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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Chipmangel bedroht europäische Autoindustrie, VDA und ACEA fordern schnelle Lösung

22.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 56 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW (Symbolbild)

Die europäische Automobilbranche steht vor erheblichen Herausforderungen: Der Autoherstellerverband European Automobile Manufacturers’ Association (ACEA) warnt vor möglichen massiven Produktionsausfällen, sollte die aktuelle Lieferunterbrechung von Nexperia-Chips nicht umgehend gelöst werden.

Vor wenigen Tagen informierte der Halbleiterhersteller Nexperia Autobauer und Zulieferer darüber, dass das Unternehmen die Lieferung seiner Chips nicht mehr vollständig garantieren könne. Die Niederländer sind ein bedeutender globaler Lieferant von Halbleitern, die unter anderem in den elektronischen Steuergeräten moderner Fahrzeuge eingesetzt werden. Diese Chips sind essenziell für die Produktion vieler Fahrzeugkomponenten. Ohne sie können europäische Zulieferer ihre Teile nicht fertigen, was unmittelbar die gesamte Fahrzeugproduktion bedroht.

Bei Nexperia gibt es Lieferprobleme, nachdem die niederländische Regierung die Kontrolle über die bisher von einer chinesischen Konzernmutter geführten Firma übernommen hatte. China stoppte daraufhin die Ausfuhr von Nexperia-Produkten wie Chips für die Autoindustrie.

Laut ACEA sind zwar andere Anbieter ähnlicher Chips auf dem Markt verfügbar, doch würde die Zulassung neuer Lieferanten und der Aufbau entsprechender Produktionskapazitäten mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die aktuellen Lagerbestände von Nexperia-Chips reichen nach Einschätzung der Branche hingegen nur für wenige Wochen.

„Wir befinden uns in einer alarmierenden Situation“

„Die Automobilhersteller haben in den letzten Jahren Maßnahmen zur Diversifizierung der Lieferketten ergriffen, aber ein Restrisiko bleibt bestehen“, erklärt ACEA-Generaldirektorin Sigrid de Vries. Sie betont: „Wir befinden uns plötzlich in einer alarmierenden Situation. Wir brauchen wirklich schnelle und pragmatische Lösungen von allen beteiligten Ländern.“

Auch die Präsidentin des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, äußert sich besorgt: „Die Situation könnte schon in naher Zukunft zu erheblichen Produktionseinschränkungen, gegebenenfalls sogar zu Produktionsstopps führen, falls die Lieferunterbrechung von Nexperia-Chips nicht kurzfristig behoben werden kann.“

Der VDA steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den betroffenen Unternehmen, der Industrie, der Bundesregierung und der EU-Kommission. Ziel sei es, rasch tragfähige Lösungen zu finden, um die Versorgungssicherheit kurzfristig wiederherzustellen.

Elektroautos sind noch stärker auf Halbleiter als herkömmliche Verbrenner angewiesen. Dies liegt hauptsächlich an der komplexen Leistungselektronik, die für den Antrieb, das Laden und andere elektronische Systeme im E-Auto notwendig ist. Entsprechend stark könnte nun die Stromer-Produktion von der Halbleiter-Krise um Nexperia getroffen werden.

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Via: ACEA & VDA
Tags: ACEA, VDAAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    22.10.2025 um 22:52

    Es ist ja ein politisches Problem. Jetzt kann die Wirtschaftsministerin mal zeigen, ob sie mehr drauf hat als Gaskraftwerke zu bauen.

    Antworten
    • M. meint

      23.10.2025 um 21:42

      Sie hat doch noch gar keins gebaut.
      Sie hatte nur geplant, welche zu bauen, weil im Hause alle mit Verdrehung der Fakten der selbst eingesetzten Kommission beschäftigt waren – für „Europarecht“ war kein Tisch mehr frei. Deswegen braucht man jetzt nochmal mehr Tische für eine neue Planung.

