Hyundai Motor Türkiye nimmt mit den Plänen zur Herstellung von Elektroautos in der Türkei einen Schritt zur Stärkung seiner Produktionskapazität. „Dieser Schritt unterstreicht das Engagement des Unternehmens, seinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig die lokale Wirtschaft und den globalen Übergang zu nachhaltiger Mobilität zu unterstützen“, so die Südkoreaner.
Die im türkischen Werk İzmit hergestellten Modelle sollen zum wachsenden Elektro-Angebot von Hyundai beitragen und die steigende Nachfrage des europäischen Marktes unterstützen. Neben Stromern wird Hyundai Motor Türkiye auch weiterhin Modelle mit Verbrennungsmotor fertigen.
Im Rahmen seiner laufenden Transformation hat Hyundai Motor Türkiye seinen bisherigen Titel „Hyundai Assan Otomotiv Sanayi“ umbenannt. „Die Umstrukturierungsbemühungen des Unternehmens unterstreichen seine Position als erstes und am längsten bedientes Produktionszentrum der Hyundai Motor Group außerhalb Koreas“, heißt es in einer Mitteilung. „Mit mehr als drei Millionen produzierten Fahrzeugen in 28 Jahren leistet Hyundai Motor Türkiye weiterhin einen erheblichen Beitrag zu Beschäftigung, Exporten und der Volkswirtschaft.“
Zusätzlich zur Produktionserweiterung lege Hyundai Motor Türkiye Wert auf lokale Beschaffung, wobei über 55 Prozent der Fahrzeugkomponenten im Inland über ein Netzwerk von mehr als 50 Zulieferern hergestellt würden, so das Unternehmen. Die lokal hergestellten E-Autos sollen dieses Engagement weiter unterstreichen.
Durch die Beschleunigung der Produktion von Elektrofahrzeugen stärke Hyundai Motor Türkiye sowohl seine Wettbewerbsposition als auch sein Engagement für umweltfreundliche Mobilität, erklärt der Autobauer. „Dieser strategische Schritt festigt nicht nur die Pläne des Unternehmens, bis 2035 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge in Europa anzubieten, sondern stärkt auch die wichtige Rolle der Türkiye für das Unternehmen in Europa.“
Welche Modelle und in welchen Stückzahlen in İzmit produziert werden sollen, teilt Hyundai noch nicht mit.


Bernd meint
Wäre interessant zu wissen welches Elektromodell dort demnächst hergestellt werden soll.
tutnichtszursache meint
Tja, würde man die Fahrzeuge im Hyundai Werk in Nošovice, Tschechien und/oder im KIA Werk in Žilina, Slowakei herstellen, wäre die Akzeptanz höher als im Erdogan Regime außerhalb der EU.
Mäx meint
Ungarn könnte mit der Entfremdung Europas von Donnie interessant werden.
Orban ist ja ein Putin und Trump Freund…hat Hilfen für die Ukraine schon öfters abgelehnt usw.
Wie will man da einig als EU gegenüber USA und Russland auftreten?
Undemokratische Lösung: Ungarns Stimme zählt nicht mehr
Demokratischere Lösung: Ungarn wird aus der EU geworfen
> Wirtschaftlich wäre das für manche Unternehmen schwierig
Donald meint
Man kann über die Amerikaner sagen was man will, aber deren Geschick, ihre Staaten-Union zusammenzuhalten erscheint mir besser und erfolgreicher als das von Europa.
Man muss aber auch fairerweise sagen, deren Präsidentenamt hat ein wenig mehr Befugnisse als das von der EU. Kann hilfreich sein, so etwas vorab festzulegen.
In so einem Staatenbund ist es wie in einer Firma. Es ist dem Aufbau nicht förderlich wenn man die Minderleistenden rausschmeißt. Man muss sie auf Kurs bringen, sonst steht man irgendwann alleine da.
Dieseldieter meint
Besser: schauen wo den Ungarn der Schuh drückt und dafür sorgen, dass sie nächstes Mal wieder pro Europa wählen. Haben die Polen ja auch geschafft👍🏻
Und was Donald sagt: richtig, die EU muss enger zusammenwachsen, dann können auch alle stärker davon profitieren.
M. meint
Ist aber auch Unsinn. Dann müsste man ja die Frage stellen, warum ausgerechnet Viktor Orbán an der Macht ist, immerhin war er in den letzten 27 Jahren 19 Jahre Regierungschef. Wenn nicht er die Zustände im Land zu verantworten hat – wer sollte das sonst sein?
Außerdem wird es immer schwieriger, den Typen dort nicht zu wählen, der arbeitet ja schon lange auf das System Putin hin.
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/ungarn-regierung-wahlordnung-aenderungen