Obwohl es mit GTX eine neue Submarke für besonders sportliche VW-Elektroautos gibt, arbeiten die Wolfsburger an Modellen mit dem bisher Verbrennern vorbehaltenen Kürzel GTI. Laut einem Bericht sollen damit diverse Vollstromer geschmückt werden.
Offiziell bereitet sich der Hersteller darauf vor, den GTI im kommenden Jahr mit der Serienversion des ID. GTI Concept (Artikelbild) zu elektrifizieren. Das Modell stellt die Topversion des neuen Batterie-Kleinwagens ID.2 dar. Eine leistungsstarke Version des elektrischen Golfs der neunten Generation werde bis zum Ende des Jahrzehnts folgen, berichtet Autocar.
Die beiden ersten GTI-Stromer bilden dem britischen Autoportal zufolge den Auftakt zu einer Gruppe von Modellen der Submarke, die in den kommenden Jahren in der gesamten elektrischen Produktpalette von VW eingeführt werden sollen.
„Atemberaubend“
„Kann man einen elektrischen Golf spannend machen? Auf jeden Fall“, sagte VW-Pkw-Chef Thomas Schäfer im Gespräch mit Autocar. „Wir sind ein paar Prototypen gefahren, die wir mit dem neuen Set-up gebaut haben, und es ist atemberaubend.“ Priorität habe, dass sich die elektrischen GTI deutlich anders anfühlen als die Serienfahrzeuge. „Was ist mit dem Sound? Was ist mit dem Gesamteindruck? Das Fahrverhalten und so weiter können wir ändern“, so Schäfer. Seine Erfahrungen mit den Prototypen deuteten darauf hin, dass der nächste GTI „ein Monsterauto“ sein werde.
Die GTI-Version des ID.2 wird nach den Informationen von Autocar Anfang 2026 eingeführt. Einen ersten Ausblick auf das Modell gibt VW seit 2023 mit dem ID. GTI Concept. Die Basis bildet der ID.2 auf einer reduzierten Version des bewährten Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB). Die Baureihe wird ab 25.000 Euro der neue Elektroauto-Einstieg bei VW, bevor ab 2027 mit dem ID.1 ein noch erschwinglicherer moderner Vollstromer Premiere feiert. Der ID.2 GTI dürfte derweil angesichts des sportlichen Fokus deutlich über 30.000 Euro kosten.
Ob die erst etwa anderthalb Jahre alte Submarke GTX für dynamische Versionen der Mitglieder von VWs Elektroauto-Familie ID. bestehen bleibt, ist unklar. Es gibt unter anderem schon den Kompaktwagen ID.3 in einer solchen Ausführung, für den VW jedoch ebenfalls eine GTI-Variante vorbereiten soll.

Powermax meint
Nur für den Ampelstart bei trockener Fahrbahn und abrufen der vollen Lristung Sorintet der Hecktriebler 2-3s schneller auf 100kmh.
Bei nasser Fahrbahn oder Schnee bricht das Heck sofort aus.
Der Fronttiebler zieht das Fahrzeug wieder in Supr und Stabilisiert!.
Wer als in 5s von 0-100 Beschleunigen will bevorzug den Heckantrieb.
Ich fahre gern im Winter im Gebrige und bevorzuge wegen der besseren Fahrstabiliät Frontantrieb.
Von 0 auf 100kmh beschleunige ist fast nie oder garnicht.
Häufiger aber von 120 auf 170kmh um ein langsames Emobil vor mir auf der Autobahn nicht zu stören.
Dieseldieter meint
Es geht um Fahrdynamik, nicht nur um die Beschleunigung. Und das ist einfach nur Physik. Beim Frontantrieb nimmt der Reifen beim Beschleunigen aus der Kurve gleichzeitig Quer- und Langskräfte auf.
In welcher hochklassigen Rennserie hat sich Frontantrieb (oder Allrad) durchgesetzt?
Welche Rundenrekordhalter (Nordschleife usw) fahren mit Frontantrieb?
Powermax meint
In der Rennserie darf man die volle Fahrbahnbreite nutzen weil es keinen Gegenverkehr gibt. So ist es möglich mit einem Hecktriebler schnell zu fahren.
Ich gehe bei 99.999% der Fahrzeuge aber von einer Straßennutzung aus. Wenn hier das Heck ausbricht kommt es zu Unfällen mit dem Gegenverkehr.
