Der chinesische Stromer-Hersteller BYD präsentiert seinen deutschen Kunden mit dem Seal 6 DM-i Touring einen neuen Plug-in-Hybridwagen. Das Fahrzeug ist das zweite Super-Hybrid-Modell, das von BYD auf den europäischen Markt gebracht wird und folgt auf das SUV Seal U DM-i.
Der Seal 6 DM-i Touring ist 4.840 Millimeter lang, 1.875 Millimeter breit und 1.505 Millimeter hoch. Sein Radstand von 2.790 Millimetern fällt länger als bei allen Konkurrenten im C-Segment aus, wodurch er mehr Platz im Innenraum bietet. Es finden laut dem Hersteller fünf Erwachsene komfortabel Platz, „einschließlich großzügiger Bein- und Kopffreiheit auf der Rückbank“. Der flexible Laderaum fasst bis zur Hutablage 500 Liter und 675 Liter bis unter das Dach. Durch Umklappen der im Verhältnis 40 zu 60 geteilten Rückbank wächst das Kofferraumvolumen auf 1.535 Liter.
Der Seal 6 DM-i Touring verfüge über mehrere BYD-exklusive Innovationen, wirbt das Unternehmen. „Darunter zwei Hochgeschwindigkeits-Elektromotoren mit integrierter Steuerung, eine Blade-Batterie und einen Xiaoyun-1,5-Liter-Benzinmotor mit einem thermischen Wirkungsgrad von 43 Prozent.“
Der Super-Hybrid mit DM-Technologie kann auf zwei verschiedene Arten genutzt werden: Im EV-Modus werden die Räder ausschließlich vom Elektromotor angetrieben. Im HEV-Modus versorgt der Benzinmotor über einen Wechselrichter die Batterie und den Elektromotor mit Strom, wobei das Auto das Ansprechverhalten eines reinen Elektrofahrzeugs bewahrt. In Momenten, in denen zusätzliche Leistung benötigt wird, kann der HEV-Modus von einer Serien- auf eine Parallelschaltung wechseln und so Benzin- und Elektromotor vereinen.
„Hieraus ergibt sich ein Antriebsstrang, der die meiste Zeit arbeitet, als wäre er rein elektrisch“, so BYD. Der Seal 6 DM-i Touring erziele mit der größeren der zwei verfügbaren Blade-Batterien eine rein elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Durch die intelligente Steuerung der Systeme erreiche das Modell einen kombinierten Verbrauch von 1,5 Litern pro 100 Kilometer und eine Gesamtreichweite von bis zu 1.350 Kilometern bei voller Batterie und vollem Tank.
Darüber hinaus ermöglicht das neue Modell Vehicle-to-Load (V2L). Mit dieser Technologie können Geräte – etwa tragbarer Grill, Kompressor, Kaffeemaschine oder Lichterketten – bis zu einer Leistung von 3,3 Kilowatt über die Fahrbatterie mit Strom versorgt werden.
Der Seal 6 DM-i Touring ist in zwei Super-Hybrid-Konfigurationen erhältlich: In der Boost-Ausführung beträgt die Kapazität der Blade-Batterie 10,08 kWh und die maximale Systemleistung 135 kW/184 PS. Diese Version fährt bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und weist eine WLTP-Reichweite von insgesamt 1.350 Kilometern auf. Die Comfort-Lite- und Comfort-Ausführung verfügen über eine höhere Systemleistung (156 kW/212 PS) und eine größere Batterie (19 kWh). Damit lassen sich rein elektrisch 100 Kilometer zurücklegen, die WLTP-Reichweite beläuft sich ebenfalls auf 1.350 Kilometer.
Alle Versionen des Seal 6 DM-i Touring beschleunigen in weniger als neun Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Das Modell soll noch in diesem Jahr an Kunden übergeben werden. Preise sind bisher nicht bekannt. Zur Einordnung: Der SUV-Bruder Seal U DM-i kostet hierzulande mindestens 39.990 Euro.












ElCorrecto meint
40k China Schrott und hat noch einen Schornstein. Die Quadratur des Quatsches.
Baumschmuser meint
Einen Auspuff meinst du bestimmt
Future meint
Das hat Europa jetzt von den schönen Zöllen – mehr Verbrenner aus Fernost. Aber das wird den Verbrennerfans gefallen.
Tinto meint
Verbrenner aus China kauft hier erst recht niemand, das wäre ja wie Bäume in den Wald tragen.
Jörg2 meint
Die „Hybrid-Schwemme“ hat, so mein Eindruck, mit der gesenkten Besteuerung von „Lohnersatz-Firmenwagen“ bereits angefangen.
