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Hyundai-Deutschland-Chef sieht E-Mobilität als die Zukunft, ist aber für Technologieoffenheit

22.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

Hyundai-Ioniq-9

Bild: Hyundai

Ulrich Mechau, Chef von Hyundai Deutschland, spricht sich im Interview mit hessenschau.de für mehr Technologieoffenheit und weniger staatliche Eingriffe in der Automobilbranche aus. Ein starres Verbot des Verbrennungsmotors hält er für den falschen Weg.

Hyundai selbst sei früh in die Elektromobilität eingestiegen und habe heute ein starkes Angebot im Bereich vollelektrischer Fahrzeuge. Der Marktanteil elektrischer Modelle der Marke in Deutschland liege derzeit bei rund einem Drittel – deutlich über dem Marktdurchschnitt von etwa 18 Prozent. Mit dem neuen Ioniq 3 biete Hyundai bereits sein sechstes vollelektrisches Modell an.

Trotzdem setzen die Südkoreaner nicht ausschließlich auf reine E-Mobilität. Mechau betont die Bedeutung eines breiten Portfolios: Neben vollelektrischen Antrieben will das Unternehmen weiterhin auch Hybridlösungen anbieten. Ab 2027 werde man jedoch nur noch Fahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen verkaufen – darunter Vollhybride, Plug-in-Hybride und vollelektrische Modelle.

Mechau kritisiert politische Vorgaben, die einseitig die Industrie belasteten. „Man schreibt es dann faktisch auch dem Kunden vor“, sagt er und erklärt, dass der Markt anders reagiere als politisch geplant. Statt Druck und Strafen befürwortet der Automanager Anreize, um Elektromobilität attraktiver zu machen – vor allem durch besseren Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine Senkung der Ladepreise, insbesondere an Autobahnen.

Hyundai für staatliche Förderung

Ein zentrales Hindernis sieht Mechau auch in den aktuell höheren Produktionskosten von E-Fahrzeugen im Vergleich zu Verbrennern. Er plädiert deshalb für eine staatliche Förderung. Zum Beispiel, indem man steuerliche Förderungen, Abschreibungsmöglichkeiten, die es im gewerblichen Bereich gibt, auch für Privatkunden ermöglicht. „Derjenige, der sich ein Elektrofahrzeug kauft, könnte einen gewissen Prozentsatz von dem Anschaffungspreis oder von der Leasingrate steuerlich absetzen.“

Wichtig sei auch Stabilität bei politischen Rahmenbedingungen. Angesichts langer Produktlebenszyklen in der Automobilindustrie fordert Mechau verlässliche Vorgaben, um Planbarkeit zu ermöglichen. Gleichzeitig müsse die Industrie flexibel bleiben, um auf sich wandelnde Regulatorik und Marktnachfrage reagieren zu können. Mehr Technologieoffenheit in Europa sei daher hilfreich.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland betrachtet der Hyundai-Deutschland-Chef mit Sorge. Der Automarkt stagniere, der Gesamtabsatz liege weiterhin rund 20 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Zwar steige der Anteil elektrischer Fahrzeuge deutlich im Vergleich zum Jahr 2024, doch insgesamt fehle das Wachstum. Auch die generelle Wirtschaftslage und der Abbau von Arbeitsplätzen hemmen laut Mechau die Kaufbereitschaft der Kunden. „Wir brauchen den wirtschaftlichen Umschwung auf einen Wachstumspfad hier in Deutschland.“

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Via: hessenschau.de
Unternehmen: Hyundai
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    23.10.2025 um 09:25

    Technologieoffenheit bei der decarbonisierung im verkehr ist doch gut:
    1. Verbrenner nur mit e-fuels zu ca. 3.50 € L
    2. E-motore mit grünen H2 über brennsoffzelle ca. 25 € /100km + 30% mehr KP.
    3. E-motore mit grünem strom aus akkus max. 10€ /100km. KP wie 1.
    Wofür werden sich neuwagenkäufer bei KP-gleichheit 1. und 3. schon in wenigen jahren entscheiden ?

    Antworten
  2. paule meint

    22.10.2025 um 20:44

    Dav.idd meint
    22.10.2025 um 11:38
    “ Wenn man hier den Nachweis über z.B. 250.000 € Tagesgeld bringen müsste, um in solchen Themen mitzudiskutieren, würde übrigens nur ich hier diskutieren.“

    Das musste ich einfach mal unkommentiert hier hoch ziehen.

