• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche
Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Renault-Chef fordert gemeinsames europäisches Vorgehen gegen China-Stromer

21.03.2024 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 55 Kommentare

Renault-Luca-de-Meo

Bild: Renault

Der Chef von Renault und Präsident des europäischen Autoverbands ACEA Luca de Meo fordert eine europäische Initiative zur Finanzierung von Subventionen und Rohstoffen für Elektroautos sowie eine gemeinsame Infrastrukturplanung. Damit soll die erwartete Konkurrenz aus China abgewehrt werden.

De Meo spricht sich laut der Financial Times für einen grenzüberschreitenden Ansatz zur Entwicklung und Finanzierung der europäischen Automobilindustrie aus, anstatt nur Fristen für die Abschaffung von Benzin- und Dieselfahrzeugen festzulegen. Dies würde eine Bündelung der Ausgaben für Verbrauchersubventionen und die Schaffung „grüner“ Wirtschaftszonen mit Steuererleichterungen für die Einstellung von Mitarbeitern in Fabriken beinhalten.

„Wenn man sich eine 12-Jahres-Frist setzt und sagt, in 12 Jahren werden keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr hergestellt, und wenn man das nicht tut, gibt es eine Geldstrafe, und wir sehen uns in 12 Jahren am Ende des Tunnels, dann ist das keine Strategie“, sagte dem Meo in einem Interview. „Wir schlagen vor, gemeinsam mit Behörden, Menschen aus allen Branchen, gemeinnützigen Organisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen einen Plan zu entwickeln … es geht um etwa zehn Prozent der europäischen Produktion.“

Der Renault- und ACEA-Chef machte diesen Aufruf dem Bericht zufolge zusammen mit einem Manifest, das an europäische Politiker geschickt wurde. Darin empfehle er Investitionen in die regionale Softwareentwicklung und Halbleiterindustrie sowie einen weniger vorschreibenden Ansatz zur Reduzierung der europäischen Treibhausgasemissionen.

In der EU sollen ab 2035 nur noch solche Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden, die beim Fahren CO2-emissionsfrei sind. Das bedeutet in der Praxis ein Verbrennerverbot und den Umstieg auf Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge. Letztere verkaufen sich bisher aber so gut wie gar nicht. Und der zwischenzeitliche Boom bei nur mit Batterie betriebenen Fahrzeugen ist abgeflaut. Zwar gibt es inzwischen diverse attraktive, alltagstaugliche Modelle, sie kosten aber meist noch deutlich mehr als Verbrenner.

China-Stromer bedrohen Europas Autobauer

Einige erwarten, dass chinesische Hersteller den europäischen Markt mit besonders günstigen Elektroautos erobern wollen. Die EU plant Strafzölle auf Autos aus der Volksrepublik, weil diese durch Subventionen für einen ungleichen Wettbewerb sorgten. De Meo wollte sich diesbezüglich gegenüber der Financial Times nicht direkt äußern. Er sagte aber, Europa müsse seinen Markt während der Umstellung auf Elektroautos schützen und gleichzeitig eine Rolle für chinesische Konkurrenten finden – auch, weil europäische Autohersteller von einem Land lernen könnten, das in der Branche „eine Generation voraus“ sei.

„Wenn wir den Aufstieg der Elektroautos in Europa beschleunigen wollen, müssen wir mit den Chinesen spielen und einen Weg finden, mit ihnen zu verhandeln“, so der Renault-Chef. Er glaube, dass die Chinesen „bereit wären, einen Deal zu finden“. Dazu könnten Anreize für chinesische Autohersteller in Europa gehören, auf europäische Zulieferer zurückzugreifen, oder chinesische Zulieferer zu ermutigen, sich in Europa niederzulassen.

