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VW plant laut Bericht ID.2 R mit Radnabenmotoren

23.06.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

VW-ID-GIT-Concept

Bild: VW (Symbolbild)

VWs für 2026 angekündigtes neues Elektroauto ID.2 im Format des Polo soll ab 25.000 Euro kosten. Deutlich mehr wird man für eine geplante GTI-Version (Artikelbild) aufwenden müssen. Darüber könnte zudem eine noch potentere R-Variante das Angebot erweitern.

Die Wolfsburger prüfen laut Autocar einen leistungsstarken ID.2 R. Er könnte das erste Modell sein, das mit Radnabenmotoren als Teil eines neuen Allradantriebs ausgestattet ist. Der in Betracht gezogene Antriebsstrang würde den vorne montierten Elektromotor und die Leistungselektronik des GTI-Modells behalten, aber zwei unabhängig voneinander gesteuerte elektrische Radnabenmotoren in den Hinterrädern hinzufügen. Dies würde eine deutliche Leistungssteigerung und Allradantrieb ermöglichen, ohne den Kofferraum zu verkleinern.

Aus der Wolfsburger Firmenzentrale in Deutschland ist laut Autocar zu hören, dass die R-Version mit Hilfe eines technischen Partners entwickelt wird, der sich auf leichte, leistungsstarke Radantriebssysteme spezialisiert hat. In Kombination mit einer prädiktiven Drehmomentverteilung, einer bremsbasierten Giersteuerung und dynamischen Fahrmodi soll das System „echte Hyper-Hatch-Performance“ und Agilität bieten, ohne die Masse und die Kosten eines konventionellen Zweimotorensystems.

Autocar schreibt weiter unter Berufung auf seine Quellen, dass keine teuren Modifikationen an der Plattform des ID.2 erforderlich wären, um einen zweiten, hinten angebrachten Motor unterzubringen, falls sich VW die gleiche Leistung mit einer konventionelleren Anordnung anbieten möchte. Das kleinste derzeit erhältliche Modell auf dem E-Auto-Baukasten MEB mit zwei Motoren ist der Skoda Elroq vRS, der 400 Millimeter länger ist als das ID.2-Konzept. Allerdings wird dem ID.2 laut anderen Beichten eine modifizierte Version des MEB für Kleinwagen zugrundeliegen.

294 kW (400 PS) oder mehr, Gewicht im Fokus

Während der ID.2 GTI mit Frontantrieb dem Bericht zufolge bis zu 213 kW (290 PS) leisten wird, würde der ID.2 R mit seinen drei Elektromotoren 294 kW (400 PS) oder mehr bieten. Im Fokus soll zudem stehen, das Gewicht zu minimieren, damit der ID.2 R im Klassenvergleich relativ leicht und reaktionsschnell bleibt und gleichzeitig die von einem Allradantrieb erwartete Traktion und Beschleunigung bietet.

Insider der R-Division deuteten gegenüber Autocar an, dass ein ID.2 R maßgeschneiderte Karosserie-, Fahrwerks- und Interieur-Elemente erhalten könnte, um ihn vom ID.2 GTI zu unterscheiden. Obwohl er offiziell noch nicht bestätigt sei, werde er als Vorzeigemodell für erschwingliche elektrische Leistungstechnologie gesehen.

Radnabenmotoren könnten laut Autocar für weitere MEB-Modelle genutzt werden. So könnten kompakte Crossover auch als Allradler angeboten werden, ohne die Platzverhältnisse zu beeinträchtigen. Der ID.2 soll ein Schwestermodell im SUV-Format erhalten. Zudem könnten geplante Modelle auf der kommenden Elektroauto-Plattform SSP wie der neue e-Golf Allradantrieb erhalten, ohne im Interieur Nachteile gegenüber den Fronttrieblern aufzuweisen.

Radnabenmotoren könnten auch dazu beitragen, die gemeinsame Nutzung von Plattformen innerhalb des Konzerns zu rationalisieren. Volkswagen könnte Modelle mit Front-, Heck- und Allradantrieb auf einer einzigen Architektur mit minimalen Hardware-Unterschieden bauen.

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Via: Autocar
Tags: VW ID. Polo (früher ID. 2all), VW ID.2Unternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mike meint

    27.06.2025 um 19:38

    Ah, das R im Namen steht als für Radnabenmotor.

  2. Donald meint

    23.06.2025 um 12:42

    VW schafft es nicht mal, dass ein normaler ABS Sensor am Rad 10 Jahre hält.
    Bei ebay kann dann schön die tatsächlichen Verkäufe sehen und daraus ableiten, wie begehrt Ersatzteile sind. Einfach mal „VW ABS Sensor“ mit dem Filter „verkauft“ eingeben, 2600 Stück sind die letzten Tage weggegangen.
    Wie wollen die es schaffen, hoch komplexe Radnabenmotoren haltbar zu produzieren, wenn sie es nicht mal hinbekommen, dass so ein einfacher Sensor hält?
    Selbst nach 100 Jahren Erfahrung mit Trommelbremse: die ID Trommelbremsen sind absolute Katastrophe, die Foren sind voll damit. Aber von Radnabenmotoren schwadronieren, klar…

    • Tinto meint

      23.06.2025 um 13:06

      Bei 100 Millionen VWs die täglich weltweit im Einsatz sind, sollen 2600 ABS Sensoren in eBay was genau Aussagen?
      Merkste selber, wa? Wobei das Teil ja vom Zulieferer kommt und X Millionenfach für verschiedene Hersteller produziert wird.

