Ende Dezember 2023 wurde die erste Stromtankstelle des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr finanzierten „Deutschlandnetzes“ in Betrieb genommen. Der erste von mehr als 900 Standorten wurde vom niederländischen Schnellladeunternehmen Fastned in Düren eingeweiht. Nun hat auch der deutsche Energiekonzern E.On Deutschlandnetz-Standorte eröffnet.
Die neuen Ladestationen von E.On finden sich in Bad Königshofen (Unterfranken) und Rothenburg ob der Tauber (Mittelfranken). „Wir freuen uns, diese Woche zwölf neue Schnellladepunkte in Betrieb zu nehmen. Alle Ladepunkte verfügen über eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt – genug, um ein durchschnittliches E-Auto in rund 20 Minuten für die nächste Fahretappe zu laden – natürlich mit 100 Prozent Ökostrom“, so Ludolf von Maltzan, bei E.On Drive Infrastructure verantwortlich für das Deutschlandgeschäft.
An allen Deutschlandnetz-Standorten von E.On ist mindestens ein besonders breiter Stellplatz für barrierefreies Laden vorhanden, an den Ladestandorten mit mindestens acht Ladepunkten zudem ein extralanger Stellplatz, der das Laden elektrischer Transporter oder von E-Autos mit Anhänger erlaubt. Gestartet und bezahlt werden können die Ladevorgänge mit gängigen Ladekarten und Lade-Apps wie E.On Drive Comfort oder mittels Kreditkartenterminal an der Ladesäule.
Wer mit dem E-Auto nach Rothenburg ob der Tauber fährt, um die mittelalterliche Altstadt zu besuchen, findet zukünftig acht E.On-Schnellladepunkte in der Laiblestraße 26 – fußläufig zur historischen Stadtmauer. Hier sind zwei barrierearme Lademöglichkeiten sowie ein Parkplatz für leichte Nutzfahrzeuge vorhanden.
In Bad Königshofen stehen E-Auto-Fahrern künftig vier Ladepunkte mit je bis zu 400 Kilowatt Leistung zur Verfügung. Diese befinden sich in der Bamberger Straße 11. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Supermarkt, Drogeriemarkt und weitere Geschäfte.
Mit dem Deutschlandnetz will das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit Ladestationsbetreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos an mehr als 1.000 Standorten schaffen. Sie entstehen in ländlichen Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere E.On-Standorte für den Ausbau des Deutschlandnetzes befinden sich in der Bauphase.


Duesendaniel meint
„Gestartet und bezahlt werden können die Ladevorgänge mit gängigen Ladekarten“ – Nein, können sie nicht! Vor 2 Wochen noch mussten wir von den E.On-Säulen am Flughafen Dortmund/McDonalds ungeladen weiter fahren, weil keine unserer 5 Ladekarten (EnBW, EWE Go, Aral,, Shell/New Motion, Maingau) dort akzeptiert wurde und für das Einrichten der App keine Zeit mehr blieb.
Leider nicht unsere erste schlechte Erfahrung mit den E.On-Säulen, die scheinen nur mit der eigenen App zu funktionieren. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Tudor Niki meint
Und wie immer bei Eon oder EnBW. Keine Überdachung, keine Beleuchtung, keine Sitzgelegenheit und keine Anzeige mit den Preisen.
Donald meint
Musst Du schon selbst mitbringen. Am besten, mit Auto kommen, da wäre sowas dann schonmal vorhanden.
SEDE meint
Bei EnBW hast du ein Dach mit Photovoltaik bei den meisten Stationen. Kennst du Dich nicht aus oder warum so NEGATIV schlecht gelaut?
eBikerin meint
Also sorry liebes Deutschlandnetz – Laiblstrasse in Rothenburg ist der Besucherparkplatz – also für die Touristen die idR einen Tagesausflug machen. So sehr ich HPC Lader an Supermärken etc schätze – hier wären tatsächlich 11 oder 22kW Lader die deutlich besser Alternative gewesen.
Oder wegen den Ladeverlusten 20 kW CCS oder so was.
Das ist der einzige Ladepark wo ich jemals gesagt habe: sinnlos.
Tadeky meint
Was regst du dich mit deinem schrottigen 60PS Polo darüber auf. Bist doch eh keine Kundin.
Donald meint
Wenn zwei Autos dranhängen, bringt die Säule dann 800 kW? Oder kriegt jeder dann nur die Hälfte von den 400?
Donald meint
Webfund:
Die Säule hat 4 Module je 100kW.
Also kann die Säule tatsächlich nur 1x 400kW in Summe aller verbauten Module. Zwei Fahrzeuge müssen sich in die verbauten Module teilen, nicht in die Gesamtleistung.
Muss man also wie früher bei Tesla darauf achten, wo man sich ansteckt, sonst bekommt man nur max 100 kW, wenn der andere über 200 kW zieht und somit 3 Module belegt.
Finde ich jetzt nicht so die beste Lösung, zumal ich behaupte, das weiß normal niemand und man wundert sich dann, warum das Aufladen trotz 800V so ewig dauert.
Ungenutzte Module der Nachbarsäule stehen unbenutzt. Warum nicht alle in einen Schrank und bestmöglich aufteilen?
SEDE meint
Also alle Teslafahrer und Fremdlader bei Tasla wissen es anscheinend, nur du nicht. Findest du noch ein Haar in der Suppe?