Newsletter

Via: Financial Times
Tags: China, EUUnternehmen: Renault
Antrieb: Elektroauto

Brandenburgs Ministerpräsident verteidigt Tesla-Ansiedlung: „Ganz Europa beneidet uns“

China-Hersteller tun sich im deutschen Flottengeschäft schwer

Auch interessant

ZVEI warnt vor Schlingerkurs beim „Verbrenner-Aus“

BMW-4er

BDEW fordert: Kurs halten beim Hochlauf der Elektromobilität, „faire Paketlösung“ nötig

Charging-at-IONITY

EU-Kommission will wohl „Verbrenner-Aus“ kippen

Mercedes-CLE-Coupe

Zeekr will „ernst zu nehmender Player“ in Deutschland werden

Zeekr-7X

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    22.03.2024 um 09:24

    Warum die angst vor den chinesen ?
    Seit jahrzehnten kamen Japaner und Koreaner auf den europäischen automarkt.
    Sie waren günstiger und haben auch eine gewissen anteil am kuchen erlangt.
    Aber sie haben die europäischen hersteller nicht in die pleite getrieben.
    Im gegenteil – deren produktion stieg – auch weil sie weltweit verkaufen. Besonders in den höheren segmenten, wo image immer eine grosse rolle spielt.
    Warum sollte es jetzt mit den chinesen – uanbhängig von der antriebsart – anders sein ?

    • South meint

      22.03.2024 um 21:12

      @hu.ms. Echt jetzt? Wie groß sind Japan und Korea zusammen, wie groß ist China? Dann, schon mal was von E Autos gehört, sollen neu sein, Disruption und die Chinesen sind da nicht ganz so ungeschickt, man könnte fast glauben, die wäre bei der neuen Technik vorne… Dann, Japan und Korea sind ja schon eine Weile her, damals war die BRD noch innovativer, veränderungsfreudiger, heute wandern ganze Produktkategorien aber, z.B. Smartphone….

      • hu.ms meint

        24.03.2024 um 07:47

        Was hst die grösse eines landes mit seiner autoproduktion zu tun. Beispiele: Russland, Canada, Brasilien.
        Die deutsche BEV-technik kann locker mit der chinesischen mithalten. Sh. div. vergleichstests. Und alle grossen hersteller arbeiten an neuen reinen BEV-plattformen und produktionsstrassen für kostengünstigere herstellung. Neue akkuzellen werden auch bei uns entwickelt: z.b. Fraunhofer-institut.
        Die europäer schlafen nicht und die chinesen kochen auch nur mit wasser. Sh. deren angebot mit P/L in europa.
        Und noch: Der vergleich von autos mit gütern, die man schnell mal vom weihnachtsgeld kauft, ist absolut unsinnig.

  2. Gerd Heinrich meint

    21.03.2024 um 20:25

    Auch wenn deutsche Autos in der Vergangenheit die besseren waren, heute sind sie es in eMobility nicht mehr! Aktuell sieht es eher danach aus, dass die deutsche Automobilindustrie es alleine nicht schafft. Die Ablehnung der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen eAutos macht das noch schwerer.
    Wie soll ein deutscher Ingenieur in eMobility brillieren wenn ihn seine Nachbarschaft dafür schief von der Seite ansieht?
    In Europa waren und sind die Franzosen schon immer die besseren Strategen. Die EU und Airbus sind die besten Beispiele.
    De Meos Vorschlag ist Ernst zu nehmen

    • hu.ms meint

      24.03.2024 um 08:00

      Bin erst vorletzt woch einen Dolphin für 30k gefahren. Schwache ladeplanung, gewöhnungsbedürftige bedienungselemente, ganz abgesehen von aussenoptik und innenanmutung, die bekanntlich subjektiv ist.
      Da zahle ich gern 7k mehr (mit meinen ausststtungvorgaben) für einen ID.3 Pro mit service um die ecke. Und über image brauchen wir garnicht zu schreiben.
      Gleiches gilt für einen e-astra oder e-308.
      Und das sehen viele so sh. zulassungszahlen.