    Antworten
    • M. meint

      22.10.2025 um 23:13

      Verrate wenigstens, wo das steht.
      In diesem Artikel zumindest mal nicht.
      Schon der zweite, wo’s nicht hingehört.

      Antworten
      • paule meint

        23.10.2025 um 07:56

        Schön, deine Aufmerksamkeit wieder mal erreicht zu haben. Offenbar hast Du gesteigertes Interesse an meinen Beiträgen. Ich habe aber keine Ahnung, ob mich das ehren sollte.

        Die Peinlichkeit geht noch weiter:

        Daviiid meint
        22.10.2025 um 11:38
        Tatsächlich habe ich übrigens einen Teil meines Tagesgeldes diese Woche auf VW umgeschichtet, das gibt 2,5 % für ein halbes Jahr.

        Und ich dachte immer, nur Humsbug hat keine Ahnung von Geldanlage.

        Antworten
        • Gerry meint

          23.10.2025 um 16:05

          …auch hier dann nochmal der Grundsatz: wer über Geld spricht hat keines 😉👍.

      • Fred Feuerstein meint

        23.10.2025 um 08:21

        Du findest den Kommentar unter „Yangwang U9 Xtreme schnellstes Elektro-Supersportauto auf der Nordschleife“ Ich musste auch suchen.

        Antworten
  3. South meint

    22.10.2025 um 13:45

    Da wird viel vermischt, Hauptsache der Staat zahlt. Die Branche hat deutliche Überkapazitäten und der Markt zeigt starke Sättungstendenzen. In der BRD gibt es heute so rund 50 Mio. PKW und das bei immer mehr Menschen, die in Städten wohnen. Dann haben viele Hersteller ihre Preise deutlich angehoben, was den Effekt noch befeuert. Es ist nicht die Aufgabe des Staates Überkapazitäten aufrecht zu erhalten oder gar noch anzuheizen, schon gar nicht bei Autos.
    Der Rest ist eher ein wirres nachplappern. Technologieoffenheit gab es immer und die sinnvolle Vorgabe für nachhaltige Antriebe waren ja wohl deutliche Leitplanken für die Planung, die fielen nicht über Nacht vom Himmel. Besonders kurios. Ja, wenn Hyundai ab 2027 nur noch Hybride und BEV anbietet, und das werden sie auch nicht seit gestern geplant haben, da wird ihnen das wohl auch bewusst gewesen sein und sind hoffentlich gut dabei.
    Man kann auch bei dem Statement deutlich sehen, wir haben keinen Anpassungsbedarf an den Rahmenbedingungen. Marktgängige E Autos sind zum Teil schon da oder kurz vor der Implementierung. Den Rest, also wer als Hersteller am Markt bleibt, wird der Markt entscheiden. Sollte es in vier, fünf Jahren danach aussehen, dann es wider Erwarten alle Hersteller nicht auf die Reihe kriegen, dann kann man problemlos das Ziel ein, zwei Jahre nach hinten schieben. Denke nicht, dass auch nur ein Hersteller ernsthaft Probleme haben wird, die Produktion eines aktuellen Verbrennermodelles, vermutlich wohl eher Hybride, weiterlaufen zu lassen, zumal ja eh Autos für andere Märkte produziert werden.
    Wäre mal schön, wenn mal solche Statements hinterfragt und bewertet werden würden…

    Antworten
  4. Mark Müller meint

    22.10.2025 um 13:33

    In D ist die Diskussion zum Thema Technologieoffenheit völlig vergiftet.
    An sich war immer klar, dass sich ein liberaler Staat nicht um Technologie kümmert. Ensprechend seiner Aufgabe kann der Staat alles ‚bestrafen‘, was Schadstoffe ausstösst und alles fördern, was wenig Schadstoffe ausstösst. Dazu gibt es eine Reihe von möglichen Massnahmen, von Strafrecht, pber Steuersystem bis zur Wirtschaftspolitik.
    Die Technologie zur Erreichung dieser Ziele hingegen ist Sache von Wissenschaft und Wirtschaft. Es kam in der Geschichte selten gut, wenn der Staat hier übergriffig wurde.
    In der Schweiz z.B. sind solche Grundsätze völlig klar, in D und ein paar weiteren EU-Staaten ist diese Zurückhaltung völlig verloren gegangen. Die Politik, die in technologischen Fragen gar nicht kompetent ist, macht Vorgaben, die früher oder später zur Sackgasse werden.

