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Politik bestätigt Gespräche: Dreame erwägt E-Auto-Werk nahe Tesla in Brandenburg

24.09.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 40 Kommentare

Dreame-Technology

Bild: Dreame Technology

Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Dreame Technology hat Interesse an einer Ansiedlung in Brandenburg bekundet. Nach eigenen Angaben plant das Unternehmen, in die Luxus-Elektroauto-Produktion einzusteigen. Wie Dreame mitteilte, wird aktuell die Errichtung eines Werks nahe dem Tesla-Standort in Grünheide erwogen. Eine finale Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.

Die Landesregierung bestätigte mittlerweile Kontakte zum Unternehmen, hält sich aber mit weiteren Details zurück. Ministerpräsident Dietmar Woidke erklärte am Rande einer Kabinettssitzung: „Es gibt Gespräche.“ Er merkte an, dass solche Projekte „gut und in Ruhe vorbereitet“ würden.

Dreame Technology, bislang bekannt für die Herstellung von Saug- und Mährobotern, kündigte in einer früheren Mitteilung an, sich künftig in der Automobilbranche engagieren zu wollen. Unternehmenschef Yu Hao habe sich persönlich für Deutschland als Standort ausgesprochen, ließ das Unternehmen auf Anfrage der Zeit verlauten. Der mögliche Standort befinde sich nahe dem E-Autowerk von Tesla in Grünheide.

In der Region Brandenburg, insbesondere rund um Grünheide, sieht das chinesische Unternehmen laut eigener Aussage Vorteile durch bestehende Lieferketten und logistische Infrastruktur. Diese könnten unter anderem dazu beitragen, die Logistikkosten zu senken. Ein Team von knapp 1.000 Mitarbeitern sei für das Automobilprojekt von Dreame bereits zusammengestellt.

Während sich Dreame von der Nähe zu Tesla den Aufbau einer effizienten Zulieferstruktur erhofft, steht eine mögliche Ansiedlung auch in der Kritik. Eine Bürgerinitiative äußerte sich ablehnend und verwies auf Umweltbedenken – Kritikpunkte, die bereits im Zusammenhang mit Tesla thematisiert wurden, etwa beim Wasserverbrauch oder der Abholzung von Waldflächen.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer betrachtet das Vorhaben mit Skepsis: „Man ist das zum Teil von Chinesen gewohnt, dass viel angekündigt wird“, sagte er gegenüber Rbb24. Die tatsächliche Umsetzung falle in der Realität jedoch öfter „bescheiden“ aus.

Von offizieller Seite hielt sich das Brandenburger Wirtschaftsministerium weiterhin bedeckt. Man kommentiere grundsätzlich keine Berichte zu möglichen Ansiedlungen, beobachte aber wirtschaftliche Entwicklungen genau, insbesondere im Hinblick auf den Standort Brandenburg, so die Landesregierung.

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Via: Zeit.de
Tags: China, Europa, ProduktionUnternehmen: Dreame Technology
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    25.09.2025 um 09:50

    Durch die inzwischen vorhandene infrastruktur wie verkehrsanbindung und zulieferer ist der standort auf den ersten blick interessant.
    Wenn sich die chinesen dann mit den deutschen vorschriften-dschungel beschäftigen müssen, werden sie vermutlich anders über den standort denken.

  2. Michael S. meint

    24.09.2025 um 09:42

    Naja, ich glaube zwischen Ankündigung und Realität liegen nicht nur bei den Chinesen oft genug Welten und „bescheidene Umsetzungen“. Siehe BER, siehe Northvolt-Fabrik, siehe Intel-Fabrik, …

    • Jörg2 meint

      24.09.2025 um 10:07

      Ja, das glaube ich auch.

