Bis September 2025 stiegen die Neuzulassungen von Autos in der Europäischen Union (EU) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent. Damit verzeichnete der Markt den dritten Monat in Folge ein Wachstum. Besonders im September selbst zeigte sich ein deutlicher Aufschwung mit einem Plus von 10 Prozent.
Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) lag bis September 2025 bei 16,1 Prozent – ein Anstieg gegenüber 13,1 Prozent im Vorjahr. Hybridfahrzeuge behaupteten sich als beliebteste Antriebsart und erreichten einen Marktanteil von 34,7 Prozent. Der kombinierte Anteil von Benzin- und Dieselfahrzeugen fiel dagegen deutlich auf 37 Prozent, nachdem er im Vorjahr noch bei 46,8 Prozent gelegen hatte.
Im Segment der Elektroautos wurden in den ersten neun Monaten 2025 insgesamt 1.300.188 neue Fahrzeuge registriert, was einem Marktanteil von 16,1 Prozent entspricht. Drei der vier größten EU-Märkte – Deutschland (+38,3 %), Belgien (+12,4 %) und die Niederlande (+3,9 %) – verzeichneten Zuwächse. Lediglich Frankreich zeigte einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent, obwohl der dortige Markt im September allein um 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchs.
Auch die Zahl der Neuzulassungen der Hybridfahrzeuge stieg weiter kräftig: Bis Ende September wurden 2.793.079 Fahrzeuge registriert, ein Anteil von 34,7 Prozent. Wachstumstreiber waren die vier größten EU-Märkte: Frankreich (+28,8 %), Spanien (+28,1 %), Deutschland (+10,6 %) und Italien (+9,2 %). Damit sicherten sich Hybridfahrzeuge über ein Drittel des gesamten EU-Markts.
Plug-in-Hybride legten ebenfalls deutlich zu: 722.914 Neuregistrierungen bedeuten einen Marktanteil von 9 Prozent, nach 6,9 Prozent im Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum in Spanien (+105,2 %), Deutschland (+63,9 %) und Italien (+72,6 %). Im Jahresvergleich verzeichneten Plug-in-Hybride damit ihren siebten Monat in Folge mit kräftigem Wachstum – im September lag der Zuwachs bei 65,4 Prozent.
Die Zahlen für September 2025 zeigen, dass batterieelektrische Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent zulegten, während die Neuzulassungen von Hybridmodellen um 15,9 Prozent und von Plug-in-Hybriden um 65,4 Prozent wuchsen. Damit setzen sich beide Segmente deutlich von den konventionellen Antrieben ab, die weiterhin Marktanteile einbüßen.
Benzin- und Dieselfahrzeuge verlieren weiter an Bedeutung. Die Benzinverkäufe sanken bis September um 18,7 Prozent, besonders stark in Frankreich (-32,8 %), gefolgt von Deutschland (-23,5 %), Italien (-16,6 %) und Spanien (-13,2 %). Mit 2.234.058 Neuzulassungen fiel der Anteil von Benzinern bis Ende September 2025 auf 27,7 Prozent. Dieselautos verloren noch stärker: minus 24,7 Prozent, was einem Marktanteil von nur noch 9,3 Prozent entspricht. Im September selbst ging die Zahl der Benzin-Neuzulassungen um 7,8 Prozent und die der Diesel um 14,3 Prozent zurück.

Martin meint
Und wir reden hier von Europa zahlen! Ich höre hier ständig immer wie toll und sagen umwoben elektroautos sind und nur in Deutschland nix vorwärts geht. Komisch… wasn nu?
Die liegt Deutschland ja aktuell sogar über dem Schnitt.
Favone meint
In Griechenland kauft fast keiner E Autos. Ähnlich in Italien und Kroatien. Einfach zu teuer.
South meint
Und wie siehts in Mazedonien aus ?
Gunnar meint
Griechenland: 5,5%
Italien: 5,2%
Kroatien: deutlich abgeschlagen mit 1,3%
Bob meint
Erstmal ist das doch ein Strohmann, wer soll das gesagt haben. Du hast jetzt aber nur die EU-Zahlen genommen und nicht Europa.
