Tesla hat seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Jahres veröffentlicht. Der US-Elektroautobauer meldete einen Umsatz von rund knapp 28,1 Milliarden Dollar (24,2 Mrd. Euro), im Vorjahresquartal waren es 25,2 Milliarden Dollar (+12 %). Der Nettogewinn lag bei 1,4 Milliarden Dollar (1,21 Mrd. Euro), im Q3 2024 waren es 2,2 Milliarden Dollar (-37 %).
Der Großteil des Umsatzes entfiel in den Monaten Juli, August und September mit rund 21,2 Milliarden Dollar auf das Automobilsegment (Q3 2024: 20,0 Mrd. Dollar, +6%). 417 Millionen Dollar (Q3 2024: 739 Mio. Dollar) wurden durch den Verkauf sogenannter Regulatory Credits an Hersteller mit weniger umweltfreundlichen Pkw zum Verbessern ihrer CO2-Bilanz erlöst. Die operative Marge des Konzerns betrug im dritten Quartal des Jahres 5,8 Prozent, im Vorjahresquartal waren es 10,8 Prozent.
Tesla stellte im Q3 2025 insgesamt 447.450 Elektroautos her, 497.099 wurden ausgeliefert. Das stellt ein Minus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal dar, die Auslieferungen legten dagegen um 7 Prozent zu. Den größten Anteil hatten mit 435.826 produzierten und 481.166 ausgelieferten Exemplaren die Mittelklasse-Modelle Model 3 und Model Y. Die Premium-Stromer Model S und Model X sowie der „Cybertruck“ und der Lkw Semi kamen auf 11.624 gebaute und 15.933 gelieferte Einheiten.
„Starke Leistung“
Im dritten Quartal habe man weltweit Rekordzahlen bei den Fahrzeugauslieferungen erreicht und Stärke und Wachstum in allen Regionen gezeigt, erklärt Tesla. „Gleichzeitig wurden Rekordzahlen bei der Installation von Energiespeichersystemen in den Bereichen Wohnungsbau, Industrie und Versorgungsunternehmen erzielt. Diese starke Leistung führte sowohl zu einem Rekordumsatz als auch zu einem Rekord-Free-Cashflow im Quartal.“
Der US-Konzern betonte zudem die Einführung des verlängerten Model YL in China sowie der neuen, auch hierzulande erhältlichen günstigeren „Standard“-Versionen von Model Y und Model 3. Außerdem wurden neue Energieprodukte vorgestellt. „Wir sind davon überzeugt, dass wir dank unserer Größe und Kostenstruktur in der Lage sein werden, die sich weltweit verändernden Marktdynamiken effektiver zu bewältigen als unsere Mitbewerber, wobei Fortschritte im Bereich der KI unsere Produkte zu den attraktivsten auf dem Markt machen.“
Skalierung des Kerngeschäfts im Fokus
Der Fokus liege auf der Skalierung des Kerngeschäfts im Hardwarebereich durch die Maximierung von Auslieferungen, „da diese Produkte unseren Kunden im Laufe der Zeit durch KI-gestützte Dienste einen zunehmenden Mehrwert bieten werden“, heißt es weiter. „Jedes heute ausgelieferte Tesla-Fahrzeug ist für Autonomie ausgelegt, während jedes Tesla-Energiespeicherprodukt durch unser virtuelles Kraftwerk oder die Autobidder-Funktionalität verbessert und optimiert werden kann. Wir liefern weiterhin eine Produktpalette, die KI in die reale Welt bringt, während wir eine Zukunft nachhaltigen Überflusses anstreben, wie in unserem Masterplan Teil IV dargelegt.“
Obwohl man aufgrund von Veränderungen in der Handels-, Zoll- und Finanzpolitik mit kurzfristigen Unsicherheiten konfrontiert sei, konzentriere man sich auf langfristiges Wachstum und Wertschöpfung, betonte das Unternehmen. „Wir tätigen umsichtig die notwendigen Investitionen in unser Geschäft, einschließlich zukünftiger Geschäftsbereiche, von denen wir glauben, dass sie einen unglaublichen Mehrwert für Tesla und die Welt in den Bereichen Transport, Energie und Robotik schaffen werden.“
Keine Umsatz- und Gewinn-Prognose
Das Unternehmen lehnte es ab, eine Prognose für Umsatz und Gewinn abzugeben, und erklärte: „Es ist schwierig, die Auswirkungen der sich wandelnden globalen Handels- und Finanzpolitik auf die Automobil- und Energieversorgungsketten, unsere Kostenstruktur und die Nachfrage nach langlebigen Gütern und damit verbundenen Dienstleistungen abzuschätzen.“
Tesla versicherte seinen Aktionären, über ausreichende Liquidität zu verfügen, um seinen Produkt-Fahrplan, langfristige Kapazitätserweiterungspläne und andere Ausgaben zu finanzieren. „Darüber hinaus werden wir das Unternehmen so führen, dass wir auch in Zeiten der Unsicherheit eine starke Bilanz aufweisen.“ Man werde weiterhin daran arbeiten, die Herstellungs- und Betriebskosten zu senken. Flankierend erwarte man, die hardwarebezogenen Gewinne im Laufe der Zeit mit einer Beschleunigung der Gewinne aus KI, Software und Flottenlösungen einhergehen werden.

M3P_2024 meint
„…an Hersteller mit weniger umweltfreundlichen Pkw…“
Nennt doch das Kinde beim Namen:
Dreckschleudern!
hu.ms meint
In europa werden 84% der neuwagen mit auspuff gekauft.
Einfach auf die strasse gehen und dort missionieren – macht bestimmt spass !
Powerwall Thorsten meint
Jedes Quartal das Gleiche.