      Wenn wir aber die Presselage, Ankündigungen etc. so ansehen (auch in Verbindung zu den Bewegungen auf dem chinesischen Automobilmarkt), ich hätte vor 10…15 Jahren nicht gedacht, dass die deutsche Autoindustrie mal dermaßen aus Richtung Asien in Bedrängnis kommen könnte.

      Ich glaube nicht, dass ein Meister auftaucht, der die Besen wieder in die Ecke beordert.

      • Mary Schmitt meint

        24.09.2025 um 10:38

        Wie süß du deine China-überrennt-uns-alle-Geschichte fortsetzt, obwohl die Fakten und Zahlen schon länger ein ganz anderes Bild zeigen. Das ist wie dein Pro-Tesla Geschreibsel. Die Marke ist schon fast vom Markt, aber du hast noch nichts gemerkt.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 10:54

          Marie

          Das ist das schöne in einer Demoktarie. Jeder darf seine eigene Meinung haben und diese sogar sagen. Völlig egal, wie blöd sie ist und wie übergriffig im Ton.
          Mit den internationalen Marktentwicklungen hat das allerdings wenig zu tun.
          Ich halte es für eine unzutreffende Herleitung, die Erfolge deutscher Automobilhersteller im deutschen Firmenflottengeschäft als gültig für die weltweiten Marktgegebenheiten herzunehmen.

          Ähnlich „ungenau“ ist Deine Wahrnahme, ich würde zu irgendeinem Hersteller pro stehen.

        • Future meint

          24.09.2025 um 11:07

          Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass ein hier vollkommen unbekannter chinesischer Hersteller ein neues Automobilwerk in Deutschland auch nur erwägen könnte? Das ist doch nun eine hervorragende Nachricht für den hiesigen Industriestandort.

        • M. meint

          24.09.2025 um 15:36

          Allerdings.
          Erstmal vor allem für die Bauwirtschaft.
          Was dann später mit dem ganzen Zeug passiert, nachdem die Träume geplatzt sind, darum kümmert sich ein anderer Wirtschaftszweig.

          Mir ist – nach all den Erfahrungen, wie wir mit den marktaufrollenden Chinesen inzwischen sammeln durften – nicht klar, warum ausgerechnet Luxusautos eines Staubsaugerherstellers der Renner werden sollten.
          Falls Chinesen hier Fuß fassen (nicht insgesamt, das wird schon geschehen, gemeint ist das Luxussegment), gibt es deutlich wahrscheinlichere Kandidaten.

  3. Jörg2 meint

    24.09.2025 um 09:36

    Eigentlich ist (mMn) die BEV-Geschichte auserzählt. Es geht nicht mehr um ob. Es geht nur noch um Zeitschienen und welche Unternehmen wie stark den Markt besetzen.

    Die alten Marktbeherrscher schaffen den Umstieg in der Regel nicht oder nur mit sehr großen Marktverlusten. Die Neuen kommen in mehreren technologischen Wellen und sind auch die Totengräber ihrer Vorgänger.

    Mit der Zollabschottung hat die EU der heimischen Industrie einen Bärendienst erwiesen. Wenn vorher asiatische Hersteller, ohne Verständnis für den EU-Markt, stumpf ihre Überproduktion verschifft haben, so holt die Zollschranke diese Hersteller nun direkt in die EU (mit Produktion und Entwicklung). Daraus werden EU-passende Produkte entstehen. Wegfallende Industriearbeitplätze der Verbrennerwelt (Zulieferer, Finalproduzenten…) werden dadurch aber nicht vollständig ersetzt (höherer Automatisierungsgrad der Produktion mit geringerer Anzahl der Komponenten).

    Es wird von der Altindustrie noch nachvollziehbare Gegenwehr geben. Eine Verzögerung der Prozesse ist dadurch möglich. Eine Verhinderung, ein Zurück zum Verbrenner… aber nicht.

    Den Wettbewerb „Verbrenner vs. BEV“ halte ich für entschieden (pro BEV).

