Der chinesische Stromer-Riese BYD hat bei der Expansion nach Europa zunächst auf Elektroautos gesetzt. Als Reaktion auf die geringer als erwartet ausfallende E-Auto-Nachfrage exportiert das Unternehmen nun verstärkt auch Plug-in-Hybride. Auf eine entsprechende Version des zunächst vollelektrisch gestarteten Mittelklasse-SUV Seal U und einen kürzlich angekündigten teilelektrischen Kombi könnte ein kompaktes SUV mit Plug-in-Hybridantrieb der Marke Denza in Deutschland folgen.
Darauf lässt eine geplante Neueinführung in Großbritannien schließen. Dort bietet BYD laut Autocar bald das leistungsstarke SUV B5 mit Benzin- und E-Motor sowie extern aufladbarer Batterie an. Das im vergangenen Jahr in China unter dem Namen Bao 5 eingeführte, 4,89 Meter lange Fahrzeug ist eines von drei Modellen von BYDs neuer SUV-Submarke Fang Cheng Bao. In Großbritannien – und wohl Europa allgemein – soll er unter der Marke Denza angeboten und neben dem auch schon für Deutschland angekündigten Shooting Brake Z9 GT verkauft werden.
Denza wurde vor etwa 15 Jahren als Gemeinschaftsunternehmen von BYD und Mercedes-Benz gegründet, damals mit Fokus auf dem chinesischen Volumenmarkt. Nach der Übernahme aller Anteile durch BYD tritt Denza nun als Premiummarke mit voll- und teilelektrischen Modellen auf. Für Deutschland wird der Start Ende des Jahres mit dem Z9 GT erwartet.
Der Hersteller hat noch keine Details zu den technischen Daten des B5 bestätigt. Autocar geht davon aus, dass er weitgehend unverändert zum Fahrzeug in China ist, das auf einer Leiterrahmenplattform basiert und von einem Plug-in-Hybridsystem bewegt wird. Der Antrieb setzt sich zusammen aus einem 1,5-Liter-Turbo-Benzinmotor und einem Elektromotor an jeder Achse sowie der dazugehörigen Fahrbatterie.
Das System des in China ausgelieferten Modells erzeugt bis zu 505 kW (687 PS). Die Batterie hat eine Speicherkapazität von 31,8 kWh, womit laut der eher unrealistischen CLTC-Norm etwa 125 Kilometer pro Ladung rein elektrisch möglich sind. Hierzulande dürften offiziell um die 80 Kilometer E-Reichweite beworben werden.
Wann genau Denza den B5 auch in Deutschland anbieten wird, bleibt abzuwarten. Das gilt auch für den Preis. Bereits feststeht, dass neben dem Z9 GT als weiteres Modell der luxuriöse Van D9 von Denza hierzulande verkauft werden soll.







M. meint
Oh, ein neues Verbrenner-SUV. Nice… sowas hatten wir ja noch nie.
Und dann von Den… von wem?
BYD kennen hier nur wenige, aber Denza kennt niemand. Ein unförmiges NoName-Verbrenner-SUV. Was soll der Quatsch? Wer soll das kaufen?
Und 80 km mit 31,8 kWh sind ein Witz. Das sind fast 40 auf 100 km. Nach Norm! Was nimmt der denn aus dem Tank, um die Batterie zu laden? 12 Liter? Ist das euer Ernst?
Sorry… direkt ins Recycling damit.
Die Händler, die sich das antun, hängen in 1 Jahr Preisschilder mit 25k€ da dran. Hauptsache weg.
Gernot meint
Meine Güte: Die Chinesen sind scheinbar echt schwer von Begriff. In China ist es üblich, für jede Kooperation (z.B. mit Huawai, Baidu) und jedes Joint Venture eine neue Marke zu gründen. Je nach Zählweise gibt es in China bis zu 400 neue EV-Marken. Die chinesischen Käufer haben da kein Problem mit und kaufen auch neue Marken.
Das ist in Europa aber völlig anders. Hier haben Marken eine überragende Bedeutung. Deswegen sind auch Nio und Co alle auf die Nase gefallen. In China können die ganzen neuen Premiummarken problemlos Mercedes, BMW, Audi, … schlagen. Und weil China der härteste Markt der Welt ist, haben sie wohl angenommen, dass es in Europa auch so funktioniert. Tut es aber nicht. Hier geht es Käufer um Status und Reputation und man kann dann nicht als NoName in den Markt platzen und glauben, Mercedes, BMW, Audi die Kunden abjagen zu können. Das hat schon für Toyota, Nissan, Hyundai mit ihren Premiumablegern Lexus, Infinity, Genesis nicht funktioniert.
Nachdem sich nun eine Reihe an Chinesen blutige Nasen geholt und Milliarden verbrannt haben, bringt BYD die nächste Premiummarke. Das ist geisteskrank und wird natürlich scheitern.
Sebastian meint
Die Chinesen sind auf Konsum und bling bling trainiert und fixiert wie irre. Während bei uns selbst die GenX vom Auto kaum was wissen möchte. Die chin. Hersteller laufen hier komplett ins Leere in Europa.
NeutralMatters meint
Genau das richtige und nachhaltige Fahrzeugkonzept mit gut 4,9m Länge, dass Europa braucht! (bitte mit Sarkasmus lesen)
Wie war das mich Chinas Vorreiterrolle – viel scheint da nich übrig von zu sein.
ID.alist meint
BYD hat wieder die Menschheit gerettet !!!
Gut, ich habe mir schon Gedanken um das Überleben von Sinnlosen Autos gemacht.
Ich liebe diesen Drang zum Sinnlosen Kopieren, die fake C-Säule wie beim Defender ist echt niedlich.
NeutralMatters meint
Ja, wohl war – das Auto ist eine Kopie aus Defender und Land Cruiser (Front).
Sebastian meint
NeutralMatters meint
…..
so manches Lastenfahrrad hat schon diese Länge. Wo liegt jetzt das (oder dein) Problem?
NeutralMatters meint
Schache Leistung – welchen Resourcen-, Energie- und Flächenverbrauch hat ein Lastenrad?
Sebastian meint
Was machen Leute wie du in einem Auto Forum?
NeutralMatters meint
Gehts noch, wer stellte den Lastenrad-Vergleich bitte an?
Sebastian meint
Du jammerst doch wegen 4 Meter 90. Bist du gestern aus 50 Jahre Koma aufgewacht? Das sind doch ganz normale Abmessungen heute.
NeutralMatters meint
Sebastian, ich weiß nicht was bei dir los ist, aber sachlich ist das kaum, was du schreibst.
Weder lag ich 50 Jahre im Koma, noch bemerke ich deutlich, dass wir in einen Gigantismus der PKW rennen und ja, dagegen kann man sein und das bin ich. In Europa brauchen wir 5m lange PKW nicht – weder ist das nachhaltig noch gemeinschaftstauglich, schließlich nutzen wir nur einen(!) und zwar geteilten(!) Verkehrs- und Lebensraum.
Das ist nicht so schwer zu verstehen.
M. meint
Kompletter Unfug.
Ich habe auf Fahrrad XXL mal schnell geschaut und dort Modelle im Bereich von 1,9 bis 2,62m gefunden. Selbst wenn es noch welche mit 2,8m geben sollte – da ist wohl noch ein Stück bis 4,9m. Von Breite, Höhe, Gewicht, Ressourcenverbrauch oder CO2-Emissionen gar nicht zu reden.
Ein maximal unpassender Vergleich.
Sebastian meint
Satire ist, wenn man trotzdem lacht.