    Antworten
    • Mäx meint

      22.10.2025 um 13:39

      Erklär mir doch mal, inwieweit die Technologieoffenheit in Deutschland/EU nicht gegeben ist.
      Danke!

      Antworten
      • Mark Müller meint

        22.10.2025 um 17:13

        Als A), ihr streitet um das Thema, nicht wir in der Schweiz.
        Und B) gibt es jede Menge Massnahmen, von denen ich so höre, die überhaupt nicht technologieoffen sind. Wenn z.B. Verbrenner verboten wären. Oder wenn bestimmte Technologien Fördergelder, Steuererlasse und andere Vorteile erhalten. Technologieoffen wäre z.B., wenn man eine bestimmte Schadstoff-Reduktion fördert, oder wenn man den Ausstoss von CO2 generell verbietet, etc. Wenn man kein CO2 will, dann muss man CO2 besteuern oder verbieten, nicht eine bestimmte Technologie. Bei der Individualmobilität ginge das eigentlich auch sehr einfach, man muss einfach die Steuern auf fossilen Treibstoffen erhöhen; also wirklich erhöhen, z.B. stufenweise auf 5 Euro. Alles andere regelt sich dann von selbst.
        Ich weiss noch ein anderes, sehr schönes Beispiel. D (und vielleicht EU, weiss ich nicht) hat ca. in den 90ern mit sehr viel Geld ISDN gefördert, eine Technologie für schnellere Datenübertragung auf der letzten Meile. Milliarden ausgegeben, bis ISDN obsolet war, weil die xDSL-Technologien über die alten Kupferkabel viel schneller übertragen konnten. Der Staat dachte, er wisse, was technisch gut und richtig ist.

        Antworten
        • Andi EE meint

          22.10.2025 um 17:41

          @Mark
          Ich komm ja auch aus der Schweiz und hab da einiges anders erlebt.

          – FCKW wurde verboten, da gab es keine Steuer drauf, wenn man es trotz erwiesenem Schaden, eingesetzt hat. Von Heute auf Morgen wurde es verboten.
          – der Katalysator wurde aus den USA 7 Jahre vor Deutschland verpflichtend eingeführt, auch da gab es für Neuwagen die Pflicht, keine Steuer für solche die es nicht einführen wollten.
          – Technologie offen … Deutschland hat einen höheren CO2-Preis als wir, trotz kleinen Effekt bemüht sich die Wirtschaft den Ausstoss zu reduzieren, da müssten wir eher was von DE übernehmen.
          – der Staat pfuscht auch bei uns ständig in den Markt, jedes Lebensmittel ist mit Faktor 2-3 subventioniert in der Schweiz. Da kann man nicht sagen, in der Schweiz herrscht überall Wettbewerb. Es ist tragisch, wieviel Planwirtschaft es immer noch gibt.
          – Versorgungssicherheit in Ehren, ineffiziente kleine Bauernbetriebe bis in alle Ewigkeit retten, würde ich das nennen. Wie würde so eine Struktur funktionieren, wenn wir das auf Kriegswirtschaft umstellen müssten? Das ist ein Witz, wenn diese oft nicht mal Hauptjob betriebenen Bauernbetriebe umstellen müssten.
          – wir würden gescheiter Solarkraft über der Nebelgrenze grossflächig installieren, statt an 20% Hanglage, das Heu ernten, das ist XXL-Schwachsinn den wir hier durchfuttern. Das hat nichts mit Markt zu tun, das ist Heidiland.

          Wir haben gute und schlechte Dinge, Verbote und Anreize, alles kommt vor. Häufig hat es mit sozialer Abfederung zu tun, dass man Anreize nicht so umsetzen kann, wie es eigentlich erforderlich wäre. CO2-Steuer müsste viel höher sein, wird aber nicht gemacht, weil das viele empfindlich treffen würde.