      Antworten
  2. paule meint

    22.10.2025 um 20:44

    Dav.id meint
    22.10.2025 um 11:38
    “ Wenn man hier den Nachweis über z.B. 250.000 € Tagesgeld bringen müsste, um in solchen Themen mitzudiskutieren, würde übrigens nur ich hier diskutieren.“

    Das musste ich einfach mal unkommentiert hier hoch ziehen.

    Antworten
    • eHannes meint

      22.10.2025 um 20:56

      Abgesehen davon, dass in so einem Forum sicher einige Hochstapler rumlabern, ist das zitierte Statement auch in sich falsch. Wenn nur noch einer redet nennt der Volksmund das einen MONOLOG.

      Antworten
      • M. meint

        23.10.2025 um 21:46

        Hier hätte aber auch Spammer gut gepasst.
        Wo steht denn dieses Zitat?
        Überall dort, wo der Troll es hochgezogen haben will, jedenfalls nicht.

        Antworten
  3. South meint

    22.10.2025 um 20:23

    Wir hatten das schon vor Jahren zu Corona Zeiten und die Branche hat nix daraus gelernt. Die Branche kauft billigst ein, vernachlässigt die Diversifizierung über mehrere Länder und Lieferanten, hat geringste Lagerbestände, obwohl die Chips nur wenige Euro kosten …
    In Kürze. Die Industrie fährt einen riskanten Kurs, es darf nix Kosten. Wenn es dann brenzlig wird, dann muss der Staat ran…ist an allen Schuld…
    Die Friedensrendite ist vorbei, geopolitische Spannungen sind heute Realität, die Chinesen setzen Rohstoffe als Druckmittel ein. Wer das ignoriert, wird Probleme bekommen, die er dann auch gefälligst auszubaden hat…

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      22.10.2025 um 21:20

      Hat jemand Boni gerufen…?

      Antworten
    • Dagobert meint

      22.10.2025 um 22:24

      Die gleichen Menschen, die lautstark nach Energiewende, sozialer Gerechtigkeit und Elektroautos rufen, sind oft dieselben, die verhindern, dass in Europa Rohstoffe abgebaut und wettbewerbsfähig produziert werden können. Dabei verfügen wir in der EU über genügend Lagerstätten seltener Erden und anderer Rohstoffe, um uns vollständig selbst zu versorgen – und in Deutschland liegen Gasreserven, die für Jahrzehnte reichen würden.
      Doch wer jeden simplen Handgriff zum Hochlohnjob erhebt, jeden Produktionsschritt durch Gremien, Mitbestimmung und Vorschriften lähmt und gleichzeitig Rohstoffe importiert und Strom zu Weltrekordpreisen bezahlt, darf sich nicht wundern, wenn die Industrie anderswo stattfindet.
      Anstatt zu handeln, wird diskutiert, gezögert und blockiert. So verlieren wir den Systemwettbewerb – wahrscheinlich ist es ohnehin schon zu spät. Und ehrlich gesagt: Mitleid habe ich keines mehr.

      Antworten
      • Future meint

        22.10.2025 um 22:58

        Rohstoffe fördern ist schmutzig und dreckig. Das hat man nicht so gern in Deutschland. Beim Importieren entstehrt der Dreck eben woanders und das ist so schön weit weg.

        Antworten
  4. Jörg2 meint

    22.10.2025 um 20:20

    Das privatwirtschaftliche Problem wird per Kurzarbeitergeld sozialisiert.

    (Ist das eigentlich „Förderung“ und gehört mit in die Diskussion wider der staatlichen Förderung aller Orten? KP China fördert mit Variante A. In Deutschland wird per Variante B1…B99 gefördert?)

