• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Elektromobilität in Deutschland: Markt- und Absatztrends im 1. Halbjahr 2026

09.07.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Skoda-Elroq

Bild: Skoda

Elektrofahrzeuge setzen im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland ihr starkes Wachstum fort, berichtet das Center of Automotive Management (CAM). Batterie-elektrische Pkw (BEV) kommen demnach mit einem Plus von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 368.000 Neuzulassungen. Der BEV-Anteil steigt damit auf 24,8 Prozent (Vorjahr: 17,7 %).

Nach Herstellern dominiert der Volkswagen-Konzern den deutschen BEV-Markt mit 133.605 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026. Allerdings sinkt der Anteil an den gesamten BEV-Neuzulassungen auf 36,3 Prozent nach rund 46 Prozent im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewinnern zählen im ersten Halbjahr 2026 vor allem Tesla, der Stellantis-Konzern sowie die chinesischen Hersteller, die mit überdurchschnittlichem Wachstum ihren Marktanteil an den Elektro-Neuzulassungen deutlich erhöhen können.

Die chinesischen Automobilhersteller kommen in der ersten Jahreshälfte 2026 auf über 38.000 BEV-Neuzulassungen (+68 %) und liegen damit nur noch knapp hinter BMW (39.772), der Gruppe der US-Hersteller mit Tesla und Ford (39.503) und bereits vor der europäischen Stellantis-Gruppe (35.521). Besonders stark entwickeln sich die BEV-Neuzulassungen bei BYD und vor allem bei Leapmotor, beides chinesische Unternehmen. Leapmotor ist in Europa über ein Joint Venture mit Stellantis verbunden.

Insgesamt fokussieren sich die chinesischen Hersteller immer stärker auf Elektromobilität, BEV machen bereits 42,9 Prozent ihrer Gesamtzulassungen in Deutschland aus. Demgegenüber liegen die BEV-Anteile von Volkswagen, Stellantis, Mercedes und Renault noch unter dem BEV-Marktanteil von 24,8 Prozent. Besonders gering sind die BEV-Neuzulassungsanteile der japanischen Hersteller (10,7 %).

Volkswagen profitiert bei der Elektromobilität vor allem vom starken Wachstum von Škoda (+63,9 %) sowie von Audi (+26,9 %), während die Kernmarke VW ein Minus von 5,6 Prozent meldet. BMW wächst mit einem Plus von 40,8 Prozent leicht unterhalb des Marktdurchschnitts, während Mercedes ein überdurchschnittliches Wachstum (+81 %) vorweisen kann. Die deutschen Hersteller kommen in Deutschland zusammen auf einen BEV-Marktanteil von 54,2 Prozent.

CAM-H1–2026-2025
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: CAM

Besonders stark fallen nach dem Einbruch im vergangenen Jahr die BEV-Neuzulassungen von Tesla aus (+225 %), getragen vor allem vom überarbeiteten Model Y. Stellantis steigerte seine BEV-Neuzulassungen im Jahresvergleich um rund 110 Prozent, wobei die meistverkauften Modelle von Opel und Fiat stammen. Leicht unter dem Gesamtmarkt liegt das Wachstum der koreanischen Hersteller (+39,9 %), hier legt vor allem Kia stark zu.

Insgesamt nehmen die monatlichen BEV-Neuzulassungen seit 2025 fast kontinuierlich zu und erreichen im Juni einen Anteil von 28,4 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEV) legen im gesamten ersten Halbjahr 2026 um 18 Prozent auf 164.000 Fahrzeuge zu, ihr Anteil an den Neuzulassungen liegt im Juni bei 10,9 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das CAM mit einem BEV-Markt von 750.000 bis 800.000 Pkw in Deutschland, was einem BEV-Anteil von 25,0 bis 26,7 Prozent entspricht.

