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Sono versteigert Elektroauto-Vergangenheit

08.08.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

Sono-Motors-Sion

Bild: Sono Motors

Statt das Solar-Elektroauto Sion zu bauen, tritt das Münchner Unternehmen Sono Motors künftig unter der neuen Marke SonoSolar auf. Das Ziel ist inzwischen, ein führender Anbieter von Solartechnologie zu werden. Der Insolvenzverwalter des ehemaligen Sion-Programms hat nun mit der Versteigerung der verbliebenen Assets begonnen – darunter Komponenten, Prototypen und Werkzeuge.

„Es sind physische Zeugen einer Pionierphase, die uns und eine ganze Community geprägt hat – technisch, menschlich, kulturell“, so Sono in einer Mitteilung. „Auch wenn diese Assets nicht Teil unserer aktuellen operativen Ausrichtung sind, möchten wir die Sichtbarkeit der Auktion unterstützen. Wir glauben, dass viele dieser Stücke für Entwickler:innen, Sammler:innen, Bildungseinrichtungen oder einfach für Neugierige mit Leidenschaft für Mobilitätswandel von großem Interesse sein könnten.“





Für das Unternehmen markiere die neue Marke SonoSolar den klaren Fokus auf Solar für Mobilität, heißt es. Man konzentriere sich künftig auf Technologie für Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber weltweit. Die Auktion der Vergangenheit als angehender Elektroautobauer umfasst auch komplette Prototypen des Sion.

„Mit dem Rebranding wollen wir unsere Entwicklung visualisieren und ‚Solar‘ in den Vordergrund stellen, anstatt ‚Motors‘ – da wir schon seit geraumer Zeit kein Pkw-Hersteller mehr sind”, so Georg Zurmühl, Head of Commercial bei SonoSolar. „Stattdessen sind wir der führende Anbieter von Solarlösungen für die Automobilindustrie. Der neue Markenname und das neue Logo spiegeln diese Veränderung wider und erinnern uns dennoch an unser Erbe als Solar-Mobility-Pioniere.“

Den Plan für sein eigenes Elektroauto mit Solarzellen in der Karosserie hatte Sono Motors Anfang 2023 aufgegeben, weil das Geld dafür fehlte. Die Finanzierung des Projekts war maßgeblich über Vorauszahlungen der Community vorangetrieben worden.

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Via: Sono Motors
Tags: Start-upUnternehmen: Sono Motors
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    09.08.2025 um 19:23

    Die Leute, die sich mit Auktionen und den Marktpreisen für bspw. kartonweise Kabel auskennen, werden sich da schon drum kümmern. Und sicher wird es auch Interessenten geben, die sich einen nicht zulassungsfähigen Prototypen in die Sammlung stellen. Zumindest sollte man aber als Anbieter ansatzweise technische Daten veröffentlichen und welche (funktionsfähigen ?) Bauteile zum Auktionsumfang des Fahrzeugs gehören. Verkaufsfördernd dürfte zudem nicht sein, wenn ein Fahrzeug angehoben von einem Hubwagen präsentiert wird.

  2. Deine Mudder meint

    08.08.2025 um 17:15

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

  3. M. meint

    08.08.2025 um 14:48

    Ich überlege gerade – sind in den Prototypfahrzeugen Batterien drin?
    Um die 54 kWh hatten die, oder? Falls die nicht tiefentladen sind…
    Das macht einen 300+ kWh-Heimspeicher für unter 4000 Euro…
    Und ein paar Solarzellen für die Gartenhütte gibts noch obendrauf ;-)

    Jetzt scheint aber tatsächlich Gebote auf die Autos zu geben. Verrückt.

    • Dan meint

      08.08.2025 um 15:15

      Ja, aber vergiss nicht: Sie hatten ein genauso schwieriges Verhältnis zur Realität wie ein indessen politisch inakzeptabler US-Hersteller. Du siehst im Auktionsangebot einen Sion mit eingeschaltetem Display. Da kann man ablesen 94% SoC und 66 km Reichweite.