EU+EFTA+UK sind 18,1%. Genau wie Deutschland. Deutschland ist hier einfach durchschnittlich.
Gunnar meint
Korrekt.
Deutschland liegt im EU+EFTA+UK-Ranking auf Platz 17 von 32. Also quasi Anfüher der zweiten Hälfte.
Interessant, dass die ersten 5 Plätze an die 5 skandinavischen Länder Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden und Island gehen.
Länder, die ebenfalls vor Deutschland liegen:
Niederlande, Belgien, Malta!, Luxemburg, UK, Österreich, Portugal, Liechtenstein, Schweiz, Irland und Frankreich.
eBikerin meint
Warum machst du bei Malta ein ! hin? Malta ist eine Insel mit der Fläche vergleichbar mit München. es gibt wohl kein eAuto mit dem man nicht ohne einmal nachzuladen die ganze Insel umrunden könnte.
Gerry meint
Wer jetzt noch Verbrenner kauft hat in ein paar Jahren einen absoluten Ladenhüter und zahlt dann deutlich höhere Kosten für sein Fahrzeug.
Elknipso meint
Ja alle dumm, die sich für die tägliche Fahrt zur Arbeit einen neuen Mitsubishi Spacestar für 11k Euro oder Dacia Sandero kaufen.
Da sind die E Autos in der gleichen Klasse mit 25k Euro natürlich wesentlich attraktiver.
Ben meint
Haben sich doch bereits nach 8-12 Jahren gerechnet, sofern man sie nicht finanzieren muss. Außerdem ist es herrlich entschleunigend, einmal die Woche 40 Minuten an einer Ladesäule zu chillen.
Ach ja, und es wird dann auch wieder angenehm kühl.
Gerry meint
Ben2, man merkt dass du keinerlei Erfahrung mit eAutos und den TCO-Kosten hast 😉.
Martin meint
Von nix Ahnung davon aber reichlich. BEVs verkaufen sich wie saures Brot obwohl das eigentlich der beste trade sein soll. Komisch?
Jeff Healey meint
Die günstigen E-Autos abseits von Sardinenbüchsen sind noch gar nicht richtig gestartet.
Geduld, gut Ding‘ will Weile haben…
Gerry meint
Maddin, Sauerteigbrot verkauft sich sehr gut 😂👍. Solltest du egtl. wissen 🤣.
Elknipso meint
Also wie in den letzten 2 Jahren. 85 bzw 84 Prozent haben immer noch einen klassischen Verbrennungsmotoren als Hauptantrib, teilweise ergänzt von Elektroantrieben in Form von Hybridmodellen.
Ben meint
Stimmt also schon gut 20% weniger seit 2019, ein schlauer Investor würde sich bei solch einen Absturz der noch immer läuft z.B. in Deutschland konstant -7% Zulassungen bei Verbrennern, zurückziehen, nur die deutschen OEMs wollen weiter ins fallende Messer greifen.
Und nicht vergessen Nokia hat bei der vorstellung des Iphone den markt dominiert mit 12Mio. Handys pro Jahr, 5 Jahre später gab es kein Nokia mehr am Smartphonemarkt.
Thomas Claus meint
Das M3 kam 2019 nach Europa, der id3 kam 2020 auf den Markt. Und jetzt 5 bis 6 Jahre später…
So 1 zu kann man das nicht übertragen.
Ben meint
Sorry hier hatte ich ein Denkfehler, Smartphones wollten die Kunden ja kaufen da sie mehr konnten, anders als Elektro-Autos.
Favone meint
Ben auch Elektroautos können was nur sind sie in der Regel Einschränkungen und können eben nicbt mehr als klassische Verbrenner ausser weniger Reichweite und langsames laden.
Smartphones konnten plötzlich Fotos machen und eben der Appstore nicht zu vergessen.