„E-Mobilität erreicht zunehmend breitere Käufergruppen“

„Die Elektromobilität wird bei den Neuzulassungen in Deutschland immer mehr zum ‚neuen Normal‘ und erreicht zunehmend breitere Käufergruppen“, sagt Studienleiter Stefan Bratzel. „Die Dynamik wird neben den gestiegenen Kraftstoffpreisen und der staatlichen Kaufprämie vor allem durch eine zunehmende Zahl attraktiver BEV-Modelle getrieben. Durch die hohe Wettbewerbsintensität werden die Marktanteile zwischen den Automobilherstellern in Deutschland neu verteilt. Chinesische Automobilhersteller werden versuchen, mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis weitere Marktanteile zu gewinnen. Wer hier nicht gegenhalten kann, wird mittelfristig zu den Verlierern zählen und könnte langfristig aus dem Markt ausscheiden.“

Im Gesamtmarkt wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 1.484.393 Neuwagen zugelassen, das entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil aller deutschen Marken sank auf ihrem Heimatmarkt um 2,3 Prozentpunkte auf nur noch 49 Prozent. Dagegen stieg der Anteil aller chinesischen Hersteller um 1,8 Prozentpunkte auf einen historischen Höchststand von 6,0 Prozent.

Der Volkswagen-Konzern bleibt der größte Akteur: Er hielt im ersten Halbjahr einen Anteil von 40,7 Prozent, im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 42,4 Prozent. Der Marktanteil von Mercedes-Benz ging ebenfalls leicht auf 8,5 Prozent zurück. Die BMW Group konnte ihren Marktanteil leicht von 9,6 auf 10,0 Prozent ausbauen.

Newsletter

Via: CAM
Tags: China, Europa, USAAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

Polestar erzielt mit 30.423 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 neuen Verkaufsrekord

Denza Z: Elektro-Supersportwagen mit 1179 kW (1604 PS) startet 2026

Auch interessant

Denza Z: Elektro-Supersportwagen mit 1179 kW (1604 PS) startet 2026

Denza-Z-2026-3

Denza bringt Plug-in-Hybrid-SUV Bao 5 nach Europa

Denza-Bao-5-2026-1

Zeekr prüft Markteinführung von Range-Extender-Elektroautos in Europa

Zeekr-X-2023-7-2

Geely-Manager: „Europa ist für uns ein langfristiger Heimatmarkt“

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mark Müller meint

    09.07.2026 um 16:20

    Ihr solltet CAM bitten, korrekte Grafiken nachzuliefern.

    Antworten
  2. Mark Müller meint

    09.07.2026 um 16:19

    Meine KI-App bestätigt meine Vermutung. Die Grafik ist falsch.
    .
    Das sagt die App u.a. zur Grafik:
    „Die Grafik ist inkonsistent:
    VW Group: Der Gruppenkreis ist korrekt flächenproportional dargestellt (Gesamtfläche = Summe der Teilflächen).
    Alle anderen Gruppen: Die Gruppenkreise sind zu gross, was darauf hindeutet, dass die Durchmesser (oder Radien) der Teilmarken addiert wurden statt die Flächen.
    Das ist ein klassischer Fehler bei Kreisdiagrammen: Statt wurde offenbar verwendet. was die Gruppenkreise visuell massiv übertreibt.“
    .
    Die Folgerung einfach ausgedrückt: Die Summenkreise bei BMW, USA, China, Stellantis sind mathematisch falsch und deutlich zu gross. Ihre Fläche ist ca. halb so gross wie die der VW Group, obwohl sie nur etwa einen Drittel der Verkaufszahlen haben.

    Antworten
  3. Mark Müller meint

    09.07.2026 um 15:59

    Bei den Summenflächen in der Grafik stimmt etwas nicht. Während die Fläche des VW-Group-Kreises möglicherweise noch die Summe der Marken-Kreis-Flächen ist, stimmt die Addition der Flächen bei der BMW-Group, den Amerikanern und den Chinesen sicher nicht. Mir scheint, dort wurden einfach die Durchmesser der Teilmengen addiert, was diese Summen-Flächen im Vergleich zur VW-Group-Kreisfläche deutlich zu gross macht. Ein ziemlich grober Fehler.

    Antworten
  4. Emobiler meint

    09.07.2026 um 15:50

    Interessant wäre eine Aufschlüsselung der e-Autos nach Herstellungsort, nicht nach dem Sitz der Unternehmensleitung. So führen Sie Tesla als amerikanisches Unternehmen, obwohl die Autos aus Deutschland (Y) und China (model3) kommen. Oder BMW als deutsches Unternehmen, obwohl die Autos aus China, USA und Deutschland kommen.

    Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de