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Apple und BYD sollen Batterie für Elektroautos entwickelt haben

18.10.2024 in Autoindustrie, Technik von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

BYD-Blade-Batterie

Bild: Apple

Apple hat die Arbeiten an seinem nie offiziell bestätigten eigenen Elektroauto wohl in diesem Jahr eingestellt. Die Entwicklungsleistung dafür kommt laut Berichten teilweise in Batterien von aus China nach Europa drängenden Stromern zum Einsatz.

Der US-Tech-Riese hat der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge lange mit dem chinesischen Batterie- und Automobilhersteller BYD im Rahmen seines inzwischen eingestellten Autoprojekts zusammengearbeitet. Dabei seien Batterien mit hoher Reichweite entwickelt worden, die nach Angaben von mit der Situation vertrauten Personen den Grundstein für heute verwendete Technologie legten.

Apple und BYD arbeiteten demnach um 2017 zusammen, um ein Batteriesystem mit Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen (LFP) zu entwickeln. Die Technologie sollte eine höhere Reichweite haben und sicherer sein als die damals üblichen Batterien für Elektroautos. Apple habe keine Rechte an der Technologie, die in den aktuellen „Blade“-Batterien von BYD zum Einsatz kommt. Modelle der Chinesen sind seit einiger Zeit auch in Europa, unter anderem in Deutschland, verfügbar.

Die Technologie, die Apple zusammen mit BYD entwickelt habe, wäre für das einst geplante E-Auto maßgeschneidert gewesen, so die Insider. Als Teil der Partnerschaft hätten die Apple-Ingenieure Fachwissen über fortschrittliche Akkupacks und Wärmemanagement eingebracht. BYD steuerte Fertigungs-Know-how und Fortschritte bei der Verwendung von LFP-Zellen bei.

Sprecher von Apple und BYD wollten sich nicht zu der mutmaßlichen gemeinsamen Arbeit äußern. BYD erklärte jedoch, dass „das Konzept für die Blade-Batterie von BYD-Ingenieuren stammt, die diese LFP-Blade-Batterie unabhängig entwickelt haben. BYD hält alle Eigentums- und Patentrechte für die Blade-Batterie“. Heute wird laut Automotive News die gesamte Fahrzeugpalette der Chinesen – vor Tesla der weltgrößte E-Auto-Hersteller – durch das Blade-System mit einem Akkupack-Design angetrieben, das nach Aussage an der Entwicklung beteiligter Personen von Erkenntnissen aus der Arbeit von Apple beeinflusst wurde.

Trotz jahrelanger Zusammenarbeit mit BYD sei Apple von der Partnerschaft auf Abstand gegangen und habe Systeme anderer Batteriehersteller in Betracht gezogen, so die Insider.

Apple hat Autoindustrie weiter im Blick

Das gescheiterte E-Auto-Projekt von Apple hat dem Bericht zufolge neben fortschrittlichen Batterien weitere Fortschritte hervorgebracht. So habe es bei der Entwicklung von Produkten wie dem Mixed-Reality-Headset Vision Pro und dem Neural-Engine-AI-Prozessor geholfen, der heute in den meisten Apple-Geräten zu finden sei. Die Arbeit hätte auch dazu beigetragen, dass der Erfinder des iPhones in die Robotik vorgestoßen ist.

Weiter stark engagiert bleibt Apple im Bereich Software für Autos. Das System CarPlay, mit dem sich digitale Funktionen von iPhones in Fahrzeugen nutzen lassen, wird schon heute von vielen Marken und Modellen unterstützt. Laut Meldungen im Sommer könnte Apple besonders eng mit Porsche zusammenarbeiten und auch für seinen abgeblasenen eigenen Stromer entwickelte Technologien teilen.

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Via: Automotive News (kostenpflichtig)
Tags: Batterie, China, USAUnternehmen: Apple, BYD
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mike meint

    18.10.2024 um 19:06

    Hat Apple seine Kompetenz zum Verkleben von Batterien und Auflöten von bisher austauschbaren Bauteilen ins Spiel gebracht? Oder alle alle Anschlüsse entfernt (Laden und Entladen nur noch wireless)?

  2. Die Wahrheit meint

    18.10.2024 um 17:32

    Da kann sich Porsche aber glücklich schätzen, dass sich ein Anbieter erbarmt und das katastrophale Infotainment und die Navigation auf Umwegen halbwegs nutzbar zu machen.
    Apple hat beim EAuto versagt, auch das autonome Fahren haben sie entnervt aufgegeben. Jetzt müssen die Reste der Entwicklung noch irgendwie zu Dollars gemacht werden.

    • M. meint

      18.10.2024 um 20:39

      Warum auch nicht?
      Entwicklung – auch Entwicklung von Software – kostet Geld, selbst wenn man es kann.
      Warum sollte Porsche das also selbst machen, wenn man dafür einen Lieferanten bekommen kann, von dem man auch weiß, dass sie es können?

  3. David meint

    18.10.2024 um 14:05

    Wird dann mein nächstes iPhone auf 1 Meter verlängert, damit es mit einer LFP-Bladezelle betrieben werden kann?

  4. M. meint

    18.10.2024 um 11:41

    „Die Technologie sollte eine höhere Reichweite haben und sicherer sein als die damals üblichen Batterien für Elektroautos.“

    Toll. Echt. Heute eine Batterie, die besser ist als eine von 2017. Wie krass ist das denn?

  5. Steffen meint

    18.10.2024 um 11:15

    Ach, dann hat Apple bei BYD einfließen lassen, dass man die Blade-Batterie nicht wechseln oder einzelne Zellen austauschen kann weil sie fest mit dem Gerät verbunden ist? ;-)

    • Future meint

      18.10.2024 um 19:50

      Die Handys mit den billigen Ersatzakkus explodieren halt häufiger. Bei Apple bleiben die Finger dagegen statistisch länger heile.

      • Kaiser meint

        18.10.2024 um 21:50

        Hast du diese Statistik griffbereit? Explodierende oder überhitzte, aufgeblähte Akkus sind bei Apple seit dem Iphone 6 keine Seltenheit.

    • Kasch meint

      21.10.2024 um 14:55

      So, so, so, wer sagte dir denn, dass die Blades nicht relativ einfach austauschbar sind ? Nur weil bisher vielleicht noch in keiner Einzigen der Seperator durchschlug / überhitzte ? Oh Hirn, du werstas no spürn (alter bayrischer Spruch, aktueller denn je).

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