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E.ON-Umfrage zeigt Relevanz von „Destination Charging“

14.07.2025 in Aufladen & Tanken, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 27 Kommentare

E.ON-Elektroauto-Ladestation

Bild: E.ON

Die Standzeit beim Einkaufen, dem Freizeitparkbesuch oder am Arbeitsplatz als Ladezeit nutzen: Eine aktuelle E.ON-Umfrage unter mehr als 1.000 Fahrern von Elektroautos geht der großen Bedeutung des sogenannten Destination Charging nach.

Gefragt danach, wo sie heutzutage im Alltag Ladestationen erwarten, nennen 70 Prozent der E-Autofahrer an erster Stelle Einkaufszentren, Outlets und Baumärkte – also Einkaufsgelegenheiten, an denen das Auto oftmals auch mehrere Stunden steht.

„Auf diesen Parkflächen bieten sich sowohl Normal- als auch Schnellladestationen an. An Supermärkten und Lebensmittelgeschäften mit einer Aufenthaltsdauer von meist unter einer Stunde werden primär Schnellladestationen mit 50 Kilowatt und mehr verbaut – 61 Prozent der E-Mobilisten erwarten, dass sie die Zeit während des Wocheneinkaufs effizient zum Laden nutzen können“, so Christoph Ebert, Geschäftsführer bei E.ON Drive Deutschland.

Am zweithäufigsten genannt: innenstädtische Parkhäuser – beispielsweise während eines Stadtbummels wollen 65 Prozent ihr E-Auto aufladen. Durch eine längere Standzeit reichen hier zumeist Wallboxen mit Ladeleistungen von 11 oder 22 Kilowatt aus. So lädt das Auto über mehrere Stunden und es ist kein zwischenzeitliches Umparken notwendig.

Auffällig ist, dass Familien einen höheren Bedarf haben, das Laden möglichst nahtlos in den Alltag integriert zu können. Beispielsweise geben 73 Prozent der befragten Eltern an, an Bahnhöfen und Flughäfen Ladestationen zu benötigen (alle Befragten: 50 %) und der Wunsch nach Ladestationen an Freizeitparks oder Zoos (73 vs. 45 %) und Sportstätten wie etwa Schwimmbädern (42 vs. 26 %) ist deutlich höher als beim Durchschnitt der Befragten.

Um das Pendeln zwischen Zuhause und Arbeitsplatz effizient zu gestalten, wünschen sich zudem 55 Prozent der Befragten mit Kindern Ladestationen an ihrem Arbeitsort. Bei den Arbeitnehmern ohne Kinder sind es 44 Prozent.

Aktuell können laut der E.ON-Umfrage 24 Prozent der Berufstätigen mit E-Auto kostenlos am Arbeitsplatz laden und 22 Prozent gegen Bezahlung des Ladestroms. Neun Prozent der E-Autofahrer geben an, ihr Auto am häufigsten bei der Arbeit aufzuladen.

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Via: E.ON
Tags: LadestationenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sebastian meint

    14.07.2025 um 15:24

    Hab noch nie verstanden, warum man am Baumarkt oder Supermarkt jetzt ganz wichtig 350kW Säulen benötigt. Das macht die ganze Sache nur unnötig teuer in der Umsetzung. Solche Trafos kosten unnötig Geld, für welchen Vorteil? Dann lieber 20 Stück 50 kW Säulen, dass man gesichert auf jeden Fall immer freie Säulen hat. Auch für die Zukunft… was bringen 4 Säulen mit xtausend kW Leistung, wenn es immer mehr BEVs werden, die laden wollen? Braucht dann so ein Baumarkt einen 15 MW Trafo? Für was???

    Jeder noch so kleiner Einkauf, ausser Vesper holen, dauert immer so 20 bis 30 Min. (ohne Ehefrau… *g). Was soll da bringen, wenn die Kiste dann in 10 Min. auf 90% ist, ich aber noch ne halbe Stunde Schrauben auswähle oder die speziellen Kekse suche?

    Das Ziel laden (destination) eine feine Sache ist, bedarf jetzt wirklich keine gesonderte Umfragen, da hilft ein gesunder Kopf von alleine weiter.