        • Ben meint

          22.10.2025 um 18:35

          Wir sind doch in der EU Technologieoffen, jeder Hersteller darf alle Antriebsarten anbieten die es gibts, ein Verbrennerverbot gibt es faktisch nicht, 1. der Bestand darf sowieso weiter fahren und Neuwagen mit Verbrenner düfen ab 2025 nur noch mit E-Fuels betankt werden um Co2 neutral zu sein.
          Das Problem ist die logische Folge das BEV die beste und günstigste Möglichkeit ist die Flotten umzustellen, wie man es ja am weltweiten Markt sieht und keine normale Firma in den anderen teuren Quatsch investiert, nichtmal die Ölkonzerne wollen ihr Geschäft sichern indem man E-Fuel Infrastrucktur aufbaut, hier wird nur um die verbrennerliebenden deutschen OEMs geredet die dem BEV Markt hinterherlaufen weil diese aufgrund massiver Arroganz und Ignoranz verpennt haben.
          Wobei man natürlich sagen muss der Diesel wird in Deutschland weiterhin mit 8Mrd/Jahr subventioniert, das könnte man langsam mal abschaffen und nein es interessiert die Firmen nicht SAP schafft ab 2026 nur noch BEV für den Fuhrpark an.

        • Mäx meint

          23.10.2025 um 08:29

          Den ersten Einwurf verstehe ich nicht. Weiß nicht was du mir damit sagen willst. Deutschland ist nicht Schweiz und die EU genau so wenig.
          Was soll also der Einwurf?!

          Zunächst einmal: Es wird keine Technologie verboten!
          Da bist du schlechter/einseitiger Berichterstattung aufgesessen.

          Ab 2035 dürfen neue Fahrzeuge mit Verbrenner aber nicht mehr fossil betankt werden. Das berührt auch den Bestand überhaupt nicht.
          > Es ist also genau wie du forderst, völlig technologieoffen gestaltet, Wasserstoff, batterieelektrisch, eFuels, alles erlaubt.

          CO2 wird ja besteuert, nur eben zu wenig um echte Lenkungswirkung zu erzeugen.
          Die Schweiz hat das ja auch mit 120€/t, in Deutschland sind wir aktuell gerade mal bei 55€/t und nächstes Jahr zwischen 55-65€/t.
          Da hat die Lobby massiv eingewirkt.
          Aber ab 2027 sollen die CO2 Zertifikate ja normal gehandelt werden, ohne Preisobergrenze. Der Markt soll es regeln wie sich sonst auch immer gewünscht wird.
          Jetzt werden aber schon wieder Stimmen laut (Merz) dass man den Preis wieder begrenzen will, um Diesel/Benzin nicht zu sehr zu verteuern, da vermutet wird der Preis wird erheblich steigen ab 2027.

      • Wahrheit meint

        22.10.2025 um 18:47

        Mäx, dann Gib einmal deine Einschätzung zu e fuels ab, mit denen ab 2035 neu zugelassenen Verbrenner betrieben werden dürfen.

        Werden diese
        1) sehr teuer und nicht in ausreichender Menge verfügbar sein

        Oder

        2)
        Massenweise für jeden verfügbar und erschwinglich sein?

        Danke für deine Antwort.
        Kleine Hausaufgabe: denk über das Wort „faktisch“ im Zusammenhang mit „faktisches Verbrennerverbot nach“.

        Antworten
        • Mäx meint

          23.10.2025 um 13:46

          Aber das ist doch nicht das Problem der Politik!!
          Die Politik sagt:
          Hier Wirtschaft, unsere Regeln in 10 Jahren heißt CO2 Neutral muss es sein. Ihr könnt daraus machen was ihr wollt.
          > Technologieoffenheit

          Wenn die Industrie nun aber nicht in eFuels machen will, weil man keinen Business Case sieht, ist das doch nicht Schuld der Politik.
          Man könnte höchstens nach bester Manier der Planwirtschaft den Unternehmen auftragen, in eFuels Forschung und Produktion zu investieren, unabhängig davon ob ein Markt dafür besteht oder nicht.
          Würde dir das besser gefallen?
          Dann aber bitte nicht mehr von Klimaideologen sprechen.

