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BMW-Finanzchef sieht Strafzölle auf China-Elektroautos kritisch

12.10.2023 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW

Die EU-Kommission untersucht, ob es wettbewerbsschädigende Subventionen für chinesische Elektroautobauer gegeben hat beziehungsweise gibt. Die Folge konnten Strafzölle sein. Bei BMW hält man nichts von einer solchen Maßnahme.

„Ich halte nichts von Strafzöllen“, sagte Finanzchef Walter Mertl der Automobilwoche. „Man muss nur in die Geschichte schauen und sehen, was passiert – auf eine Aktion erfolgt immer eine Gegenreaktion.“

BMW wäre bei EU-Strafzöllen für Elektroautos aus chinesischer Produktion mit dem elektrischen SUV iX3 und künftig auch mit MINI-Stromern betroffen. „Viel schwieriger sehe ich aber die möglichen Gegenmaßnahmen. Davon sind alle europäischen Hersteller betroffen, die in China vertreten sind“, warnte der Manager. BMW exportiert auch Fahrzeuge nach China.

Die EU-Kommission hat im Oktober offiziell eine Wettbewerbsuntersuchung wegen möglicherweise wettbewerbsschädigender Subventionen für chinesische Elektroautohersteller eingeleitet. Es gebe ausreichende Hinweise darauf, dass europäischen Herstellern durch staatliche Mittel Chinas Schaden entstehen könnte, teilte die Kommission mit. Insbesondere gebe es Beweise dafür, dass chinesischen Unternehmen „Darlehen, Exportkredite und Kreditlinien staatlicher Banken gewährt wurden“. Die Beweise, die sich aus öffentlich zugänglichen Quellen ergäben, legten eine „Welle von subventionierten Billigimporten von Elektrofahrzeugen aus China in die EU“ nahe, die „eine wirtschaftliche Bedrohung für die Elektroautoindustrie der EU“ darstelle.

Die deutsche Autoindustrie verkauft viele Fahrzeuge in China, entsprechend skeptisch sieht man die Untersuchung der EU daher. Vor allem französische Autohersteller, die den Fokus auf Europa haben, würden dagegen von Strafzöllen auf chinesische Exporte profitieren.

Ob und wann es Strafzölle auf Elektroautos aus der Volksrepublik geben wird, bleibt abzuwarten. Chinas größter und ab diesem Jahr voraussichtlich weltweit führender Hersteller von Elektroautos BYD lässt sich nicht von der EU-Untersuchung aus der Ruhe bringen. Der Konzern bietet wie andere Anbieter aus der Region in Europa noch nicht die erwarteten E-Auto-Schnäppchen an, dass ist laut Branchenkennern aber nur eine Frage der Zeit.

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Via: Automobilwoche
Tags: ChinaUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Daniel meint

    13.10.2023 um 09:16

    Natürlich ist BMW dagegen, in erster Linie aber, weil sie immer mehr Autos, die sie hier teuer verkaufen dort billig produzieren. Wer seine Autos zu solche Preisen anbietet, sollte auch in Deutschland produzieren.

    • Dagobert meint

      13.10.2023 um 09:31

      Die sind in erster Linie dagegen weil eine Gegenreaktion aus China existenzgefährdend für die deutschen (Premium-)Hersteller wäre. China ist seit 20 Jahren der wichtigste Wachstumsmarkt: Neue Modelle werden vor allem mit der Frage entwickelt „Was wünscht sich der Kunde in China?“. Der Europäische Markt stagniert, hier verkauft man halt was der Deutsche Michel ohnehin kauft.

  2. Jeff Healey meint

    12.10.2023 um 18:59

    Die deutschen Hersteller dürften im Fall von EU-Sanktionen am stärksten von Gegenreaktionen Chinas betroffen sein.
    Die französischen Hersteller sind in China quasi nicht existent, und sollen, so wird gemunkelt, am meisten für die Sanktionen gegen chinesische Autos drängen.
    Ein Bärendienst von Frau von der Leyen für die deutsche Autoindustrie.

    • Koali meint

      12.10.2023 um 23:03

      Auf gar keinen Fall. Ich sehe das komplett anders. China betreibt seit Jahren unfaire Praktiken gegenüber westliche Unternehmen und das mit einer lang angelegten Strategie. Wenn hier nie dagegen „geschossen“ wird, dann wird das einfach so weitergehen. Deswegen muss man hier auch mal aus Sicht des Westens endlich mal Zähne zeigen. China versteht Stärke genauso wie es Russland versteht. Ist leider so.

      • Tesla-Fan meint

        13.10.2023 um 14:23

        Der „Westen“ hat gegenüber China überhaupt keine Verhandlungsposition. Wir sind komplett abhängig von China, egal welche Branche.

        • Stelios meint

          13.10.2023 um 16:30

          Das ist komplett falsch. Es bestehen natürlich gegenseitige Abhängigkeiten, aber China importiert 53% seiner Waren aus dem Westen. Das wichtigtse Chinesische Import Produkt sind Halbleiter, die werden zu 70% aus dem Westen und Taiwan eingeführt. Lebensmittel wie Fleisch und Getreide importiert China sogar zu 90% aus dem Westen. Falls es zu Handelssanktionen kommen könnte, hat der Westen also ein extrem hohes Drohpotential.

        • Tesla-Fan meint

          13.10.2023 um 17:16

          Abwarten!
          Wirst sehen, der EU-Strafzoll-Bumerang wird mit doppelter Wucht zurückkommen.

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