    Um die Marktanteile wird es ein langes Gerangel geben, bis auch dem letzten klar wird, dass auch dieser Marktbereich asiatisch dominiert sein wird.

  4. Jeff Healey meint

    24.09.2025 um 09:23

    Ein Zitat aus dem hier erschienenen, vorausgegangenen Artikel zu Dreame:
    (…) „Der chinesische Konzern hat vor, ab 2027 „ultra-luxuriöse” E-Autos zu bauen.“ (…)

    Mit einem Wort: Geldvernichtung.
    Niemand wartet hier auf Luxus-E-Autos aus China.
    Was hier Chancen hat, gutes Servicenetz und weit reichende Garantien vorausgesetzt, sind günstige E-Fahrzeuge.
    Aber egal. Zumindest gibt das bissel Wertschöpfung für die Bau-Branche, etc….

  5. Future meint

    24.09.2025 um 09:11

    Brandenburg hat offenbar eine gewisse Anziehungskraft für die Zukunft der Mobilität. Jetzt müssten das die Menschen dort nur auch noch wollen. Wie kann man die also davon überzeugen, dass die schöne Zukunft der Grünen Technologien im Osten liegt?

    • Tinto meint

      24.09.2025 um 09:22

      Na sowas, doch wieder ein Automobilwerk in Deutschland? Hast du das nicht dauernd vehement bestritten?

      • Fred Feuerstein meint

        24.09.2025 um 09:26

        Was ist denn nun mit den mehreren neuen Automobilwerken von deutschen OEM in Deutschland, die errichtet wurden?

        • brainDotExe meint

          24.09.2025 um 09:33

          Wieso sollten sie das tun?
          Die haben bereits genügen Kapazitäten in Deutschland.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 09:38

          brain

          Tinto wollte dazu Ausführungen machen. Hat er bisher noch nicht geschafft.

        • Tinto meint

          24.09.2025 um 09:41

          Hab ich längst „ausgeführt“, musst nur lesen. Das kann ich nicht auch noch für dich übernehmen.

        • Fred Feuerstein meint

          24.09.2025 um 09:52

          Also ich kann dazu nichts finden. Der letzte Stand war die kleine Halle von 2020 von Mercedes auf einem Bestandsgelände in Sindelfingen mit 1.500 Mitarbeitern und einem Invest von 700 Millionen Euro (Angabe von Mercedes). Also von mehreren neuen Werken hab ich von dir noch nichts lesen können.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 10:02

          Tinto

          Nach „Sindelfingen“ bist Du abgestürzt.
          Von Deinen behaupteten vielen Werksneubauten fehlt noch jede Spur.

        • Tinto meint

          24.09.2025 um 11:34

          Jörg, jetzt sind es schon viele? Ich sprach von zwei. Mal sehen was du mir morgen unterschieben willst, Hunderte?

        • Fred Feuerstein meint

          24.09.2025 um 11:38

          Du hast mehrere Autombilwerke geschrieben und bist letztendlich mit einer kleinen Halle aus dem Jahr 2020 um die Ecke gekommen, die 1.500 Mitarbeiter unterbringt.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 11:58

          Tinto

          Du, als Freund der Übertreibung, kannst nicht mit dem Sprung „zwei -> viele“ leben, wenn ihn andere machen?

          Was sind denn nun die ZWEI Werksneubauten, die über öffentliche Auslegung, Bürgerbeteiligung etc, von Dir gemeint sind?

          Hier Dein Originaltext. Nichts mit „zwei“, eher doch „viele“:
          „Anständige Firmen wie zb. BMW und Mercedes, die ebenfalls neue Werke gebaut, übrigens nach Tesla, und dabei offen und ehrlich kommuniziert haben, sind bei der Bevölkerung nach wie vor willkommen. “

          Was hast Du von Deinen Argumenten morgen dann vergessen?