  3. Kasch meint

    21.03.2024 um 17:17

    Wer ist wohl von wem abhängig und wer muss Niemanden fragen, wenn er die Nase voll hat ? Vor noch nicht mal einem halben Jahr beschlossen wir unseren Topprozessor nicht mehr nach China zu liefern. Der ruckzuck neu entwickelte Chinesische ist minimal langsamer und die restlichen Prozessoren fertigt China demnächst auch selbst. Unsere Beine sind schon vollkommen zerfetzt, aber wir schießen uns eifrig weiter in die Knie. Wirtschaftlich, politisch und militärisch ruiniert sich die EU schneller als je eine Zivilisation zuvor.

    • Ben meint

      22.03.2024 um 05:30

      Gibts nen Link zu dem Bildartikel aus dem du vorgelesen hast oder ist das typische blaubraune Hetze ausm Osten ?

    • hu.ms meint

      22.03.2024 um 09:18

      Solange wir den militärischen schutz der USA brauchen, müssen wir nach deren pfeife tanzen.

      • Kasch meint

        22.03.2024 um 10:30

        Bräuchten wir den Schutz ? Ist die USA wirschaftlich noch in der Lage dazu ? Wird Trump sich kpl. aus der NATO ausklinken und keinen Cent mehr überweisen, direkt in die Ukraine sowieso nicht ? (Angedeutet hat er es ja gerade) Sollen wir weiterhin jede Schwe…rei der Amis zum Wohle der USA unterstützen, wie das brave Hündchen seinem Herrchen bedinguslos dient ? Hmmm ?

        • hu.ms meint

          22.03.2024 um 14:43

          „Bräuchten“ bedeutet was ?
          Ohne die USA maschiert Putin bei uns ein. Die BW hält keine 2 wochen durch und deren ertüchtigung dauert mind. 5 jahre und 300 mrd. dafür bezahlen will auch keiner. Und dann noch der personalmangel.

        • Solariseur meint

          23.03.2024 um 11:47

          Ja. Ohne Bündnispartner mit Atomwaffen (Abschreckung) hat D keine Chance.

  4. South meint

    21.03.2024 um 16:22

    Genau, zuerst weichen machen wir nicht verfügbares E Fuels salonfähig, weichen EU7 auf, dann fördert die Autoindustrie den Verbrennerabsatz mit Rabatt, bitte verschieben wir noch das Verbrenner-Aus und verbieten die chinesischen Importe … gut Tesla ist noch offen… und dann reden wird in BRD immer wie Öko wir doch sind….

  5. Meister Sauron meint

    21.03.2024 um 12:05

    „Gebt mir all Euer Geld, haltet mir den Chinamann vom Leibe, dann baue ich Euch teure und schlechte Elektroautos.“ Wenn man sich die Äußerungen dieses Herren so durchliest, wünscht man den Chinesen reflexartig viel Glück und gutes Gelingen, oder nicht?

    • BEV meint

      21.03.2024 um 12:28

      Hätte man das in jedem Bereich so gemacht, überleg dir mal welche Elektrogeräte (HÄNDY, COMPUTER, usw.) wir dann heute in Deutschland nutzen würden und was die kosten.
      Das ist schon echt krass welchen Aufschrei man bei den Autos macht und wie klanglos das in der Unterhaltungselektronik dahin ging. Da hat die Öffentlichkeit nicht so viel gejammert, da ist man nicht mit aller politischen Macht dagegen vorgegangen.

      • TeamT meint

        21.03.2024 um 13:29

        Unterhaltungselektronik
        Solartechnik
        Kraftwerktechnik
        Weiße Ware
        Schiffsbau
        Stahlindustrie
        usw. usw….
        keiner hat sich für den Weggang interessiert…

        Aber im Autoland Deutschland verteidigt man das Vehikel bis zum letzten Blutstropfen mit dem (chinesischen Billigstahl)-Messer aus dem WMF-Block für 55€.
        Auch wenn die meisten Teile oder die ganzen Fahrzeuge schon jahrelang aus China kommen. Wie BMW iX3, Smart #1 und #3, Mini Cooper usw…

    • Die Wahrheit meint

      21.03.2024 um 14:33

      Ein Armutszeugnis offen ausgesprochen. Ein Herbert Diess wurde dafür gefeuert.