      • Donald meint

        23.06.2025 um 14:31

        Ach, und die Radnabenmotoren wickelt Volkswagen dann selber, damit sie halten?
        Mir war schon klar, dass Schulkinder wie du die Relation eines einfachen Beispiels nicht verstehen, und danach fragen müssen in der Hoffnung, es wird ihnen noch mal detailliert erklärt.

        Nie im Leben sind die fachlich überhaupt in der Lage, ein solch kompliziertes Gebilde wie Radnabenmotor mit integrierte Bremse, flexiblen Zuleitungen für Strom und Kühlwasser und den vielen notwendigen Sensoren dauerhaft haltbar zu konstruieren. Der Laden scheitert schon an einfachen Dingen wie Zahnriemen, ABA-Sensoren und dem ganzen anderen Schrott, den sie bei ihm geknebelten Zulieferern billigst einkaufen. Aus diesem Grund muss man schon ab dem 1 Jahr alle Nasen lang in der Werkstatt aufschlagen, sonst ist die lächerliche Garantie auch noch flöten.

        • EVrules meint

          23.06.2025 um 19:29

          Das ist doch absoluter Nonsense, den du schreibst.

          VW wickelt seine E-Maschinen nicht selbst? Dann schau mal nach Kassel oder Salzgitter.

          Also bei allem Anstand aber was du hier kommentierst ist weit unterhalb jeglicher Kompetenz.

        • Tinto meint

          24.06.2025 um 00:51

          Danke Rules, das spart mir dem Erpel alles nochmal erklären zu müssen. Aber das ist sowieso vergebene Mühe bei seinem Intellekt auf dem Niveau einer Amöbe.

      • M. meint

        24.06.2025 um 10:10

        Ein anderer Beitrag hängt, aber wenn der kommt, wird klar, was für einen Müll „Donald“ wieder produziert hat. An der Stelle bleibt er kaum hinter seinem großen Vorbild zurück.
        Einfach mal abwarten…

    • M. meint

      23.06.2025 um 18:49

      Du betreibst alleine Marktforschung zu VW-Ersatzteilen bei Ebay.
      Ja, absolut klar.
      Das Schöne an deinen Stories ist: die sind soweit neben der Spur, dass es wahrscheinlich selbst Grundschülern auffällt.
      Die Suche kann man wirklich machen, es sind wirklich „2000+“ Teile – aber lesen müsste man dann schon können:
      1) die o.g. Suche erfasst auch Teile für andere Marken
      2) die Suche erfasst auch Bremsscheibensätze (das ist eine simple Textsuche, die findet auch Katzenfutter, wenn auf der Angebotsseite irgendwo was von ABS-Sensor steht)
      3) die Suche umfasst einen Zeitraum bis zurück zum 25. März (für Laien: das ist knapp mehr als 1 Woche – nämlich 13)
      4) und natürlich sind da auch Teile für Autos dabei, die älter sind als die ganze Idee, ein Auto „Tesla“ zu nennen.

      Wäre ne schöne Story gewesen, so reicht die nur für Blödzeitungsleser.

    • Cyberbot meint

      07.07.2025 um 12:15

      Die Radnarbenmotoren kommen nicht selber von VW hast du den Artikel nicht gelesen?
      Und VW baut wohl den besten Elektro Motor auf dem Markt gucke mal nach „VW APP550“ der ist in Sachen Effizienz und Verarbeitungsqualität momentan nicht zu topen.

  3. LMdeB meint

    23.06.2025 um 11:16

    Interessant.

    • Dieseldieter meint

      23.06.2025 um 16:27

      Ja, ein spannender und innovativer Ansatz – für dem Fall dass jemals ein Model 2 oder eine Art Robotaxi kommt, kann man sich bei VW einiges abschauen.

  4. EVrules meint

    23.06.2025 um 10:55

    Sportlichkeit und Dynamik mit Radnabenmotoren – das passt kaum logisch zusammen.

  5. Powermax meint

    23.06.2025 um 10:44

    Baut lieber einen größeren Akku ein.
    Wo sollte man die 400PS abrufen? In der Stadt beit Tempo 30? auf der Landstraße ? Sicher nicht. Auch auf der Autoban ist das Käse mit 30ükmh fahren zu wollen. Ausee dem ist der Akku dann viel zu klein.
    Das Konzept passt aber sehr gut auf die Rennstrecke oder für Rallyfahrzeuge.