        • Tinto meint

          24.09.2025 um 14:55

          Frage an Mr. Superschlau Jörg: Bedeutet Factory nicht Fabrik, oder doch Halle?
          Watson, übernehmen sie …

        • Fred Feuerstein meint

          24.09.2025 um 15:02

          Finde ich spannend, eine Halle die 2020 auf einem Bestandsgelände von Mercedes gebaut wurde und 1500 Mitarbeiter unterbringt, sind jetzt diese neuen Werke. Übrigens nicht nach Tesla sondern davor…Noch so ein kleiner Randaspekt.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 16:25

          Tinto

          Andere lösen das so:

          Kurz den Rücken gerade machen und dann: „da habt ihr recht, da passt meine Argumentation nicht so richtig“.

        • Mary Schmitt meint

          24.09.2025 um 22:00

          Der Witz des Jahres, dass das ausgerechnet vom Jörg kommt:

          „Andere lösen das so:Kurz den Rücken gerade machen und dann: „da habt ihr recht, da passt meine Argumentation nicht so richtig“.“

          Ich überführe ihn hier fast jeden zweiten Tag irgendeiner Unwahrheit, Unkenntnis, Fehleinschätzung. Aber ein kleinlautes Eingeständnis oder gar eine Entschuldigung gab es nie. Nur Reaktionen, die von schlechtem Charakter zeugen.

        • Tinto meint

          25.09.2025 um 09:42

          Wissen wir doch längst.

      • Future meint

        24.09.2025 um 10:17

        Tinto, das wäre doch wirklich eine Sensation, wenn Brandenburg ein weiteres neues Automobilwerk bekommen würde nach Tesla. Alle anderen Hersteller verringern dagegen ihre Mitarbeiterzahl (minus 50.000 in den letzten 24 Monaten) und verlagern die Produktion vermehrt in die produktiveren Fabriken im Ausland.
        Also, was können wir beide jetzt dafür tun, dass Dreame nach Brandenburg kommt? Deutschland braucht endlich wieder neue Player, wenn die alten das nicht mehr wollen.

        • Tinto meint

          24.09.2025 um 11:36

          Wir beide? Du kannst tun was immer du möchtest, ist ein freies Land.

        • Future meint

          24.09.2025 um 11:40

          Alles muss ich alleine machen für neue Fabriken im Land ;-) Aber unsere Kollegen mit den Baumhäusern sind natürlich schon gut vorbereitet auf diese lästigen Investoren.

    • Jörg2 meint

      24.09.2025 um 09:24

      Ich vermute, es gibt dann mehr Busverkehr zwischen Polen und Berlin.

      • Andi EE meint

        24.09.2025 um 09:49

        Wenn sich das mit der KI so entwickelt, wie es primär die grossen Tech-Firmen in den USA sehen, glaub ich, dass nicht die menschliche Arbeit das Entscheidende sein wird, sondern, dass man Firmen vor Ort hat.

        – je mehr KI/Automatisierung die menschliche Arbeitskraft ablöst
        – desto mehr Geld muss der Sozialstaat als Grundeinkommen ausschütten
        – desto wichtiger ist, dass ein Staat seine Grenzen kontrollieren kann
        – dass man nur das Geld aufbringen muss, was die eigenen benötigen
        – würde es eine ungehinderte Zuwanderung geben, würde das Plus an Produktivität durch die KI wieder vom Sozialstaat aufgefressen
        – auf der anderen Seite muss man sich auf der ganzen Welt strategisch positionieren, dass man dort in deren Volkswirtschaften Wert mit der KI/Robotik einbringen kann.
        – wenn ich jetzt vor Ort produziere, kann ich später von noch grösserer Kundschaft profitieren
        – aber initial muss ein Land schauen, dass es selber die beste KI/Robotik der Welt aufgelistet, um dann die Welt mit Produktivität zu versorgen / alle Trümpfe in der Hand hält. So wie ich die Signale aus den USA erlebe, deutet das in diese Richtung wie ich es oben in der Kausalkette aufgeführt habe. Ich kann mich auch irren, aber man sich das mal vorstellen, was das für einen Umbau auch im Sozialstaat bedeutet, wenn der Roboter/KI in praktisch allen Fällen günstiger als der Mensch arbeitet.
        – Mein weiteres Indiz sind ja die Absichten beim Energieausbau in den USA, da wird ein gewaltiger Ausbau prognostiziert.