      • M. meint

        08.08.2025 um 15:38

        54 kWh sind 54 kWh. Da gibt es nichts dran zu drehen. Die kamen etablierten Zulieferern (ich glaube, ElringKlinger) wo man sich bestimmt nicht nachsagen lassen wird, 10 kWh zu verbauen, aber 54 zu verkaufen. Damit geht man ja direkt in das Haus mit der gesiebten Luft.
        Was mit der Reichweite passiert, wenn das Ding eingeschaltet in der Halle steht, weißt du auch. Real gefahren sind die Dinger ja kaum mal. Zu der Zeit, als die Protos fertig wurden, war der Laden schon fast wieder zugesperrt.

        Und lass mal den anderen Hersteller raus, der interessiert hier nicht.
        Wirklich GAR NICHT.

        • Gerry meint

          08.08.2025 um 16:33

          …die ersten Prototypen waren doch auf bmw i3 Basis, also kleinerer Akku. KA ob die jetzt auch zum Verkauf stehen oder schon verschrottet sind.

        • M. meint

          08.08.2025 um 16:47

          Hab da auch keinen Überblick, aber min. 5 oder 6 wurden nach dem aktuellsten Stand auf gebaut, für Fahr- und Crashtests, Homologation,…
          Evtl. gab es die Batterie schon vorher.
          Aber da müsste man tatsäch an die Autos ran und nachsehen.
          Und auslesen. Die 54 kWh nutzen nix, wenn die seit 1 Jahr tiefentladen sind.

        • IDFan meint

          08.08.2025 um 18:49

          Genau, es gab nie offizielle Crashtests zur Typzulassung, dafür benötigt man gute zwanzig Autos. Die gab es nie. Ich glaube, es gab ebenso nie ein Fahrzeug mit dem 54 kWh Akku. Der war ein Phantom. Es gab Standmodelle und die fahrenden waren 60 Ah BMW umgebaut.

        • M. meint

          08.08.2025 um 21:05

          Die ersten, ja.
          In den später gebauten Autos sind keine i3 mehr drin.
          Man hatte die Autos – auch so eine Glanzleistung – doch irgendwann auf Vorderradantrieb umgestellt. Einfach so. Spätestens da passte aus dem i3 nicht mehr viel. Die Batterie vermutlich auch nicht. Motoren sind auch massig vorhanden.
          Ist aber egal. Das war eine Überlegung, was man mit dem Zeug sinnstiftend machen kann. Wenn die Protos jetzt in irgendwelche Ausstellungen des Scheiterns gehen, ist das auch ok.

          Für den Crashtest muss die Batterie drin sein. Die tötet man davor natürlich, aber als reine Masse und Strukturbauteil gehört die rein. Die muss es also gegeben haben – egal ob sie funktionierte.

        • Dunkel-O meint

          09.08.2025 um 14:26

          „Zu der Zeit, als die Protos fertig wurden, war der Laden schon fast wieder zugesperrt.“
          Das stimmt so nicht. Ich war schon drei bis vier Jahre vor der Pleite auf einem Prototypenvorstellungsevent.
          Aber egal, irgendwann hat man es natürlich kommen sehen, dass sie nicht abliefern werden.

        • Gerry meint

          09.08.2025 um 18:49

          …das war der umgebaute i3 👍. Mit dem konnte man im Münchner Olympiastadion ein paar Runden drehen.

        • Meiner_Einer meint

          11.08.2025 um 07:16

          Das Fahrzeug sollte 54kWh haben. Wieviel im Prototyp verbaut sind, sagt ja keiner oder?

        • M. meint

          14.08.2025 um 14:36

          Das waren Homologationsfahrzeuge, und mit der i3-Batterie kannst du die nicht homologieren.
          Da wird man schon „Serien“teile nehmen müssen.