    • eBikerin meint

      14.07.2025 um 16:28

      „Solche Trafos kosten unnötig Geld, für welchen Vorteil? “
      Ich denke du übersiehst da etwas: mit einem HPC bekommt jeder sein Auto für die Woche ausreichend geladen – egal ob er nur kurz Einkaufen geht, oder einen Wocheneinkauf macht. Mit einem 50kW Lader bekommt der Kurzeinkäufer der vielleicht nur 15 Minuten drin ist einfach viel zu wenig – und muss dann noch zwei mal zum Lader. Er verbraucht also 3x einen Ladepunkt. Mit einem HPC nur einmal. Und die Kosten werden Unternehmen wie zB EnbW dabei genau betrachten. EnBW baut ja fast nur noch wirklich schnelle HPCs aus.
      Das an einem Schwimmbad oder einem Tierpark ein HPC keinen Sinn macht, versteht sich auf Grund der komplett anderen Verweildauer von selbst.

      • Sebastian meint

        14.07.2025 um 17:08

        Du hast meinen Beitrag nicht verstanden…
        Wenn ich im Baumarkt bin, dann mache ich was ich zu machen habe! Dann noch ein Brötchen beim indoor-Bäcker. Selbst Schrauben holen dauert 20 Min. – nicht weil ich doof bin, sondern weil die Märkte gigantisch gross sind.

        Wenn wir jetzt also in Zukunft alle den Akku in 5 bis 10 Min. auf 90% haben, dann wird NIEMAND vorher raus gehen, abstecken und umparken! Und da EnBW auch am HPC erst nach 4 Std. Blockiergebühr nimmt, ist es ja auch egal…

        Und dann der technische Faktor. Glaubst du wirklich ernsthaft, das 4 Säulen in 10 Jahren am Baumarkt ausreichen? Daher meine Frage zum 10 MW Trafo. Denn zahlt weder der Baumarkt, noch EnBW oder Co…

        • eBikerin meint

          15.07.2025 um 13:46

          „Wenn wir jetzt also in Zukunft alle den Akku in 5 bis 10 Min. auf 90% haben, dann wird NIEMAND vorher raus gehen, abstecken und umparken!“
          Ja aber auch in Zukunft wird der schneller Einkäufer mit 50kW zu wenig rein bekommen. Und warum sollte der umparken – schreibst ja selber das es egal ist.
          „Glaubst du wirklich ernsthaft, das 4 Säulen in 10 Jahren am Baumarkt ausreichen? “ Dann werden mehr Säulen gebaut. Weil die 4 dann ausgelastet sind und sich weitere rechnen. EnbW baut übrigens auch an Baumärkten zum Teil viel mehr Ladeer auf.
          „Daher meine Frage zum 10 MW Trafo. Denn zahlt weder der Baumarkt, noch EnBW oder Co…“
          Wenn es sich rechnet wohl schon. Und da EnbW ja selbst sagt, dass sich für sie HPC besser rechnen als Schnarchlader wird das wohl so sein.
          Ich glaube da einfach mal Deutschlands größten Betreiber

        • Sebastian meint

          15.07.2025 um 21:51

          eBikerin meint

          15.07.2025 um 13:46
          …..

          letzter Versuch meinerseits… Der Baumarkt möchte dann einen 10 MW Anschluss, der Aldi gegenüber auch, der Rewe 300 Meter auch….

          Klar logo, der STrom kommt ja einfach so aus der Steckdose.

      • Donald meint

        14.07.2025 um 19:09

        Also ich bin kein dicker Freund von Sebastian, aber an der Stelle hat er wirklich recht. Innerstädtisch sind die DC Lader einfach zu schnell, und dann blockiert man.
        Einzige Ausnahme: bei Tesla kann man sehen, ob man blockiert oder von Blockiergebühren befreit wird. Je mehr Säulen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit. Und die bauen ja nun wirklich mal viele Säulen, so dass die Wahrscheinlichkeit recht gering ist.

        Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      • M. meint

        15.07.2025 um 12:40

        Du übersiehst aber auch was.
        Es ist gar nicht so, dass jeder Mensch seinen Einkauf in 15 Minuten erledigt hat, also nach 15 Minuten neben seinem Auto steht.
        Abgesehen, dass die Zeit losläuft, wenn man vom Auto weggeht, und erst endet, wenn die Einkäufe verstaut sind und der Einkaufswagen wieder zurückgestellt wurde. 15 Minuten im Baumarkt schaffe ich, wenn ich genau weiß, was ich brauche. Wenn ich mit einer Idee da reingehe und mir verschiedene Dinge ansehen muss, sind das leicht 25 oder 30 Minuten – und dann reicht bei einem ID.3, Model Y oder iX1 auch ein 150 kW Lader. Wenn ich mit 10% SoC ankomme – das muss man so genau ja auch erstmal timen.
        Wer einen Wocheneinkauf für 100 oder 200 Euro macht, dem reichen 30 Minuten nicht. 15 dauert es ja schon an der Kasse. Da gehen eher 45 bis 60 Minuten drauf. Der bekommt das Auto auch an einem 50 kW „Schnelllader“ voll, die kann ja fest jedes Auto bis über 80% ziehen.

        Also macht es der Mix: 2x 300 kW HPC und – mit in Summe gleicher Anschlussleistung – 12x 50 kW Schnelllader. Nur als Verhältnis. Die 50er ein paar Cent günstiger, mit einer kleinen Erklärtafel für BEV-Novizen zu den Kosten und Ladezeiten, damit die das verstehen. Nach ein paar Wochen haben die das raus und blockieren nicht mehr unnötig die teuren HPC. Die sind dann frei für die eiligen Kunden, dann braucht man davon keine 10 Stück, die die halbe Zeit nur blockiert werden, anstatt zu laden.

    • M. meint

      19.07.2025 um 16:46

      Ja, eben.
      Ein 50 kW-Lader macht in einer Stunde auch einen 75er Akku von 15-80%. Es kommt ja nicht jeder mit 10% an. So lange kann man nicht immer warten. ;-)
      In Autobahnnähe dann halt noch einen HPC mit 2 Ladepunkten dazu, das kann man schon machen.
      Dann muss der Preis aber stimmen. 70 ct. tut sich niemand an, der nicht unbedingt muss.

  2. McGybrush meint

    14.07.2025 um 12:46

    Destination Charging und am besten dann noch ne Blockiergebühr bevor man voll geladen hat.

    Ich lad zu 99% an AC.
    Und lieben dank an meine Stadtwerke, alles ohne Blockiergebühr.

    Ob man 2h, 4h oder die ganze Nacht stehen und laden darf regelt, oh Wunder, ein Schild je nach Lage und Uhrzeit der Säule.

    An Einkaufsläden würde ich theoretisch laden. Aber nicht zu den Preisen. Bzw in grossen Parks wo man viel und lange shoppen geht läuft man auch in die Blockiergebühr rein.

    • M. meint

      14.07.2025 um 12:49

      Ist bei den Stadtwerken hier auch so. Da lädt auch immer ein Freund seinen dienstlichen PHEV. Und er hat einige Minuten Fußweg bis zum Lader und macht es trotzdem. Will man kaum glauben, aber sowas gibt es.

      • Thorsten 0711 meint

        15.07.2025 um 04:39

        Meine Stadtwerke haben einen Kundenabwehrpreis von 55 Cent für’s kW und wenn das noch nicht reicht eine 24/7 Blockiergebühr …

        • Bär (NL) meint

          15.07.2025 um 09:02

          Als Nicht-Deutscher freue ich mich immer, etwas Neues zu lernen: „Kundenabwehrpreis“.
          :):):)

        • Thorsten 0711 meint

          15.07.2025 um 10:02

          🐻

          Het was een genoegen 😁✌️

        • M. meint

          15.07.2025 um 12:50

          Das ist schon übel.
          Unsere Stadtwerke nehmen AC 42 ct mit einem Vertrag, aber ich glaube, der kostet sonst nicht viel 2 Euro pro Monat). Blockiergebühr gibt es nicht, außer an dem HPC, da könnte das sein. AC jedenfalls nicht. Die sind auch gut besucht, alles was man sich vorstellen kann, BEV und PHEV.

  3. Jörg2 meint

    14.07.2025 um 12:27

    Letztendlich werden sich wohl mehrere Geschäftsmodelle der Ladestromanbieter herausbilden:

    HPC-Laderei als eine Art „Tankstelle 2.0“ mit (standortabhängigem) hoher Nutzerfrequenz und hoher Gesamtstromabgabe zweck Refinanzierung.

