Eigentlich war eine rein elektrische Zukunft für die Renault-Tochter Alpine erwartet worden. Zwar wird die A110 in der nächsten Generation ein Elektroauto und die Marke bietet künftig neben dem Zweisitzer-Sportwagen neue Modelle in weiteren Segmenten an, es ist aber auch noch einmal ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor geplant.
Alpine werde 2028 einen Supersportwagen einführen, der über einen Hybridantrieb mit V6-Benzinmotor und Turbolader verfügt und mehr als 1.000 PS (736 KW) leistet. Das sagte der Chef der Marke Phillippe Krief gegenüber Autocar. Einen Vorgeschmack auf den neuen Supersportwagen gebe das 2022 enthüllte Konzept Alpenglow (Artikelbild). Die Studie wurde als Fahrzeug mit Wasserstoff-Verbrennerantrieb entworfen, das Serienmodell soll zusätzlich mit zwei Elektromotoren an der Vorderachse und damit als Hybrid kommen. Das sorgt für Allradantrieb und mehr Leistung.
Der Supersportwagen mit V6-Motor und leistungsstarken Elektromotoren werde von der auf Rennsport und Leistung spezialisierten Forschungs- und Entwicklungsabteilung Hypertech Alpine der Renault-Gruppe entwickelt, erklärte der Alpine-CEO gegenüber Autocar. Das Zielgewicht des Fahrzeugs liege unter 1.600 Kilogramm.
Ob auch das Serienmodell mit Wasserstoff betriebenen werden kann, ist offen. Der Supersportwagen soll mehr als 200.000 Euro kosten, damit das Projekt trotz begrenzter Stückzahl rentabel ist.
Dem Bericht zufolge könnten weitere Hybride das Angebot ergänzen. „Wir verkaufen keine Elektroautos. Wir verkaufen sportliche Autos, leidenschaftliche Autos, exklusive Autos“, sagte Krief bei der Vorstellung des batteriebetriebenen SUV-Crossovers A390.
Laut Renault-Boss Luca de Meo werden „sechs oder sieben“ einzigartig positionierte Modelle die Alpine-Palette ausmachen. Vor anderthalb Jahren hieß es von der Marke, dass bis 2030 sieben Modelle auf den Markt kommen, beginnend mit dem neuen Kleinwagen A290. Kürzlich wurde der SUV-Crossover A390 offiziell vorgestellt. Erwartet werden zudem die neue A110 als Coupé und Roadster, der Crossover GT X-Over, eine oder zwei große Luxuslimousinen sowie der Supersportwagen auf Basis des Alpenglow-Konzepts.

LMdeB meint
BkM – Braucht kein Mensch. Nur Technikverliebte oder Raritätensuchende oder …
GLA – Good Luck Alpine!
Rüdiger meint
Hat der Anhängerkupplung?
Mäx meint
Jop, 4,5t bei 40% Steigung
CJuser meint
Der Crossover GT X-Over ist der A390. Erwartet werden aber
– A110 (Zwei Türen, zwei Sitze, Coupe & Roadster)
– A310 (Zwei Türen, 2+2 Sitze, Coupe)
– Limousine
– ein oder zwei SUVs oberhalb vom A390
Ernesto meint
Warum Unternehmen noch immer Kapazitäten für solch unnötigen Projekte bündeln, erschließt sich mir nicht.
eCar meint
Weil diese Unternehmen derzeit nicht in der Lage sind preiswerte BEVs zu produzieren.
Tinto meint
Die Marke Alpine steht für Sportwagen, sind ja auch in der F1
brainDotExe meint
Weil der Markt sie nachfragt und damit sind sie nicht unnötig.
Mary Schmitt meint
Das muss noch nicht einmal sein. So ein Flagship-Car wertet die Marke auf. Das kann also auch die Motivation sein. Siehe Porsche 919 Hybrid Evo.
brainDotExe meint
Stimmt, das zählt auch noch.
Stichwort Halo Produkt.
eCar meint
Gäääääääääääähhn……