    Antworten
  5. paule meint

    22.10.2025 um 17:32

    Och was solls – paar Monate Urlaub tut auch mal gut. Macht den Laden zu, Licht aus, Urlaub, dann 6 Wochen Kasse, dann noch etwas Kurzarbeitergeld, wird sich schon wieder einrenken.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      22.10.2025 um 20:42

      Tesla wird noch dankbar sein für die Ausrede.

      Antworten
      • Future meint

        22.10.2025 um 22:54

        Haha der war lustig. Tesla hat 2021 einfach die Sofrware geändert und ist auf Chips umgestiegen, die lieferbar waren. Bei VW klappte das nicht. Aber bis nächsten Donnerstag reichen die Chips ja noch in Wolfsburg – also ist ja noch alles gut.

        Antworten
  6. Ossisailor meint

    22.10.2025 um 17:16

    Die größte Fabrik von Nexperia steht übrigens in Hamburg mit 1.600 Mitarbeitern. Deren Chips werden aber zur Weiterverarbeitung nach China geliefert und kommen dann wieder nach Europa. Jetzt wurde aber der Export von Teilen mit Nexperia-Chips verboten.
    Das Problem betrifft nicht nur Europa, weil Nexperia ein weltweiter Großlieferant von Halbleitern ist.

    Antworten
  7. Holger meint

    22.10.2025 um 16:52

    Chipmangel? Das hab ich doch schonmal gehört. Ach, wieder keine Alternativen eingeplant oder möglich? Na dann…

    Antworten
  8. Jörg2 meint

    22.10.2025 um 14:14

    Hat da jemand mehr Infos?

    Der Presse habe ich entnommen, dass es bei VW den Golf erwischt (Produktionspause). Bedeutet das, es geht um zugelieferte Baugruppen mit diesen Mangelware-Chips, die für Verbrenner sind?
    Oder betrifft das auch Hardware für BEV?

    Antworten
  9. Future meint

    22.10.2025 um 13:00

    Für die Kunden ändert sich ja nichts. Dann nimmt man halt einen Neuwagen, der nicht in Europa produziert wurde, denn die sind von dem Chipmangel nicht betroffen.

    Antworten
    • M. meint

      22.10.2025 um 14:22

      Dann ändert sich ja eine ganze Menge.

      Antworten
      • Future meint

        22.10.2025 um 14:36

        Nein, die Privaten kaufen doch eh fast nur Gebrauchte. Die Neuwagen gehen fast alle an die Flottenkunden und die werden dann eben nehmen, was lieferbar ist.

        Antworten
        • eBikerin meint

          22.10.2025 um 14:39

          Ne die fahren dann die vorhandenen weiter. Genauso wie 2021.
          Warum sollten die jetzt das plötzlich ändern?

        • Jörg2 meint

          22.10.2025 um 19:08

          Die fahren dann die vorhandenen weiter? Was sagt die Leasingfirma dazu? Die eigene Buchhaltung?

        • M. meint

          22.10.2025 um 23:05

          Hast es nicht kapiert.
          Macht aber nix.

  10. lol meint

    22.10.2025 um 12:57

    würde nicht schaden, wenn weniger Autos gebaut werden … gibt schon genug, unendliche Blechlawienen auf den Autobahnen, unendlich viel Blech auf den Straßen in den Städten, die meisten stehen nur rum und trotzdem fahren noch so viele
    wir sollten uns langsam dran gewöhnen, dass das Volumen runter geht
    China geht in vielen Dingen viel entschlossener voran und die Taktik geht ganz gut auf, in China dürfen wir bald bestenfalls noch das Logo aufs Auto kleben

    Antworten
    • Future meint

      22.10.2025 um 13:03

      Eine Zulassungslotterie wie in China ist ein sehr gutes Instrument, um die Zulassungen zu beschränken. Jede Stadt könnte dann selber entscheiden, wieviele man davon im Jahr haben will. Elektoautos könnten dabei natürlich bevorzugt werden, so wie es China sehr erfolgreich macht.