        • M. meint

          24.09.2025 um 15:41

          „– desto mehr Geld muss der Sozialstaat als Grundeinkommen ausschütten“

          Das hätten die Firmen natürlich gerne so, aber das kann ja nicht funktionieren. Der Staat finanziert sich aus Steuereinnahmen – und wenn „niemand“ mehr arbeitet, niemand mehr selbst Geld verdient – woher sollen die Einnahmen kommen?
          Es ist an der Zeit, darüber zu sprechen, wem die Roboter in einer Fabrik gehören. Jaja – was da aktuell rumsteht, gehört der Firma. Aber wie gesagt: das Modell hat Grenzen.

        • Andi EE meint

          24.09.2025 um 16:06

          – die Roboter arbeiten
          – man will aber nicht Arbeit besteuern, weil man ja Arbeit fördern möchte (quasi grenzenlose Produktivität), ergo darf das nichts kosten.
          – dementsprechend muss man das Endprodukt mit einer deutlich höheren Mehrwertsteuer belegen
          – vielleicht 50-80%
          – weil die Arbeit ja so viel günstiger wird, ist es praktisch nur noch der Rohstoff und die Energie die kostet.
          – diese Mehrwertsteuererträge werden durch die Bevölkerung gleich verteilt, es entsteht grossteils wieder ein Kommunismus, aber mit viel mehr Reichtum für den einzelnen.
          – angenommen wenn die Produktivität um den Faktor 10 steigt, werden die Produkte und Dienstleistungen vielleicht 5x weniger kosten / der Hersteller will ja auch immer reicher werden. Man muss die richtigen Anreize schon stehen lassen, damit er sich immer noch weiter mit seinen Produkten und Dienstleistungen verbessert. Wenn er nicht mehr verdienen kann, ist kein Anreiz mehr da.

        • Future meint

          24.09.2025 um 21:24

          Roboter und Ki-Algorithmen müssten eben auch Sozialabgaben zahlen für ihre Arbeitskraft. Sonst wird die Gesellschaft vollkommen auseinanderbrechen.

      • Future meint

        24.09.2025 um 10:22

        Hauptsache Vollbeschäftigung und Wertschöpfung in Brandenburg. Dann ist doch alles perfekt. Die Politik muss halt aufpassen, dass es nicht nur um die Subventionen geht, denn das kann schiefgehen, wie wir das bei Northvolt der Intel erlebt haben. Bei Tesla hat es aber gut funktioniert und das in einer China-Geschwindigkeit.

        • Tinto meint

          24.09.2025 um 11:41

          Lach, du musst es ja echt nötig haben, was zahlt denn die KP so? Hoffentlich gut, die Berliner Clubse werden ja auch nicht billiger.

        • Jörg2 meint

          24.09.2025 um 12:00

          Tinto

          Wie kommst Du bei Arbeitskräften aus Polen auf die KP China?

      • Jörg2 meint

        24.09.2025 um 16:37

        Andi

        Ja, die Grenzwertbetrachtungen bei dem Thema zeigen verstörendes.

        In der Wirtschaftsgeschichte haben wir das schon mehrmals durch (und es gibt uns noch). Die, bereits an der Armutsgrenze schuftenden, aber fachlich ausgebildeten Spinner und Weber des frühen 19. Jh wurden durch die Automatisierung (Webstühle) ihrer Arbeit beraubt. Das, was vorher fachlich notwendig war, war jetzt in der Maschine „einprogrammiert“. Der Besitzer musste vom Weben keine Ahnung haben, das Bedienpersonal musst keine Ahnung haben (vs. der Fachkraft-Situation in der Manufaktur).