  4. Donald meint

    08.08.2025 um 13:18

    Deutsche Firma geht pleite – Parrrtyyy! ,🎉👏🥳

    Wer hat hier auf Deutschlandkaputtschreiber geschimpft?

    • M. meint

      08.08.2025 um 13:21

      Du weißt schon, dass Du im Sono-Artikel bist, und dass die Firma Sono (bzw. der Sion) von wirklich a-l-l-e-n „kaputtgeschreiben“ wurde?
      Ach… nein, vermutlich weißt du das nicht.

      • Mary Schmitt meint

        08.08.2025 um 14:32

        Das ist auch nicht richtig. Es gab hier eine energische Fangruppe. Blätter mal nach! Die wurde dem Ende nahe immer wütender. Ich sehe da aktuell Parallelen bei Jörg, Fred und Andi, letzterer ist schon fast völlig aus der Rolle gefallen. Diese Sono-Fans hast du nur vergessen, weil du nicht mehr so in den Inhalten bist und mehr auf Nanny machst. Der unakzeptable Rentner war auch dafür, meine ich.

        • Future meint

          08.08.2025 um 14:41

          Das gefällt mir sehr gut:
          Der Rentner, die Nanny, seine Frau und ihre Stubenfliege.

        • Andi EE meint

          08.08.2025 um 17:31

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    • Donald meint

      08.08.2025 um 13:24

      Na da hat sich ja der richtige gemeldet. Getroffene Hunde bellen.

      • M. meint

        08.08.2025 um 13:49

        Du weißt nicht mal, was ein getroffener Hund ist.
        Hier geht es eher darum, einen Verwirrten zu betreuen.
        Aber vielleicht sollte ich dich einfach in deiner Traumwelt sitzen lassen.

        Ich habe selbst immer Zweifel an der Firma gehabt. Nur kann man das hier nicht auf jede beliebige Firma in Deutschland übertragen, auch wenn du mit deinem simplen Gemüt das gerne hättest.

        • Donald meint

          08.08.2025 um 15:00

          Mein simples Gemüt täuscht. Für dich schreibe ich einfach in leicht verständlicher Sprache, damit du mir folgen kannst. Verstehst du das?

        • M. meint

          08.08.2025 um 15:09

          Nein.
          Du verstehst ja selbst nicht mal, was du schreibst, wo und warum.
          Bei diesem Gurkensalat sind andere chancenlos.

    • Future meint

      08.08.2025 um 13:27

      Party ist natürlich wichtiger als so Startups. Das macht keinen Spaß.
      Noch besser ist nur noch Party am Strand, wenn Future Rave auftreten.

  5. Neumann meint

    08.08.2025 um 12:12

    Ich hatte damals meine eingezahlten € 8.000,– nach einer angemessenen Wartefrist zurück erhalten. Vielleicht, weil ich aus dem Projekt frühzeitig ausgestiegen war.
    Habe mir dann einen Kona Elektro gekauft. Mir war die Wartezeit einfach zu lange….

  6. Gerry meint

    08.08.2025 um 11:51

    Sono Motors, ohne Moos nix los.
    Dabei hatten sie doch extra Moos als Luftfilter in ihrem Auto eingebaut 😂. Vielleicht gibts davon auch noch was.
    Die hatten damals den Eindruck erweckt mit den Anzahlungen der Besteller ein komplettes eAuto plus Solarintegration zu entwickeln. Seriös war das von Anfang an nicht.

    • Future meint

      08.08.2025 um 12:02

      Haben die Anzahler eigentlich etwas von dem Geld zurückbekommen?
      Die letzten Meldungen dazu sind von 2023 und da war das negativ – also alles futsch.

      • M. meint

        08.08.2025 um 13:23

        Falls die es schaffen, die sinnlosen Prototypen zu verkaufen, bekommt jeder noch 80 Cent.

        • Future meint

          08.08.2025 um 13:29

          600 Euro für einen Prototyp ist doch fast geschenkt.
          Und die Autositze für 30 Euro würden jedem Gamer gut gefallen.