      Antworten
    • eBikerin meint

      22.10.2025 um 14:07

      kapier ich nicht – einerseits wünscht du dir weniger Autos, aber dann verweist du auf China, den am stärksten wachsenden PKW Markt der Welt?
      Passt jetzt nicht so zusammen.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        22.10.2025 um 21:23

        Das Gleiche habe ich auch gedacht.

        Antworten
  11. lol meint

    22.10.2025 um 12:54

    Wenn ein Hersteller hustet so ein Aufschrei, ja warum verlässt man sich dann auf einen Lieferanten?
    Als ob sie ein Anricht darauf hätten, dass der Lieferant liefern kann. So viel man braucht und besten noch zu dem Preis den man gern hätte.

    Antworten
  12. Shino2 meint

    22.10.2025 um 12:42

    Was ist denn mit Firma Bosch?
    Die haben doch in Deutschland eine Chipfabrik aufgebaut.
    Sind die Chips ungeeignet für Kfz?

    Antworten
    • eBikerin meint

      22.10.2025 um 12:55

      Bosch hat sogar mehrere Chipfabriken in Deutschland. Und die fertigen auch für die sog. Automotive Branche. Nur sind die eben auch ausgelastet, darum baut Bosch ja auch mit Partnern eine weitere Fabrik. Die soll aber erst 2027 fertig sein.

      Antworten
    • Peter meint

      22.10.2025 um 13:19

      Nicht jeder Chip ist für alle Anwendungen geeignet. Chip ist nicht gleich Chip.

      Antworten
      • paule meint

        22.10.2025 um 18:55

        Bist Du Dir da ganz sicher?

        Antworten
        • Peter meint

          23.10.2025 um 09:44

          Ja, bin ich. Nicht jeder Chip ist für alle Anwendungen geeignet.

      • Future meint

        22.10.2025 um 23:05

        Bei Nexperia geht es ja um Billigstchips, keine Hochtechnologie. Die könnte auch alle Infineon bauen, wenn es die Kapazitäten dafür geben würde.

        Antworten
  13. Effendie meint

    22.10.2025 um 11:47

    Wir lernen nichts. Haben Manager die nur den schnellen Euro sehen und Verbraucher den meisten egal ist wo produziert wird. Ich frage vorher wo es produziert wird. Und dann entscheide ich was gekauft wird.

    Antworten
    • eBikerin meint

      22.10.2025 um 11:56

      „ch frage vorher wo es produziert wird. Und dann entscheide ich was gekauft wird.“
      Dann wirst du es aber ziemlich schwer haben irgendwas elektrisches zu kaufen.

      Antworten
      • Effendie meint

        22.10.2025 um 15:34

        Stimmt ist nicht leicht. Wenn es jeder ein bisschen beherzigen würde. Wäre genügend Druck da. Aber die meisten denken von 12 Uhr bis Mittag.

        Antworten
    • Future meint

      22.10.2025 um 13:13

      Wir lernen immer dazu. Beispielsweise können wir von Tesla lernen. Die waren 2021 von der Chipkrise viel weniger betroffen als andere Autobauer. Warum? Anstatt auf bestimmte Chips zu warten, wurde die Software so umgeschrieben, dass sie mit leicht verfügbaren Chips funktioniert. (Quelle: Supply Chain Dive)