      Mehr als 10 Jahre verschlafen und gegen das EAuto gekämpft, erst lächerlich gemacht, dann verschreckt due Virteile festgestellt und dann haben Autobauer, Presse, Medien, Versicherung (Allianz Vers. mit gefaktem EAuto Brand zur Abschreckung) mit Falschinformatuonen den Autokäufer verunsichert. All dies kommt als Bummerang zurück. Jetzt muss man krampfhaft am Verbrenner festhalten, bis zum Untergang, hilfsweise noch Wasserstoff bis zum Tod fördern.
      Wenn China hier eine vernünftiges Netz (Verkauf, Garantie und Wartung) aufzieht, sehe ich die ganz weit vorne.
      Gegen Zölle werden sie sich geschickt wehren, der nächste Bunmerang komnt.

      • Jeff Healey meint

        23.03.2024 um 23:11

        Die Wahrheit,
        schreibt die Wahrheit. That‘s it.

        1+++

  6. M. meint

    21.03.2024 um 11:38

    > „Wenn man sich eine 12-Jahres-Frist setzt und sagt, in 12 Jahren werden keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr hergestellt, und wenn man das nicht tut, gibt es eine Geldstrafe, und wir sehen uns in 12 Jahren am Ende des Tunnels, dann ist das keine Strategie“, sagte dem Meo in einem Interview.

    Das ist sogar eine sehr gute Strategie, denn da hat die Industrie 12 Jahre Zeit, die Ingenieure arbeiten zu lassen. Diese werden schon eine gute Lösung finden. Renault war ja früh dabei – er sollte es also durchaus wissen.

    • BEV meint

      21.03.2024 um 12:29

      oder man streitet noch mal 12 Jahre und wir sind kein Stück weiter als vor 12 Jahren

      • eCar meint

        21.03.2024 um 12:56

        So ist es, Zeit genug hatten die OEMs inzwischen gehabt.

        • BEV meint

          21.03.2024 um 13:07

          Renault Zoe kam sogar vor gut 12 Jahren auf den Markt, weit ist man ja nicht gekommen

        • eCar meint

          21.03.2024 um 13:43

          Ja, 2009 gab es ja die politische Marschrichtung: Bis 2020 müssen 1Mio auf der Straße sein. Dann gab es einige Modelle der OEMs, aber dann wurde mittels Lobbyismus dafür gesorgt, dass das Ziel kein Ziel mehr sein muss.

        • Duesendaniel meint

          23.03.2024 um 10:19

          BEV: Die Zoe kam vor gut 11 Jahren auf den Markt.

    • Thomas meint

      21.03.2024 um 14:15

      Ich weiß ja nicht in welchem Tunnel der Herr gefangen ist. Aber in der diesseitigen Welt gibt es bereits heute fast alle Produkte welche man in 12 Jahren braucht, und deren Preis ist auch in 2-3 Jahren günstiger als die alte Technik.

      Wo ist das Problem?

  7. Eugen P. meint

    21.03.2024 um 11:27

    Russland sollte uns im Umgang mit China eine Lehre sein. Lenin soll gesagt haben, „Die Kapitalisten werden uns den Strick verkaufen, an dem wir sie aufhängen“ und ich fürchte er wird Recht behalten.

    Der „globale Westen“, von Portugal bis Südkorea sollte mit China brechen.

    • Colt0815 meint

      21.03.2024 um 11:42

      ok machen wir das…das sind wir auch sofort wieder in der Steinzeit

    • Powerwall Thorsten meint

      21.03.2024 um 14:07

      So viel Engstirnigkeit findet hinter nur deiner Stirn Platz?
      RESPEKT

      Das ist wie im Kindergarten bis hoch in die gymnasiale Oberstufe meiner Frau:

      SCHULD sind immer nur DIE ANDEREN.