Wann wird der letzte bezahlte Schreiberling endlich zur Erkenntnis kommen, das die verkauften Fahrzeugen bei Tesla künftig eine immer unbedeutendere Stellung beim Quartalsergebnis haben – wahrscheinlich erst, wenn man damit aufhört sie zu bezahlen.
Frage:
wie viele Millionen oder besser Milliarden geben die Mitbewerber am Markt noch gleich für Ladeinfrastruktur, Batteriezellen und die mit diesen Zellen bestückte Produkten, Robotaxis, schweren LKWs oder gar humanoiden Helfershelfern aus, die erst zukünftig Gewinne in abzuwartender Höhe generieren werden?
Wenn also trotz all dieser Investitionen noch die in Deutschland oft beschworene schwarze Null steht, dann können nur Neider damit unzufrieden sein.
eBikerin meint
„das die verkauften Fahrzeugen bei Tesla künftig eine immer unbedeutendere Stellung beim Quartalsergebnis haben “
Kannst du das erklären? Von 25,2 Milliarden gingen 21.2 Milliarden direkt aufs Auto Konto. Von den Restlichen 4 Milliarden sind aber auch 417 Milliarden direkt aus den Autoverkäufen – daher kommen ja die Co2 credits.
Bleiben also noch 3,6 Milliarden – und davon wird auf Grund der schieren Masse das Ladegeschäft einen gewaltigen Anteil haben – aber auch der kommt indirekt ja auch wieder aus dem Autogeschäft. Klar kann in Nordamerika und den USA nun jeder bei Tesla laden der will – nur wie hoch ist der % -Satz im vergleich zu den Tesla Eignern?
Und der Rest teilt sich dann eben auf die Solar und Batteriesparte auf. Alles andere wirft ja aktuell noch nix ab.
Powerwall Thorsten meint
17 Minuten bis zur ersten bezahlten Antwort. Das muss aber besser werden.
Ich geb dir Zeit bis zum nächsten Quartal dann schreiben wir wieder.
Mal schauen wie die Investoren Tesla dann bewerten.
EVrules meint
Powerwall Thorsten – Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen. Wo Argumente anhand belegbarer Zahlen gemacht werden, siehst du eine „bezahlte Antwort“.
Lass das bitte behandeln, Realitätsverweigerung ist kein gesunder Zustand.
eBikerin meint
Also hast du keine Antwort – ach und die „investoren“ sind eigentlich hautsächlich EM – du weisst ja was mit dem Kurs passiert ist, als EM mal schnell fr ne Milliarde Aktien gekauft hat.
Aber schön dass du wieder da bist – deine Beiträge sind wenigstens etwas fundiert und deine Antworten sind weder unfreundlich noch respektlos.
Daher – Herzliches Welcome Back Thorsten
eBikerin meint
Ach EV das darfst du nicht so eng sehen.
Ich war so böse die offiziellen Zahlen zu nennen und dann auch noch eine, meiner Meinung nach fundierte Frage zu stellen.
Eigentlich schade, dass mich niemand dafür bezahlt.
M. meint
15:09 bis 15:32 sind nicht 9, sondern 23 Minuten.
M. meint
Nicht 17… sondern 23
sorry ;-)
Powerwall Thorsten meint
14:52 bis 15:09?
Vielleicht schafft du es ja im dritten Anlauf, Herr Ingenieur
Fred Feuerstein meint
Das ist wirklich lustig, Mister M.oralapostel kann nicht mal rechnen…Man man man…
eBikerin meint
Nordamerika und Europa natürlich, sorry.
Ach und die Solarsparte denke ich kann man vernachlässigen – da gibts einfach extrem viel Konkurrenz – bleibt also nur noch die Akku Sparte.
Da ist Tesla gut mit den Mega-Packs drin – aber das wars.
IDFan meint
Hahaha, ein Ausnahmequartal mit Ansage und trotzdem wenig beeindruckende Zahlen. Die Ablasszettel entfallen ab jetzt für Tesla für dieses und nächstes Jahr. Was haben sie ohne für Chancen? Sie produzieren zu teuer, müssen die Zellen komplett kaufen und ihre Werke sind unterausgelastet. Die Autos sind Youngtimer, technisch abgehängt, optisch gruselig. Wer soll die in Q4 und nächstes Jahr kaufen?
paule meint
Wenn Du möchtest suche ich dir denselben Text von dir aus 2023 und 24 heraus.
Jörg2 meint
IDFan
„Die Ablasszettel entfallen ab jetzt für Tesla für dieses und nächstes Jahr. Was haben sie ohne für Chancen?“
Lässt sich das nicht rausbekommen?
Variante 1: abwarten
Variante 2: könntest Du mal schnell die „CO2“ Daten aus der unten aufgelisteten Quartalsergebnisse rausrechnen?
BTW: Wie gehen wir dann mit den internen „CO2“-Dingen bei den VW-Daten um? Setzen wir die dann auf Null und rechnen die sich ergebenden (natürlich fiktiven) CO2-Strafzahlungen dann rein?
Ossisailor meint
Die Verkaufszahlen Teslas waren im 3. Quartal deutlich höher als die Produktionsziffer, die mit 447.450 Elektroautos sogar 5 % unter dem Vorjahresquartal lag. Das ist einerseits ein Beweis dafür, dass es einen erheblichen Lagerbestand an unverkauften Autos gab, der nun vermindert werden konnte, andererseits ist das aber eine bedenkliche Zahl, weil sie letztlich keinen Wachstumsakzent setzt. Im Gegenteil.
