Das Immobilienunternehmen Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und der Energiekonzern E.On planen den umfassenden Ausbau der E‑Ladeinfrastruktur in den vier Retail- und Lifestyle-Destinationen Westfield Hamburg-Überseequartier, Westfield Centro in Oberhausen, Westfield Ruhr Park in Bochum sowie dem Paunsdorf Center in Leipzig an. Ziel der insgesamt über 300 neue Gleichstrom-Ladepunkte (DC) umfassenden Partnerschaft sei es, nachhaltige Mobilität für die Besuchern der Shopping-Center sowohl zugänglicher als auch attraktiver und alltagstauglicher zu gestalten.
Im Rahmen des Projekts wird die Ladeinfrastruktur an den vier URW-Standorten erheblich erweitert: Mit 308 neuen Ladepunkten wird das bestehende Angebot mehr als vervierfacht. Im Westfield Hamburg-Überseequartier planen URW und E.On die ersten Ladesäulen bis Ende 2026 in Betrieb zu nehmen, im Westfield Centro, Westfield Ruhr Park und Paunsdorf Center ab Mitte 2027.
Damit E‑Ladeinfrastruktur und der Rhythmus Besucher zusammenpassen, passe man die Ladekonzepte an jedem Standort gezielt an die jeweilige durchschnittliche Verweildauer an, erklärt E.On. Zum Einsatz kommen sowohl Schnelllader mit 50 Kilowatt (kW) Ladeleistung als auch „Superschnelllader“ mit 200 und 400 kW. Das soll kurze Stopps als auch längere Aufenthalte unterstützen.
„Kunden profitieren dabei von spürbaren Synergien: einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur und grünem Strom sowie den gepflegten Parkflächen, dem breiten Shopping-, Gastronomie‑ und Freizeitangebot sowie der hohen Aufenthaltsqualität der Standorte“, wirbt E.On.
„Großflächige Einkaufs- und Freizeitdestinationen wie die von URW sind ideale Orte für Schnellladeinfrastruktur: Die Verweildauer der Besucherinnen und Besucher passt perfekt zum Laden – egal ob kurzer Stopp oder ausgedehnter Shopping-Besuch“, sagt Timo Sillober, CEO von E.On Drive Infrastructure. „Eine E.On Umfrage aus dem Sommer 2025 zeigt, dass 70 Prozent der E-Autofahrerinnen und -fahrer erwarten, an Einkaufszentren auch laden zu können. Mit über 300 neuen Ladepunkten an vier Standorten und 100 Prozent Ökostrom machen wir genau das möglich und leisten gemeinsam mit URW einen konkreten Beitrag zur Mobilitätswende im Alltag.“

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