      Antworten
    • Werner Mauss meint

      22.10.2025 um 13:42

      Es steht natürlich jedem frei, wo und was er bestellt. Wichtig ist allerdings was wie bestellt wird, und da ist es eigentlich am wichtigsten nach dem besten PL Verhältnis zu bestellen, egal in welchem Land produziert wurde. Denn alle Unternehmen stehen in Konkurrenz weltweit. Unternehmen zu unterstützen und etwas mehr zu bezahlen bewirkt genau das Gegenteil was erwünscht ist. Unternehmen sind Arbeitsplätze grundsätzlich egal wie man gerade sehen kann. Nur das Beste PL erzeugt Innovation und lässt den Unternehmer sich nicht ausruhen zu investieren. Genau das ist in D passiert, man verlässt sich darauf, dass mehr bezahlt wird und gibt sich mehr Bonus und Dividende mit veralteten Produkten. Wenn dass dann nicht mehr funktioniert haut man mit dem Gewinn in ein anderes Land ab. Jeder Unternehmer kauft nach dem besten PL und es ist ihm egal wie das zustande kommt. Der Verbraucher muss deshalb genau so handeln um günstigere Preise und die modernsten Produkte von egal welcher Firma für sein Geld zu erhalten. Das „ich zahle gerne etwas mehr“ ist das Problem, ein Unternehmer würde niemals gerne etwas mehr für Nichts bezahlen.

      Antworten
      • Effendie meint

        22.10.2025 um 15:27

        Meine PV Anlage ist zb zu 80% in Europa produziert worden. Und das sind Komponenten die Qualitativ in der oberen Liga spielen. Das ist mit dem e Auto auch so. Europäische Hersteller brauchen sich vor der asiatischen Hersteller nicht zu fürchten

        Antworten
  14. tutnichtszursache meint

    22.10.2025 um 11:35

    Ein wichtiger Aspekt fehlt. Die Niederländer habe die Kontrolle auf Grund vom Druck der USA übernommen. Das muss man sich mal kurz durch den Kopf gehen lassen: Die USA lassen im Handelkrieg mit China durch die Niederlande eine chinesische Firma enteignen.

    Als denkender Bürger kann man sich nur wundern. Die Pandemie ist nun fast drei Jahre zu Ende, der Drohnenkrieg ist im vierten Jahr – und was macht Europa, hat man sich unabhängig gemacht von West oder Ost, ist man erwachsen geworden? Wo ist eine unabhänges Europa, wo ist eine unabhängie europäische Chipindustrie oder wo ist eine unabhängie europäische Pharmaindunstrie – anscheinend nirgends. Man sieht den Zustand an Deutschland, wo man sich nach 3,5 Jahren Drohnenkrieg noch nicht einmal damit befasst hat, wer Drohnen im Zweifel im ganzen Bundesgebiet abschießen darf…

    Antworten
    • Mäx meint

      22.10.2025 um 11:56

      Man sieht ja was passiert, wenn Politiker mal versuchen etwas weiter zu blicken.
      Zitat: „Schlechtester Wirtschaftsminister aller Zeiten“
      Dann schreien alle gleich Planwirtschaft nur um bei der nächsten Krise zu schreien, warum man sich so abhängig gemacht hat.
      Oder um direkt vorne weg zu sagen, man macht sich doch abhängig von China mit dem ganzen Elektrokrams.
      Lasst uns lieber beim Öl bleiben…weil das kommt ja vom netten Tankwart um die Ecke…

      Antworten
      • Duesendaniel meint

        22.10.2025 um 18:42

        Genau so ist es. Leider. Unsere Rückständigkeit und Abhängigkeit ist freiwillig gewählt – auch an den Wahlurnen.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          22.10.2025 um 21:26

          „Genau so ist es. Leider. Unsere Rückständigkeit und Abhängigkeit ist freiwillig gewählt – auch an den Wahlurnen.“

          Für mich persönlich der beste Beitrag des Tages. Danke! 💯

        • Future meint

          22.10.2025 um 23:10

          Die Rückständigen und Abhängigen wollen vermutlich rückständig und abhängig bleiben, weil sich das so schön angefühlt hat, so wie früher.

    • Andi EE meint

      22.10.2025 um 12:18

      @tutnichtszursache
      „Die USA lassen im Handelkrieg mit China durch die Niederlande eine chinesische Firma enteignen.“
      So ist es ja nicht wie du es schreibst. Nexperia gehört chinesischen Eignern und ist angeblich stark mit dem chinesischen Staat verbunden. Deshalb hat Trump die Anordnung auf ein Einfuhrverbot für diese Chips in die USA erlassen. Das ist schon Monate zurückliegend. Haben die Zulieferer wie Bosch und Co. gewusst, die diese Chips verbauen.