        Ähnliche, glaube ich, wird uns mit der KI bevorstehen. Große Teile der jetzigen Routinearbeiten durch Fachkräfte werden durch KI erledigt werden.

        Am Ende passiert dem Kapitalismus ähnliches, wie beim Beispiel der Weber: Es droht, dass die Konsumenten wegbrechen, keine Liquidität mehr haben. Das wäre für den Kapitalismus eine bedrohliche Situation.

        Bisher gab es offenbar immer eine Lösung dafür. Ich bin gespannt wie das diesmal gehen soll.

        • Andi EE meint

          24.09.2025 um 17:18

          @Jörg2
          Du siehst das viel zu schwarz, ich sehe es durchweg positiv weil … wenn der Unternehmer/Roboter keine Kunden hat, macht ja das Ganze keinen Sinn. Wenn der Wohlstand steigt, kann das Unternehmen auch immer mehr absetzen, da ändert sich nix zum Istzustand.

          „Ähnliche, glaube ich, wird uns mit der KI bevorstehen. Große Teile der jetzigen Routinearbeiten durch Fachkräfte werden durch KI erledigt werden.“
          Es wird ausnahmslos alle betreffen, den Handwerker vielleicht am wenigsten, aber das ist nicht sicher.

          Anwälte wird man doch nicht brauchen, nur noch die Angestellten die die KI mit den relevanten Daten füttern. Weil das Gesetzbuch und die Logik, die Präzedenzfälle alles vorhanden sein wird, damit man die besten Anwälte schnell deklassieren kann. Den Lehrer gibt es vielleicht dann auch nicht mehr, das Kind lernt mit dem Optimus zuhause, mit Lehrmitteln die viel besser als bisher aufbereitet sind. Es ist alles für alle verfügbar.

          Es wird purer Zufall sein, welche Branche zuerst revolutioniert wird, weil es den KI-Unternehmen vorbehalten sein wird, welche Bereiche sie priorisieren.

          Es wird natürlich auch Bereiche geben, die Menschen maximal im übergordneten Sinn, zudienen. Das Geld könnte primär in Rüstung, „kolonialisieren“ von anderen Planten … solche Dinge gepumpt werden. Ich glaub aber, dass die Unternehmen sich wie immer, zuerst auf tiefhängenden Früchte fokussieren werden … sprich der Konsum der Menschen.

          Man kann unfassbar gut verdienen, wenn man nett zu den Menschen ist. Ich hab keine Angst, dass mich Google, Microsoft, Amazon, … unanständig ausnutzt. Die sind auf Milliarden Konsumenten angewiesen. Wieso sollen die sich gegen ihr Volk (Kunden) verhalten, das ergibt keinen Sinn.

  6. ID.alist meint

    24.09.2025 um 08:47

    Ich will nichts sagen, aber gab es dort nicht ein Problem mit dem Wasser?

    • Jörg2 meint

      24.09.2025 um 09:02

      Vielleicht ist „nahe“ ein in Deutschland und China unterschiedlich verstandener Begriff. In D vielleicht als 10..15..20km. In China vielleicht als 100..150…200km.

      Was das Wasser in der Lausitz betrifft, da scheint es dermaßen viel davon zu geben:
      Oberflächenwasserverbrauch in 2021
      LEAG 45 Mio m3 (Braunkohlekraftwerk)
      EEW 23 Mio m3 (Müllverbrennung)
      PCK 14 Mio m3 (Raffinerie)
      ….
      Tesla (2024) 0,45 Mio m3

      Meine Vermutung: Das Hick-Hack um das Wasser für Tesla war/ist der „Kleinstaaterei“ der Wasserverbände geschuldet.

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