Subaru hat kürzlich drei neue Elektroautos für Europa vorgestellt. Der Fokus liegt künftig aber nicht auf Vollstromern: Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung – insbesondere durch neue Zölle der USA – passen die Japaner ihre Pläne für die Elektrifizierung der Marke an.
Angesichts rückläufiger Gewinne erklärte CEO Atsushi Osaki laut Automotive News, dass das Unternehmen den Zeitpunkt und die Verteilung seiner Investitionen in Höhe von 1,5 Billionen Yen (8,7 Mrd. Euro) in die Elektrifizierung überprüfe. Unter Berufung auf das Auslaufen der US-Steuergutschriften für E-Autos und das nachlassende Umsatzwachstum bei Batterie-Fahrzeugen sagte Osaki, Subaru wolle den Produktionsanteil von Verbrennungs- und Hybridfahrzeugen erhöhen.
Subaru hatte zuvor verkündet, alle seine Fahrzeuge in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre zu elektrifizieren, entweder mit Standard- oder Plug-in-Hybridantrieb oder mit vollelektrischen Batteriesystemen. Nun teilte das Unternehmen mit, nach 2030 eine 50-prozentige Elektrifizierung anzupeilen.
„Die Verbreitung von Batterie-Elektrofahrzeugen hat sich erheblich verlangsamt“
„Die Verbreitung von Batterie-Elektrofahrzeugen hat sich erheblich verlangsamt“, sagte Osaki bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse im August. „Darüber hinaus wurden die Umweltvorschriften kürzlich gelockert. Ich denke, dass sich die Verbreitung von Elektrofahrzeugen mit Batterieantrieb noch weiter verlangsamen wird.“
Subaru geht davon aus, dass die Gewinne aufgrund der US-Zölle um 210 Milliarden Yen (1,5 Milliarden US-Dollar) zurückgehen werden. Ungünstige Wechselkurse, höhere Rohstoffkosten und sinkende Verkaufszahlen werden ebenfalls zu den Ergebnissen beitragen.
Wegen der neuen US-Zölle erwartet das Unternehmen einen leichten Rückgang seines Absatzes. Bei den Einnahmen prognostiziert das Management einen Rückgang von umgerechnet deutlich über einer Milliarde Euro. Ungünstige Wechselkurse, höhere Rohstoffkosten und sinkende Umsätze werden ebenfalls die Ergebnisse beeinträchtigen. Osaki sagte, Subaru werde Kostensenkungen anstreben und Preiserhöhungen in Betracht ziehen.
„Wir arbeiten hart daran, die Kosten zu senken”, so der CEO. „Die Preisgestaltung ist ein sehr sensibles Thema. Wir werden weiterhin angemessene Preise in Betracht ziehen, die dem Wert unserer Fahrzeuge entsprechen, und dabei Faktoren wie Modellwechsel berücksichtigen. Wir werden uns auch darauf konzentrieren, die Lieferungen an die profitabelsten Märkte zu optimieren, um den Umsatz zu maximieren.”

Futureman meint
Zum Glück sehen das andere Hersteller anders und bauen ihre Kapazitäten für E-Autos weiter aus. Gerade die chinesischen Hersteller mit ihren vielen Marken gewinnen in vielen Ländern Marktanteile und wachsen jedes Jahr zweistellig. Denn Elektroautos sind billig in der Entwicklung und Herstellung und werden zum Massenprodukt. Da können die etablierten Hersteller mit ihren langen Entwicklungszyklen kaum noch mithalten.
Welchen der großen Hersteller es wohl als erstes trifft? Denn die Gesamtzahlen bleiben weltweit relativ gleich. Wenn jemand mehr verkauft, muss jemand anderes halt weniger verkaufen.
Vali44 meint
Nachhaltigkeit ist also laut Subaru für viele Autobauer nur dann ein Thema, wenn sie langfristig profitabel oder gesetzlich verpflichtend ist.
Solange Staaten keine klaren Rahmenbedingungen setzen – wie CO₂-Steuern, Verbrennerverbote oder strenge Umweltauflagen – besteht kein echter wirtschaftlicher Zwang, klimafreundlich zu handeln.
Ist es wirklich so einfach, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt?
Solange große SUVs, PS-starke Motoren und „mehr Auto fürs Geld“ gefragt sind, werden Unternehmen genau das liefern.
Und dabei wissen wir längst: Klimaschutz ist um ein Vielfaches günstiger als Untätigkeit.
Trotzdem bleibt er oft zweitrangig – weil Autobauer in einem System agieren, das auf kurzfristigen Profit, Wettbewerb und Wachstumsdruck ausgerichtet ist.
Der Wandel kommt nicht von allein. Aber er ist möglich – wenn wir die richtigen Stellschrauben drehen: Klare Gesetze und CO₂-Bepreisung, bewusste Kaufentscheidungen, Kapital nur für nachhaltige Strategien, neue Player mit neuen Standards (technologische Disruption).
Oder reicht es, als Einzelner mit gutem Beispiel voran zu gehen?
Baumschmuser meint
Oh Wunder, Konzerne agieren gewinnorientiert. Ich bin erschüttert.
South meint
Naja, so einfach kann man sich sein Weltbild zurechtlegen. Es geht halt nur um Geld, deshalb muss der CEO auf die Folgen bzw. auf die Allgemeinheit pfeifen, ist doch klar, oder?