Andi EE meint
„…. andererseits ist das aber eine bedenkliche Zahl, weil sie letztlich keinen Wachstumsakzent setzt. Im Gegenteil.“
Wenn man mehr verkauft als produziert ist es kein Wachstumsindikator, was denn sonst. 😅
Tesla hatte doch das Riesenproblem mit dem Osbourne-Effekt, jeder hat gewusst, dass das neue Modell kommt. 65-70% vom Tesla-Absatz war damals betroffen. Du kannst wegen der Produktionsumstellung nicht das Neue produzieren (oder mit zu geringen Raten) und das Alte will niemand mehr (oder halt zu tiefen Preisen). Das war ein riesiges Problem, was auch zu stärken Absatz-Einbrüchen geführt hat.
Das ist ein Dilemma wenn so viel Prozent deines Absatzvolumens betroffen ist. Jetzt ist es so, dass in den USA die Förderung ausläuft / muss man zwischen Standard und Premium den optimalen Mix finden. Und die Produktion müsste man auch auf das neue Modell anpassen, dass das jetzt alles auf der gleichen Linie laufen kann. War sicher auch nicht so simpel im laufenden Produktionsbetrieb.
eBikerin meint
„Das ist einerseits ein Beweis dafür, dass es einen erheblichen Lagerbestand an unverkauften Autos gab“
Könnte auch sein, dass die extra vorproduziert worden sind. Das die Förderung ausläuft war ja kein Geheimnis und dass es da zu solchen Effekten kommt auch nicht.
Muss man auf Q4 warten – denke da wird sich das wieder angleichen
M. meint
Q4 abwarten – Sag ich ja schon die ganze Zeit.
Wobei man eigentlich erst nach Q1-26 sieht, wohin der Hase läuft, im Q4-25 wird es erstmal nach unten schwingen, und danach sich alles „normalisieren“.
Jörg2 meint
Vielleicht ist auch das Warten auf Q3/2093 sinnvoll? Bis dahin kann man dann ja immer fleißig vom Untergang raunen, der dann („Q3/2093“) JEDEM offenbar wird.
Quartalszahlen sind historische Zahlen. Nicht mehr, nicht weniger. Drumherum immer viel PR, Geraune, Glaskugel..,.
hu.ms meint
Jo – wir kommen dann wieder auf die „normalen“ 280-320k pro Q. zurück.
Also 2026 so 1,2mio.
In europa werden es nicht mehr mehr – in china klar rückläufige tendenz von Q zu Q und in USA keine förderung und Trumpisten kaufen ohnehin kaum BEV.
Ossisailor meint
Tesla hatte ein gutes Quartal. Die Zahlen können sich sehen lassen. Alles gut also? Das wird man erst mit der Entwicklung im 4. Quartal feststellen können. Schließlich haben die Verkäufe im 3. Quartal in den USA enorm profitiert von vorgezogenen Verkäufen wegen der Dead-Line beim Tax-Credit. Davon haben auch alle anderen Anbieter in den USA profitiert. Einige Beispiele für die Entwicklung im 3. Quartal in den USA:
Audi + 232 %
VW + 231 %
Chevrolet + 86 %
Auch alle anderen profitierten.
Insofern blenden die Zahlen zum 3. Quartal, weil das schließlich einer der Hauptmärkte für Tesla ist. Warten wir das Jahr mal ab.
Ein Untergangsszenario ist allerdings unangebracht, war es immer.
Jörg2 meint
M.Blue hat es weiter unten gut aufgelistet: es lässt sich durchgängig mit Nur-BEV Geld verdienen. Und das sogar mit recht überschaubarer Modellvielfalt.
Es sollte also eigentlich keinerlei Hindernisgrund für andere Anbieter (von Noch-Verbrenner bis Nur-BEV) geben, alleinig mit BEV erfolgreich über die Runden zu kommen.
Aztasu meint
Lol, einfach mal die CO2-Zertifikate und die Subventionen rausrechnen. Tesla verdient mit den Autos kaum etwas und das trotz Schrott-Produkten und angeblich so toller Herstellungseffizienz. Davon ist kaum etwas zu sehen, in Gegenteil, das man trotz der Entkernung des Model Y und Model 3 die Preise nicht weiter senken konnte spricht dafür das beim Thema Produktion bei Tesla nicht mehr viel zu machen ist. Die Nachfrage geht zurück, die Kosten bleiben relativ stabil. Da die Subventionen wegfallen kann Tesla den Schrott nicht mehr zu überhöhten Preisen anbieten und so eine ordentliche Marge erzielen. Das könnte zur Gefahr werden.
Tesla überlebt im Grunde wegen den externen bzw. sekundären Geschäftsfeldern, dem Batteriespeichergeschäft, dem Verkauf von CO2-Zertifikaten, den Einnahmen aus der Anlage des Kapitalvermögens (größtenteils Zinsen). Ziemlich bitter für eine angeblich so tolle Firma lol
Thomas Claus meint
Also wenn Tesla wenig Geld verdient trotz Schrott Produkten, dann sollten doch andere mit besseren Produkten mehr Geld verdienen können. Irgendwie passt das mit der Realität nicht.
Fred Feuerstein meint
Sag doch sowas nicht…Der springt gleich schreiend aus dem Fenster.
paule meint
Die Argumentation ist doch ganz einfach: einfach mal alle Geschäftsbereiche ausrechnen, mit denen man Geld verdient, und schwupps, hätte die Firma kein Geld mehr verdient.
Andi EE meint
Tesla müsste ja nicht die Cash-Reserve aufstocken, die hat sich um weitere 4 Mrd. auf 41 Mrd. erhöht. Das Geld muss ja von irgendwo herkommen / verdient werden. Wenn du es als Gewinn ausweist, musst du viel mehr Steuern an den Staat abdrücken.
