Stellantis hat eine neue Partnerschaft mit dem chinesischen UnternehmenDongfeng vereinbart. Geplant ist laut Autocar der Bau von Peugeot- und Jeep-Modellen in der Volksrepublik. Die Fahrzeuge sollen lokal verkauft und weltweit exportiert werden.
Die Vereinbarung baut auf der bestehenden Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in China auf. Die gemeinsame Gesellschaft Dongfeng Peugeot Citroën Automobile (DPCA) soll ab dem kommenden Jahr in Wuhan zwei neue Peugeot-Modelle und zwei neue Jeep-Modelle fertigen. Stellantis bestätigte dem Bericht zufolge, dass alle vier Fahrzeuge für globale Märkte vorgesehen sind.
Die beiden Peugeot-Modelle basieren auf den Showcars Concept 6 und Concept 8. Diese wurden kürzlich auf der Automesse in Peking vorgestellt. Sie geben einen Ausblick auf einen flach gezeichneten Kombi im Stil des 508 und auf ein neues Flaggschiff-SUV. Zu den Jeep-Modellen nannte Stellantis keine weiteren Details. Das Unternehmen bezeichnete sie als „Offroad-New-Energy-Vehicles“ – als New Energy Vehicles (NEV) gelten vor allem Elektro- und Wasserstoffautos. Welche Regionen die vier Modelle erhalten könnten, wurde nicht präzisiert.
DPCA hat in China bereits mehrere Peugeot-Modelle gebaut und verkauft. Dazu gehörten 4008, 5008 und 508 L. Außerdem produzierte das Unternehmen den Citroën C5 Aircross der früheren Generation und den C5 X für den chinesischen Markt. Die neue Partnerschaft von Dongfeng und Stellantis umfasst nach Informationen von Autocar Investitionen von zusammen einer Milliarde Euro. Davon soll Stellantis rund 130 Millionen Euro beitragen. Unterstützt wird das Vorhaben durch günstige industriepolitische Rahmenbedingungen der Provinz Hubei und der Stadt Wuhan.
Anfang dieses Monats erklärte Peugeot-Chef Alain Favey gegenüber Autocar, dass die beiden neuen Peugeot-Modelle der Marke auf Dongfeng-Basis dazu dienen würden, die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen zu „testen“. Man werde sie voraussichtlich weltweit verkaufen.

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