Der Fronttriebler fährt deutlich Spurstabieler durch eine Kurve auch weil die Kräfte lenkbar sind.
Ich habe kein Problem damit das du 0-100 Ampelstarts bei trockenheit den Hecktriebler bevorzugst. Warum auch nicht.
Mäx meint
Du glaubst ja auch immer noch, dass du mit durchdrehenden Rädern und Lenkbewegung das Auto wieder in die Spur ziehen kannst.
Erzähl das mal in einem Fahrsicherheitstraining…aber bitte nicht zu dolle beschämt sein.
Dagobert meint
In den meisten Rennserien ist der Allradantrieb schlicht verboten weil er entweder historisch kurzzeitig zu dominant war (z.B. DTM) oder für zu dominant gehalten wird, bzw. aus Kostengründen verboten ist. Im Ralleysport – dem wohl einzigen Motorsport ohne kontrollierte Fahrbahneigenschaften – ist RWD nicht existent. Hier dominieren FWD und 4WD schon seit den 80er Jahren. Auf losem Untergrund ist RWD gegenüber FWD nicht konkurrenzfähig.
Rheingold meint
Seit den 80ern? Lancia Ralley 037 wurde mit Heckantrieb 1983 Weltmeister gegen Audi Allrad, und von 83 – 85 Europameister.
Mäx meint
Rallye wird natürlich von Allrad dominiert.
Frontantrieb ist auch hier eher ein Kostenthema bzw. ein Thema der Basisfahrzeuge.
Die WRC1 und WRC2 Fahrzeuge sind ja Prototypen und haben mit der Basis nichts gemein und haben Allrad.
Wenn es aber billiger werden soll, sind das eben häufig Frontantriebsfahrzeuge, wie Polo, Fiesta, Yaris usw.
Heckantrieb ist bisher immer eine Stufe teurer gewesen.
Aber auch da gibts ein paar Verrückte, die sich Cup Porsche als Rallyefahrzeuge aufbauen.
M. meint
„Bei nasser Fahrbahn oder Schnee bricht das Heck sofort aus.“
Du hast von Fahrdynamik in modernen Autos so viel Ahnung wie eine Kuh vom Eierlegen.
Das aufzuklären, sprengt hier aber jeden Rahmen.
Powermax meint
M. Dadurch das das Heckrad einen zusätzlichen Implus aus dem Antrieb bekommt „rutscht“ dieses Rad schneller weg. Da hilft nur massies runter Regeln wenn die Traktion fehlt. Blöd nur das das Auto die Straße nicht kennt und nur das rutschen ( wenn es schon zu spät ist) erkennt.
Beim Frontantrieb kann das Rad mehr Schluof vertragen weil die Kraftrichtung durch Lenken vorgegeben wird ( Stabilisiert).
Ist ganz einfach. Probier es doch mal selber aus.
Richtig ist bei trockenheit kann mehr Leistung über das Heck auf die Straße gebracht werden.
Da kann man gut an den 0-100 Zeiten im Katalog überpüfen.
Der i4 mit Heckantrieb bricht halt sehr schnell aus und regelt erst dann massiv runter.
M. meint
Du redest Unsinn.
eCar meint
In diesem Fall scheint er aber Recht zu haben….
Fred Feuerstein meint
Tatsächlich muss ich hier Mister M. Recht geben, Maike redet Unsinn.
hu.ms meint
Mary: Welchen Vorteil bringt das für den Nutzer?
CJuser meint
Ich bin ja mal gespannt, welche Fahrzeuge noch alle als GTI erscheinen sollen. Es wird hier ja bei einer Antriebsachse bleiben. Allrad nur beim R. Beim ID. Passat kann ich es mir noch vorstellen, beim ID. Tiguan eher weniger. Oder es geht denen in Summe auch um mehrere Leistungsstufen (GTI Clubsport) bzw. Sondermodelle (GTI Edition).
hu.ms meint
So wie bei den stinkern:
Golf und Polo = ID.3 und ID.2.
Powermax meint
Nein die Markennamen Golf und Polo werden nicht für die mäßigen MEB Fahrzeuge genutzt. Das würde Sie dauerhast beschädigen.