    Schnarchladerei an Parkplätzen (Einkauf, Sportplatz, Parkhaus, Arbeitgeber, Hotel…) mit teilweiser Quersubventionierung durch den Handel/Hotel/Arbeitgeber…,

    Die Ladeleistung der Schnarchlader wird dabei bei den max 22 bleiben.
    Die HPC-Laderei wird weiter hoch klettern, bis das Geschäftsmodell nicht mehr hergibt (technischer Aufwand vs. weiterer Zeiteinsparung im einstelligen Minutenbereich).

    Wie immer: ausschließlich meine sehr persönliche Meinung

    • M. meint

      14.07.2025 um 12:46

      Ja, ich denke, es spricht nichts dagegen, für die ganz eiligen Kunden auch noch 2 HPC an den Supermarkt zu stellen. Zur Sicherstellung, dass der nicht unnötig von Einkaufskunden blockiert wird, schlägt man dann 10 ct. Expresszuschlag auf den Schnarchladerpreis auf, plus Blockiergebühr 5 Min nach Ladeende.
      Dann stehen die auch zur Verfügung. Sonst kommt so ein Dirmel und belegt das Ding für 1 Std. oder mehr, während er Nudeln und Milch kauft, und dann ist Essig mit „hoher Gesamtstromabgabe zweck Refinanzierung“. Irgendwann kommen die Ladekunden halt gar nicht mehr vorbei.

      • Jörg2 meint

        14.07.2025 um 15:11

        Wenn im ersten Satz nicht dagegen spricht, Dann braucht es in Satz 4 und 5 eigentlich kein Scheitern.

        • M. meint

          14.07.2025 um 15:50

          Es hat eben Bedingungen, das ist doch auch rauszulesen.

        • Jörg2 meint

          14.07.2025 um 16:11

          Ja, und an denen lässt Du es offenbar scheitern.

          Ich bin da ganz bei Dir. Ich würde solch „Mischbebauung“, in der Hoffnung, dass höchste Invest würde nicht von sonstwem zugeparkt um umsatzgedrosselt (mit Langsamladerei) auch eher am Scheitern sehen, als am Erfolg.

        • M. meint

          15.07.2025 um 13:00

          Wieso lasse ich das scheitern?
          Es ist einfach so, dass manche Leute ihren Einkauf
          nicht so takten können, dass sie mit 10% SoC ankommen
          nicht in 20 Minuten abschließen können, um das Auto wegzufahren, UND

          nicht 60 ct. / kWh + Blockiergebühr zahlen wollen.
          Die wollen auch nicht zum Laden kommen und sich dann freuen, dass den einzigen HPC gerade jemand geentert hat – Auslastung gesichert.
          Damit fängt man keine Ladekunden, das muss doch mal einleuchten.
          Aldi AC kostet bei uns 29 ct.- das haben die Kunden verstanden. Die stellen die Autos teilweise ab und kommen nach 3 Stunden wieder. Aber beim doppelten Preis werden die sicher andere Ansprüche haben: der muss verfügbar sein, natürlich das Auto in überschaubarer Zeit aufladen, soll aber auch keine Strafe kosten, wenn der Einkauf mal 10 Minuten länger dauert als gedacht.

          Daher bin ich für einen breiteren Ausbau billigerer Lader, mit ausreichenden Ladeleistungen. 50kW bringen bei den allermeisten Autos auch 50 kWh in 1 Stunde, oder 12-80% bei einem 75 kWh Akku. Wo ist das Problem?
          Nur erklären muss man das natürlich, neben der Reichweitenangst grassiert halt noch die, neben dem Auto übernachten zu müssen. Die ist aber, wenn man es mal analysiert, genauso unbegründet.

    • Micha meint

      14.07.2025 um 16:49

      Beim Einkauf bringt aber AC laden relativ wenig, wenn das Auto nur mit 11kW lädt. In einer halben Stunde kriegt man da kaum was in die Batterie. Mit meiner 22kW-Zoe mache ich das häufiger, aber für die meisten Autos ist 50 kW DC hier die deutlich bessere Option.

      • Thorsten 0711 meint

        15.07.2025 um 04:45

        Hier ebenso bei der ZOE meiner Frau.
        Die 50 kW Triple-Lader beim Kaufland reichen mir vollkommen um bei einem üblichen Wocheneinkauf eine relevante Menge, d.h. 30 auf 80%, nachzuladen (77er Akku).

