hat.
      Toyota beurteilt realistisch und sachlisch, nicht – wie sich das leider in Deutschland mittlerweile durchgesetzt hat – ideologisch. Und sie tuen gut daran!

      • Stocki meint

        13.12.2018 um 13:05

        „Ich sehe derzeit die Brennstoffzelle mittelfristig als die bessere Alternative. “

        Aktuelle Brennstoffzellenfahrzeuge kommen gerade mal 500km weit. Das schaffen rein batterieelektrische Fahrzeuge zum gleichen Preis auch schon. Wenn man sich mit 300km Reichweite begnügt, sind die Autos schon deutlich billiger. Und 300km sind für gefühlt 99,9% der Bevölkerung mehr als genug. Reine BEV werden immer im Unterhalt billiger sein als FCEV. Das wird sich niemals ändern können, allein schon deswegen, weil der Wirkungsgrad eines FCEV niemals mit dem eines reinen BEV wird mithalten können.
        Während BEV heute schon problemlos 500.000km durchalten mit der ersten Batterie (schau mal was ein Tesla mit solchen Kilometerständen kostet!), ist bei einem FCEV nach aktuellem Stand nach 400.000km die Brennstoffzelle hinüber, was einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommt. Bei einem BEV besteht die Möglichkeit die Batterie zu tauschen, was sich bei nicht ganz so großen Batterien nicht notwendigerweise als wirtschaflicher Totalschaden darstellen muss. Ausserdem fallen die Preise für Batterien schneller als für Brennstoffzellen. Die Reichweitenproblematik ist geziehlte Angstmache.
        Ich z. B. fahre täglich 100km und 2-3 mal im Jahr auch mal 500km und mehr. Da halte ich es für vertretbar, für die paar Fälle längere Wartezeiten an einem Schnellader in Kauf zu nehmen. Die paar wenigen „Vertreter“, die täglich ihre 1000km runterspulen fallen doch nicht ins Gewicht. Aber selbst für die gibt es BEVs -> 500km fahren -> 1h Pause (tut denen sicher gut) -> 500km fahren, Feierabend!
        Ganz abgesehen davon bietet ein BEV konstruktionsbedingt viel mehr Platz als ein FCEV (schau dir mal eine Schemazeichnung eines Mirai an). Klein- und Kompaktwagen wird es mit FCEV niemals geben. Und die Masse fährt nunmal Kleinwagen.

        FCEV werden sicher ihren Platz finden, aber der wird sich in der Größenordnung wie heute bei Dampflokomotiven und Kutschen einpendeln.

      • Stocki meint

        13.12.2018 um 13:15

        Ach ja, ganz vergessen „Woher kommt der Strom?“
        Natürlich aus regenerativen Energien, wie für FCEV auch.
        Nur dass BEV eben nur ein drittel davon brauchen. Das ist der Hauptgrund, warum FCEV sich nicht durchsetzen werden.
        Wenn der Wasserstoff ehrlicherweise durch Elektrolyse hergestellt würde und nicht wie aktuell zu 90% aus Dampfreformation aus Erdgas (wobei sehr viel CO2 entsteht!!!) würde siech das Verhältnis auf 1/4 Verschlechtern. Mal abgesehen vom Preis. 1kg Wasserstoff kostet z.Zt in D 9,50€ und reicht für 100km (Toyota Mirai). Elektrolyse machts nicht billiger, da der Strombedarf deutlich steigt.
        Wenn ich für ein BEV großzügig einen Verbrauch von 20kWh/100km annehme, kostet das bei einem Strompreis von 25ct/kWh 5€ auf 100km. Ansonsten ist der Antrieb wartungsfrei. Beim FCEV schlägt bei der Wartung alle 60.000km der Ionentauscher zu Buche (Beim Toyota Mirai ca. 400€). Bei einem gut gebauten BEV kann ich vorne noch zwei Koffer reinstellen, nennt sich Frunk :)

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