Erst mit dem SSP wird es selbstverständlich den Golf und Polo rein elektrusch geben. Bis dahin sollte man sein meb kram verkauft haben oder ein Leasing bevorzugen.
CJuser meint
Dann hast du die letzten offiziellen Aussagen von VW wohl nicht mitbekommen. Der ID.3 wird vielleicht nicht „kurz vor Sense“ in Golf umbenannt, der ID.2 wird aber mit Sicherheit „Polo“ oder „ID. Polo“ heißen. Analog dazu wird es ähnlich mit dem ID.1 aussehen.
hu.ms meint
Was hat er geschrieben?
Was habe ich geantwortet?
Empfehle: lesen – verstehen – zutreffend antworten.
Fred Feuerstein meint
Zutreffend antworten gelingt dir in den seltensten Fällen selbst…Aber für Selbstreflexion braucht man halt Charakter, das fehlt dem humsi…
Dieseldieter meint
Super, aber bitte die Vorteile des Elektroantriebs ausnutzen und Antrieb nach hinten!
CJuser meint
Grundsätzlich interessant, aber dafür würde ich persönlich ungern auf Kofferraum verzichten wollen.
A-P meint
Ähm, der ID.2 hat doch 490 Liter Kofferraum, nur 5 Liter weniger als Audi A4 Avant.
CJuser meint
Eben weil der Frontantrieb bekommt, wie alle MEB Entry Modelle.
Dieseldieter meint
Wer einen GTI kauft schaut nicht in erster Linie nach dem Kofferraum. Vielleicht schafft es VW ja, dafür einen ordentlichen Frunk einzubauen.
CJuser meint
Nicht in erster Linie. Ich glaube aber du unterschätzt die Verkaufszahlen der Sportmodelle des Golf und für viele Kunden gerade die Alltags- und Reisetauglichkeit wichtig ist. Ein Frunk ist niemals (!) eine Ersatz für einen Kofferraum.
Powermax meint
Für die Fahrten im Winter und nasser Fahrbahn dann bitte wieder nach vorn.
Mäx meint
Kannst ja rückwärts fahren.
Powermax meint
Nur für den Ampelstart bei trockener Fahrbahn und abrufen der vollen Lristung Sorintet der Hecktriebler 2-3s schneller auf 100kmh.
Bei nasser Fahrbahn oder Schnee bricht das Heck sofort aus.
Der Fronttiebler zieht das Fahrzeug wieder in Supr und Stabilisiert!.
Wer als in 5s von 0-100 Beschleunigen will bevorzug den Heckantrieb.
Ich fahre gern im Winter im Gebrige und bevorzuge wegen der besseren Fahrstabiliät Frontantrieb.
Von 0 auf 100kmh beschleunige ist fast nie oder garnicht.
Häufiger aber von 120 auf 170kmh um ein langsames Emobil vor mir auf der Autobahn nicht zu stören.
M. meint
Der denkt doch schon rückwärts.
Der hat keine Ahnung, und wir können das auch nicht ändern, egal was wir schreiben.
Das ist hard-coded. Aus und vorbei.
Mäx meint
Was Hänschen nicht lernt.
hu.ms meint
Vorderradantrieb ist i. Winter nur bei stinkern von vorteil weil das motorgewicht auf der Vorderachse liegt.
Bei aktuellen BEV sind beide achsen nahezu gleich belastet.
Aber das wissen eben nur BEV-fahrer…
Fred Feuerstein meint
Mehr Arroganz geht wohl nicht. Gleiche Gewichtsverteilung hat nichts mit dem Verbrennungsmotor oder BEV zu tun.
BMW achtet seit Jahrzehnten auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung von rund 50:50, lange bevor der eAntrieb in die Autos kam. Das kann man aber als Volkswagenfahrer mit leistungsschwachen Verbrennern nicht wissen, die nur den ollen Frontantrieb kennen.
A-P meint
Es gibt mehrere BEVs (meistens im Kleinwagen und Kompaktwagen-Bereich) gibt es weiterhin mit nur Vorderradantrieb E-Up, BYD Dolphin, Opel Corsa-E, Peugeot 208-E usw.