Die Importeure reagieren auf die regulatorischen Gegebenheiten. Die Regularien haben wir gemacht (ich vermute: unter Hinzuziehung von Fachpersonal aus der Branche), nicht die Importeure.
Baumschmuser meint
Da verweise ich auf das Thema StVO von neulich: da die Regularien Ausdruck der demokratischen Willensbildung sind, müssten die für dich ja vollkommen OK sein. Oder ist das nur bei Regularien so, die dir zufällig in den Kram passen?
South meint
Jörg hat vollkommen recht. Um die Zölle zu umgehen, müssen die Chinesen jetzt Hybridfahrzeuge anbieten…. da hat rein wirtschaftliche Gründe, übrigens auf EU Ebene…
Mal davon abgesehen in einer Demokratie müssen Regularien demokratisch legitimiert erlassen werden. Das muss superklar nicht immer der Mehrheit entsprechen, das wäre eine Sonderform, eine direkte Demokratie…. sowas ist ein theoretische Konstrukt, was es nirgends auf der Welt gibt…
Jörg2 meint
Baum…
Habe ich irgendeine Bewertung abgegeben oder unterstellst Du dies nur?
Als langjähriges Mitglied hier müsstest Du die Antwort eigentlich wissen: auch wenn ich mit Ergebnissen demokratischer Willensbildungsprozesse nicht einverstanden bin, unterwerfe ich mich diesen.
Aber auch an Dich: Wieso interessiert Dich meine Meinung dazu? Reicht nicht das Thema? Warum muss der Bote Ziel des Interesses werden?
South meint
@Jörg2. Baumschmuser ist Mike Müller Brüller…
brainDotExe meint
Ach du glaubst wirklich dass die europäischen Firmen, die fast ausschließlich Fuhrparks von europäischen Marken haben, jetzt China PHEVs kaufen?
Weit gefehlt.
Jörg2 meint
brain
Niemand hat hier von „Flotte“ geschrieben. Deine Unterstellung geht ins Leere. Deine Schmähung des Schreibers ist verzichtbar.
Für die geringen Fahrzeugmengen reicht der Privatmarkt, der Einzel-Selbstständige.
BYD taucht in der EU, wenn „Flotte“ eher in Taxiflotten auf. Da passt dieses Modell eventuell hin.
M. meint
Oh, ein Verbrennungsauto.
Das kauf ich.
Ernsthaft?
Jörg2 meint
„War ja klar, dass der erste Motzkoffer nicht weit weg ist….“
Was gefällt Dir eigentlich an dem Konstrukt, sich doch lieber mit der Botschaft statt mit dem Boten zu beschäftigen, nicht?
M. meint
Kritisiere doch vielleicht mal die Vorstellung eines Autos mit Benzinmotor.
Das hast du nämlich noch nicht geschafft, Kollege.
Die virtuelle Umgebung kannst du dabei ignorieren.
Jörg2 meint
Hier werden selten Verbrenner vorgestellt.
Wieso interessiert Dich dazu meine Meinung? Gibt es zum Thema „Verbrenner“ ein (mir nicht bekanntes) Mitteilungsgebot durch Dich, an das sich jeder zu halten hätte, mit einer Art Strafbedrohung, ansonsten in irgendwelche, von Dir selbstkreierten Ideologieecken gestelt zu werden?
Also nochmal:
Wäre es nicht sinnvoller, sich mit der Botschaft, statt mit dem Dir unbekannten Boten, zu beschäftigen?
Baumschmuser meint
Das denken sich ja offenbar mehr Kunden also du dir vorstellen kannst, also ja – ernsthaft.
China ist es doch vollkommen Latte welcher Antrieb – Bevs waren halt der Steigbügelhaltr, da man Premium-Verbrenner nie hinbekommen hat.
M. meint
Na klar ist China das Latte.
China als Retter der Umwelt – mehr kann man den Bock kaum zum Gärtner machen.
Aber was hat sich eigentlich geändert, dass Verbrennerautos, die bisher keiner wollte, jetzt „von allen“ gewollt wird?
1,5L Benziner, 10 kWh Batterie – sorry, das ist so 2018… Die Gebrauchtwagenbörsen sind voll mit dem Zeug.
Baumschmuser meint
Guck dir doch Mal den ersten Landwinf an, der Anfang der 2000er importiert wurde. Beim Crashtest versagt, Rost bei Auslieferung, Klapperkiste hoch 10.
Durch die vielen Joint Ventures und abwerben von Personal kann China mittlerweile qualitativ gute Autos liefern. Und wenn ich bei BMW Dreizylinder, bei Mercedes Renaultmotoren und bei Audi einen 2.0-Liter im A8 bekomme, dann kann ich auch gleich einen Chinesen nehmen.