Ich bin in Sachen Bilanz wirklich kein Experte. Es kann nicht sein, dass nur damit man beim KGV toll aussieht, unglaublich viel Steuern blechen muss. Priorität A hat definitiv die ausreichende Finanzierung der gesamten Robotiksparte. Das hat das Potenzial der Verhundertfachung der Produktivität. Das ist nicht der Pkw selber, der das Potenzial hat. Das Potenzial hat der Roboter egal ob Pkw, Lkw, humanoid … dass der zu einem Bruchteil des menschlichen Lohns arbeitet. Wenn der 5x weniger im Jahr kostet, dann kann sich die Produktivität um 400% verbessern. Wahrscheinlich ist es noch viel besser, denn der Roboter braucht keine Wärme in der Produktion (Heizkosten), er braucht kein PP, keine Kantine, … und, und, und.
hu.ms meint
Keine frage – betriebswirtschaftlich hällt tesla es lange durch -sogar ohne gewinne. Sie konnten ja die der fetten jahre bunkern, da keine dividende gezahlt wurde.
Aber mit 1,5mio. autos 2025 und 1,2 mio. 2026 n einem neuwagenweltmarkt von über 50 mio. bleibt man einfach ein nischenanbieter.
Und das mit den robo-cabs sind nur phantasien, wie man täglich in Austin beobachten kann.
Ach ja: waymo kommt auch nach Austin (für den direkten vergleich) und nach New York.
IDFan meint
Das ist wohl so. Zumal die Ablasszettel jetzt am Ende sind. Jetzt müssen sie nur mit den Auto-Grotten Geld verdienen. Das wird lustig!
Jörg2 meint
IDFan
Vielleicht findet sich ja jemand, der aus der Quartalsergebnisliste von M.Blue die „CO2“-Umsätze herausrechnet. Vielleicht ist Tesla dann pleite.
Wollen wir dann auch, wenn die VW-Daten vorliegen, die interne „CO2“-Nutzung auf Null setzen und die sich daraus resultierende (fiktive) Strafzahlung mit reinrechnen?
Jörg2 meint
Atze
Danke für Deine Brstätigung!
Jörg2 meint
Ach ID.Fan: Danke auch an Dich!
Jörg2 meint
Atze
„Lol, einfach mal die CO2-Zertifikate und die Subventionen rausrechnen.“
Würdest Du das bitte einfach mal machen? Danke!
Envision meint
Ich stimme für das 1000 Milliarden Vergütungs Package, weil wie Elon gestern im Conf Call ausführte, es gar nicht um das Geld geht – sondern um die totale Kontrolle über die von Tesla dann gebaute Roboterarmee, die er aus verständlichen politischen Gründen nicht aus der Hand geben möchte.
paule meint
Man braucht keine Roboter-Armee, um irgend jemanden in die Knie zu zwingen. Ein paar primitive Chips genügen, dazu 2 bis 3 unfähige CEOs, und läuft.
Andi EE meint
@Envison
Roboter-Armee … du magst dich sicher erinnern, wie ihr (ÖRR / Gesellschaft) euch vor 20 und mehr Jahren über die Drohnen der USA im Irak Afghanistan mokiert habt. Dass das moralisch absolut verwerflich sei und dass man das unbedingt ächten und verhindern müsse. Heute geht ohne Drohnen nichts mehr, ihr selber wollt jede Menge von beschaffen. Sich selber möglichst wenig exponieren ist und war schon immer in jedem Krieg das A und O. Nur die grössten Dummköpfe verstehen diesen Zusammenhang nicht. Aufklären ist besser als 1000t Sprengstoff im Zielgebiet zu droppen, damit man hoffentlich was trifft (Kollateralschaden Monsieur).
Es ist unfassbar mit welch dümmlichen Moralkompass ihr durch die Welt geistert. Willst du deine Kinder gegen Putin in den Krieg schicken? Oder ist es dir nicht lieber, wenn die KI mit einem Roboter das übernimmt. Lieber wie im ersten und zweiten Weltkrieg deine Kinder in den Fleischwolf an die Front schicken?
Gernot meint
Die nächsten Quartale werden finster werden. Nicht nur in Sachen Absatz. Selbst Teslas eigene Daten zeigen, dass sich die Sicherheit des Autopiloten seit 3 Quartalen verschlechtert. Tesla beherrscht autonomes Fahren nicht. Tesla faselt von Robotaxis in Kalifornien, aber was Tesla dort anbietet, ist nichts anderes als ein Uber.
Mit dem Cybercab wird keine bessere Auslastung der Produktion kommen. Das Cybercab ist ein episches Fehldesign – genau wie der Cybertruck. Das Cybercab ist nicht dafür gedacht, Langstrecken mit Bahn oder Flugzeug zu ersetzen. REs ist primäür für die stadt gedacht. Und da ist die flache Bauform komplett sinnfrei. Die lange Motorhaube und das lange Heck sind nutzlos verschwendeter Platz. Das Auto als 2-Sitzer auszulegen, ist geisteskrank. Nicht nur muss eine 5-köpfige Familie 3 Cybercabs rufen, um von A nach B zu kommen. Auch massiv kostensenkende Features wie Ride Pooling sind mit 2 Sitzern nicht umsetzbar. Für autonome Fahrservices dürfte sich eine Art Minivan-Format durchsetzen, wie es Waymo zukünftig bieten will oder Moia schon länger bietet. Deren Schiebetüren erleichtern den Ein- und Ausstieg eben so wie die größere Bauhöhe und sie nutzen den Platz auf der Straße effizient aus, weil es keine sinnlose Motorhaube gibt. Ein Cybercab wird auf etwa 4m 2 Sitzplätze bieten. Sinnvolle Modelle für autonomes Fahren werden bei gleicher Länge 6-9 Plätze bieten.
Aber Musk will eh nur gut Wetter machen, damit seine Lemminge ihm auf der anstehenden Hauptversammlung sein 1-Billion-Vergütungspaket genehmigen, was sie auch tun werden.