          Und da kommen wir zum eigentlichen Thema:
          Du bist eben der Meinung, dass man CO2 nicht reduzieren müsste.
          Wenn man sich nicht mal darauf einigen kann, führt das ganze nirgendwohin und eine faktengeführte Diskussion kann man sich sparen.

    • South meint

      22.10.2025 um 13:54

      Stimmt schlicht nicht. Fängt schon damit an, dass es eine europäisches Gesetz ist und kein Deutsches. Nur zur Erinnerung. E Fuels hätten lt. dem europäischen Entwurf gar nicht aufgenommen werden sollen. Es waren genau die Deutschen, die auf Druck einer Mini-Porschepartei FDP, das in letzter Sekunde brachial durchgedrückt haben, obwohl jedem klar war, dass das in der Praxis nicht funktioniert. Es war also keine „wissenschaftliche“ Entscheidung, sondern einige wenige Akteure, die sehr gut in der Lobby vernetzt waren.
      Auch wenn man international über den Tellerrand schaut. Zum Beispiel in Japan wurde sehr lange sehr einseitig auf H Antrieb gesetzt, es fährt aber kein H Auto.
      Es gibt kein Land was nicht technologieoffen wäre, reines Märchen, die E Mobilität setzt sich als nachhaltiger Antrieb schlicht und einfach durch.

      Antworten
    • Elvenpath meint

      22.10.2025 um 14:48

      Oh Mann, das ist aber ganz schön gequirltes Zeugs.
      1. Es ist völlig ok, dass der Staat bestimmt Technologien fördert. Wäre dumm, wenn er es nicht tun würde.
      2. „Ensprechend seiner Aufgabe kann der Staat alles ‚bestrafen‘, was Schadstoffe ausstösst und alles fördern, was wenig Schadstoffe ausstösst. …Die Technologie zur Erreichung dieser Ziele hingegen ist Sache von Wissenschaft und Wirtschaft.“
      Genau so ist es doch. Was willst du eigentlich?
      3. „Die Politik, die in technologischen Fragen gar nicht kompetent ist, macht Vorgaben, die früher oder später zur Sackgasse werden.“
      Wenn du von technologischen Vorgaben sprichst, ist das schlicht falsch.

      Antworten
    • Elvenpath meint

      22.10.2025 um 14:55

      Nachtrag zu „Die Politik, die in technologischen Fragen gar nicht kompetent ist, macht Vorgaben, die früher oder später zur Sackgasse werden.“

      Das ist schlicht BS. Die Regierung kann sich von fähigen Experten und Fachleuten beraten lassen, die sehr wohl Kompetenz auf dem Gebiet haben. Und die Regierungen, die jetzt verantwortungsvoll handeln haben das auch getan.
      Wo das nicht getan wird, sind diejenigen Regierungen, die lieber auf die Lobbyisten der Fossil-Branche hören und der Gemütslage des Mainstreams, der beim Verbrenner bleiben will, nachlaufen.

      Antworten
    • South meint

      22.10.2025 um 16:02

      Übrigens einfach Frage. Selbst wenn das stimmen würde, also dass wir in Deutschland oder Europa nicht technologieoffen wären, was würde denn einen Hersteller davon abhalten nicht einfach in einem anderen Land irgendeine andere nachhaltige Mobilität zu entwickeln?

      Antworten
      • Mark Müller meint

        22.10.2025 um 17:21

        Genau darum werden ja in Asien auch sehr viele PHEV und doch noch beträchtlich viele FCEV verkauft. Wie auch in verschiedenen Ländern eFuels produziert werden. Aber eine Mobilitäts-Technologie, die in Europa verboten oder behindert wird, hat es schon schwerer auf dem Weltmarkt.