      • Andi EE meint

        21.03.2024 um 14:36

        Vor allem hat man ja über Jahrzehnte seine Autos nach China exportiert und verkauft und damit sehr gut gelebt. Jetzt wo die Chinesen erstmals selber im grösseren Stil exportieren möchten, macht man den Laden dicht. Bisschen inkonsequent. 😉

        • Daniel meint

          22.03.2024 um 09:52

          Na ja, wer in China Autos verkaufen wollte, musste Autos in einem Joint Venture mit einem chinesischen Unternehmen bauen, indem das chinesische Unternehmen die Mehrheit hatte. Außerdem konnten sie kein chinesisches Unternehmen übernehmen. Schon damals hätte man gleiche Bedingungen für chinesische Unternehmen in Europa schaffen müssen. Dann hätten sie ihre PV Module eben in Europa bauen müssen, Kuka etc. nicht übernehmen können usw. usw. Das geht dann weiter mit schamlosem Kopieren von Gütern, usw. usf. Aber, so lange er ein paar Euros sparen kann, kauft der Deutsche D.pp auch chinesische Autos. Und nachher beschwert er sich, dass China hier alles übernimmt.

    • Thomas meint

      21.03.2024 um 14:18

      Es ist ja auch maximal dämlich sein Nachbarland zu überfallen und sich dann gezwungenermaßen von einer anderen kommunistischen Diktatur erpressen zu lassen, weil man sich international anderweitig zum Paria gemacht hat.

      Was bitte genau soll man daraus lernen? Seine Nachbarländer nicht zu überfallen? Ich denke, das sollte selbstverständlich sein.

    • JuergenII meint

      21.03.2024 um 14:18

      Der globale Westen wird zum Auslaufmodell. Das wird schneller gehen als so manche China Skeptiker glauben. Welche Firma will den auf den Milliarden Menschen Markt Asiens verzichten? Wer wird denn hier noch groß produzieren, bei den hohen Energiepreisen, bürokratischen Hürden und sonstigen fragwürdigen europäischen Entscheidungen? Das dt. Lieferkettengesetz sei hier beispielhaft erwähnt.

      Schon heute fördern die BRICS plus Staaten 80% des weltweiten Rohöls. Von den vorhandenen Rohstoffen ganz zu schweigen. Über 3 Milliarden Menschen leben dort und werden – wenn wir weiter diese idiotische Politik betreiben – uns technisch und wirtschaftlich links liegen lassen.

      Alleine bei CATL arbeiten 18.000 Menschen im Bereich F&E. Einzig im Bereich Hochleistungschips sind sie -wie der Rest der Welt – auf Taiwan angewiesen. Aber ich denke auch das werden sie in absehbarer Zeit auf dem Chinesischen Festland produzieren.
      Es gibt eigentlich nur eine Richtung wie wir unseren Wohlstand weiter bewahren können: Verstärkt mit ihnen zusammenarbeiten.

      Luca de Meo sollte doch mal in den Spiegel sehen und sich fragen, wo die Milliarden an europäischer Förderung für alternative Antriebe, die für die Automobilindustrie bereitgestellt wurden, hingeflossen sind. Noch halten sich die Chinesen, was Dumpingpreise ihrer Fahrzeuge anbelangt vornehm zurück.

      China ist mittlerweile zum drittgrößten Autoexporteur hinter Japan und Deutschland aufgestiegen. Ich merke dass auch in Südamerika. Neue Busse stammen zu fast 100% aus chinesischer Produktion, viele davon bereits elektrisch. bei den klein LKW dominieren chinesische Marken. Auch wächst die Anzahl von EV’s. Da ist aber kaum etwas – außer von Tesla – von westlichen Herstellern zu sehen.