Mäx meint
Ganz normales Verhalten gelle
South meint
Ja mei Ben, blos weil du’s nicht kapierst ist es noch lange nicht richtig. Die BEV emittieren über den Lebenszyklus viel weniger CO2, haben viel weniger lokale Emissionen und das sind enorme Vorteile. Flankiert wird das noch dadurch, dass BEV für viele heute schon kostengünstiger und in Zukunft für die allermeisten auch kostengünstiger sein werden.. aber hey, wer glaubt das die Versicherung alles bezahlt… da brauch ich mit sowas nicht anfangen…
Hihihi, schönes Wetter heute, oder was sagst du zum Thema Kunstrasen…… ;-)
South meint
Und Favone, fahr doch mal mit nem E Auto… das ist auch vom Fahren her um Längen besser…tiefer Schwerpunkt, kleinerer Wendekreis und beim Überholen ist ein E Auto wirklich sensationell.
Aber klar, wer mit 200kmh über mehrere hundert Kilometer auf der Flucht ist, ja, die Kundengruppe gibts… und sogar da werden die Modelle immer besser…gibt schon heute Modelle mit 800WLTP und 20 Minuten laden…
Nickyonline meint
Leider hat Ben recht mit seiner Aussage.
Genau dieses Argument habe ich von vielen Autobesitzern auch gehört. Sie erkennen für sich selber keinen Vorteil bei einem BEV gegenüber einen Verbrenner. Das Smartphone hat neue Möglichkeiten ggü. dem alten Handy mitgebracht. Diesen Mehrwert haben nach und nach aller erkannt.
Die immer wieder genannten Vorteile des BEV, das Thema Umwelt oder die Spritkosten beim Verbrenner kann man beliebig oft wiederholen. Damit erreicht man sie leider nicht.
Sie sehen: Ein BEV ist in der Anschaffung teurer als ein Verbrenner. Und die Spritkosten sind anscheinend aktuell immer noch akzeptabel und recht stabil, also für die meisten ist das immer noch kein Argument.
Und nur damit man mich nicht falsch versteht:
Wir haben 2 BEV unterm Carport stehen…
Yupi meint
Die Kosten eine E Autos pro Kilometer sind gleich mit denen eines Verbrenners einfach mal ADAC Bericht dazu lesen und kosten pro Kilometer.
South meint
Naja, Nickyonline, das kommt darauf an. So grob gibt es mehre Motive ein E Auto zu kaufen, Umwelt oder auch Prestige und Kosten, und da ticken nicht alle gleich und das verändert sich auch über die Zeit…
Die ersten E Autokäufer so grob 2015-2020 haben sich sogar ein E Auto gekauft, obwohl es deutlich teurer und deutlich weniger Nutzen gebracht hat. Aber mit M3 und den ID sind viele, wie ich auch, in den Markt eingestiegen, bei dem sich das BEV tatsächlich auch rechnet, sie wurden günstiger und boten nun deutlich mehr Reichweite und schnelleres Laden. Und so geht es auch weiter. Die nächste Generation so ab 2026 kann 800WLTP und 20 Min. Laden und wieder werden mehr Kunden erschlossen… darüberhinaus wirds natürlich spekulativ, das können Festkörperakkus sein, oder deutlich geringere Kosten oder ja auch Einschränkungen und Verbote…
Nickyonline meint
Mich muss niemand überzeugen. Noch einmal:
Wir haben 2 BEV unterm Carport stehen. Konkret: ID.4 und eUP
Wir sind auch begeistert von den geringen laufenden Kosten ggü. Verbrenner, Fahreigenschaften, etc.
Ich habe geschrieben, dass all die genannten Vorteile bei der großen Masse einfach nicht ankommen. Sie sehen immer noch den höheren Anschaffungspreis ggü. einem vergleichbaren Verbrenner als Nachteil und wesentliches Argument. Da kann man noch so viel vorrechnen…
Auch das Reichweitenthema ist immer noch fest in den Köpfen.
All die Diskussionen muss ich ständig führen und mich dabei noch rechtfertigen.
Zu letzteren Thema: Ich will mit meinen Kumpels mit dem ID.4 in den nächsten Skiurlaub fahren. Mal schauen, ob sie dann ein Blockade weniger haben…
South meint
Es war ja auch nicht meine Intention dich zu überzeugen, sondern ganz einfach das Verständnis, dass weder die Kunden, noch die Produktion und letztendlich auch der Bestand sich über Nacht ändern… es ist ein Prozess, bei dem Stück für Stück die jeweiligen Kunden und Hersteller umstellen… und die Zeit tickt da deutlich für das E Auto, weil eben mit jeder Innovation mehr Kundengruppen erschlossen werden.