Das Energy-Storage-Geschäft wird nur noch im abgeschotteten US-Markt wachsen. Im Rest der Welt hat Tesla keine Chance gegen die Chinesen. Tesla verlangt aktuell rund 215 USD/kWh (Systemkosten). Chinesische Anbieter liegen bei einem Drittel bis der Hälfte davon.
Das alles gesagt: Viele undifferenzierte Tesla-Hater schreiben schon die Pleite von Tesla herbei, aber das ist völliger Unsinn. Tesla hat über 40 Mrd. Cash und Cash-Äquivalent verfügbar und kann das Missmanagement von Musk noch jahrelang absorbieren. Durch Sammelklagen, die u.a. in den USA, China und Australien wegen des Betruges beim Autopilot laufen, könnte sich der Zeitraum allerdings halbieren.
Envision meint
Ja, mit dem Cybercab hat Elon den nächsten Bock nach dem Cybertruck geschaffen, ein urbanes Taxi – lol, erscheint manchmal wie Homer Simpson (der durfte auch mal Auto designen wo keine Widersprüche akzeptiert wurden)
Glaube aber das Modell verschwindet wieder in der Versenkung und erblickt nie das Produktionslicht der Welt, so deppert können die wohl kaum sein nach der Cybertruck Pleite.
Andi EE meint
@Gernot
„Die nächsten Quartale werden finster werden. Nicht nur in Sachen Absatz. Selbst Teslas eigene Daten zeigen, dass sich die Sicherheit des Autopiloten seit 3 Quartalen verschlechtert. Tesla beherrscht autonomes Fahren nicht.“
Dein Ahnungslosigkeit ist wirklich nicht mehr zu toppen.
M. meint
Du toppst sie allerdings ständig, und um mehrere Zehnerpotenzen, sofern man das irgendwie messbar machen kann.
Würdest du richtig liegen, hätten wir seit 2019 Robotaxis.
Oder 2020. Oder 2021. Oder 2022. Oder 2023. Oder 2024.
Aber ganz bestimmt in der Zwischenzeit!
hu.ms meint
„Robocabs“ von tesla fahren doch in Austin.
Sie verdienen allerdings die bezeichnung nicht, da ein tesla-MA auf den vordersitzen ist um eingreifen zu können…. :-)))
MrBlueEyes meint
Hier mal alle Quartalsnettogewinne seit 2020… macht euch selbst ein Bild, ob das aktuelle Quartal im Jahre 2025 mit geupdateten Modellen und nun mehr Modellen als früher eine „Starke Leistung“ gewesen sein soll… sehe ich nicht so…
Tesla: Nettogewinn nach Quartal seit 2020
Quartal GAAP Nettogewinn (Mio. USD)
Q1 2020 16
Q2 2020 104
Q3 2020 331
Q4 2020 270
Q1 2021 438
Q2 2021 1.142
Q3 2021 1.618
Q4 2021 2.321
Q1 2022 3.318
Q2 2022 2.259
Q3 2022 3.292
Q4 2022 3.687
Q1 2023 2.513
Q2 2023 2.703
Q3 2023 1.853
Q4 2023 2.485
Q1 2024 1.145
Q2 2024 1.170
Q3 2024 1.341
Q4 2024 1.306
Q1 2025 400
Q2 2025 1.170
Q3 2025 1.400
Jörg2 meint
Mr.
Vielen Dank für die Fleißarbeit!
Hättest Du noch den jeweils aufgelaufenen Durchschnittswert? Danke!
MrBlueEyes meint
Danke der KI ;-) …bedienen kannst du „sie“ hoffentlich selbst für weitere Analysen…
Jörg2 meint
Klar!
Das geht auch.
Ich hatte nur gedacht, Du hast es eh auf irgendeinem Rechner.
Jörg2 meint
„Meine“ KI kommt auf 1,65Mrd US$ als bisherigen Durchschnittswert.
Da ist noch Luft nach oben.
paule meint
Ab wann wäre keine Luft mehr nach oben? 😉
Jörg2 meint
Paule
Wenn der Langzeitdurchschnitt wieder erreicht, besser: überboten, wird.
DAS betrifft nur die Ergebnisbetrachtung.
Von mir aus darf ein erfolgreiches Unternehmen mit dem Betriebsergebnis auf der Nulllinie balancieren; Überschüsse also 1:1 in den weiteren Aufbau gehen.
Peter meint
Es gab 2,5 Jahre (21/22/23), in denen es besser lief, viele Jahre, in denen es schlechter lief (vor 21) und man liegt in etwa beim Vorjahr (24). Also ich würde das jetzt nicht negativ bewerten. Zumal ja seit 2022/23/24 der Pkw-E-Markt auch deutlich mehr Konkurrenz aus China und Europa bietet.
Bob meint
Die Frage bei Tesla ist, wo mit wird verglichen. Wird anhand des immensen Unternehmenswertes anhand der Aktienkurse gemessen, ist alles andere als starkes Wachstum wenig. Sieht man Tesla als Nischenanbieter von Autos und ein bisschen Energie (Mischkonzern) dann ist man da gut positioniert. Beides scheint im Moment nicht zu passen und ersteres nur durch Versprechungen aufrecht erhalten zu werden.
MrBlueEyes meint
Richtig, Tesla hat ungefähr 1/3 der Börsenbewertung wie Apple, aber Apple macht halt einfach mal pro Quartal 20 bis 30 Mal mehr Gewinn als Tesla…
Die Bewertung von Tesla ist völlig überzogen… mal schauen, wie lange das noch gutgeht…
paule meint
Ich behaupte, Apple ist einfach nur unterbewertet.
Jetzt du wieder.
MrBlueEyes meint
30-fach „unterbewertet“ ?