Dagobert meint
Verbrenner mit Hinterradantrieb haben meist eine nahezu perfekte 50:50-Gewichtsverteilung (z. B. BMW, Mercedes, Porsche). Bei Fahrzeugen mit Vorderradantrieb wird bewusst mehr Gewicht auf die Vorderachse gelegt, um Traktion beim starken Beschleunigen zu verbessern (dort verschiebt sich das Gewicht nach hinten) – das gilt auch für E-Autos.
Beispiele: Fiat 500e – 57 % vorne / 43 % hinten, Hyundai Ioniq Elektro – 56 % / 44 %.
Aber nur weil man BEV fährt weiß man das offensichtlich noch lange nicht…
F. K. Fast meint
Dem Ioniq wird nachgesagt, bei Schnee ganz schnell durchzudrehen.
hu.ms meint
Fredi, ich habe von vorderradantrieb bei verbrennern und deren gewichtsverteilung geschrieben. Welchen antrieb haben BMW ?
Fred Feuerstein meint
Red dich ruhig raus, du hast ziemlich klar formuliert: „Bei aktuellen BEV sind beide achsen nahezu gleich belastet.
Aber das wissen eben nur BEV-fahrer…“
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Ansonsten drück dich klarer aus, oder gelingt dir das nicht?
hu.ms meint
Dann schreibt doch mal wie ich mich „klarer“ asudrücken hätte sollen.
Und wie ist die gewichtsverteilung bei den meistverkauften BEV: teslas oder VWgroup-MEB ?
Wieder mal verzweifelter versuch, sich aus fehlaussagen herauszuwinden.
Fred Feuerstein meint
Fakt ist: Nicht nur BEV haben eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Aber das kannst du als bornierter VW Fahrer nicht wissen.
hu.ms meint
MEB small = ID1, ID.2 und Derivate nur Vorderrad möglich.
MEB = ID3 und grösser Hinterrad standard, Allrad möglich.
Mary Schmitt meint
Das ist ja klar: Die Sonderversionen bringen das Geld. Da bemüht man den alten GTI-Geist. Kann man alles machen, ist ja Baukasten.
Wichtiger für den Konzern ist, dass jetzt der ID.2 und seine Konzernvarianten dicht vor der Tür steht. Das wird das Segment, das wirklich zusätzlich Stückzahlen bringt. Das Segment muss man bespielen und VW macht das.
Für mich ist der ID.1 interessanter, wegen des Beginns der neuen E/E Architektur. Denn RJ Scaringe von Rivian hat jetzt die Kabelbäume vom R2 gezeigt – schlank, schlank. Bäume sind das nicht mehr. Äste. Das wird richtig spannend auf der SSP.
Donald meint
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Powermax meint
Der id2 ist planmäßig immer noch kein Volumen Auto.
Erst mit dem SSP ab dem Golf9 ca 2030 und den folgenden Fahrzeugen wie Polo starten die Volumenmodelle.
Der MEB ist planmäßig kein Volumenbaukasten sondern eine mäßige Zwischenlösung die schnell im Strassenbild verschwindet.
EdgarW meint
@Mary „Spocht“-Versionen sind vor allem gut für’s Image bei Käuferschichten wie KarMäniack. Und da ssind nunmal ziemlich viele. Warum auch immer. Das sind also mehr als nur Margen-Bringer.
hu.ms meint
Mary: Welchen vorteil für den nutzer haben die neuen kabelbäume / architektur im ID.1 ?
Future meint
Rivian ist schon eine starke Marke und technologisch weit vor dem altertümlichen VW. Also kann man ja eigentlich gleich den R3 nehmen, wenn man sich die neuen Kabelbäume wünscht. Rivian wird besonders darunter leiden, wenn Trump die Steuergutschriften streicht. Rivian hängt dann komplett am Tropf von VW, denn VW braucht Rivian als Technologielieferant. Das haben die Amis gut eingefädelt. So geht das mit der Abhängigkeit, weil Rivian etwas kann, was VW jahrelang nicht geschafft hat.
Rheingold meint
Der R3 ist ein Kompakt SUV im Design eines Lada Niva, ich denke das möchte die breite Käuferschicht eher weniger. VW und Rivian bündeln ihre jeweiligen Stärken, dabei entstehen attraktive praxistaugliche und vor allem bezahlbare Modelle. Freuen wir uns darauf, anstatt alles kleinzureden.
Die Kunden profitieren vom Joint Venture, das ist was zählt.