China hat sich stetig verbessert, die deutschen haben sich kaputtgespart und mussten wegen weltfremder Prüfstandsläufe immer krassers Downsizing betreiben. Das sind so grob die Änderungen aus meiner Sicht.
M. meint
Landwind ist wie du sagst 25 Jahre her. Da liegt einiges dazwischen.
2,0 Liter im A8? Kenne ich nicht. Muss man natürlich nicht haben – wenn man denn einen A8 braucht.
Ich sehe durchaus technisch interessante Autos aus China, das ist es nicht.
Nur halt keinen PHEV mit 1,5L Luftpumpe, und China geht aus 2 Gründen nicht:
1) wird nicht hier gebaut, dann könnte man das viel eher vergleichen
2) Daten wandern nach China ab, und das ist schon ein Problem bei „unseren“ Herstellern, aber KP geht halt mal gar nicht.
Bei diesen beiden Punkten spielen die Chinesen umgekehrt übrigens auch nicht mit. Ist also nichts, was die nicht kennen.
Baumschmuser meint
Der A8 D4 wurde als 2 Liter angeboten- hat man offenbar wieder eingestampft. Ich teile Kritik an China, sage nur warum die Produkte offenbar gekauft werden – auf so eine Luftpumpe gibt’s ja immerhin 7 Jahre Garantie, z.b. bei mg. Würde BMW und VW im Leben nicht einfallen. Bzgl der Daten geht doch eh jeder davon aus, dass diese durch smartphones, Alexa usw in alle Welt verstreut sind.
Ich sage nur – chinesische Autos werden attraktiver, deutsche eher nicht. Früher war ich mal BMW fan, jetzt reizt mich eigentlich nur noch der M2 (von den „bezahlbaren“. Ich kaufe doch keinen M140 mit 4 Zylindern.
South meint
Hmm. Luftpumpe. Das war doch immer das Lieblingswort von Mike Müller Brüller? Da hat sich mal wieder einer einen neuen Namen zugelegt, oder Mike ;-)
Baumschmuser meint
Neuer Name ist richtig, weil Dies e l die ter nicht mehr geht. Im Gegensatz zu Mike trolle ich zu vielen verschiedenen Themen, nicht bloß dem halben Akku.
Und die Luftpumpe hat M ins Spiel gebracht, Klüsen auf beim lesen.
South meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
South meint
D ies sel die ter oder Mike, wen juckts…. ein bekannter Kn a ll k o pf halt…
Baumschmuser meint
Ein ganz böser der nicht alles elektrische in den Himmel lobt, jaaaa
Pfui, sowas aber auch. Du bist auch so ein Demokratiefeind, ein ganz feiner… Am besten mundtot machen die bösen braunen Verbrennernazis..m wir lassen uns nicht von einem Haufen Ökoospinnern sagen wo es langgeht. Verschwende deine Stimme ruhig an die Gründe Kleinpartei.
Baumschmuser meint
Ich bin eins von diesen Brunnen Verbrennerschweinen, das mundtot gemacht werden muss!
Baumschmuser meint
Ich finde nicht alle Elektroautos toll, dh ich liebe Putin, Erdogan und hasse meine Mitmenschen! Du Knaller hast es erkannt😂 Leute wie du haben Merz den wahlsieg verschafft und ebnen mit ihren absurden Maximalforderungen und ihrem Hass auf Andersdenkende noch ganz anderem dem Weg… Rafft euer Trüppchen vor lauter Kreis w I c h sen nur nicht
ID.alist meint
„Darunter zwei Hochgeschwindigkeits-Elektromotoren mit integrierter Steuerung, eine Blade-Batterie und einen Xiaoyun-1,5-Liter-Benzinmotor mit einem thermischen Wirkungsgrad von 43 Prozent.“
Wieder mal China Werbung.
– 43% bei welchen Betriebspunkt? Oder Betriebsbereich?
– Zwei Hochgeschwindigkeitsmotoren? Für die Fensterscheiben?
– Eine Bladebatterie. Ich Dachte BYD kann nur Blade.
M. meint
Das ist ganz sicher nur ein einzelner Punkt. Den stationär zu halten ist schon bei einem REX keine leichte Sache, aber bei einem PHEV gar nicht Teil des Konzeptes.
Werbung, abhaken. Außer der kommt ohne die Batterie (!) auf 3,5L Verbrauch – dann könnte was dran sein.
Für die (WLTP) Reichweite von 1350 km braucht man einfach nur den passenden Tank. Die Mini-Batterie hat damit nichts zu tun. Die hilft halt durch den Testlauf.