      Das wiederum hat die holländische Regierung veranlasst (ziemlich altes Gesetz), dass der niederländische Staat dann eingreifen dürfe und die Führung dieser Firma auszuwechseln / quasi auf eigenem Territorium zu besetzen (damit das in Zukunft wieder mit dem Export in die USA klappen möge). Was wiederum dem Chinesischen Eigner logischerweise nicht passte und er sämtliche Exporte von Chips nach Europa blockiert hat (die Produktion ist offensichtlich in China).

      Die holländische Regierung hat die Führung ausgetauscht, weil sie Einfuhrverbote in die USA umgehen wollten. Die USA können ja keine Firma in Holland enteignen.

      Eigentlich wären von dem Problem nur die Fahrzeuge betroffen gewesen, die entweder in den US-Werken hergestellt oder dorthin exportiert worden wären. Jetzt ist es aber so, dass aus China für alle Fahrzeuge die Chips nicht geliefert werden, weil man sich mit dem rigiden holländischen Vorgehen (durch die europäischen Autobauer und Zulieferer initiiert) von chinesischer Seite nicht abfinden will.

      Antworten
      • Werner Mauss meint

        22.10.2025 um 14:00

        Man hat nichts begriffen, man steht weltweit in Konkurrenz der Innovativen. Unser System ist darauf ausgelegt, leider hat man nicht erkannt wer was macht. Man sollte lieber öfter eigene Unternehmen bei Fehlern enteignen, das ist hier das größere Problem. Der beste Schutz vor Machtübernahme durch Innovation ist es diese selber auf den Weg zu bringen.

        Antworten
        • Andi EE meint

          22.10.2025 um 14:55

          @Werner Mauss
          Stimmt schon, aber ob jetzt die USA / Tesla so viel besser aufgestellt wären, weiss ich nicht. Aber man holt zumindest die Chip-Produzenten ins Land. Hier scheint man alles Wichtige von China nach Holland zu importieren, deshalb geht nix mehr. … aber keine Gewähr, dass ich das korrekt von diesem Experten wiedergegeben habe.

          Aber es ist schon bezeichnend, dass man sich bei dieser Komponente jetzt wieder von einer Chinesischen Zulieferfirma derart abhängig. Da stimm ich dir zu.

          Ob man die Rohstoffe ausreichend zur Verfügung hat, ist auch fraglich. Deshalb sollte man Grönland auch eine Lösung finden (EU und die USA), damit solche Rohstoffe an mehreren Standorten abbauen kann. Dieses ideologische, moralaufgeblasene Gefasel, nervt einfach nur. Es wollen alle die Produkte nutzen, aber den Schaden an der Natur dürfen nur die anderen machen. Nur damit man moralisch integer dastehen kann, so dämlich.

          Mit dem Umbau der Wirtschaft versuchen wir vom jetzigen Schadensniveau auf vielleicht 10% runterzukommen, leider geht es ja nicht ohne, immer diese 100% zu fördern schaufelt uns das eigene Grab. Wir wollen grün und moralisch integer sein, und dann sind wir gegen jeglichen Abbau, weil 1000 Leute darunter leiden könnten. Und schaffen uns dann solche Versorgungsprobleme, das ist wie man sich täglich 3x selber das Bein stellt.

  15. David meint

    22.10.2025 um 11:25

    Da der Welthandel in viele Fürstentümer zerfällt, wird alles teurer. Denn was soll schon die Alternative sein? Man wird einen eigenen Hersteller in Europa aufbauen müssen. Wie im kalten Krieg gibt es jetzt wieder echte Feinde: die USA und China. Insofern wäre es schlau von Europa, sich im Nach-Putin-Zeitalter Russland wieder anzunähern.