    • Donald meint

      23.06.2025 um 15:06

      Ich würde nie wieder ein Auto unter 500 PS fahren wollen. Und hier ist Vmax 120!
      Wie hat Dieseldieter neulich so schön geschrieben: lieber haben als brauchen.

      Mir ist natürlich klar, dass du mit deinen Rüttelplatten-Gurkenautos erstmal neu fahren lernen musst, und mit so einer Leistung umgehen zu können. Du darfst aber nicht immer von dir auf andere schließen.

    • Donald meint

      23.06.2025 um 15:07

      Ich würde nie wieder ein Auto unter 500 PS fahren wollen. Und hier ist Vmax 120!
      Wie hat Diessseldiedder neulich so schön geschrieben: lieber haben als brauchen.

      Mir ist natürlich klar, dass du mit deinen Rüttttelplatttten-Gurrrkkenautos erstmal neu fahren lernen musst, und mit so einer Leistung umgehen zu können. Du darfst aber nicht immer von dir auf andere schließen.

  6. tutnichtszursache meint

    23.06.2025 um 10:38

    Wie bei der Studie des ID.2all zu sehen ist, bekommt der MEB Entry die bekannte günstige und platzsparende Verbundlenker-Hinterachse, für einen einzelnen Motor braucht man einmal – wie im Artikel steht – Platz und eine andere Achskonstruktion, daher ist die Idee nicht abwegig. Nur gibt es am Markt kein Fahrzeug mit Stückzahlen und solchen Motoren.

    Nebenbei haben Renault 4/5 aufwendige Mehrlenker Hinterachsen zu einen auch anständigen Preis. VW hat sich ein Problem geschaffen, dass mit „Geiz ist geil“ Mentalität und den Verzicht auf etwas Kofferraumvolumen gar nicht da wäre.

  7. CJuser meint

    23.06.2025 um 10:08

    Unwahrscheinlich, dass ein solcher ID. Polo R erscheint. Ich denke, hier hat man eher etwas aus der Entwicklung des ID. Golf R mitbekommen.

  8. David meint

    23.06.2025 um 09:51

    Ja, sehr spannend. Renault und VW sind ja etablierte Hersteller. Sollte das stimmen, ist der Radnabenmotor wohl doch nicht so tot, wie einige hier schreiben. Wahrscheinlich schreiben sie das eh nur, damit sie den Blödsinn mit den ungefederten Massen anbringen können. Eine Sache, die sie ausnahmsweise verstanden haben, die aber auch kaum noch Relevanz hat.

    • Donald meint

      23.06.2025 um 12:42

      VW schafft es nicht mal, dass ein normaler ABS Sensor am Rad 10 Jahre hält.
      Bei ebay kann dann schön die tatsächlichen Verkäufe sehen und daraus ableiten, wie begehrt Ersatzteile sind. Einfach mal „VW ABS Sensor“ mit dem Filter „verkauft“ eingeben, 2600 Stück sind die letzten Tage weggegangen.
      Wie wollen die es schaffen, hoch komplexe Radnabenmotoren haltbar zu produzieren, wenn sie es nicht mal hinbekommen, dass so ein einfacher Sensor hält?
      Selbst nach 100 Jahren Erfahrung mit Trommelbremse: die ID Trommelbremsen sind absolute Katastrophe, die Foren sind voll damit. Aber von Radnabenmotoren schwadronieren, klar…

      • M. meint

        24.06.2025 um 10:15

        Ich kenne ABS-Sensoren (quasi persönlich ;-) ) aus dem Haus, die sind nachvollziehbar älter als die komplette Idee, den Namen eines serbischen Erfinders für eine Automarke zu missbrauchen.
        Aber neben deiner lückenlosen Statistik ist das bestimmt nichts.
        Aber Ebay… das solltest du lassen. Die Suche verstehst du nicht und kannst sie nicht auswerten. Ist eigentlich nicht kompliziert, aber… naja.
        Wart’s ab, Aufklärung hängt noch…

    • EVrules meint

      23.06.2025 um 17:51

      David – die Physik lässt sich nicht austricksen, rotierende Massen sorgen für eine höhere Trägheit etc.

      Daran kann keiner rütteln, ebensowenig an dem Fakt, dass die Reduzierung der ungefederten, rotierenden Masse dazu beiträgt, die Leistung, das Fahrverhalten und den Fahrkomfort eines Fahrzeugs zu verbessern.

      Wenn das Rad mit Radnabenmotor, Bremse und Leitungen (teilgefedert) insgesamt auf die gleiche Masse kommt wie aktuell (wobei die heutigen übergroßen Felgen dem entgegenstehen), soll ich zufrieden sein.

      Aber eine Antriebswelle ist dünn und leicht, das Bremssystem ist auch nicht so schwer, mit Scheibe, Beläge und Sattel (braucht man sicherheitsbedingt auch bei Radnabenmotoren).

      Dann einen Motor mit 150kW und mehr unter 5kg zu schaffen, inkl. Kühlsystem (hohe Leistung + Verluste = nenneswerte Abwärme), wo heute Deep-Drive 30kg angibt, das ist praktisch ausgeschlossen.

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