        Antworten
        • South meint

          22.10.2025 um 19:41

          Na, dann mal Butter bei die Fische. Wir brauchen ja ein Lösung heute. Wo gibts den viele FCEV und ein E Fuels Flotten? Haben wir in naher Zukunft die Energie dafür, weltweit? Angenommen E Fuels kommen wider Erwarten, warum sollte da irgend ein Hersteller ein Problem haben?
          Es gibt doch nirgends FCEV oder Infrastruktur dafür, E Fuels und die grüne Energie dafür, hat auch keiner und es kommen doch alle Hersteller ohne große Anpassungen mit E Fuels klar. Zudem sind BEV sogar preislich deutlich im Vorteil. Also gerne eine Quelle falls mir da ein riesiger Brocken entgangen ist.
          Und Hybride? Na wir haben ja auch genug Hybride, irrationalerweise staatlich gefördert, denn die sind auch nachgewiesen so schädlich wie Verbrenner und günstiger sind sie auch nicht. Auch da wird kein Hersteller lange damit über die Runden kommen.
          Wir brauchen eine praktische Problemlösung. Jetzt. Und keine Feigenblätter in einer entfernten Zukunft. Wie gesagt. Jeder Hersteller kann ohne Probleme locker alles entwickeln, weltweit, es gibt keine Beschränkugen. Das ist einfach eine glatte Lüge…

  5. Haubentaucher meint

    22.10.2025 um 13:25

    Jetzt wittern alle Morgenluft um weiter diesselbige verpesten zu können.

    Antworten
  6. Elvenpath meint

    22.10.2025 um 13:24

    „Wir brauchen den wirtschaftlichen Umschwung auf einen Wachstumspfad hier in Deutschland.“

    Nein. Wir brauchen eine Wirtschaft, die mit Nullwachstum funktioniert. Eine Wirtschaft, die nur mit Wachstum funktioniert, ist ein Problem. Denn irgendwann ist ein Sättigungsgrad erreicht. Und das passiert gerade in Europa: „Mehr“ geht nicht mehr. Die eigenen Märkte sind gesättigt und andere Staaten, wo noch Luft nach oben ist, wachsen inzwischen selber und bedienen ihren eigenen Markt. Perfekt zu sehen am chinesischen Automarkt. Oder den USA, wo Trump ausländische Hersteller per Dekret zurücktreibt und es eben nicht akzeptiert, dass ausländische Autobauer am amerikanischen Markt wachsen.

    Antworten
  7. Elvenpath meint

    22.10.2025 um 13:10

    „Technologieoffenheit“, oder „Flexibilität“ sind in diesem Zusammenhang nur andere Bezeichnungen für „wir möchten weiterhin CO2 ausstoßen dürfen“.

    Aber das sagt man halt ungern, weil es sich schei…e verantwortungslos anhört.

    Antworten
    • Mark Müller meint

      22.10.2025 um 17:23

      Genau darum muss der Staat gar nicht über Technologien reden, sondern ganz einfach den CO2-Ausstoss finanziell bestrafen oder stufenweise verbieten. Basta – das reicht.

      Antworten
      • Stefan meint

        22.10.2025 um 19:22

        Der CO2-Ausstoß wird ja über den Benzinpreis besteuert, aber in geringem Umfang. Man will es den armen Verbrennerfahrern nicht zu teuer machen.

        Antworten
      • E.Korsar meint

        23.10.2025 um 09:34

        Hier Mark. Das ist was zählt:
        Verordnung (EU) 2023/851 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 im Hinblick auf die Verschärfung der CO₂-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge.

        Das ganze Geschwätz über (Verbot vom) Verbrennerverbot ist rechtskonservativer Populismus.

        In Wirklichkeit ist keine Technologie verboten und es wird über die CO₂-Emissionen geregelt.

        Antworten
  8. Michael meint

    22.10.2025 um 12:45

    Wir sind doch technologieoffen, aber wo bleiben denn die Wasserstoffautos, die Kohle- und Atomautos? Von Alkohol- und Salatölautos ist auch nichts zu sehen. Hoffentlich kommen auch endlich die Autos auf den Markt die mit Wasser oder freier Energie betrieben werden! Bevor sich dann endlich die Kernfusions und Turbinenautos durchsetzen.

    Antworten
    • paule meint

      23.10.2025 um 08:08

      Mal im Ernst. Pfflanzenöl wäre wirklich eine akzeptable Übergangstechnologie, weil weitgehend CO2 neutral.

      Antworten
      • BrainBug0815 meint

        23.10.2025 um 10:53

        aber nur auf den ersten Blick.
        Weil es einfach BEI WEITEM!!!!!!!(es gibt nicht genug Rufzeichen dafür)
        nicht genug altes Pflanzen Öl gibt, das man dafür hernehmen könnte.

        Und wenn man anfängt im großen Stil Ackerflächen von der Nahrungsmittel-Versorgung „abzuzweigen“ um Öl für den Individualverkehr zu erzeugen, na dann Gute Nacht.