Jetzt du wieder…
paule meint
Sieht so aus. 🤣
Aztasu meint
Man liegt auf keinem Fall auf dem Niveau vom Vorjahr, dieses Quartal war eine Ausnahme da Teslas Goldquelle die Subventionen aus öffentlichen Geldern versiegt. Q4 2025 und inbesondere Q1 2026 werden deutlich schlechter, so wie es ja auch schon Q1 2025 und Q2 2025 waren.
Tesla kann halt nichts aber man versucht sie so lange zu unterstützen bis Tesla doch noch was auf die Reihe bekommt weil Tesla ja ein großer Heilsbringer sein soll. Lächerlicher geht es halt kaum noch
paule meint
Vor allem öffentliche Gelder, du Vollprofi. Denk doch bitte einmal nach bevor du eine Taste drückst. Ich kann es nicht fassen, dass du mit diesem Bildungsniveau überhaupt in der Lage bist irgendein technisches Gerät einzuschalten um hier deinen Erguss zu liefern.
Andi EE meint
@Mr
Nur so nebenbei ….
– hat man mit die grösste KI-Infrastruktur aufgebaut
– den Cash-Berg dank sehr gutem free Cashflow weiter anhäufen können
– Man steht mit FSD kurz vor der Autonomie
– Man hat sich mit der Speichersparte (stationäre Grossspeicher und Powerwall) ein weiteres Standbein geschaffen
– der Roboter Optimus geht bald in die erste Serie
– und man hat all die nötigen Fabriken und Rechenzentren erstellt
Ich frag mich manchmal, wieso man das in DE nicht checkt. Soll man einen höheren Gewinn ausweisen und nichts Substanzielles in die Zukunft investieren, damit die Firma langfristig wachsen und viel mehr Wert generieren kann. Schau dir eure Autobauer, wie katastrophal die für die Zukunft aufgestellt sind. Sie können weder bei den Batterien noch noch beim autonomen Fahren / Robotik was.
Aber genauso seid ihr mit eurer Wirtschaft unterwegs, es wird nicht investiert, nur in die Vielfalt der Modellpalette, aber das hat doch keine Substanz was zukünftig mehr Wert generieren könnte.
Schau dir mal Tesla mit FSD an, FSD at bisher nur ohne Ende Geld gekostet, weil man dafür absolute Perfektion benötigt, bevor man das grosse Geld ernten kann. Trotzdem hat man eine gesunde Marge. Da schlummert ein gewaltiges Revenue-Potenzial, was man sich nur aufbauen kann, wenn man konstant in diese zukünftigen Technologien investiert.
Eure Firmen standen häufig besser beim Gewinn da, aber sie haben nichts für die Zukunft was nur annähernd mit dem von Tesla vergleichbar wäre. Das sind technologische Zwerge, nicht viel mehr als ein PC-Bauer, der die Komponenten zusammenschustert.
M. meint
„– Man steht mit FSD kurz vor der Autonomie“
Wieder mal, oder immer noch?
Wird die Kernfusion dann gleich mit erledigt?
hu.ms meint
– Man steht mit FSD kurz vor der Autonomie
Andi, wo kann man denn die robo-cabs die kunden befördern ohne menschen auf den vordersitzen (so wie bei waymo 50.000 mal täglich) bewundern.
Fred Feuerstein meint
Gar nicht, wird niemals passieren. Tesla wird immer nur mit Beifahrer in Austin fahren, nicht wahr humsi?
hu.ms meint
Hey Fredi, nette phantasien schreibst du da. :-))
Fred Feuerstein meint
Ich hab nur deine Aussage etwas umformuliert.
hu.ms meint
Wird immer „billiger“ was du da so schreibst.
Fred Feuerstein meint
Weißt du was daran das Beste: Dein Niveau ist unerreicht, so tief kann ich gar nicht sinken.
Aztasu meint
Interessant wäre noch daraus die CO2-Zertifikate („regulatory credits“) herauszurechnen. Das ist leicht machbar.
Weitere interessante Punkte aber kaum so einfach quantifizierbar: Wie viel des Umsatzes und des Gewinns beruhen auf direkte und indirekte Subventionen aus öffentlichen Geldern.
Da Tesla massiv subventioniert wird, inbesondere in den USA, aber auch in China, kommt da einiges zusammen.
Das die Firma noch heute nur minimal Steuern zahlt kommt auch noch dazu.
Tesla ist eine Subventionsmaschine die kaum Gewinne abwirft und trotzdem weiter gepusht wird. Ziemlich bitter
MrBlueEyes meint
Tesla: Bereinigter Nettogewinn pro Quartal (GAAP) in Mio. USD
Quartal / GAAP-Nettogewinn / Einnahmen aus CO2-Credits / Bereinigter Nettogewinn
Q1 2020 16 354 -338
Q2 2020 104 428 -324
Q3 2020 331 397 -66
Q4 2020 270 401 -131
Q1 2021 438 518 -80
Q2 2021 1.142 344 798
Q3 2021 1.618 279 1.339
Q4 2021 2.321 314 2.007
Q1 2022 3.318 679 2.639
Q2 2022 2.259 344 1.915
Q3 2022 3.292 286 3.006
Q4 2022 3.687 467 3.220
Q1 2023 2.513 521 1.992
Q2 2023 2.703 554 2.149
Q3 2023 1.853 417 1.436
Q4 2023 2.485 433 2.052
Q1 2024 1.145 442 703
Q2 2024 1.170 890 280
Q3 2024 1.341 739 602
Q4 2024 1.306 890 416
Q1 2025 400 595 -195
Q2 2025 1.170 439 731
Q3 2025 1.400 417 983
hu.ms meint
Vielen Dank für die zahlen ! Klar rückläufige tendenz seit anfang 2023.
Das Q-ergebnis hat sich von über 3 mrd. im schnitt 2022 etwa gedrittelt in 2025 und Q4 wird das nicht mehr herausreissen.
