Die BMW Group hat im zweiten Quartal 2025 einen Absatzzuwachs erzielt: Zwischen April und Juni stiegen die Auslieferungen an Kunden um 0,4 Prozent auf 621.271 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Im ersten Halbjahr lieferte das Unternehmen insgesamt 1.207.388 Fahrzeuge aus (-0,5 %). Ein deutliches Absatzplus gegenüber dem Vorjahr erzielten die elektrifizierten Modelle.
Mit 318.949 ausgelieferten vollelektrischen und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen steigerte die BMW Group im ersten Halbjahr ihren Stromer-Absatz um 18,5 Prozent. Über alle Antriebstechnologien hinweg entwickelten sich die Auftragseingänge laut dem Konzern positiv, die in den ersten sechs Monaten deutlich über dem Vorjahr lagen.
„Dank unseres attraktiven Produktportfolios konnten wir das zweite Quartal erfolgreich abschließen. Der BMW Group gelang von April bis Juni ein Absatzzuwachs von +0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum“, so Jochen Goller, im Vorstand verantwortlich für den Vertrieb. „Im zweiten Quartal haben wir zudem einen bedeutenden Meilenstein erreicht: die Auslieferung unseres 1,5-millionsten vollelektrischen Fahrzeugs. Dieser Erfolg unterstreicht einmal mehr, wie sich die BMW Group vom Elektropionier zu einem der führenden Akteure im BEV-Markt entwickelt hat – mit inzwischen mehr als 15 vollelektrischen Modellen im Angebot.“
Die Marke BMW hat im ersten Halbjahr 1.070.814 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Man steigerte dabei in diesem Zeitraum in allen Absatzregionen außerhalb von China die Auslieferungen. Einen „starken Zuwachs“ erzielte die Marke BMW in den Regionen Europa und dem Mittleren Osten.
Einen Absatzzuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielten die elektrifizierten Fahrzeuge: Mit 272.402 ausgelieferten elektrifizierten Einheiten im ersten Halbjahr erlangte die Marke BMW ein Wachstum von 6,5 Prozent. Insbesondere die Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge erfreuen sich einer stark steigender Nachfrage: Die Marke BMW lieferte im ersten Halbjahr 98.339 Teilzeitstromer mit Stecker an Kunden aus und damit 28,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die volle Verfügbarkeit der neuen MINI-Familie zahlte sich im ersten Halbjahr aus: Mit 133.778 verkauften Fahrzeugen erreichte die Marke ein Wachstum von 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei gelang es, in allen Weltregionen zu wachsen. Auch im chinesischen Markt zeigte sich bei MINI im ersten Halbjahr Wachstum. Weltweit stießen die vollelektrischen MINI-Modelle den Angaben nach „auf starke Nachfrage“ und waren der wesentliche Wachstumstreiber der Marke. So war im ersten Halbjahr mehr als jeder dritte verkaufte MINI weltweit ein Elektroauto.
Die Marke Rolls-Royce konnte im zweiten Quartal ihren Absatz gegenüber Vorjahr um +9,4 Prozent steigern. Im ersten Halbjahr lieferten die Briten 2.796 Fahrzeuge aus
(-0,8 %). Zahlen zum vollelektrischen Rolls-Royce Spectre nennt BMW nicht.

MrBlueEyes meint
BMW wird mit der Neuen Klasse Tesla technisch in den Boden stampfen… sorry, but not sorry…
Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Akkugröße, Qualität, Fahrperformance, Fahrwerk, Entertainment, KI-gestützter Einparkassistent mit 3D Darstellung und Auswahl, Panoramic Vision Display, 3D HeadUp etc. pp. …einfach alles wird besser oder einzigartig sein…
BMW hat z.B. im neuen iX3 das „Kopfnicken“ beim Anhalten, der Moment, wenn das Auto wirkloch zum Stehen kommt, anscheinend durch komplizierte Regeltechnik nahezu komplett elimiert… das muss sich irre gut anfühlen… schaut die Videos dazu, echt abgefahren…
Dann wird Tesla technisch komplett abgehängt sein und das letzte Rückzugsgefecht wird sich immer nur um den günstigeren Preis drehen… dafür bekommt man dann aber auch weit weniger Auto… wer einen Dacia Spring kauft, kennt diese Denke auch…
brainDotExe meint
Gute Zusammenfassung und ein Hinweis an die ganzen „Softwarespezialisten“, das ist die Software auf die es bei einem Auto ankommt (Embedded Software, Regelungstechnik) nicht irgendwelche Infotainment Spielereien.
Envision meint
Und das alles noch – im Jahr des Start der neuen – revolutionären reinen BEV Plattform von BMW, also bis jetzt kaum Osborn Effekt, Chapeau.
Denn der technologische Sprung der neuen Klasse gegen Ende des Jahres (Reichweite/Verbrauch/Laden/Fahren -> mit neuem Heart of Joy Steuerung, etc…) scheint laut ersten Journalistenfahrten – echt groß – zu sein – die jetzigen Mischplattformer sind dann altes Eisen.
brainDotExe meint
Der Osborn Effekt wird bei BMW generell gering ausfallen.