  8. Werner Mauss meint

    21.03.2024 um 11:16

    Ich dachte immer die kapitalistische Marktwirtschaft und ihre freie Industrie wäre überlegen. Nun sollen die Arbeiter ihre Fabriken und ihre Autos mit ihrem eigenen Geld subventionieren. Das ständige Gebettel ist nur schwer erträglich. Zahlt vor allem den Beschäftigten ein ordentliches Gehalt, dann gibt es ordentliche Produkte. Manager und die Versager Ebenen generieren eben keinen Umsatz……

    • Yoshi meint

      21.03.2024 um 13:00

      Man kann der freien Marktwirtschaft nicht vorwerfen zu versagen, wenn man den Markt nicht regelt. Wie soll das funktionieren bei Subventionen und willkürlichen Preiselementen.
      50% der Spritpreise sind Steuern und Abgaben, weil das noch nicht reicht wird willkürlich noch ein Co2-Preis drauf geschlagen. Mit den Mechanismen der freien Marktwirtschaft hat das alles wenig zu tun. Würde nicht auf Biegen und Brechen das Verbrenner-Fahren verteuert, würden wir die neue und überlegene Technik wohl noch deutlich seltener auf der Straße sehen als so schon.

      • Yoshi meint

        21.03.2024 um 13:00

        *den Markt nicht regeln lässt

      • Steffen meint

        21.03.2024 um 15:36

        Einzig und allein, weil der freie Markt die gewaltigen Umweltschäden durch Verbrenner externalisiert und lieber die Allgemeinheit tragen lässt. Deswegen funktioniert der freie Markt nicht richtig. Deswegen muss man in bändigen, indem man die Kosten in Form von CO2-Preis internalisiert.

        • Yoshi meint

          21.03.2024 um 16:30

          Dann müssen die Kosten dafür aber realistisch sein, damit das Ganze Akzeptanz findet. Die Co2-Abgabe mal eben raufschrauben, weil plötzlich Geld im Haushalt fehlt – das untergräbt halt die Glaubwürdigkeit.

        • eCar meint

          21.03.2024 um 16:43

          Ja realistische Kosten. Dann würde der Liter Sprit keine 1,80€ kosten, sondern eben 6,90€. Erst dann, erst dann werden die Schäden, welche die Verbrenner Weltweit anrichten halbwegs abgebildet. Ihr in der Verbrennerwelt glaubt noch immer, weiterhin alles verseuchen zu können, oder?
          Noch Fragen?

        • Yoshi meint

          21.03.2024 um 19:08

          eCar, bezweifle ich. Das sind einfach nur wild gewürfelte Zahlen. Die Schäden durch Umweltkatastrophen zu beziffern ist fast unmöglich. Den Effekt des Verbrenners, im Fall dieser Abgabe einer lokalen Gruppe von Verbrennern darauf einzurechnen wohl noch schwieriger. Der Spritpreis soll deiner Meinung nach ums 4fache steigen. E-Autos sind beim aktuellen Strommix 50% emissionsärmer sind als Verbrenner, müssten sich die Kosten für den Fahrstrom dann nicht auch entsprechend verdoppeln, um die Schäden zu kompensieren?
          Das ist einfach nur Zahlengeschiebe als Steuerungseffekt.

        • South meint

          21.03.2024 um 19:48

          @Steffen. Absolut korrekt. Was von Yoshi und Co. gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist, dass Benziner/Diesel enorme externe Effekte, also nicht nur CO2, sondern viele weitere Umwelt- und Gesundheitsschäden mit sich bringen. Die Liste ist lang, ich zitiere „Ein kalter KAT ist eine Dreckschleuder“.
          Die Allgemeinheit zahlt für die Schäden und vorallem die Ballungszentren mit Gesundheit… erst heute hat ein Gericht in München wieder richtigerweise entschieden, dass die Stadt endlich wirksame Maßnahmen und zwar auf kurze Sicht gegen die Belastungen ergreifen muss.

        • Kasch meint

          21.03.2024 um 22:50

          Wüsste nicht, dass Planwirtschaft je zu was Positivem geführt hätte.

    • hu.ms meint

      22.03.2024 um 09:40

      Die beschäftigten am band haben kaum einfluss auf „ordendliche produkte“.
      Die BEV werden von ingenieuren in den entwicklungsabteilungen geplant und leider meist von den betriebswirtschaftler eingeschränkt – auf weisung des vorstandes.

