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Neues Aktionsbündnis „Klimabetrug stoppen“ prangert THG-Handel an

06.09.2024 in Politik, Umwelt von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Initiative-Klimabetrug-Stoppen

Bild: Initiative Klimabetrug Stoppen

40 Unternehmen und 10 Verbände unter anderem aus der Branche der Erneuerbaren Energien haben sich zu einem Aktionsbündnis gegen den Betrug mit fälschlich ausgestellten Nachweisen über Upstream-Emissionsminderungen (UER) und falsch deklarierten Biokraftstoffen zusammengeschlossen.

Die Mitglieder der Initiative Klimabetrug Stoppen ernannten Stefan Schreiber, Vorstand bei Verbio, Sandra Rostek, Leiterin Hauptstadtbüro Bioenergie und Marc Schubert, 1. Vorstand beim Bundesverband THG-Quote zu ihren Sprechern.

„Fingierte UER-Projekte und vermeintliche Biokraftstoffe haben keinen positiven Einfluss auf das Klima. Mutmaßlich bis zu 9 Mio. Tonnen THG-Minderung wurden durch den Missbrauch nie realisiert. Der Preiskollaps macht Maßnahmen wie den Ausbau der Elektro-Ladeinfrastruktur, die Förderung grünen Wasserstoffs oder die Beimischung von fortschrittlichen Biokraftstoffen weniger attraktiv und gefährdet die Branche für erneuerbare Antriebe in Deutschland – und damit die Erfüllung der Klimaschutzziele“, sagt Marc Schubert.

Dutzende Investitionsprojekte in die E-Mobilitäts-, Wasserstoff und Biokraftstoffindustrie in Deutschland seien dadurch bereits gestoppt worden. Nichtexistierende Klimaschutzprojekte schädigten die Verbraucher, die Geld ausgeben, ohne dass der behauptete Klimaschutz stattfindet. „Statt 400 Euro im Jahr 2022 erhält ein E-Auto-Fahrer heute nur noch ca. 80 Euro Prämie. Oder für Stadtwerke: Für einen E-Bus gab es mal 16.000 Euro und jetzt nur noch maximal 3.000 Euro. Dafür schafft sich niemand mehr ein E-Fahrzeug an“, so Schubert.

Die Initiative hat sich gegründet, weil den Mitgliedern die Aufarbeitung durch Behörden und Politik mit diesem „Betrugsskandal“ nicht ausreicht. „Unsere Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Missstände aufzudecken und die Öffentlichkeit über die gravierenden Folgen dieses Skandals zu informieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir gemeinsam gegen diese Täuschungen vorgehen, für eine transparente und gerechte Bewältigung sorgen und der nichterbrachte Klimaschutz nachgeholt wird,“ sagt Sandra Rostek.

„Wir wollen mit den verantwortlichen Ministerien in den Dialog kommen, um konstruktive Änderungen zu erwirken. Die Branche braucht konkretes Handeln, damit die THG-Quote wieder ihren wichtigen klimapolitischen Zweck erfüllen und Investitionen zur THG-Emissionsreduzierung ermöglichen kann. Deshalb wollen wir der Politik Fachexpertise anbieten, um die Aufklärung von Betrugsfällen voranzutreiben sowie den THG-Quotenmarkt wieder zu stabilisieren – um den Klimaschutz im Verkehr wiederherzustellen“, fasst Stefan Schreiber die Ziele der Initiative zusammen.

Die Mitglieder der Brancheninitiative fordern, den Betrug am Klimaschutz, den erneuerbaren Energien und den Verbrauchern rückgängig zu machen. Kein Betrugsfall dürfe auf die Klimaziele angerechnet werden. Die Quotenverpflichteten müssten für Ausgleich der THG-Minderung durch wirkliche Klimaschutzmaßnahmen sorgen, zum Beispiel durch Wasserstoff, Biomethan, Elektromobilität oder andere Biokraftstoffe. Nur so könne die Verkehrswende gelingen und gestoppte Investitionen in erneuerbare Energien erneut angeregt werden.

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Via: cng-club.de & LinkedIn
Tags: Emissionen, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. FahrradSchieber meint

    06.09.2024 um 14:01

    Der nächste Schritt wird dann sein, die Steuerbefreiung für BEVs zu widerrufen und den dt. Strommix als Berechnungsgrundlage zu nutzen.
    Und das Thema Feinstaub wird auch nicht vor BEVs halt machen.
    Einerseits nachvollziehbar, andererseits wäre ich als BEV-Fahrer nur wenig begeistert…

    • MichaelEV meint

      08.09.2024 um 22:17

      Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken. Strommix als Berechnungsgrundlage ist schwachsinnig (weil mindestens genauso falsch) und würde zu deutlich mehr BEV-Verkäufen führen, um die Ziele zu erreichen.

  2. Hans-Peter meint

    06.09.2024 um 12:44

    Wo kann man diese Initiative unterstützen?

  3. Christian meint

    06.09.2024 um 12:38

    Interessanter Artikel, von einem Betrug habe ich bisher nichts mitbekommen… da wäre ein link zu weiteren Artikeln interessant. Und ich wünsche mir am Ende jedes Artikels auch einen link zu den Kommentaren, ich habe seit neuestem kilometerlange ekelhafte Werbeeinblendungen.

    • Steffen meint

      06.09.2024 um 14:16

      Die habe ich neuerdings auch, allerdings nur bei Chrome in der Firma. Privat mit Chrome nicht. Irgendwas ist anders… ;-)

  4. Besser-BEV-Wisser meint

    06.09.2024 um 11:17

    Der THG Handel an sich ist schon ein gesellschaftlicher Betrug.
    Diese macht Greenwashing zum Kinderspiel.

    • Steffen meint

      06.09.2024 um 14:17

      Dann ist es auch gesellschaftlicher Betrug, dass reine E-Auto-Hersteller wie Tesla CO2-Zertifikate handeln?!

    • Lorenz Müller meint

      07.09.2024 um 10:17

      Besonders ”schmutzige” Unternehmen zahlen eine Strafe und Leute mit einen klimafreundlicheren Lebensstil werden gefördert. Finde das Konzept an sich also nicht schlecht.

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