        • M. meint

          08.08.2025 um 13:57

          Naja, das sind nur Staubfänger. Einer geht vielleicht in ein Museum.
          Die Kiste mit Hyundai Antriebswellen wäre vielleicht was für eine Hyundai Werkstatt. Da kann man evtl. ein Schnäppchen machen.
          Kommt drauf an, was die Kiste kostet, die ist im Preis nicht drin. :-D

        • Mary Schmitt meint

          08.08.2025 um 14:34

          Sie kriegen ihr Moos. Halt als Naturalie.

        • Future meint

          08.08.2025 um 14:44

          Eigentlich gefällt es mir, wenn Mary ihren Humor zeigt. Das ist dann so eine ganz andere Seite von ihr.

        • Donald meint

          08.08.2025 um 15:02

          Wie muss man sich das vorstellen, wenn Marry in Naruralien zahlt?

      • Shino meint

        08.08.2025 um 17:18

        Habe gestern 120€ von investierten 2500€ erhalten.

        • M. meint

          08.08.2025 um 19:04

          4,8%.
          Immerhin!

  7. Karsten meint

    08.08.2025 um 11:43

    🫣 Wen müssen wir denn jetzt für diesen Geschwaffel foltern? Sono oder Ecom. ?

  8. IDFan meint

    08.08.2025 um 11:14

    Haha, wo sind denn die Sono-Fans geblieben? Die kaufen jetzt Matratzen mit Magneten, nachgedruckte Bibeln aus dem Mittelalter und Finanzprodukte mit großen Chancen. Ich dagegen warte, bis der Insolvenzverwalter nach Grünheide zieht. Da würde ich 1-2 Andenken kaufen.

    • Future meint

      08.08.2025 um 11:39

      Sehr schön ist die Geschichte des Spiegel-Reporters, der den goldenen Klopapierhalter von Rene Benko ersteigert und in der Villa abgeholt hat. So hat man eine schöne Erinnerung an den einst größten europäischen Immobilienkonzern. So kann es kommen.

    • M. meint

      08.08.2025 um 12:00

      Warum warten?
      https://shop.tesla.com/de_de/product/model_y-druckguss-modell-im-ma_stab-1_18?sku=1914383-00-A

      • Future meint

        08.08.2025 um 15:35

        Interessant, in welchen Shops sich @M. heimlich so herumtreibt.

        • M. meint

          08.08.2025 um 16:12

          Service für den IDFan.
          Der sucht doch nach Andenken. Da gibt es die.
          Für dich habe ich auch einen:
          https://shop.tesla.com/de_de/product/tesla-20th-anniversary-commemorative-speedform-set?sku=2138418-00-A

          Die in Jahreszahlen gefasste Selbstironie rechts finde ich stark. Was für echte Fans.

        • Future meint

          08.08.2025 um 17:12

          Meine letzten Auto-Fanartikel sind von 2017 – die habe ich zum Kauf meines i3 bekommen. Seitdem produziere ich meine Fanartikel nur noch alle selbst :-)

        • IDFan meint

          08.08.2025 um 18:45

          Danke Dir, M.. Das sind wirklich schöne Fundstücke. Die Modellpalette mit sieben Fahrzeugen, von denen nur zwei auf dem Markt sind, ist superlustig.

        • M. meint

          08.08.2025 um 19:11

          Mein ehrlicher Favorit ist das hier:
          https://shop.tesla.com/de_de/product/tesla-brandeisen?sku=1808276-00-A
          Da möchte man bei manchen Foristen tatsächlich mal nachsehen! :-D
          Weltklasse!

          Gibts bei VW nicht. Hoffe ich. ;-)

  9. TomTom meint

    08.08.2025 um 11:10

    Ein Sack voll Müll für 1 Euro bitte.
    Können sich all die Verblendeten und Sono-Jünger was davon zu Hause an die Wand hängen…

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