        Das treibt nicht nur die Kosten der Nahrungs- und Futtermittelherstellung in die Höhe,
        sondern richtet noch mehr Schaden an, als es der Import und die Verbrennung von Öl und Gas schon tun.
        Stichwort
        * Rohdung von Urwäldern für Ackerflächen (Brandrohdung, CO2 Speicher gehen verloren, Erosion, reduzierte Sauerstoffproduktion, Einfluss auf den Wasserhaushalt,…)
        * Emmissionen bei Anbau und Verarbeitung der Ölpflanzen

        Um das zu sehen muss man sich konkrete Beispiele vor Augen halten.
        Schau doch einfach mal nach, wie viel Öl allein in D im Jahr verbraucht wird.
        Und dann rechne dir aus, welche Anbaufläche notwendig wäre, um das abzudecken.

        Zahlen für 2024 für D:
        Etwa 41.000.000.000 Liter Diesel (35.000.000 t)
        und 23.000.000.000 Liter Benzin (17.000.000 t)
        Um das zu ersetzen braucht man
        Etwa 46.000.000.000 Liter Biodiesel
        und 36.000.000.000 Liter Bioethanol
        (weil sie eine geringere Energiedichte haben)

        Wenn man davon ausgeht, dass man aus 1ha ca 1500 Liter Biodiesel herstellen kann bzw 2900 Liter Ethanol
        ergibt das einen Flächenbedarf von 43.000.000 Hektar.
        Leider hat Deutschland nur knapp 12.000.000 Anbaufläche.
        Also könnten wir max 25% des Bedarfs decken. Aber auch nur, wenn wir gleichzeitig verhungern wollen.

        So, also unabhängig davon, ob die Zahlen jetzt etwas höher oder niedriger liegen, das ändert nichts daran, dass sich das einfach nicht ausgeht.
        Somit würde die Produktion auf andere Länder ausgelagert werden, was, wie schon erwähnt, großteils durch Erschließung neuer Flächen passieren würde. Mit den erwähnten fatalen Auswirkungen auf den globalen Wasser und Sauerstoff Kreislauf.
        Die Zerstörung großer Teile noch unberührter Natur gibts obendrauf.
        Und das geht auch nur dann, wenn NUR Deutschland das macht.
        Und was die Abhängigkeit betrifft: na, da bleibt alles beim Alten.

        Antworten
        • BrainBug0815 meint

          23.10.2025 um 11:29

          Zur Herkunft der Zahlen: für die Recherche hab ich die Google KI benutzt, die Quellen und Formeln aber natürlich geprüft und nachgerechnet.

          (ich weiß nicht ob links erlaubt sind, bitte die Leerzeichen vor und nach der domain entfernen)

          Kraftstoffverbrauch: Umweltbundesamt
          https://mediathek.fnr. de /kraftstoffverbrauch-in-deutschland.html

          Ertrag/ha, Energiegehalt: unter anderem https://tb-energie. info /biokraftstoffe ist ein guter Startpunkt. (inkl. der dort referenzierten Quellen)

          Anbaufläche:
          https://www.bmleh. de /DE/themen/landwirtschaft/pflanzenbau/ackerbau/ackerbau_node.html

        • BrainBug0815 meint

          23.10.2025 um 11:57

          Zur Herkunft der Zahlen: für die Recherche hab ich die Google KI benutzt, die Quellen und Formeln aber natürlich geprüft und nachgerechnet.

          Nachdem Links erlaubt sind, bitte selbst suchen:

          Kraftstoffverbrauch: die Daten sind vom Umweltbundesamt

          Ertrag/ha, Energiegehalt: unter anderem von „tb-energie“ gibt es infos über Biokraftstoffe (inkl. der dort referenzierten Quellen)

          Anbaufläche in D: z.B. das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat meldet (übereinstimmend mit anderen Quellen) 16,6 Mio Hektar, wovon 70% Ackerland sind.

        • Mäx meint

          23.10.2025 um 13:48

          +1
          Anbauflächen von Essen gegen Öl zu tauschen ist noch absurder als eFuels.
          Klar kann man das aus Abfällen machen, aber dann reicht das ganz vielleicht für die Oldtimer…das wars.

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