  4. M. meint

    14.07.2025 um 11:37

    Sehe ich auch so, auch das Thema Ladeleistung.
    Die meisten Menschen schaffen einen Wocheneinkauf nicht in 20 – 30 Minuten. Wenn man eine Stunde braucht, kann auch der Ladevorgang 1 Stunde dauern. Zudem kommt man ja nicht immer mit 5-10% SoC am Laden an, vor allem, wenn man noch andere „Destination Charger“ nutzt.
    Dann lieber 100 kW mit Verteilung auf 2x 50 kW, und dafür breiter ausrollen, damit man wirklich auch immer einen Ladeplatz findet – statt einem blockierten Ladeplatz, wo seit 20 Minuten nicht mehr geladen wird.
    An einem Schwimmbad oder Freizeitpark wird das ja nochmal deutlicher. Dann nimmt man auch mit nur 11 kW leicht mal 30 bis 50 kW mit.

    • eBikerin meint

      14.07.2025 um 16:09

      „Die meisten Menschen schaffen einen Wocheneinkauf nicht in 20 – 30 Minuten.“
      Das sieht das Internet aber anders. Ich habe mal nach der durchschnittlichen Verweildauer im Supermarkt gefragt: Antwort 13 Minuten normaler Supermarkt 21 Minuten großer Verbrauchermarkt. Klar gibt es auch Leute die nur einmal in der Woche einkaufen fahren und dann ne Stunde drin sind – aber das scheint nach den Studien wohl eher die Ausnahme zu sein. habe zwar auch die Aussage gefunden, dass es im Schnitt 35 Minuten wären (Welt) aber da muss man dann genau lesen – und sieht, dass da auch Arztbesuche rein gerechnet sind.

      • Sebastian meint

        14.07.2025 um 17:11

        Du solltest weniger Internetz machen, mehr real life. Der Hinweis ist gratis.

      • Matthias meint

        14.07.2025 um 19:15

        Der Witz für den Supermarkt bzw. das Einkaufszentrum ist dass mit Ladesäulen doppelt Umsatz gemacht werden kann: nicht nur Strom, sondern auch mehr Warenabsatz wenn der Fahrer auf SOC x % laden will und dazu länger im Markt verweilt. Oder, falls vorhanden, noch bei den anderen dort untergebrachten Geschäften Kunde wird, Bäcker bis hin zu Friseur und Reisebüro.

        IKEA ist eigentlich ein klassischer Fall für „es dauert länger“, bis hin zu Restaurantbesuch oder Kindern die im Kinderspieldingens abgeladen werden. Man hat früh angefangen, so 2017 mit 20 kW DC Triples, und dann wohl stark nachgelassen.

        Arztpraxen? Nee, ich glaube nicht dass man mit der Krankenversicherung auch noch Ladeinfrastruktur mitfinanzieren solle. Oder wäre das Pflegeversicherung?

      • M. meint

        15.07.2025 um 13:13

        Oje, der Durchschnitt.
        Ja, ich bin manchmal auch nur 5 Minuten im Laden.
        Dann stecke ich aber das Auto gar nicht erst an. Egal welches, das ist witzlos. Geht aber in den Durchschnitt ein.
        Man muss vielleicht auch die Läden unterscheiden. In einem „Kaufland“ (gibt es die bei euch?) ist mal schon wegen der Größe länger unterwegs, die Schlangen an der Kasse sind länger – und der Laden ist trotzdem ständig proppevoll. Wirklich immer. Trotz Aldi und Lidl um die Ecke. Günstig, nehme ich an.
        Da drin gibt es sogar einen Friseur, einen Schlüsseldienst, ein Restaurant, was weiß ich… da liegt der Durchschnitt mit Sicherheit nicht bei 15 Minuten.
        Ganz
        sicher
        nicht.
        15 Minuten, das ist die Schlange an der Kasse. Ok, vielleicht sind das auch nur 12.

        Gibt es auch Studien, mit welchen SoC die Leute zum Markt kommen? Wie lange jeder den HPC blockiert? Wie viele Leute wieder abfahren, weil das Ding blockiert ist, oder 60 ct. schlicht zu teuer?
        Oder wie viele Leute, die solche Angebote nutzen müssten, sich von der E-Mobilität wieder abwenden, wenn sie die Kostenrechnung aufmachen und bemerken, wie wenig sie (Kaufpreis + Ladekosten) sie im Vergleich zum Verbrenner sparen?
        Das würde mich mal interessieren.

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