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Ford-Chef will elektrifizierten Super-Offroader

29.08.2025 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Ford-Raptor-T1+

Bild: Ford (Symbolbild)

Bei Ford denkt man über einen Offroad-Supersportwagen mit einem elektrifizierten Antrieb nach. CEO Jim Farley stellt sich laut Automotive News ein Hochleistungsfahrzeug vor, das beim Wüsten-Langstreckenrennen Rallye Dakar mithalten könnte.

„Niemand hat jemals einen Supersportwagen für Schotter, Sand und Dreck gebaut“, so Farley in einem Podcast. „Ich denke intensiv darüber nach, und normalerweise kommt dabei etwas heraus.“ Er dränge seine Ingenieure dazu, ein Konzept für einen „1.000 PS starken, teilweise elektrischen, vollständig digitalisierten“ Supersportwagen zu entwickeln, der auch das unwegsamste Gelände bewältigen kann.

Der Konzernchef sieht ein solches Projekt als Kronjuwel der Ford-Modellpalette mit Allradantrieb, zu der beispielsweise der SUV Bronco und die leistungsgesteigerte Variante Raptor R des Pick-up-Trucks F-150 gehören. „Das wäre eine großartige Richtung für unser Unternehmen“, sagte Farley über einen Offroad-Supersportwagen und verwies auf Kunden, die für einen besonders potenten Raptor über 100.000 Dollar ausgäben.

Der von Farley anvisierte Super-Offroader könnte sogar über 300.000 Dollar kosten und in limitierter Stückzahl angeboten werden. „Ich möchte die Dakar viel lieber gewinnen als die Formel 1“, erklärte der Manager. „Ich möchte, dass wir ein Fahrzeug bauen, mit dem alle Menschen erleben können, wie es ist, Freude am Fahren zu haben, egal was vor einem liegt.“

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Via: Automotive News (kostenpflichtig)
Tags: OffroadUnternehmen: Ford

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sebastian meint

    01.09.2025 um 10:37

    „Niemand braucht so was!“

    Vorallem braucht niemand solche Kommentare, was angeblich niemand braucht. Unfassbar dieses Gequatsche. Da baut ein Hersteller was elektrisches, was bei irgend jemand in seinem kleinen unbedeuteten Alltag nicht reinpasst und dann brauchen die anderen das auch nicht. Ich brauch auch keine Hafermilch oder S-Bahnen, finde es aber gut das diese Dinge von anderen genutzt werden…

  2. Matthias meint

    01.09.2025 um 00:38

    „Niemand hat jemals einen Supersportwagen für Schotter, Sand und Dreck gebaut“, so Farley in einem Podcast?
    Einer dieser Niemande heißt Audi, hat mit dem Wüstenhüpfer Audi RS Q e-tron die Dakar gewonnen, und kann dafür sicher auch 1000PS angeben.

    „Ich möchte die Dakar viel lieber gewinnen als die Formel 1“, erklärte der Manager?
    Ja, guten Morgen! Dakar-Rallye gibt es seit den 1970ern, Baja 1000 noch länger.

    „Ich möchte, dass wir ein Fahrzeug bauen, mit dem alle Menschen erleben können, wie es ist, Freude am Fahren zu haben, egal was vor einem liegt.“?
    „Freude am Fahren“ ist ein bekannter Werbeslogan der Marke BMW, der seit 1972 verwendet wird.

    • M. meint

      01.09.2025 um 09:48

      Weiß Farley alles nich – ist vielleicht nicht aus der Branche.

      • Spiritogre meint

        01.09.2025 um 11:45

        Er ist nun mal China-Auto Fan, natürlich hat er keine Ahnung. Wie so jemand Chef von Ford sein kann ist mir einfach nicht klar.

  3. PasteNamehere meint

    30.08.2025 um 15:36

    Er hat wohl vom Audi RS Q e-tron geträumt und will jetzt nicht die EREV/REEV Welle verpassen.

  4. Die Wahrheit meint

    29.08.2025 um 14:09

    Wer benötigt solch ein Auto?
    Eher ein Nischenprodukt.
    FORD schafft sich selbst ab.
    AUDI und Porsche folgen hartnäckig.
    China übernimmt gerne.

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