Mal ein lustiges Beispiel. Ein Kumpel von mir hat sich für teure Dachschindeln / Biberschwanzziegel entschieden und der erste Satz war, dass er das optisch niemals mit PV verschandeln würde… heute sind PV so unschlagbar effizient…. er hat eine größere PV als ich…
Ben meint
South, dass du aber auch über jedes Stöckchen eines hirnlosen Hobbypumpers aus dem Osten springen musst, so wenig wie du checkst, yoa hihihi (Putin etc) da wundert es mich nicht dass du glaubst mit deinem Auto die Welt zu retten.
Gunnar meint
Das sind doch gute Nachrichten. Dieses Jahr liegt Deutschland endlich wieder über dem EU-Schnitt: 18,1% vs. 16,1%.
Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass das noch deutlich schneller gehen könnte, wenn wir mehr Sachlichkeit und weniger Verbrennerlobbyismus in der Debatte über das Elektroauto hätten.
Future meint
Ich bin optimistisch. Auf den 40 weltweit wichtigsten Absatzmärkten sind laut einer aktuellen Analyse von PwC schon heute knapp 21 Prozent der neu verkauften Wagen vollelektrisch. In zehn Jahren, heißt es darin, werden Verbrennungsmotoren eine Nischenerscheinung sein. Interessant ist auch der Hinweis von PwC in der Studie, dass sie den Herstellern zu einer flexiblen Architektur raten, um einzelne Komponenten (Chips, Zellen) immer schnell austauschen zu können.
LarsDK meint
Es geht schneller, das sieht man ja in Norwegen und Dänemark.
Favone meint
In Norwegen sind 2/3 der Fahrzeuge im Bestand Verbrenner….
Gunnar meint
Thema verfehlt. Es geht in dem Artikel nicht um Bestand sondern um Neuzulassungen.
David meint
Witzig. Man darf ja nur noch Elektroautos bei den PKW zulassen. Schaut mal auf Nutzfahrzeuge, da werden auch in Norwegen fast nur Verbrenner zugelassen.
South meint
Yoa, ist ja auch logisch, denn selbst wenn fast nur noch E Autos zugelassen werden, dauert es bei einem langfristigen Gut wie nem Auto natürlich auch bis der Bestand ausgetauscht ist…
Das ist ja in jedem Land so… wir haben ja auch so knapp 4% BEV im Bestand, aber ca. 19% bei den Zulassungen.
Das sagt im Grund doch nur aus, dass selbst ohne weiteres Wachstum des BEV Anteils an den Zulassungen der BEV Bestand automatisch über die Zeit ansteigen werden. Nun steigt aber auch der BEV Anteil an den Zulassungen weltweit an… in Kürze. Es läuft… es ist eher eine Frage der Geschwindigkeit…
Martin Barth meint
Dazu muss man Wissen, dass hier einer der größten E-Automarkte in Europa mit Norwegen außen vor ist. Die Norweger haben fast 100 % E-Auto-Anteil bei den Neuwagen. Wir sind lediglich wieder auf dem Niveau von 2023 nachdem 2025 ein schlechtes Jahr für die E-Mobilität in D war.
Ben meint
Also sind die Zulassungszahlen wieder angestiegen obwohl immer behauptet wurde von den Dieseldietern der Traum ist vorbei und BEV bleibt Nische denn alle die eins aben wollen haben eins und es gibt somit kein Wachstum mehr, danke für den Hinweis.
eBikerin meint
„Dazu muss man Wissen, dass hier einer der größten E-Automarkte in Europa mit Norwegen außen vor ist.“
Im September wurden in Norwegen 15.000 eAutos zugelassen.
Also rund 1/3 im Vergleich zu Deutschland. Oder vergleich EU – Norwergen.
Erste neun Monate: EU 1,3 Millionen – Norwegen 124.000. Würde man Norwegen dazu rechnen würde der Anteil auf 17,3% steigen.