Gründe: schlechtes image, keine auf der strasse erkennbaren neuen modelle, kaum technische weiterentwicklung (reichweite, ladeleistung).
hu.ms meint
Sonderfaktor förderende in USA sh. zulassungszahlen. Q4 wird wieder wie Q1 + 2
aussehen.
eBikerin meint
Davon kann man ausgehen. War überall so (und bei allen Herstellern) dass wenn irgendwo eine Förderung ausgelaufen ist, noch jede Menge Verkäufe/Zulassungen auf den letzten Drücker gemacht wurden.
Sehr schön zu sehen am Dezember 2022 in Norwegen – absoluter Zulassungsrekord.
paule meint
Das wäre aber auch alles keine Katastrophe. Tesla hätte wieder Geld verdient, mehr Cash auf dem Konto, alle Rechnungen bezahlt. Du diskutierst hier darüber, ob sie richtig viel oder richtig richtig viel Geld verdient haben. Kann man machen wird aber an richtig viel nichts ändern.
hu.ms meint
Es geht um die klar rückläufige tendenz bei zulassungen und ergebnis !
Schon 2024 und dieses jahr erst recht.
paule meint
Sag ich doch, du zeterst über richtig viel oder richtig richtig viel Geld verdient.
Noch immer frage ich dich nach Deinem Erfolgsgeheimnis, wie du bei einer Aktie mit der Art steilen kursverlauf Gewinne machst indem du dagegen wettest. Und nach irgendeinem Beleg, dass das funktioniert hat.
Ich sehe in Feiner Strategie keinen Sinn. Vor fünf Jahren Betrag x mit Hebel 10 (mit Hebel muss man machen, wenn man kein Geld hat) auf Tesla gesetzt, wäre 100 mal mehr rausgekommen als mit Feiner primitiven Zockerei.
Vermutlich ist es genau das, was sich hier täglich umtreibt.
hu.ms meint
Paule, einfach den kursverfall jeweils bei veröfftentlchung der Q-zahlen seit 2020 ansehen. Ich bin da jeweils nur für wenige tage zum Q-wechsel engagiert.
paule meint
Ja klar, weil du hellsehen kannst du Profi. Was für ein Märchenonkel.
Komm mit einem Screenshot, dann halte ich die Klappe.
Fred Feuerstein meint
Keine Sorge, wird nicht passieren. Er erzählt nur um sich aufzuplustern. Hat mittlerweile jeder durchschaut.
hu.ms meint
Richtig, im gengensatz zu dir bin ich profi. Denn ich handle auch mit einem US-broker und puts, die nur dort gehandelt werden.
Bei tesla ist es doch ganz einfach: die erwartungen sind immer grösser als die realität, dieshalb wenige tage vor Q-ende einsteigen und nach max. 2 wochen abkassieren (11mal) – oder über stopp-loss auch mal begrenzt verlieren (4 mal).
So jetzt habe ich es dir ausführlich erklärt. Und natürlich kannst du weiterhin hier zu meinen tesla-hebel-puts hier schreiben was du willst. Ich antworte einfach nicht mehr. :-))
paule meint
Beim letzten mal hast Du das 2 Stunden durchgehalten.
Fred Feuerstein meint
Ich lach mich scheckig, er wird es immer wieder schreiben. Sein kleines Ego braucht das…
hu.ms meint
Na jungs wie immer:
wenn man keine argumente mehr hat, wird man einfach persönlich.
Euer typischen niveau eben.
Fred Feuerstein meint
Keine Sorge, du wirst wieder mit irgendwelchen Gewinnen prahlen, das kennt man ja nicht anders von dir. Dein Niveau eben, wer kein Geld hat muss eben darüber reden.
hu.ms meint
:-)) :-)) :-))
MrBlueEyes meint
Trotz mehr Modellen und geupdateter Modelle geht es konsequent bergab… rechnet man die CO2-Credits raus, die es bald nicht mehr gibt (?), sieht es noch düsterer aus…
Von den Quartalen und Erfolgen aus 2021 oder 2022 ist man weit entfernt… es scheint, als hätte Tesla in einem sonst wachsenden Elektro-Markt sein eigenes Markt-Potenzial ausgeschöpft…
Von „Wachstum“ ist man weiter entfernt denn je…
paule meint
Ich kann deine Einschätzung nicht teilen. Warum? Es gibt nahezu keine Zahlen der Mitbewerber, ob sie mit Elektroautos überhaupt Geld verdienen. Insofern ist gar nicht absehbar, ob eben diese in dem Markt bestehen werden. Tesla beweist nun seit vielen Jahren und öffentlichkeitswirksam, dass man damit richtig Schotter machen kann. Natürlich müssen sie sich gefallen lassen, mit den Betriebsergebnissen von Verbrennerherstellern verglichen zu werden. Darauf aber Prognosen für ihre Zukunft aufzubauen, das gelingt mir nicht.
Was Tesla bewiesen hat, dass man über viele Jahre hin hoch profitabel BEVs bauen kann. In diesen Jahren sieht man vor allem bei kurzen Betrachtungszeiträumen Schwankungen, die natürlich gerne als der Anfang vom Ende dargestellt werden. Solche Tendenzen aufzuzeigen es wertlos. Ich habe das selbst starke überspitzt gemacht und aufgezeigt, dass in vier Jahren die Porsche Aktie bei Null gelandet ist, wenn man den aktuellen Graphen einfach mal weiter zeichnet. Selber Herleitung wird gerne bei Tesla angewendet.
NeutralMatters meint
Es gibt keine BEV-spezifischen Zahlen, weil andere Hersteller ein breiteres Angebot haben und dies auch insgesamt zu bewerten ist – die Kernfrage für Investoren ist, ob ein Unternehmen wirtschaftlich ist oder nicht.