Wirklich? Natürlich geht es um Gewinnorientierung bei einem Konzern, dass soll dann immer als Einstieg die unwiderlegbare Selbstverständlichkeit zeigen, stimmt so, Story zu Ende, alles andere ist Traumtänzerei…
Das ist eindimensional und stimmt auch schlicht nicht. Es geht darum langfristig gewinnorientiert zu handeln und da ist das offene gesellschaftsfeindliche, reputationsschädliche Auftreten enorm schädlich, auch finanziell. Das ermöglichte ja genau den Aufstieg von Tesla, der anfangs belächelt wurde.
Subaru hat nix mehr modernes zu bieten und genau so darf man getrost die Aussage einwerten….
Sebastian meint
Der Anteil von Falafeln ist im Dönerladen auch extrem gering, ebenso im Biergartenlokal. Über was sprechen wir eigentlich? Soll man die Leute auspeitschen oder bestrafen, weil sie keine Elektrogurke kaufen wollen?
Baumschmuser meint
Welcher Automobilekonzern handelt denn deiner Meinung nach langfristig und an Nachhaltigkeit orientiert? Nur mal ein Gedankenspiel: ab morgen entfällt die co2-Beprisung und die Regelung bug. Verbrennern an 2035. Welcher Konzern tut es dann noch? Versuchen vw und Stellantis wegen der Nachhaltigkeit dann weiter Bevs unters Volk zu bringen? Wo naiv bist du doch nicht. Was ich geschrieben habe ist zu 100% die Wahrheit, da gibt’s auch nix zu diskutieren.
Sebastian meint
Baumschmuser meint
…..
Das Problem ist ja nicht das „morgen“ die CO2 Steuer wegfällt, sondern das der Ökostrom trotz allen „Bemühungen“ immer teurer wird – entgegen der These von der Kugel Eis, wie früher mal angenommen.
posting von 2.9.205 um 21.46 Uhr.
South meint
Nö, Di e sel d ie ter da gibts wirklich nix zu diskutieren, du bist einfach ein Mukibudenk nal ler, der wirklich Null Ahnung von den simpelsten Dingen hat und dann auch noch rumflennt, obwohl man ihm das auch noch genau erklärt.
Kein, wirklich kein Unternehmen kann es sich Leisten auf alle gesellschaftliche Konventionen zu pfeiffen. Das ist nicht nur Umweltschutz, sondern Arbeitsschutz oder Allgemein Arbeitnehmerrechte, regionale Förderung von Projekten bis zur Kunst…. das mag in deine einfachen Gehirnmus ter sich nicht einfügen, aber hihihi, die 100% Wahrheit ist, du hast keinen Peil….
Baumschmuser meint
Also keine Antwort auf meine Frage. Du bist nicht mehr als ein Demokratiefeind, der alles Andersdenkende hasst. Wenn unsere nächste Kanzlerin Weidel heißt, sind Menschen wie du Schuld. Und jetzt hol dir weiter deinem Gratisapplaus ab.
South meint
Steroide gehen halt auf die Birne…. was ist denn bitte an der Antwort missverständlich?
„Kein, wirklich kein Unternehmen kann es sich Leisten auf alle gesellschaftliche Konventionen zu pfeiffen. “
Und mit dem kruden Rest kannst du vielleicht ein paar dumpfe Mukibudenjungs beglücken… der Aufstieg der Populisten hat überhaupt nix mit Grün oder Nachhaltigkeit zu tun… als Donald Trump das erste Mal Präsident wurde, waren E Autos eine absolute Ausnahme, Fracking und Co. an den Höchstständen. Es ist wie immer bei radikalen Strömungen, es spielt keine Rolle gegen was man he t z t, du musst nur gegen was sein und den Leuten grob auftischen, dass diejenigen Schuld sind. Das ist beliebig, das können Grüne sein, Ost vs. West, Zugwanderte, ausländische Mächte, kein Witz sogar erfundene Gegner mit Verschwörungstheroien. Wenn dann alle D… um…men auf eine Seite des Bootes springen, ja, dann werden wir kentern….mit E Autos hat das aber nix tun….
Baumschmuser meint
Meine Frage war nicht, welches Unternehmen sich das leisten kann. Meine Frage lautet ganz konkret: welcher Automobilekonzern handelt aus deiner Sicht wirklich nachhaltig und klimaorientiert, und welcher würde es ohne entsprechende Regularien tun? Ich will einen Konzernnamen von dir, nicht dein seitenlanges Gelaber.
Du verstehst ja die simpelsten Fragen nicht…
Baumschmuser meint
Und nur weil du weder was im Ärmel noch im Kopf hast musst du nicht beleidigen 😘
Baumschmuser meint
Na sowas, auf konkrete Fragen kommt nix mehr von South… Aber das kennen wir ja. Gleich folgen sicher noch ein paar Beleidigungen, Vorurteile und hihis, und dann kann jeder gern entscheiden ob er gern zu so einer Bubble gehören möchte oder doch lieber nicht.
Mary Schmitt meint
Ja, so verhalten sie sich auch. Könnte man auch mit Honda, Mazda, Toyota, Mitsubishi, …usw. schreiben.