    Und die Verbraucher müssen lernen, Produkte aus den USA und China zu meiden. Besonders, wenn es keine Alltagsprodukte sind, sondern größere Anschaffungen wie Fahrzeuge sollte man da europäisch wählen. Da muss die EU noch Leitplanken setzen. Denn viele Leute haben kein Gewissen.

    Antworten
    • Future meint

      22.10.2025 um 13:06

      Die USA ist also ein echter Feind? Soso, aber gleichzeitig beschützt er uns vor dem anderen Feind, der in deinem Text bewusst weggelassen wurde, und das ist Russland. Der wird immer so verniedlicht in Deutschland – seit Jahrzehnten schon.

      Antworten
      • eBikerin meint

        22.10.2025 um 14:15

        “ Soso, aber gleichzeitig beschützt er uns vor dem anderen Feind“
        Ernsthaft? Die USA sollen uns vor dem Feind beschützen? Du meinst den Feind der sich seit 3 Jahren an der Ukraine aufreibt?
        Ja da brauchen wir echt Hilfe – ist ja nicht so dass von 3 NATO Atommächten 2 in Europa sind und das die europäischen NATO Mitglieder deutlich mehr Truppenstärke haben als Russland vor dem Begin des Ukrainefeldzugs hatte.
        Und das die USA nicht so lieb zu uns sind, hätte man ja mal an Trumps Zoll Spielchen sehen können – oder auch schon damals als raus kam das die USA einfach mal so Merkels Telefon angezapft haben.

        Antworten
    • Andi EE meint

      22.10.2025 um 13:46

      Einfaches Beispiel …
      – du hast eine eigene Firma und Familie mit 3 Kindern Zuhause die du ernähren musst
      – ich habe eine eigene Firma und Familie mit 3 Kindern Zuhause die ich ernähren muss

      – Ich verkaufe dir im Wert von jährlich 300’000€ Produkte
      – du verkaufst mir im Wert von jährlich 150’000€ Produkte

      Nach ein paar Jahren fragst du dich, wieso das so einseitig sein muss und du von diesem Handel nur halb so viel profitierst wie ich.

      … und genauso verhält es sich in der Weltwirtschaft, kein Land muss über Jahrzehnte Handelsdefizite in Kauf nehmen. Die WTO hat in den Regularien drin, dass bei solchen Missständen Strafzölle erhoben werden.

      Antworten
      • M. meint

        23.10.2025 um 21:51

        „… und genauso verhält es sich in der Weltwirtschaft, kein Land muss über Jahrzehnte Handelsdefizite in Kauf nehmen. Die WTO hat in den Regularien drin, dass bei solchen Missständen Strafzölle erhoben werden.“

        Ja, da stimme ich dir zu: Strafzölle auf X, Meta und Google sind längst überfällig. Für jede nicht gelöschte FakeNews nochmal 5 Euro extra, pro Weiterleitung versteht sich.
        Alternativ abschalten!

        Antworten
    • Jeff Healey meint

      22.10.2025 um 21:37

      David,
      hier geht es in erster Linie um Abhängigkeit bei Chips.
      Und die soll uns in Zukunft Russland liefern?
      Ich nenne das jetzt mal….,….interessant?

      Antworten
      • M. meint

        23.10.2025 um 21:48

        Die haben Chips aus West-Waschmaschinen ausgebaut, um damit Raketen zu bestücken.
        Ne, die sicher nicht.

        Antworten
  16. OmaPlüsch meint

    22.10.2025 um 10:53

    jammer, jammer, wimmer, wimmer…
    Ach ja, die Flottenziele und Strafen stehen an…
    Da kommt das ja gerade recht.

    Antworten
    • eBikerin meint

      22.10.2025 um 12:53

      Artikel gelesen und verstanden?

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