Über 20.000 Kilometer fuhr der Renault Trucks E-Tech T „Diamond Echo“ im Jahr 2024 quer durch Europa und beendete kürzlich seine Roadshow in Finnisch-Lappland. Diese letzte Etappe, geprägt von Temperaturen von bis zu -19 °C, beweise die Zuverlässigkeit von Elektro-Lkw auch unter extremen Wetterbedingungen, so der Hersteller.
Seit dem Verlassen des Herstellerhauptsitzes in Lyon im letzten April hat der Trucks E-Tech „Diamond Echo“ laut Renault 23.000 Kilometer in Europa zurückgelegt. Er durchquerte Deutschland, Frankreich, die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Spanien, die Schweiz und Belgien und legte dank eines optimierten Managements der Zwischenladungen Tagesetappen von bis zu 700 Kilometern zurück. Die längste Strecke, die das Batterie-Fahrzeug mit einer Ladung zurücklegte, habe 360 Kilometer auf einer Fahrt zwischen der Schweiz und Deutschland betragen.
Um zu zeigen, wie leistungsfähig Elektro-Lkw unter extremen klimatischen Bedingungen sind, fuhr der Diamond Echo in der letzten Etappe nach Finnland. Dort legte das E-Fahrzeug 1.600 Kilometer zwischen Helsinki und Rovaniemi in Lappland zurück. Eine Strecke von 250 Kilometern wurde mit einer Ladung bewältigt. An einem Tag wurden insgesamt 700 Kilometer gefahren, wobei zwei Mal zwischendurch aufgeladen wurde.
„Die in Finnland durchgeführten Tests haben bestätigt, dass Elektro-Lkw auch unter harten Winterbedingungen voll funktionsfähig bleiben“, sagte Régis Pierrelle, Director of Electromobility Operations bei Renault Trucks. „Entgegen weit verbreiteten Annahmen hatten wir keine Probleme mit der Reichweite, der Verfügbarkeit von Ladestationen oder den Ladezeiten. Das Heizen der Kabine hatte dank des von Renault Trucks angebotenen programmierbaren Vorheizsystems, das den Energieverbrauch optimiert, keinen wesentlichen Einfluss auf die Reichweite.“
Unter den schwierigen klimatischen Bedingungen mit Temperaturen von bis zu -19 °C habe der Elektro-Lkw ein Leistungsniveau gehalten, das mit dem von Diesel-Lkw vergleichbar sei. Die Kälte führte zu einem leichten Anstieg des Verbrauchs (zwischen 10 und 15 %), was den Testern zufolge vor allem auf Faktoren zurückzuführen ist, die alle Arten von Antriebssträngen betreffen, wie Aerodynamik und Winterreifen.
„Ein finnischer Kunde berichtete uns sogar, dass an einem Tag mit -30 °C im letzten Winter ein Elektromodell von Renault Trucks der einzige einsatzfähige Lkw war. Die Diesel-Lkw blieben aufgrund der Kristallisation von AdBlue stehen“, so Régis Pierrelle hinzu. „Dies ist ein weiterer Beweis für die Zuverlässigkeit von Elektro-Lkw und E-Tech Fahrzeugen von Renault Trucks bei extremer Kälte.“


Rolando meint
Nicht nur das die E-LKW zuverlässiger und im Unterhalt günstiger sind, sie sind auch noch ökologischer. Die Spediteure können rechnen und wenn die Kisten noch ein Stück günstiger werden (im Moment versuchen die Hersteller möglichst schnell die Entwicklungskosten reinzuholen und deshalb sind die Dinger noch sehr teuer) dann gibt es kein Halten mehr und fast keiner wird mehr einen Diesel LKW bestellen.
Fritzchen meint
Schade, dass nicht dabei steht mit wie viel Tonnen Material der LKW beladen war.
Michael S. meint
In der Regel werden diese Roadshows mit maximaler Zuladung gefahren. Hatte Mercedes auch so gemacht. Kann man aber sicher bei den Veröffentlichungen von Renault zur Roadshow heraus finden.
Holger meint
Solche Herstelleraussagen gehören in die „Massen-Medien“:
„Ein finnischer Kunde berichtete uns sogar, dass an einem Tag mit -30 °C im letzten Winter ein Elektromodell von Renault Trucks der einzige einsatzfähige Lkw war. Die Diesel-Lkw blieben aufgrund der Kristallisation von AdBlue stehen“, so Régis Pierrelle hinzu. „Dies ist ein weiterer Beweis für die Zuverlässigkeit von Elektro-Lkw und E-Tech Fahrzeugen von Renault Trucks bei extremer Kälte.“
Viele Grüße
Ben meint
Keine Panik Holger, kennst du den Elektrotrucker, er meinte mal das sich der BEV LKW schneller durchsetzt als der PKW da die Spediteure rechnen können wobei der typisch deutsche Autofahrer nichtmal weis was sein Auto kostet.
https://www.youtube.com/@elektrotrucker
Yoshi meint
Das würden die Massenmedien schon von allein berichten, wenn es dafür genügend Klicks gäbe.
Das Interesse daran, mit welchem Antrieb ein Lkw fährt ist außerhalb der Bev-Blase vermutlich zu gering um einen Artikel draus zu machen.
Siehst du ja auch hier: gerade Mal 3 Kommentare, wobei die Buzzwords „Tesla“ „VW“ „Wasserstoff“ jeweils 150+ Kommentare bringen.