Das haben sie schon geschickt gemacht. Den iX3 auf Basis der Mischplattform haben sie ja schon früher eingestellt. Der Nachfolger der jetzt kommt, startet quasi bei 0.
Ähnlich wird das auch bei dem zweiten Modell sein, der i3 Limousine, der hat keinen direkten Vorgänger.
Lediglich beim kommenden i4 auf der neuen Platform, wird es ein fließender Übergang, aber der kommt ja erst in 2028 und ist eher ein Nischenmodell.
Bei den beiden Volumenmodellen iX3 und i3 also clever gemacht.
Mary Schmitt meint
BMW, bevorzugt von Fans aus einer bestimmten Ecke totgesagt, macht das ausgezeichnet. Der Osborne-Effekt ist allerdings für genau deren Lieblingsmarke reserviert. Der geniale Meister und jetzt Parteigründer beging und begeht da alle Marketing-Fehler, die möglich sind.
Andreas meint
Der iX3 wurde bis zum 2. Quartal 2025 gebaut. Die Pause zwischen alten iX3 und neuen iX3 beträgt damit nur ein paar Monate. Bei anderen Modellen nicht anders
brainDotExe meint
Der iX3 wurde in Europa Ende letzten Jahres eingestellt. Die Neuzulassungen seitdem sind nur noch Restbestände.
Zu der im nächsten Jahr kommenden i3 Limousine gibt es (außer in China) auch keinen direkten Vorgänger.
Powerwall Thorsten meint
Wenn die reinen BEVs die Mehrheit wären, würde man sich diesen „Umwelt-Stern“ sicher noch gern ans Revers heften.
Dem scheint nicht so zu sein.
eBikerin meint
„, würde man sich diesen „Umwelt-Stern““
??? kapier ich nicht – wie kommst du auf Umwelt Stern???
Verwechselst du gerade BMW mit MB?
brainDotExe meint
Keine Ahnung was du hast, aber relevant sein wird es nicht.
Nur mal ein Tipp, es geht hier nicht um die Umwelt sondern um Absatzzahlen.
Ossisailor meint
Im Artikel werden die Zahlen für BEV und Hybride zusammengefasst dargestellt. Gibt oder gab es keine Aufsplittung, aus denen die BEV-Zahlen ersichtlich sind. Oder habe ich sie übersehen?
Ossisailor meint
Muss ich mir selbst beantworten: aus einem anderen Portal habe ich folgende Werte erkannt:
– BEV im 1. Halbjahr 220.540 BEV (gegenüber 190.622 in 2024)
Ich frage mich, wieso @ecomento die Darstellung von Zahlen so verwirrend darstellt und solche Daten übergeht.
eBikerin meint
Da muss man leider selber tätig werden. BMW 174063 wie in der Überschrift zu lesen. Rausrechnen kann man es dann aus der Anzahl der BEV und Plug -in.
Der Artikel schreibt von 318.949 BEV + Plug-in. Weiter unten:
„Mit 272.402 ausgelieferten elektrifizierten Einheiten … BMW lieferte im ersten Halbjahr 98.339 Teilzeitstromer“ Also 272.402 – 98.339 ergibt die Anzahl für BMW.
Rest ist dann Mini und RR – also 46.547
Ossisailor meint
Danke. Ich habe die Zahlen schon aus einem anderen Portal.
eBikerin meint
Steht da wie viele Spectre es sind – oder muss man dass dann auch selber ausrechnen?
Mary Schmitt meint
41 Spectre in Deutschland in 2025. Da der Durchschnittspreis über 500k ist, dürfte das als Erfolg zu verbuchen sein. Um es einzuordnen: Elektrische Maserati, 15. Der bestgehendste Nio von sechs Modellen ist 45 mal zugelassen worden, Model S und Model X jeweils 59 mal.
E.Korsar meint
Ergänzung zu „Rest ist dann Mini und RR – also 46.547“.
BEV der Marke MINI:
„Mehr als jeder dritte verkaufte MINI weltweit war ein Elektroauto.“ Da die genaue Zahl nicht genannt wird, nehmen wir für eine Mindestschätzung 1/3 an.
133.778 (Gesamt MINI)/3≈44.593 BEV der Marke MINI (mindestens)
Da es „mehr als jeder dritte“ ist, liegt die Zahl über 44.593.
MrBlueEyes meint
Auf bimm.ertoday gibt es immer sehr detaillierte Artikel zu BMW
Andreas meint
Kannst auch einfach auf die Presseseite von BMW gehen, dort steht es. Was davon ecomento übernimmt, entscheidet der Autor von ecomento.
Redaktion meint
Tatsächlich hat BMW die Elektroauto-Zahl nicht separat genannt, deshalb haben wir sie kalkuliert und in die Überschrift geschrieben.
VG | ecomento.de