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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Trump kündigt Zölle von 25 Prozent gegen EU-Produkte an

27.02.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

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Bild: BMW

US-Präsident Donald Trump hat für Produkte aus der Europäischen Union Zölle in Höhe von 25 Prozent in Aussicht gestellt. „Wir werden das sehr bald ankündigen, und es werden, allgemein gesprochen, 25 Prozent sein“, so Trump bei seiner ersten Kabinettssitzung im Weißen Haus. Dies werde für Autos und andere Waren gelten.

25 Prozent betragen auch die US-Zölle für Waren aus Kanada und Mexiko. Diese sollen laut Trump Anfang April in Kraft treten.

Trump hatte mit reziproken Zöllen gedroht – für Einfuhren aus Ländern, die die USA „unfair“ behandelten, darunter auch die EU-Staaten. „Wenn sie uns einen Zoll oder eine Steuer auferlegen, werden wir ihnen genau die gleiche Höhe des Zolls oder der Steuer auferlegen, so einfach ist das“, sagte der neue US-Präsident vor zwei Wochen bei der Unterzeichnung eines Memorandums, das die Zölle vorbereiten sollte.

Die EU hat eine „entschlossene und schnelle“ Reaktion auf die mögliche Erhebung von Strafzöllen durch die USA angekündigt. „Um europäische Interessen zu schützen, hätten wir keine andere Wahl, als entschlossen und schnell zu antworten“, sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic vergangene Woche. Zusätzliche US-Zölle auf EU-Produkte würden auf beiden Seiten des Atlantiks unnötige Exporthemmnisse für Unternehmen und deren Mitarbeiter schaffen.

Experten befürchten, dass durch die Zölle und Gegenzölle eine protektionistische Eskalation in Gang gesetzt und die Inflation angefacht werden könnte.

Grundsätzlich würde eine Zollerhöhung für die deutschen Hersteller bedeuten, dass die Autos für die US-Abnehmer teurer werden. Laut CAR-Direktorin Beatrix Keim könnten VW, Mercedes und BMW die Endpreise ihrer Fahrzeuge senken, um dem Zoll entgegenzuwirken. „Das wiederum ginge nur auf Kosten der Profitabilität“, sagte die Branchenkennerin der WirtschaftsWoche. Täten sie das nicht, verteuerten sich die Preise und VW, Mercedes und BMW nehmen aufgrund sinkender Kundennachfrage weniger Absatz in Kauf. „Dies trifft dann letztlich alle Fahrzeugproduktionswerke in Deutschland mit hohem Exportanteil in die USA“, so Felix Mogge von der Unternehmensberatung Roland Berger.

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Via: n-tv.de & WiWo
Tags: EU, USA

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. FahrradSchieber meint

    27.02.2025 um 21:55

    Momentan erhebt die EU nach meinem Wissen 10% auf US-PKW, andersrum erheben die USA nur 2,5% auf EU-PKW (Pickups mehr).
    Das könnte Trump mit „unfair“ meinen…

  2. Matze meint

    27.02.2025 um 17:26

    Wird das abgebildete Auto nicht in den USA produziert und ist somit nicht von Zöllen betroffen?

  3. M. meint

    27.02.2025 um 13:32

    Die Autos, die BMW in den USA verkauft, werden doch überwiegend da gekauft, oder?
    Aus Mexiko importiert wir der 3er/4er, aber die ganzen SUVs nicht.
    Die werden EXportiert – in die EU, z.B.
    Ich glaube, BMW exportiert mehr PKW aus den USA in die EU als die restlichen US-Hersteller zusammen.
    Aber die können die natürlich auch hierzulande bauen.

    • M. meint

      28.02.2025 um 14:17

      Im ersten Satz war natürlich gemeint, dass die dort geBAUT werden.

  4. David meint

    27.02.2025 um 11:09

    Trump schreit viel und laut. Darauf gleich zu reagieren wäre falsch. Aber richtig wäre, schlau und in Ruhe zu überlegen, wie Europa die USA massiv schädigen könnte. Denn es gibt viele Waren und Dienstleistungen, mit denen Europa die USA-Konzerne reich macht. Wenn man alleine Clouds durch engere Datenschutzregeln ausschließt, die Digitalsteuer massiv erhöht und strenger nach dem DMA vorgeht, und solche Überlegungen mal in Gespräche leise einfließen lässt, wird die Orange ganz zahm werden.

    • LOL meint

      27.02.2025 um 15:59

      Problem ist nur, dass wir von der USA abhänger sind als die USA von uns …
      wir müssen endlich mal zusehen, dass wir weniger von anderen Abhängig sind
      wir exportieren mehr in die USA als umgekehrt, also schaden uns die Zölle, Digitales können wir überhaupt nicht, sperren wir hier die USA aus, schaden wir uns selbst

    • Future meint

      27.02.2025 um 17:55

      Ohne die amerikanischen Clouds fährt kein BMW und kein VW.
      Deutschland ist vollkommen abhängig von der amerikanischen Digitalindustrie.

      • M. meint

        28.02.2025 um 14:20

        Das aufzulösen, ist aber auch mehr als wünschenswert.
        Dann muss man eben eine Cloud machen. Muss ja nicht gleich so ein Multifunktionsding wie AWS sein.
        Oder AWS stellt so ein Rechenzentrum nach Spanien, Irland oder Belgien?
        Ist doch ein globales, gewinnorientiertes Unternehmen, oder?
        Oder wollen die hier nix mehr verdienen?

      • Matze meint

        28.02.2025 um 19:53

        Was sind denn amerikanische clouds?

        • Future meint

          03.03.2025 um 08:50

          Ich meine damit vor allem AWS.
          Allerdings will Lidl ja auch groß ins Cloudgeschäft einsteigen. Das wird dann vielleicht das neue heimische AWS.

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