Fred Feuerstein meint
Die neuen Zahlen von einem der größten Automobilhersteller kommt am 30. Oktober…
paule meint
„die Kernfrage für Investoren ist, ob ein Unternehmen wirtschaftlich ist oder nicht.“
Da stimme ich dir zu.
Arbeitet ein Unternehmen wirtschaftlich, wenn es mehr Verbindlichkeiten erwirtschaftet hat, als Vermögen?
Aber komm, über deine Aussage musst du doch selbst lachen. Es wird veröffentlicht, wie viel Currywürste verkauft wurden. Was in der BEV-Sparte unterm Strich rauskommt bleibt ein großes Geheimnis. Ich habe da so einen Verdacht, woran es liegt. Du begründest, das spielt keine Rolle beim Gesamtergebnis. Ich behaupte, sie hat wesentlichen Anteil, wenn der Cashflow auf Null gefallen ist.
hu.ms meint
„Arbeitet ein Unternehmen wirtschaftlich, wenn es mehr Verbindlichkeiten erwirtschaftet hat, als Vermögen?“
Dann würde die bilanz ein negatives eigenkapital ausweisen.
Bei welchem hersteller ist das der fall ?
hu.ms meint
„Insofern ist gar nicht absehbar, ob eben diese (mitbewerber) in dem Markt bestehen werden“.
In europa verkaufen 4 hersteller/gruppen mehr BEV als tesla.Die verkaufen auch stinker (leider) weil sie gefragt sind. Sie machen geanu deshalb sicher gewinn. Das wird sich nicht ändern, da sie ihre produktion einfach der nachfrage nach der jeweiligen antriebsart anpassen und ihre BEV-produktion immer weiter verbessern und daduch auch verdienen.
Ist doch eine bekannte strategie, zunächst marktanteile zu erlangen und erst von dieser position aus gewinne zu erzielen.
In china verkauft der grösste BEV hersteller ein mehrfaches von tesla. Und der geht nicht pleinte, da von der KP/regierung gestützt.
Tesla geht auch nicht unter – sie bleiben einfach nur ein kleiner player mit 1,5 mio. autos in einem weltweiten neuwagenmarkt von über 50 mio.
Futureman meint
Trotz des Marktes und der von vielen vorhergesagten Untergangs von Tesla noch gute Zahlen. Erstaunlich, dass ein Autounternehmen inzwischen knapp 20% seines Umsatzes nicht mit Autos macht. Schafft das noch irgendein anderer Autohersteller?
hu.ms meint
Bring doch mal zitate vom tesla-untergang.
Das entspringt wohl eher deinen unzutreffenden rückschlüssen.
eBikerin meint
Ach bitte – da haben wir hier aber schon ein paar so User die das ganz gerne mal schreiben. Das man die genauso wenig ernst nehmen darf, wie die die Gegenseite sollte doch nun wirklich logisch sein.
Peter meint
Tesla ist ja schon länger auch in anderen Branchen unterwegs. Powerwalls, Supercharger (Stromverkauf), Solardachziegel, CO2-Credits. Auch wenn nicht alles optimal gelingt, sehe ich den Geschäftsfokus schon eher in Richrung „Ökosystem für effiziente Energienutzung“ und eben nicht nur bei Autos. Deshalb finde ich die 20% jetzt nicht ungewöhnlich. Die Frage ist eher, ab wann man von einem „Mischkonzern“ sprechen kann.
eBikerin meint
“ Powerwalls, Supercharger (Stromverkauf), Solardachziegel, CO2-Credits.“
Leider sind ja nur die Co2 – Credits ausgewiesen. Der Rest läuft alles unter „Energie“ – da wäre es schon interessant zu wissen wie sich das aufteilt.
Ich bin mir fast sicher – auf jeden Fall sagt das meine Kristallkugel – das die sog. Megapacks da einen ziemlich großen Anteil haben, während die Solardachziegel eher zu vernachlässigen sind.
Die Supercharger müssen ja schon auf Grund der Masse eine Menge Umsatz generieren.
paule meint
Mich würden mal ganz einfache Zahlen der Mitbewerber interessieren, man muss ja nicht alles filetieren. Wie ist das Betriebsergebnis der BEV-Sparte?
Ich habe da so einen Verdacht, warum das nicht veröffentlicht wird, und zu welchem Zweck du die Sparte Energie noch weiter selektieren möchtest.
ID.alist meint
@Futureman
Ich sage nicht wer, aber ja.
Futureman meint
Ich helfe: BYD
Ende der Liste
Kasch meint
Ja, Spitzenreiter ist der Mischkonzern BYD, der neuerdings nebenbei auch Autos produziert. Keiner, ausser BYD kann sämtliche Bauteile, egal welchen technischen Endproduktes, im eigenen Haus selbst nahezu konkurenzlos erfolgreich herstellen. Weltweit ist kein Konzern vertikaler integriert als BYD.
Weil BYD, CATL, die chinesische Industrie und künftig sämtliche Länder der BRICS+ nicht mit Tesla konkurrieren, sondern koalieren werden und dies am Ende gar die einzigste westliche Firma sein könnte, die noch weltweit erfolgreich sein wird, beruhigen mich meine Teslaaktien weit mehr als z.B. Euros und Dollars auf Festgeldkonten westlicher Banken.
paule meint
Ja, aaaber, was ist mit dem Leitmarkt Deutschland? Dem Zentrum des Autouniversums? Der Quelle des Marktanteil-Benchmarks? Wer hier nicht mindestens 50% Anteil hat, dazu 10% jährliche Steigerung daran, ist weg vom Fenster in der Branche. Außerdem sind die Chinesen nicht in der Lage, ein Land mit drei Parteien gleichzeitig zu regieren.