  9. gradz meint

    21.03.2024 um 10:56

    Es darf offenbar keine bezahlbaren Eautos in Europa geben :)

    • Werner Mauss meint

      21.03.2024 um 11:20

      Nein, denn dann ist das Geschäftsmodell in Gefahr. In den Etagen wo viel verdient wird aber nichts gearbeitet, hat man sich daran gewöhnt. Entweder Geld durch maßlos überteuerte Produkte oder durch unberechtigte Subventionen.

      • gradz meint

        21.03.2024 um 11:40

        @Werner Mauss du wirst wohl recht haben. Ich konnte 2002 und 2015 problemlos wirklich gute und günstige Fahrzeuge neu kaufen. Das gelingt einem heute nicht mehr.

        • Gerry meint

          21.03.2024 um 11:56

          Gradz, gut ist an den Diesel-Dreckschleudern leider gar nichts. Deine Kinder werden es dir in ein paar Jahren erklären. Vielleicht verstehst du es dann.

        • eCar meint

          21.03.2024 um 12:58

          Er wird es nicht verstehen. Inzwischen ist klar, dass ihm die Umwelt völlig wumpe ist.

        • gradz meint

          21.03.2024 um 13:36

          @Gerry was hast du den für ein Problem? Alle LKW fahren mit Diesel alle Traktoren usw.
          Und dann gibt es die unsäglichen Pendler die viele viele Kilometer fahren und andere Belehren :)
          Nein ich werde meine Fahrzeuge nicht verkaufen. Das macht für die Umwelt auch keinen Sinn.

        • Futureman meint

          21.03.2024 um 13:50

          Wieso sollte VW seine Fahrzeuge günstiger machen, wenn die Fans hier alles bezahlen? In China kosten die gleichen Autos von VW ein Bruchteil.

        • hu.ms meint

          22.03.2024 um 09:44

          Logo, es wird ja auch dort zu einem bruchteil der löhne und in anderer ausstattung gebaut.
          Gekauft werden sie aber trotztdem nicht, da sie aussen, innen und bei der bedienung europäisch ausgelegt sind. Chinesen wollen da was anderes.
          Alle hersteller müssen für die grossen märkte unterschiedliche BEV bauen um sie dort verkaufen zu können. Sie können aber eine gute gemeinsamte technische plattform dafür nutzen.

    • banquo meint

      21.03.2024 um 12:13

      @Gra*z, m*aik: Die Akkugrößen sind seit Jahren absolut ausreichend groß und die EV‘ s sind preiswert. Ich komme mit 35kWh seit 3 Jahren sehr gut klar und bin damit nun 50Tkm unterwegs.
      Keine Neuwagen-Verbrenner mehr ab 2024 kaufen!!!!

      • gradz meint

        21.03.2024 um 13:37

        @banquo ich kaufe seit 2014 keinen Verbrenner mehr! Wie sieht das bei dir aus?
        Bist du ein Pendler?

        • Solariseur meint

          21.03.2024 um 14:08

          Röhren-TV von Grundig (oder noch ein Stadion 4)?
          Schrankwand von Hellerau?
          Anzug Präsent 20?
          RFT-Wählscheibentelefon?
          Wohnung im WBS70?
          Jetzt erzähle uns nicht, das hast Du alles durch Neuware ersetzt – hat ja noch funktioniert und ist viel billiger aus heute, hält auch länger.
          Na, wird keine Antwort kommen….

        • Powerwall Thorsten meint

          21.03.2024 um 14:12

          Ich füttere keine Trolle – verstehst du?

        • eCar meint

          21.03.2024 um 14:50

          Problem dabei: Er verbreitet gezielt Fehl- und Falschinformationen an möglichen BEV-Interessenten. Sorgt so dafür, dass unnötigerweise weiter Verbrenner gekauft werden, weil in Zukunft sind die BEVs ja deutlich besser, billiger, Reichweitenstärker usw.

        • Ben meint

          22.03.2024 um 05:39

          @eCar, ja tut er und ecomento weigert sich weiterhin sein trolling und fake news zu löschen, wärend faktenbasierte Beiträge teilweise 2 Tage nicht veröffentlicht werden absolut unterirdische Moderation.

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2025 ecomento.de